GroKo von oben
hello vonnie

JBB: An Artblog!
d e v o n
No title available

JVL

Love Begins
we're not kids anymore.
cherry valley forever

romaâ
Misplaced Lens Cap
No title available

ellievsbear
Monterey Bay Aquarium
occasionally subtle
PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH
I'd rather be in outer space đž
One Nice Bug Per Day
Keni
đȘŒ

Janaina Medeiros
seen from Hong Kong SAR China
seen from France

seen from India
seen from Mexico
seen from Germany
seen from Sri Lanka
seen from United States
seen from Malaysia
seen from United States
seen from United States
seen from United Kingdom

seen from Malaysia
seen from United States

seen from United States

seen from United Kingdom
seen from United States
seen from Malaysia

seen from Netherlands

seen from Singapore

seen from Lebanon
@hanwyes
GroKo von oben
Vorbilder
Es wird immer gerne gepredigt - die SportlerInnen selbst, die Vereine oder auch die VerbĂ€nde hĂ€tten eine Vorbildfunktion, wĂ€ren eine Art AushĂ€ngeschild und mĂŒssten sich ihrer Verantwortung gegenĂŒber der Gesellschaft ja bewusst sein. Ob das nun ein Kevin GroĂkreutz ist, der besser nicht mit Dönern um sich wirft - ein Verein der in seiner Satzung, das ist sowas wie der Beipackzettel den man nie liest, vorschreibt, dass Rassismus keinen Platz bei ihm hat - oder eben ganze VerbĂ€nde wie FIFA, UEFA oder hier der IAAF, der Leichtathletik-Weltverband, der sein Gewissen wie jeder andere Verband bei der Vergabe von Turnieren ja damit beruhigt, dass die LĂ€nder und Menschen ja auch unglaublich davon profitieren.
Aasgeier
Alles LĂŒge? Ăbernimmt im postfaktischen Zeitalter die Propaganda die Deutungshoheit? Der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilmer Larry Weinstein unternimmt eine Reise in die Kunst zu tĂ€uschen und damit Meinungen zu lenken. Und er macht dabei eine beunruhigende Entdeckung: Propaganda und Manipulation lassen sich schon in den ersten Höhlenmalereien nachweisen.
Ein wirklich guter, wenn auch recht oberflĂ€chlicher, GesamtĂŒberblick ĂŒber die Rolle der KĂŒnste fĂŒr die Propaganda von der Höhlenmalerei bis hin zu Deepfake.
Filterblase
In den meisten FĂ€llen muss man fĂŒr Workshops, VortrĂ€ge und Diskussionsrunden zu speziellen Themen einiges an Geld hinblĂ€ttern - was auch erstmal völlig okay ist. Gut ist es trotzdem wenn es Veranstaltungen wie das Campfire Festival in DĂŒsseldorf gibt. Hier konnte man sich viel zu aktuellen journalistischen Themen und Fragen anhören und anschauen und, vor allem fĂŒr mich in diesem Rahmen interessant, erste Schritte im Thema Recherche machen.
Nein, die verlinkte Seite sieht nicht gerade ansprechend aus. Aber ĂŒber diverse Umwege bin ich auf diesen Podcast bei Spotify gestoĂen, in dem sich die beiden freien Journalisten Manfred Kloiber und Peter Welchering zu diversen Themen âIhrerâ Medienlandschaft austauschen. Nach einigen Folgen, mit maximal knapp 20 Minuten eine super LĂ€nge fĂŒr den Arbeitsweg, kann ich schon sagen, dass es eine gute Quelle fĂŒr die Auseinandersetzung mit journalistischer Arbeit und ihrer Probleme, Ideen und Möglichkeiten ist.
Ganz schön ruhig war es hier. Gerade gehts nach Köln. Bald hoffentlich wieder mehr.
Guck mal wer da spricht â Viele Medien haben erkannt, dass es der Transparenz und einer gewissen Ehrlichkeit durchaus zutrĂ€glich ist, direkt einige Infos zum Autor eines bestimmten Artikels zu geben â sei es nun ein Foto oder eine in wenige Zeichen gefasste Kurzvita. NatĂŒrlich kann ich den Autor auch einfach Googeln, doch greift auch hier das Credo dem Leser keine unnötigen Klicks aufzuzwingen. (links im Bild: SĂŒddeutsche - rechts: taz)
Extremismus â ein Sprachproblem?
âextreme, radikale [politische] Haltung oder Richtungâ â so definiert der Duden dieses Wort. Und doch wird man das GefĂŒhl nicht los, dass der hĂ€ufige Gebrauch des Wortes, mit unterschiedlichen PrĂ€fixen, einen sprachlichen Zersetzungsprozess in Gang gesetzt hat. Nicht nur, dass die Vielfalt an Begriffen, die in unterschiedlichen politischen, oder besser ideologischen Lagern, per Definition das Gleiche beschreiben sollten, immens ist. Sie fĂŒhrt letzten Endes dazu, dass ein Linksextremist Steine auf Polizisten wirft, ein Terrorist sich und andere fĂŒr Allah in die Luft sprengt und ein Faschist vielleicht der GroĂvater, aber doch sicher nicht der Nachbar ist. Was einen bestimmten Zusammenhang herausstellt, verharmlost einen anderen. Was können das denn fĂŒr Extremisten bei Pegida sein, die keine Autos anzĂŒnden, was fĂŒr Terroristen, deren BrandsĂ€tze doch kaum Opfer fordern. So inflationĂ€r diese Begriffe vom Stammtisch ĂŒber die Presse bis hin zu den Ministerien verwendet wurden und werden, so könnte eine hinreichende Auseinandersetzung mit Ihnen ein Ansatz sein, deutliche Worte und klare Haltungen zu finden.
Propaganda is to a democracy what the bludgeon is to a totalitarian state.
Noam Chomsky, Media Control: The Spectacular Achievements of Propaganda
tbt â Ausstellung âVorsicht Kunst!â zum Werk von Grafikdesigner Klaus Staeck im Museum Folkwang in Essen. Interessant unter anderem die Beleuchtung des Arbeitsprozesses via FaxgerĂ€t
"All governments lie" â "Jede Regierung lĂŒgt", diesen Spruch des amerikanischen Ausnahme-Journalisten I.F. Stone macht sich eine starke Generation investigativer Journalisten wie Laura Poitras, Amy Goodman, Jeremy Scahill oder Michael Moore zum Motto, um LĂŒgen und BetrĂŒgereien von Regierungen aufzudecken und mit Fakten zu widerlegen.
Es ist ĂŒbrigens Thementag bei Arte â diese Dokumentation ist mindestens genauso wertvoll wie die vorige â vor allem fĂŒr Fragen der sozialen Verantwortung von Medien
Mit 77.000 Stimmen gewann Donald Trump die US-PrÀsidenten-Wahl, obwohl er insgesamt fast drei Millionen Stimmen weniger hatte als seine Konkurrentin Hillary Clinton. Der Dokumentarfilm beweist, dass das kein Zufall war. Er stellt erstmals die Verbindung zwischen dem ultrakonservativen Investor Robert Mercer, Breitbart News, der Datenfirma Cambridge Analytica und Facebook her.
âDie Bildzeitung auf dem Weg zur Arbeit, die Lokalzeitung morgens im Briefkasten, die Abendnachrichten um Acht Uhr â diese Art Nachrichten zu konsumieren und sich zu informieren sind regelrechte Riten.â
SchĂŒtzenverein, Ultragruppierungen, Burschenschaften â es geht um diffuse Begriffe wie Tradition, Werte und ein elitĂ€res GemeinschaftsgefĂŒhl. Traditionell sind ganze StammbĂ€ume in diesen Gemeinschaften verwurzelt, wertvoll ist hĂ€ufig die Finanzkraft der Mitglieder und ein Wir-GefĂŒhl ist nach AuĂen besonders ausgeprĂ€gt. Wo sich Menschen zu Gruppen zusammenfinden werden andere auch immer ausgeschlossen. Wird diese Tatsache zu einer Tugend gemacht, kann es eine Weichenstellung im sozialen Miteinander sein â  Egal welchen Stellenwert ich intern auch habe, ich bin immer noch was besseres als jemand der kein Teil der Gruppe ist.
tbt â Ergebnis des Kurses Designwissenschaft â Thema war âProtestâ und das Ergebnis eine Plakatreihe, die mit optischen TĂ€uschungen spielt. So sollten Passanten durch Irritation kurz aufgehalten werden, von Nahem ist auĂerdem jeweils ein bekanntes und passendes Zitat am unteren Rand erkennbar.