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@ischbinmirnichsicher
Versuch #934: Der Nachbar
Für sie war er einfach nur ein netter Nachbar gewesen, ein älterer Herr, nun ja, ein alter, gebrechlicher Mann, der ihr gegenüber gewohnt hatte, ganz allein. Sie hatte ihn kaum gekannt, so wie sie keinen ihren Nachbarn kannte, die Nachbarn waren ein notwendiges Übel, sie sagte natürlich fleißig "guten Morgen" und "schönen Abend noch", wenn sie sie im Hausflur traf, aber sie interessierte sich nicht für sie.
Den Mann gegenüber, den hatte sie oft gesehen, morgens auf dem Weg zur Arbeit, während er, auf einen Gehstock gelehnt, in kleinen Schritten den Weg zum Bäcker ging.
"Morgen!", hatte sie jedes Mal eilig hingeworfen, da er hatte genickt und gelächelt.
Jetzt war ihr Nachbar tot, da war sie sich sicher, sie hatte den Notarzt-Wagen gehört, und die eiligen Schritte im Treppenflur.
"Eines Tages müssen wir eh alle sterben", versuchte sie, zu denken, aber es funktionierte nicht gut, es überzeugte sie nicht.
Sie stellte sich den Nachbarn als jungen Mann vor, vor sechzig Jahren, Mitte der Sechziger. Er hatte sicherlich einen Hut getragen, einen braunen Anzug vielleicht, eine Aktentasche in der Hand. Jetzt, als Achtzigjähriger, hatte er allein gewohnt, aber war das schon immer so gewesen? War da nicht eine Margarete oder Hannelore gewesen, mit der er einmal verheiratet war, die sich von ihm nach zwanzig Jahren Ehe dann hatte scheiden lassen? Oder hatte es nie jemanden gegeben, hatte er sich immer nur um seine Arbeit bemüht, um die Arbeit und um seine kränkliche Schwester, das kleine zerbrechliche Familienjuwel? Oder hatte er eine ganze Familie gehabt, Frau und Kinder, die ihn aber verstoßen hatten, weil er gar kein netter alter Mann war, sondern ein garstiger, bösartiger, vielleicht sogar gewalttätiger?
Und wo war sein ganzes Leben jetzt hin?
Sie dachte daran, dass der Vermieter die Wohnung nun renovieren würde, renovieren und neu vermieten, zum doppelten Preis, und dass dort dann auch eine überarbeitete Frau einziehen würde, oder ein junger Mann, der sich mit dem ersten Job die Miete für die erste eigene Wohnung gerade so leisten konnte. Der alte Mann, der würde verschwunden sein, getilgt und vergessen. Und auch sie selbst, sie selbst würde sich ein paar Jahre später nicht einmal mehr daran erinnern, wie er ausgesehen hatte.
Versuch #933: Die Frau
Sie erinnert sich kaum daran, wie es war, ein Mädchen zu sein, wie es war, für eine kurze Zeit nichts zu müssen, sondern einfach nur zu leben. Als Mädchen konnte sie auf Bäume klettern und an Kirschkern-Weitwurf-Wettbewerben teilnehmen, als Mädchen konnte sie mit zerkratzten Knien und Schlamm im Gesicht nach Hause rennen um dort Kekse von der Anrichte zu stehlen, ohne sich die Hände zu waschen. Als Mädchen konnte sie sich an Stangen hochziehen, konnte nackt im See plantschen, konnte Regenwürmer sammeln.
Wie schnell sich das alles änderte.
Auf einmal verschob sich ihr Körperschwerpunkt, ihr Gesicht änderte sich, ihre Haut bekam weiße Risse an den Hüften und an der Brust, sie selbst bekam heftigste Unterleibsschmerzen, an Bäume klettern war gar nicht mehr zu denken, auch nicht an Rennen, denn ihre Beine wurden schwer und unförmig, alles an ihr wurde rund, weich. Plötzlich wurde sie anders angeschaut, und diese Blicke, die waren ihr erst unangenehm, aber sie gewöhnte sich daran, sie lernte, zurückzulächeln. Ihre alte bunt gemischte Gruppe von Freunden zerbrach, auf einmal hatte sie nur noch Freundinnen, mit denen sie - statt auf Bäume zu klettern oder eine Schlammburg zu bauen - langsam den Park abschritt, sich dabei über Frisuren und "die Jungs" unterhielt. Auf einmal musste sie dies und jenes, sie musste lernen, auf Stöckelschuhen zu laufen, Mascara an die Wimpern zu bekommen, das Kleid zu bügeln, die Waschmaschine zu bedienen, Staub zu wischen, Zwiebeln zu schneiden und Kartoffeln zu schälen. Ihr zwei Jahre jüngerer Bruder musste nichts davon, und als sie ihre Eltern danach fragte, sagen sie, dass er dafür noch zu klein ist, und "außerdem ist er ein Junge." Sie fühlte die Ungerechtigkeit, wollte aber die zwei Jahre Unterschied abwarten - vielleicht würde er auch mit vierzehn mit Aufgaben überhäuft werden. Natürlich wartete sie vergebens.
Es änderte sich weiter, sie studierte und führte Beziehungen, und in den Wohnungen ihrer Freunde wischte sie Staub und spülte das Geschirr. Nicht, weil ihr das gesagt wurde, das hätte sich keiner von ihnen getraut, sondern, weil sie es selbst nicht taten. Das dreckige Geschirr verschimmelte in der Küche, "ach, ich wollte das morgen machen", sagte ihr Freund, also zog sie die Gummi-Handschuhe an und spülte den Dreck weg. "Es ist doch nicht so schlimm", sagte der nächste Freund über die schmutzigen Fenster in der nächsten Wohnung. "Wenn meine Eltern zu Besuch kommen und sehen, wie es hier aussieht, dann gibt's einen Aufstand!", dachte sie und putzte die Fenster. "Ich habe doch keine Ahnung, welches Programm ich in der Waschmaschine einstellen soll", sagte der übernächste Freund, und sie seufzte schwer, denn so viele Knöpfe hatte die Waschmaschine nicht, und die Anleitung, die hätte er ganz einfach im Internet finden können.
Sie hatte sich über ihr erstes richtiges Gehalt gefreut, und über die Möglichkeiten, die sich ihr in der Firma boten. Ihre Vorgesetzte - auch eine Frau, sieh einer an, dabei ist es ja gar kein Frauenberuf, den sie gewählt hatte - versprach ihr gute Aufstiegschancen. Die Chancen nahm sie wahr, arbeitete hart, bereitete sich auf alles vor. Als sie zweiunddreißig wurde, stand die nächste große Beförderung an, sie konnte endlich Bereichsleiterin werden. Aber ein halbes Jahr vorher, da hatte sie ihren Freund geheiratet, einen, der die Waschmaschine bedienen kann und die Spülmaschine ausräumt, bevor sie ihn darauf hinweist. Und ihr neuer Vorgesetzter fragte sie: "Sie haben doch jetzt geheiratet, sind Sie sicher, dass sie überhaupt noch Bereichsleiterin werden wollen? Das ist kein 0815-Job, da werden Sie nicht abends im Kreis der Familie das Abendessen kochen. Wollen Sie nicht lieber ihre aktuelle Position behalten?" Sie wollte sagen, sie koche zu Hause überhaupt nicht, ihr Mann war ein viel besserer Koch, aber die Worte blieben nur in ihrem Kopf, und sie entschloss sich, nach einem neuen Job zu suchen.
"Anfang dreißig, verheiratet, noch keine Kinder?", fragten die HR-Frauen in den Interviews natürlich nicht, denn das wäre gegen das Gesetz, aber das dachten sie sich, und sie wusste es auch. Also nahm sie das, was man ihr gab, eine weniger gute Position, ein geringeres Gehalt, denn sie brauchte erstmal etwas, danach würde sie es ihnen schon zeigen.
Aber das "danach" kam nie, denn die HR-Frauen hatten recht, und sie bekam ein Kind, einen Jungen. "Ich verdiene sowieso mehr", sagte ihr Mann. "Das ist okay, du kannst ja dann später wieder mehr arbeiten, wenn er in die Schule geht."
Jetzt ist die Frau Anfang vierzig, und abends dreht sich ihr Kopf vor lauter Sachen, die sie muss. Sie muss die Nachhilfe-Lehrerin bezahlen, sie muss die Brottüte packen, sie muss die Hemden für ihren Mann - der jetzt übrigens Bereichsleiter ist - zur Reinigung bringen, sie muss sich um ihren Vorsorge-Termin kümmern, denn ihre Mutter hatte letztes Jahr ihre Brustkrebs-OP und sie selbst gehört zur Hochrisiko-Gruppe, sie muss sich eine neue Haarspülung kaufen, denn ihr Haar ist stumpf und spröde geworden, und das lässt sie älter aussehen. Sie muss das Osterfest bei ihren Eltern planen, sie freuen sich jedes Jahr so auf Ostern, und selbst schaffen sie die Vorbereitung nicht. Sie muss...
Mein Körper ist kein Zuhause,
er ist ein Raum mit ständigem Alarm,
Sirenen übertönen alles,
Jedoch nicht meine Gedanken,
die lauter schreien
und doch kein Gehör finden.
Mein Verstand beginnt da,
wo mein Körper aufgibt,
zwei verschiedene Sequenzen,
nicht im Einklang,
ein ständiger Kampf
zwischen können und müssen.
Ich bin ausgebrannt,
tue nur noch so als würde ich leben,
einen Schein so schwer zu halten,
doch ich hab’s perfektioniert.
Meine Masken undurchlässig,
doch auch Beton kriegt irgendwann Risse.
📼🎧🖤📼🎧🖤
If I don’t see each and every single one of you reblogging this, I swear to god
This user is very fucking Jewish and hates all fucking Nazis and Anti-Semites! :D
^^^^^^^^^^^^^
And y’all better get off this user’s blog if you don’t hate all fucking Nazis and Anti-Semites! :DD
Curb stomp nazi
Susie is here to remind you to swing an axe at ur local nazi
I hate nazis! *Throws glitter at the nazis*
hi *sends my army of goose at the nazis*
fun fact: punch Nazis any time you see one!
Remember! In his FIRST issue, Captain Steve Rogers punched the führer!
treat yourself! Punch a nazi
Firmenfeudalismus – Hail the Company
Ich schreibe normalerweise keine Dystopien. Aber diese erschien mir so nah, dass ich sie schreiben musste.
Firmenfeudalismus ist keine klassische Diktatur. Er braucht keine Panzer, keine Schergen und keine Zellen. Er braucht keine offene Gewalt. Er braucht nur Komfort und Algorithmen. Er ersetzt den Staat nicht mit Stiefeln, sondern mit Logos. Er ist die stille, bequeme Unterwerfung unter Konzerne, die groß genug sind, um alles zu liefern, was ein Mensch zum Leben braucht: Arbeit, Versorgung, Unterhaltung, Sicherheit – und eine Identität, die man kaufen kann. Im Mittelalter band dich der Boden an deinen Herrn. Im Firmenfeudalismus binden dich die Ökosysteme deiner Company. Einmal tief drin, gibt es keinen Grund und kaum noch Möglichkeiten zu wechseln. Nicht, weil dich jemand zwingt, sondern weil die Alternative fehlt. Menschen schließen sich nicht mehr Nationen an, sondern Marken. Apple, Meta, Tesla – jede Company hat ihre Jünger. Und Loyalität entsteht nicht aus Zwang, sondern aus Gewohnheit. Das ist der Kern: Wir sind keine Bürger mehr, sondern digitale Lehnsmänner. Hail the Company.
Fahrradfahrer
Jedes System braucht seine Schmierung. Im Firmenfeudalismus heißt sie „nach unten treten, nach oben buckeln“. In Deutschland gibt es dafür das Wort „Fahrradfahrer“. Nach oben servil, nach unten gnadenlos. Dieses Muster ist nicht spezifisch deutsch, es ist menschlich. Es hält die Ordnung stabil. Die oberen Ränge – die Fürsten – bleiben unangreifbar. Die mittleren Schichten treten nach unten und verteidigen dabei sogar die, die über ihnen stehen. Und ganz unten? Da streiten die Leute untereinander, statt nach oben zu schauen. Es ist ein perfektes Arrangement: Während wir uns unten zerfleischen, feiern wir oben Menschen, die Milliarden haben, als hätten sie eine gottgegebene Glorie. Reichtum wird nicht mehr hinterfragt, sondern bewundert. „Er muss etwas richtig gemacht haben“, sagen wir. Dass oft Zufall, Startvorteile und Rücksichtslosigkeit eine größere Rolle spielen als Leistung, will niemand hören. Also huldigen wir ihnen wie früher dem Lehnsherrn. Bill Gates kauft sich mit Spenden Einfluss. Elon Musk zerstört mit Tweets Märkte. Jeff Bezos baut sich Yachten, die eher schwimmende Städte sind. Und wir starren ehrfürchtig hoch und diskutieren, wie „befremdlich“ das alles sei, anstatt zu begreifen, dass diese Leute längst eine Klasse für sich geworden sind.
Tjost der Egos
Der moderne Tjost findet nicht mehr in Burgenhöfen statt, sondern auf den Bühnen der Medienwelt. Seine Hauptakteure heißen Donald Trump und Elon Musk. Zwei Egos, so groß, dass sie längst zu eigenen Ökosystemen geworden sind. Als Musk öffentlich auf Trumps Erwähnung in den Epstein-Files hinwies, wirkte das für einen kurzen Moment wie ein echter Schlag – doch es war nur ein weiteres Spektakel. Kein Schaden für Trump. Kein Schaden für Musk. Nur ein neuer Zyklus aus Schlagzeilen und Aufmerksamkeit. Der Unterschied zum historischen Tjost ist brutal: Früher gingen die Reiter ein Risiko ein. Sie konnten stürzen, sie konnten verwundet werden. Aber diese modernen Champions sind unverwundbar. Sie riskieren nichts – nicht ihr Vermögen, nicht ihren Status, nicht ihre Macht. Sie reiten nicht, um zu kämpfen, sie reiten, um gesehen zu werden. Trump hat es selbst gesagt: „Ich könnte jemanden auf der Fifth Avenue erschießen, und ich würde keine Wähler verlieren.“ Er hat recht. Die Loyalität seiner Anhänger ist nicht an Moral gebunden, sondern an Zugehörigkeit. Musk wiederum hat gezeigt, dass er mit einem einzigen Tweet Märkte bewegen kann. Worte wie Waffen. Kein Duell, kein Risiko – nur der Beweis, dass sie die Arena kontrollieren. Wir dagegen sind nicht die Zuschauer. Wir sind die Lanze, die bei jedem Aufprall splittert. Wir sind die Rüstung, die ihre Egos schützt. Wir sind das Holz, das in diesem absurden Turnier immer wieder ersetzt wird. Die Champions bleiben unangetastet, egal wie laut wir jubeln oder buhen.
Die Dauerpräsenz der Unvermeidlichen
Das Schlimmste daran: Man kann sie nicht einmal ignorieren. Selbst wer keine Nachrichten liest, wird ihre Namen hören. Sie kapern jeden Informationsfluss, jede Plattform, jede Debatte. Donald Trump inszeniert sich als Marke, Elon Musk beherrscht Märkte mit Tweets, Bill Gates kauft sich über Stiftungen Einfluss. Wladimir Putin steht an der Spitze eines Oligarchensystems, das Politik, Medien und Milliardenvermögen untrennbar verknüpft. Xi Jinping führt ein Land, in dem Partei, Staat und Konzerne längst eins sind – TikTok, WeChat, Alibaba sind keine bloßen Firmen, sondern globale Infrastruktur. Und Südkorea zeigt, dass selbst ein demokratischer Staat zur Marke werden kann: K-Pop, Netflix-Serien, Beauty-Industrie, Samsung, Hyundai – alles zahlt auf das Logo „Korea Inc.“ ein.
Im Firmenfeudalismus gibt es keine Opposition, nur Zuschauer, die gezwungen sind, immer wieder hinzusehen. Ignorieren ist die einzige Waffe – und sie ist praktisch unmöglich.
Auch Skandale haben ihre Funktion verändert. Bill Clinton wurde wegen einer Affäre fast aus dem Amt gejagt. Drei Menschen waren direkt betroffen – Bill, Hillary und Monica – und trotzdem wurde daraus ein weltpolitisches Drama. Heute ist das undenkbar. Trump lügt nicht nur, er lebt die Lüge wie eine Marke. Ihm werden Dinge vorgeworfen, die früher jede Karriere zerstört hätten – und er geht gestärkt daraus hervor. Skandale sind kein Makel mehr, sondern Marketing. Aufmerksamkeit ist keine Gefahr, sondern die Währung.
Firmenfeudalismus ist keine ferne Dystopie. Er beginnt jetzt. Nicht mit einem Schlag, nicht mit einem Putsch, sondern mit Gewöhnung. Wir gewöhnen uns daran, dass Milliardäre wie Lehnsherren auftreten. Wir gewöhnen uns daran, dass Politiker zu Marken werden. Wir gewöhnen uns daran, dass alles nur noch aus Algorithmen, Schlagzeilen und Aufmerksamkeitsströmen besteht. Und irgendwann werden wir uns nicht mehr fragen, wer regiert. Wir werden nur noch wählen, welchem Logo wir dienen wollen.
Hail the Company!
Es ist als durchleuchtet dich ein Licht, du erfährst auf einmal. Alles ergibt Sinn, oft bekommst du sogar Eindrücke von außen die perfekt in das Puzzle passen, dir Hinweise geben, dein Erkennen Symbolisch untermauern. Es ist die komplette Symbiose des Verstehens welche dich sofort ernüchternd zurück lässt. Die passenden Worte sind, auch wenn du sie findest, viel zu begrenzt. Das Licht beleuchtet seine eigene Nutzlosigkeit, wobei es wichtiger scheint als jedes schaffen dieser Welt. Es gibt mir Frieden und gleichzeitig verschlingt es mich, schirmt mich ab von der physischen Welt. Trennt mich von den anderen, zeigt mir meine Einsamkeit. Denn es ist nur für mich bestimmt, nur ich darf es sehen, nur ich darf ab und an in ihm hausen. Möchte ich andere damit bestrahlen erlischt es sofort und verschließt sich vorerst vor mir.
~Amalia
Sinnsuche
“If you are hoping to find your self-worth and fulfillment in other peoples’ opinion of your writing, you will never find it.”
— Anne Lamott
Shunga art by yuji moriguchi
Connor McDonald
Die Leber muss immer am meisten leiden, wenn unser Herz gebrochen ist. Denn Alkohol lässt uns den Schmerz vergessen, bis uns die Realität wieder auffrisst.
@xinaxh
"If faith cannot be reconciled with rational thinking, it has to be eliminated as an anachronistic remnant of earlier stages of culture and replaced by science dealing with facts and theories which are intelligible and can be validated."
-- Erich Fromm, "Man for Himself" (1947)
Bernie Wrightson: Frankenstein