Der Ruf der Krähen berührt mich immerzu.
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@herbstbriefe
Der Ruf der Krähen berührt mich immerzu.
Waren wir schon einmal so weit voneinander entfernt während wir im gleichen Raum saßen?
Es ist ganz still geworden in mir.
(...)
Die Frage ist doch letzlich wo man gerne hin möchte in seinem Leben. Oder in einer gewissen Lebensphase.
Wo liegt das Ziel?
Und wie genau hat man es vor Augen?
Ist es sein eigenes Ziel?
Das Ziel der Eltern?
Der Gesellschaft?
Mit welchem Ziel wird man glücklich?
Für welches Ziel lohnt es sich zu kämpfen?
Jeden Morgen aufzustehen?
Niederlagen zu verkraften?
Ohne Ziel kein richtiger Weg.
Ohne richtigen Weg kaum ein Fortschritt.
Ein gutes Ziel.
Das brauche ich.
Reine Verzweiflung.
Schlaflos liege ich da.
Gedanken ziehen vorbei. Erinnerungen brennen in der Brust.
Tun weh. Wie Messerstiche.
Leben in der Gegenwart. Mehr will ich nicht.
Du siehst mich an ich seh dich an.Du bist perfekt wie ein Diamant.
Auf Wolke zwei bring mich auf sieben.Da sind wir frei da könn wir fliegen.
Bist du ein Traum? Bist du Real? Ich glaub es kaum.
Nach Hause kommen und du bist da..
Schön.
Wie lange wird es weh tun ?
Ich liebe Worte.
Ich liebe es sie zu schreiben.
Ich liebe es sie zu lesen.
Ich liebe manche wegen ihrem Klang.
Ich liebe manche aufgrund ihrer unendlichen Bedeutung.
Es gibt Gespräche, die reißen uns in ihren Bann. Es gibt Stunden der Diskussion, des liebevollen zuflüstern, Stunden der Wahrheit, des philosophieren.
Keine möchte ich missen.
Doch manchmal haben Worte nicht die Kraft uns ganz tief in uns zu erreichen. Dann ist es ein Blick. Eine Berührung. Ein Moment. Der mehr sagt als alle Worte dieser Welt.
Und diese Momente schließe ich ganz tief in mein Herz, aufdass nichts sie auslöschen möge.
Worte merken wir uns schnell und rufen sie uns gern oder ungern in Erinnerung.
Aber mit schönen Gefühlen, Momenten, Berührungen machen wir das viel zu selten.
Wenn ich meine Augen schließe und an diesen Moment denke, am Bahnhof.. dann fühle ich die kalte Winterluft. Ich fühle die Aufregung zwischen uns. Ich fühle die Traurigkeit, dass ich fahren muss.
Aber ich fühle auch diesen einzigartigen Augenblick in dem mir das Herz bis zum Hals schlug, ich deinen warmen Atem spürte und du mich mit diesem einmaligen Blick ansahst.
Und nichts mehr wie vorher war.
Ja. Ich freue mich.
Die Koffer gepackt, mich nochmal umgedreht, weil ich pass hier nicht rein, mir war die Welt zu klein.
Wenn du mich vermisst.
Such mich da wo Liebe ist.
Ich werd da sein.
Immer für dich da sein.
Manche nennen die Nacht einsam. Manche mystisch. Manche unheilvoll. Und für manche ist es einfach die Zeit in der sie schlafen.
Ich liebe die Nacht. Es ist stiller. Alles bekommt mehr Bedeutung. Es ist weniger hektisch.
Sie hilft zum nachdenken. Sie bringt Gespräche hervor die einen zutiefst berühren.
Die Nacht ist privat. Sie ist mir. Sie ist ungestört und so furchtbar frei.
Manchmal bringt sie viel Leid.
Aber zumeist sind es einfach die Stunden in der die Welt still zu stehen scheint und ich aufhöre vor mir wegzulaufen.
Stehen bleiben.
Kurz verschnaufen.
Durchatmen.
Fühlen.
Ich wusste es wird nicht immer leicht.
Ich wusste ich muss kämpfen.
Ich wusste es..
Doch man kann sich vorher nicht vorstellen wie anstrengend und ermüdend der innere Kampf wirklich ist.
Ich laufe durch diese neue Stadt. Mittendrin in meinem neuen Leben.
"Es läuft ganz gut. Ich kann es schaffen. Ich weiß es wird nicht leicht. Meine Träume kann mir keiner nehmen. Es läuft ganz gut."
Ich habe es mir nicht ausgesucht da zu stehen wo ich jetzt bin.
Und die Zweifel und die Ängste laufen mit.
Doch ich entscheide mich zu genießen was ich nun habe und nicht mehr allzu oft zurück zu blicken.
Und mit einem Lächeln schließe ich die Tür zu meiner Wohnung auf und begrüße diesen wunderbaren Menschen der dort auf mich wartet.
Mir fehlt das Herbstlaub. Mir fehlt die Stille.
Der Moment wenn du beim küssen anfängst zu lächeln, weil du dein Glück kaum fassen kannst.
"Und wenn ihr schon weint,
dann bitte vor Glück
Dann bin ich da oben
und ich sing mit euch mit."