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wir sammeln muscheln am strand
während die flut kommt
der meeresboden wird verschluckt
von dunklen wassermassen
und
für einen kurzen moment
fühle ich genau das

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überdeckt
wir sammeln muscheln am strand
während die flut kommt
der meeresboden wird verschluckt
von dunklen wassermassen
und
für einen kurzen moment
fühle ich genau das
blitze und donnerschläge
über unseren köpfen
sowie in meinen gedanken
wieso kann ich es nicht lassen?
es macht mich wahnsinnig
der regen
hört nicht auf zu prasseln
„lass uns reingehen“ sagst du
doch ich tanze weiter
bis mir das wasser
in strömen
übers gesicht rinnt
ich lese die sätze von einst
und ich fühle
eine welle von sehnsucht
wo bist du und was machst du?
wie viele sorgen
passen
in einen einzelnen
gedanken
~
denke ich
und frage mich ob
so vielleicht auch
schwarze löcher
entstehen
.
wenn ich sie
mit einem
aus millionen worten beschreiben müsste
wäre sie
“alles”
gedanken streifen
durch das chaos meines kopfes
unbeschreibliche leere
vollgestopft
mit einem nichts aus gefühlsfetzen
und einem hauch
von angst
vor dem was ich bin
drei worte
nur drei worte
die einzeln
alles relevante einschließen
dich, mich
und das
was uns verbindet
wie oft sitze ich da
sehe dich an
und würde dir am liebsten
mit den worten
über die wange streicheln
der satz der uns berührt
weil wir nichts mehr fühlen
als uns
und was wenn
die realität mehr ist
als wir wahrnehmen
als wir beide sind
als wir fühlen
was wenn
da mehr ist
was wir fühlen können
mehr als der morgentau
der auf den wiesen liegt
das zaghafte vogelgezwitscher
aus dem großen kastanienbaum
als die menschen die uns umgeben
mehr als
du und ich
...
beständigkeit
die unaufhörlichkeit des prasselnden regens
der mal mehr, mal weniger stark
aufs dachfenster prasselt
und unausgesprochene gefühlsfetzen
die zu wirr sind
um die richtigen worte zu finden
die die komplexität beschreiben
aus der sich alles zusammensetzt
die vergänglichkeit eines jeden tages
und die vergänglichkeit des existierens
ziehen sich endlos durch die zeiten
und ich stehe stumm
lausche dem prasselnden regen
der die geschichte meines seins
und die vergänglichkeit meiner seele verkörpert
ein atemzug
und ich bin
f r e i
Die Decke
Deine Liebe ist wie eine Decke die irgendwie immer zu kurz ist
Sobald man oben schön eingekuschelt ist schauen unten die Füße raus
- werden kalt
sekundenstille
in meinem kopf
stimmen so laut
und doch zu leise
blutregen
in der sternenklaren nacht
kälte umgibt mich
und doch
ist alles
nur in meinem kopf
salz
löst sich
in wasser
.
im augenwinkel
sammelt sich
blaues
.
tage
verinnen
ungesehen
.
ein roter
wortfaden
~
vebindet
unsere
schlüsselbeine
~
noch immer
glimmt
ungesagtes
~
wohlbehütet
~
in zwei dunklen
herz
kammern
.
die morgensonne
lächelt müde
.
gänse ziehen
im kühlen lufthauch
kreise
über deine haut
.
ich halt
den atem an
und vielleicht
so auch
.
die zeit
.
ich sterbe jeden tag mit den gedanken
an dich
mich
uns
und alles
was uns betrifft
denn jedes wort
welches mein kopf
im wirrwarr
meiner gedanken zusammensetzt
führt letztendlich zu dem schluss
wer ich bin
was ich bin
und was
„nichts“
ist
- a l l e s
”Wenn die Stürme des Lebens über uns hinwegbrausen und wir nichts dagegen tun können, akzeptieren wir das Unvermeindliche. Und dann krempeln wir die Ärmel hoch und sammeln die Scherben auf.”
— Dale Carnegie
drei worte
nur drei worte
die einzeln
alles relevante einschließen
dich, mich
und das
was uns verbindet
wie oft sitze ich da
sehe dich an
und würde dir am liebsten
mit den worten
über die wange streicheln
der satz der uns berührt
weil wir nichts mehr fühlen
als uns