Im Traum ein Fuchs mit zwei Köpfen, einer vorne, einer hinten, einer lebendig, einer tot. Versuche, den lebenden zu füttern. Es schneit.
Herrndorf
Cosimo Galluzzi

oozey mess
Stranger Things

Kiana Khansmith

JBB: An Artblog!

JVL
NASA
One Nice Bug Per Day

@theartofmadeline
Peter Solarz

shark vs the universe
Game of Thrones Daily
he wasn't even looking at me and he found me
Sade Olutola
h
will byers stan first human second
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open
almost home
KIROKAZE

★

seen from Australia
seen from India
seen from Canada

seen from Germany
seen from Australia
seen from India
seen from South Korea
seen from France

seen from T1
seen from Serbia

seen from United States
seen from Serbia
seen from Serbia
seen from United States

seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States
@haenki
Im Traum ein Fuchs mit zwei Köpfen, einer vorne, einer hinten, einer lebendig, einer tot. Versuche, den lebenden zu füttern. Es schneit.
Herrndorf
Es ist doch nichts schöner, wenn man's teilt, als die Wut.
Dmd kiu lidt, Ja Panik
Der Mensch war eine Maske, die Welt nur Fassade und hinter allem ein Gedanke und ein Geheimnis.
Herrndorf, Sand
Schürzinger: Aber ich meine ja doch jetzt das seelische Moment. Stille. - Kasimir & Karoline, Ödön von Horváth
If equal affection cannot be, let the more loving one be me.
W. H. Auden, The More Loving One (via thelovejournals)
Leave something for someone, but don’t leave someone for something.
Enid Blyton (via thelovejournals)
TWIN PEAKS | DAVID LYNCH | 1990
„Ich liebe dich. Und ganz egal. Der Winter kommt. Ein warmer Schal Ist besser als ein kalter. Ich bin zu häßlich für mein Alter. Du bist zu schön. Und das vergeht. Das ist nicht neu. Nichts bleibt, nichts steht. Ein Lada steht im Parkverbot. In hundert Jahren sind wir tot.“ - Herrndorf
Per Leo beschreibt den Abend später in einer Mail an Jochen: „Wolfgang wurde nach etwa einer Stunde von zwei Sanitätern in die Charité gebracht, vermutliches Ziel dort: Psychiatrie. Sein Auftritt trug alle Züge eines Wahns, wobei niemand sagen kann, ob das der Krankheit direkt (Tumorwachstum, Serotoninspiegel usw.) oder indirekt (drei Nächte ohne Schlaf plus Panik) geschuldet ist. Das Szenario: Wolfgang wollte uns einen Text vorlesen, der u.a. die ‚Weltformel‘ enthalten sollte, doch dazu kam es nicht, weil er ihn nicht fand. In immer neuen Schleifen behauptete er, er müsse den Text auf seinem Rechner gelöscht haben, also sei er im Papierkorb noch zu finden, dann wieder, daß er im mitgebrachten Notizbuch sei, in dem er wie wild blätterte. Über die tatsächlichen Schleifentexte legte er immer wieder einen Metatext, in dem er uns genau, aber völlig unverständlich instruierte, was wir zu tun hätten, falls er in Schleifen feststecke. Die Verzweiflung darüber, daß der ‚Text‘ für ihn unmißverständlich ‚da‘, aber nicht ‚auffindbar‘ war, führte zu Wutausbrüchen mit lauten Beschimpfungen (‚Ihr Arschlöcher! Er steht hier drin!‘), Bodenwälzen usw. Seinem Abstransport stimmte er selber zu, erbat sich von den Sanis aber noch eine Minute, um den Text, den er endlich gefunden zu haben behauptete, vorzulesen. So weit ich mich erinnere, lautete er: ‚Alles ist richtig. Alles ist richtig. Alles ist richtig. Die Welt ist eine Schleife. Das Leben ist das Leben, und das Nichts ist das Nichts.‘ Dann der Abgang. Nach letzten Meldungen war er im Wartebereich der Notaufnahme ruhig. Wir warten jetzt ab, wie sich die Dinge entwickeln und beraten dann über ein etwaiges Betreuungsszenario. Schließlich ist alles denkbar: vom offenen Wahnsinn über eine heilsame Mütze Schlaf, die ihn wieder zu sich bringt.“ - Herrndorf, Arbeit und Struktur
Der Tod ist schließlich nichts anderes als die Mitteilung des Universums an das Individuum, nicht geliebt zu werden, die Mitteilung, nicht gebraucht zu werden, dieser Welt egal zu sein. - Herrndorf
Am Ende, wenn die Welt vergeht Und kein Gedicht weiß, wer wir waren, Wenn kein Atom mehr von uns steht Seit zwölf Milliarden Jahren, Wenn schweigend still das All zerstiebt Und mit ihm auch die letzten Fragen, Wird es die Welt, die’s nicht mehr gibt, Niemals gegeben haben. - Herrndorf