Deutschland im 19. Jahrhundert
1803: Reichsdeputationshauptschluss ordnet die Landkarte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation neu, Säkularisation und Mediatisierung.
1806: Niederlegung der Reichskrone durch Franz II. und Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation; Gründung des Rheinbundes unter Protektorat Napoleons.
1807-1813: Preußische Reformen (Heeres-, Bildungs-, Verwaltungsreformen) als Reaktion auf die Niederlage gegen Napoleon.
1813: Völkerschlacht bei Leipzig, entscheidende Niederlage Napoleons gegen die Verbündeten.
1814-1815: Wiener Kongress Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen; Gründung des Deutschen Bundes als lockerer Staatenbund.
1817: Wartburgfest, Ausdruck studentischer nationaler und liberaler Bestrebungen.
1819: Karlsbader Beschlüsse, Unterdrückung nationaler und liberaler Bewegungen.
1832: Hambacher Fest, Demonstration für nationale Einheit und bürgerliche Freiheiten.
1834: Gründung des Deutschen Zollvereins unter Preußens Führung, wirtschaftliche Einigung.
1848-1849: Märzrevolution, Versuch der Gründung eines geeinten deutschen Nationalstaates mit liberaler Verfassung; Frankfurter Nationalversammlung.
1850: Olmützer Punktation, Preußen muss die Union für einen deutschen Nationalstaat aufgeben.
1864: Deutsch-Dänischer Krieg, Preußen und Österreich erobern Schleswig-Holstein.
1866: Deutscher Krieg (Preußisch-Österreichischer Krieg), Auflösung des Deutschen Bundes, Gründung des Norddeutschen Bundes unter Preußens Führung.
1870-1871: Deutsch-Französischer Krieg, Sieg Preußens und seiner Verbündeten über Frankreich.
1871: Reichsgründung und Proklamation des Deutschen Kaiserreichs im Spiegelsaal von Versailles, kleindeutsche Lösung unter Preußens Führung.















