Manchmal fällt mir das Atmen schwer.
Als würde die Luft nicht reichen,
als läge etwas Unsichtbares auf meiner Brust.
Manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr
und verliere mich in den Zweigen der Gedanken.
Manchmal frage ich mich, wofür ich das alles überhaupt noch mache.
Wofür ich renne, funktioniere, kämpfe.
Und ich verliere mich so oft im Alltag wieder.
Zwischen Verantwortung, Erwartungen und dem stillen Wunsch, einfach kurz zu sein.
Ich schaue euch in die Augen,
sehe dieses ehrliche, bedingungslose Lachen
und spüre diese Liebe in jeder einzelnen Umarmung.
Und plötzlich wird alles still in mir.
Alles Schlechte ist wie weggeblasen.
erzählen Geschichten ohne Worte.
Ihr macht euch keinen Stress,
All das, was uns so bedeutend erscheint,
ist gar nicht so wichtig.
Nicht Geld, nicht Leistung, nicht Zeit.
mich mit euren kleinen Händen berührt,
Ich sehe die Welt durch eure Kinderaugen
und plötzlich wirkt alles so banal,
euch meine Kinder nennen zu dürfen.
Stolz, jeden Weg mit euch zu gehen,
jeden Schritt, jedes Stolpern, jedes Wachsen.
Ihr könnt so viel von mir lernen
aber ich genauso viel von euch.
was unsere Gesellschaft oft vergisst,
weil sie die Prioritäten falsch setzt.
was im Lärm verloren geht,
was zwischen Terminen und Erwartungen verblasst.
Ihr zählt Pfützen, keine Termine.
Ihr sucht nach Wolken, nicht nach Antworten.