Liebe. Sie ist soviel besser als perfekt. Sie ist echt.
Xuebing Du
Keni
Lint Roller? I Barely Know Her

#extradirty

oozey mess
NASA

No title available
dirt enthusiast

Love Begins
$LAYYYTER
Stranger Things

JVL
No title available
hello vonnie

Kiana Khansmith

No title available

JBB: An Artblog!
taylor price

Discoholic 🪩

roma★

seen from Costa Rica
seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from China
seen from Malaysia

seen from United States
seen from United States

seen from India
@itsaboutselflove-blog
Liebe. Sie ist soviel besser als perfekt. Sie ist echt.
My favorite season is the fall of patriarchy!
Ein selbstbestimmter Mensch?
Wonach würde ein Mensch streben, der außerhalb der Konsumgesellschaft aufwachsen würde?
Was wären die wirklichen Wünsche und Träume in einer Welt, in der die Schlagworte Marketing und Werbung nicht existieren?
Können wir überhaupt behaupten, dass wir selbstbestimmt leben? Selbstbestimmt Entscheidungen treffen?
Ist es möglich dem Kapitalismus zu entkommen?
Ist es nicht seltsam, dass der Mensch so gesehen keine reale Macht hat? Dass jegliches Handeln und Denken von der Industrie hervorgerufen wird und so eben nicht unserem ursprünglichen „Geist“ entspringt. Dass die Zufriedenheit der Menschen der westlichen Welt bewusst gesteuert wird und nur durch die Konsumgesellschaft dauerhaft erhalten wird? Dass dafür aber ein viel größerer Teil unzufrieden ist und der Macht der Wenigen (Oligarchie) nicht trotzen kann?
// What would life be like in a world without a consumer society? What would we really strive for? What would be are wishes?
Selflove
Isn’t it sad we (or better many of us ) have a lot of things we maybe don’t like about ourself? Them legs that could be thinner or even longer. The hair we want to be curly or straight. The nose that could be smaller and more girly. The stretch marks we found a few days ago on our body. In times of social media our mind gets used to a special image of the „perfect woman“ or the „perfect man“. Everywhere we see big eyes, a small nose , full lips, nice boobs, a tiny waist, a big booty, long legs and stuff we unconsciously compare to. But instead of looking at others counting the things that make them look perfect, look into the mirror and begin to count the things you like about yourself . Not even about your looks but also your attitude and character.
What do you like about yourself?
does their memory still hurt?
Sometimes, you know?
When it’s like 3A.M and you can’t fall asleep and your brain start to work without your want and then you start to think, what if it didn’t work because of me? Maybe they deserve more then me, maybe I could make it work, maybe I could be what they wanted me to be, maybe I could show them that I worth their time, that I’m better then the other girls and then I think, why am I lying to myself? There was no love in this relationship, there was sorrow, and broken girl who needed someone who would listen to her and protect her from herself, a girl who needed a safe place to come to when she is broken and has no one to talk with.
There was no love, there was darkness who needed his moon to show some light even for an hour, a day or maybe even a week.
So yeah sometimes it hurts, not because I still love them, no, most of them are now probably drunk or waisted in some hole in the middle of nowhere, but because I miss the idea to have someone to talk to because they somehow care about you, this somebody will be up to listen to all of your shit you’ve been through and won’t judge.
Yeah, I really miss that.
And yeah, sometimes it hurts that I don’t have it anymore.
We all eat lies when our hearts are hungry.
Unknown
Forgiveness for a sinner, but is it that simple?
Drake
ICH
Weißt du was ich vermisse?
Ich vermisse den warmen, schiefen Boden unter unseren Füßen während im alten Haus mal wieder der Trockner läuft.
Ich vermisse das leise Klopfen der Wassertropfen an der Glastür der Dusche während sich weiße Dampffäden in der kalten Luft verlieren.
Ich vermisse das raue Handtuch, das du mir dann gereicht hast und deinen Blick auf mir als wäre ich das schönste Wesen, dem du je begegnet bist.
Ich vermisse unsere beiden Körper aneinander, deine nassen Haare wie sie kühle Abdrücke auf der frisch bezogenen Bettwäsche und feuchte Schlieren zwischen meinen Fingern hinterlassen.
Den Blick, den du mir zugeworfen hast, wenn wir mit deinen Kollegen einen Film auf der Couch gesehen haben.
Die Eifersucht, die sich das ein oder andere Mal in deinen Augen verirrt hatte und sich schleunigst in Luft auflöst.
Doch am meisten vermisse ich dein Lachen. Dieses echte Lachen, bei dem sich deine Eckzähne gezeigt hatten nur um danach wieder hinter den vollen Lippen verschwinden zu können.
Ich vermisse so sehr, dass es schmerzt.
So viel, dass jede neue Erinnerung sich an eine alte Erinnerung mit dir verknüpfen lässt.
Dein Name ist überall. In meinen Worten, in meinen Gedanken, in meinem Herzen.
“Außerdem ist Nostalgie sehr verführerisch. Es fällt uns schwer, uns von Erinnerungen zu trennen, weil wir denken, dass diese Erinnerungen die wirklich glücklichen Momente sind; aber … das sind sie nicht.”
— Salva, Haus des Geldes #2.01
““You have moments where you think you’re over it and then you have others where you cry on the bathroom floor wondering why you weren’t good enough.””
— (via everythings-reminding-me-of-you)
Ich hab mein ganzes Leben keinen so geliebt wie dich - was nicht viel heißt, ich bin erst 22. Aber mit 70 wird es immernoch so sein.
Rio, Haus des Geldes
21.07.
Ihr Spiegelbild sah grausam aus.
Ihr Körper wirkte schwach, die Haut legte sich wie dünnes, zerknautschtes Papier über die Knochen und leicht durchschimmernden Adern. Von dem tagelangen Herumliegen hatten sich die Falten der Kissen beinahe in ihre Haut gebrannt.
Ihre vollen Lippen waren eingerissen und weiß vor Trockenheit.
Selten hatte sie sich so gesehen, so leblos und voller Schmerz.
Aber es war nicht so, dass ihr Äußeres nicht zu ihrem Gemütszustand passte. Sie fühlte sich ausgelaugt. Der Hals kratzte bereits von den vergangenen Nächten, in denen sie sich in Schlaf geweint hatte.
Sie hatte geschrien, war sicher ein Dutzend Male zusammengebrochen und hatte sich stets gefragt, wann es aufhören würde.
Wann sich dieser schreckliche Schmerz tief in ihr verabschieden und wieder der Leichtigkeit des Lebens Platz machen würde. Der Schmerz war nicht zu beschreiben, aber wenn er kam, war es, als ob es sie von innen heraus zerreißen würde.
Wie konnte ein Mensch so etwas in ihr auslösen?
Sie fuhr sich mit den schlanken Fingern durchs Haar und blieb dabei mit den spröden Fingernägeln in den kleinen Locken hängen. Ihre Knie verabschiedeten sich und ließen sie Richtung Parkett gleiten.
Als ihrer Kehle ein leises Wimmern entfuhr, spürte sie wie einer der feinen Risse auf ihrer unteren Lippe weiter einriss. Ihre Fingernägel krallten sich in ihre Kopfhaut.
Eine Welle der Wut erfasste sie.
Wie hatte sie das zulassen können?
Sie sollte stark sein. Schließlich war es nicht möglich, jemanden zu seinem vermeintlichen Glück zu zwingen. Wieso auch? Hatte nicht jeder jemanden verdient, der in einem etwas sah, das man selbst nicht zu erkennen bereit war?
Die Haustür fiel mit einem lauten Knall hinter ihr ins Schloss als ihre Füße sie durch den Sand zum Meer trugen.
Das laute Rauschen der Wellen war wie Honig für ihre Ohren und beruhigte ihren Herzschlag.
Als schließlich das kalte Wasser ihre Zehen hinaufwanderte, fing sie an zu lächeln.
Die Kälte bahnte sich einen Weg durch all ihre Zellen und hinterließ eine so lange nicht verspürte Klarheit.
Mit jedem Schritt färbte das salzige Meerwasser die lockere Hose aus Leinen und das schwarze Top dunkler bis sie schließlich bis zum Hals darin stand und den Sand nur noch mit den Spitzen ihrer Zehen berührte.
Sie legte den Kopf in den Nacken und ließ sich treiben. Dabei beobachtete sie die Möwen, die über ihr ihre Kreise zogen.
Es war vorbei. Da war sie sich sicher.
Leder
Der Junge schrie.
Lange Narben zierten sein Gesicht vom Mund bis zum Kinn. Eine weitere zog über den rechten Wangenknochen. Selbst zwischen seinen kleinen Afrolocken waren sie zu finden und jede einzelne schien eine Geschichte zu erzählen. Manche von ihnen brannten noch, manche waren weitestgehend verheilt und doch hatte ihr Schmerz den Jungen noch immer nicht verlassen. Es war ein tieferer Schmerz.
„Du musst stark bleiben!“, hatte sein Vater ihm einmal gesagt. Nicht für sich selbst, sondern für seinen kleinen Bruder, seine große Schwester und seine Mutter. Und das war er gewesen.
Anfangs hatte der dünne Lederriemen noch wehgetan. Jeder Einschnitt hatte sich in das Fleisch gebrannt wie ein Brandeisen Doch der Schmerz war vergangen und mit ihm auch die Hoffnung auf ein besseres Leben.
Er schrie und obwohl seine Kehle kein Ton mehr verließ, konnte jeder Anwesende es hören.
Seine Lunge brannte bereits.
Die Hand um seinen Hals war wund und trocken. Kleine Risse zeichneten sich auf ihr ab. Immer enger schloss sie sich um den schlanken Hals des Jungen
Es waren nicht seine eigenen dunklen Finger.
Die Hand gehörte einem dunkelhäutigen Mann mit strahlend weißen Zähnen und einer dunklen Mütze, die ihm ins Gesicht fiel. An seinem Gürtel hingen zahlreiche Waffen und der Oberkörper glänzte vom Schweiß.
„Was sagst du jetzt?“, lachte er. Seine dicke Lippe hatte dem großen Gebiss Platz gemacht und er sah erwartungsvoll auf den Jungen, dessen Hals er zwischen seinen Fingern hielt.
Der Junge wusste nicht seit wann er schon schrie, geschweige denn wie lange er sich schon zwischen den grauen, verdreckten Wänden befand. Sein Kopf war leer. Keine Gedanken, keine Emotionen.
Starr blickte er auf die Frau, die vor ihm auf die Knie fiel und dabei den dunklen Sand aufwirbelte. Ihre Hände streckten sich nach ihm aus. Er versucht nach ihnen zu greifen, aber verfehlte ihre dünnen Finger. Tränen rannten ihrer beider Gesichter herunter und hinterließen feuchte Schlieren.
Die Afrikanerin trug ein weißes Hemd, das sich kurz über ihrer Brust in rote Farbe tränkte. In ihren Augen spiegelte sich das Licht, das die Glühbirne über ihr spendete. Ihr rechter Mundwinkel zuckte zu einem Lächeln. Sie wusste, dass er es schaffen würde.