Morgengrauen
Wir tanzen bis der Morgen anbricht. Bis die Sonne den Tag einläutet und mir das Gefühl gibt, wieder lebendig zu sein. Laufen durch die Straßen, die noch immer schlafen, so als würden sie nur uns gehören. Als hätten wir die Macht etwas zu verändern.
Zwischen tanzenden Lichtern und wummernden Beats ist es dein Lächeln, das mich anzieht. Als würden all die anderen Menschen gar nicht existieren. Ich wünschte, du könntest dich so sehen, wie ich es tue. Ich wünschte, ich konnte uns von der Last der Gesellschaft befreien, deren Gewicht wir so stark auf unseren Schultern spüren, sodass wir drohen daran zu zerbrechen. Jeder auf seine eigene Weise. Und doch gemeinsam.
Wir tanzen bis der Morgen anbricht. Und ich wünschte, die Nacht würde niemals enden. Weil sie uns vergessen lässt, was sich sonst nicht vergessen lässt. Nur der Moment, nur das Gefühl zählt. Als hätten wir die Macht einfach nur wir selbst zu sein.















