Lausche dem Regen, wie er auf das Dachfenster direkt ĂŒber mir prasselt. Ein GerĂ€usch, welches mich bereits mein ganzes Leben verfolgt. Es hat mich in meinen dunkelsten Stunden und in vielen schlaflosen NĂ€chten beruhigt. Auch jetzt lĂ€sst es mich kurz aufatmen, nachdem ich seit geraumer Zeit das GefĂŒhl habe zu ersticken. Sitze alleine in meinem Elternhaus und es erdrĂŒckt mich. Diese Stille, diese Ruhe, aktuell das Schlimmste was ich mir vorstellen könnte. Lese einen meiner alten Blogs hier durch und kann diese Leere wieder nachvollziehen, finde mich in all diesen Worten wieder. Dabei hab ich doch letztens noch darĂŒber gelacht.
Aber auch diese Wolken werden wieder vorĂŒberziehen.
Aktuell fĂŒhle ich aber den Regen. Und vielleicht liegt das Geheimnis des Lebens auch einfach nur darin, sich an den schlechten Tage genauso zu fĂŒhlen, wie an den Guten.
âA personâs tumblr tells a lot about them. It shows what kind of images they see in their head, who they love, who they hate, even what they think about other people.But most of all - has all the words they never said to people, all the words they couldnât have said but should have said.â
Der nĂ€chste regnerische Tag bricht an und mir fĂ€llt es immer schwerer aus dem Bett zu kommen. Liege hier, bis es schon fast kein Morgen mehr ist und ich wieder viel zu wenig Zeit habe, um mich fĂŒr die AuĂenwelt fertig zu machen.
Selbst die einfachsten Dinge kosten so unglaublich viel Kraft. Und doch merkt mir all das kaum jemand an, wenn ich aus der HaustĂŒr trete. Schritt fĂŒr Schritt auĂerhalb meiner vier WĂ€nde wĂ€chst das Pokerface, auch wenn ich die Gedanken immer weniger in den Hintergrund drĂ€ngen kann, sie immer prĂ€senter werden.
Es ist schwer.
Schwerer als vermutet und als du gingst, zog es mir endgĂŒltig den Boden unter den FĂŒĂen weg. Aber das weiĂt du und wusstest du auch schon davor.
Und weil ich es nicht ertrage alleine zu sein, sitze ich auf dem Bett meiner besten Freundin und höre ihr beim Klavierspielen zu⊠Ludovico Einaudi- was sollte es auch anderes sein. Verbinde dich unweigerlich damit, verbinde erlebte LĂŒste mit dem Titel Experience, genau wie Blicke die sich durch mich hindurch bohrten.
âLet go. Why do you cling to pain? There is nothing you can do about the wrongs of yesterday. It is not yours to judge. Why hold on to the very thing which keeps you from hope and love?â
WÀhrend ich in meiner Heimat vor dem Kamin sitze, denke ich an dich. Meine Gedanken kreisen um Erinnerungen die mich fluten⊠Jede einzelne Körperzelle verlangt nach dir, möchte sich dir ein letztes Mal hingeben, in voller Extase mit dir noch einmal explodieren und dann still und zitternd in sich zusammensinken.
Meine Mitte bebt, mein Brustkorb hebt und senkt sich langsam, mein Atem geht schwerâŠ
Irgendwo tut es mir leid, dass mein Herz und mein Kopf nie frei genug fĂŒr dich war.
Aber die Situation in der wir ĂŒbereinander herfielen, war eben diese. Ist nicht Ă€nderbar und wĂ€re es in keinster Weise gewesen. Ich durchstehe eine Phase, in der ich zuvor nie war, die erste Wohnungsauflösung, groĂe, fundamentale Fragen in meinem Kopf und Unsicherheiten. Meine naive Hoffnung und mein Blick auf die groĂe Liebe, die meine GroĂeltern mir vorlebten, zerfiel binnen Sekunden, als ich die Worte âes ist ausâ aussprach. Es blieb in diesem Chaos keine LĂŒcke sich auf jemand anderen restlos einzulassen, jemand anderem alles zu geben. Ein reines Herz, egal wie frei es schien, gab es nie. Nicht in den vergangen 5 Wochen. Und auch nicht in den kommenden. DafĂŒr steht mir noch zu viel bevor, muss so einiges neu anordnen, mich zurĂŒck in die Spur bringen, bevor ich einem anderen Mann mein Herz und mein GlĂŒck schenken kann und dabei völlig ich selbst bin. Vielleicht wirst du irgendwann verstehen, dass das nichts mit Anstand oder Unreife zutun hatte, sondern mit purem Chaos, in welches du dich wissend hineingestĂŒrzt hast.
HÀttest du mich in einer anderen Situation getroffen, wÀre einiges anders gelaufen.
Dann hÀttest Gletscher schmelzen sehen und Dinos auferstehen, hÀttest gesehen wie Flammen frieren und es bei 30 Grad schneit.
Glaub mir, ich weiĂ wer ich bin, wenn ich bin.
Aber aktuell bin ich kaum. Ich existiere lediglich.
Problem oder Lösung? Lange hatte ich darauf keine Antwort.
Habe versucht eine Entscheidung mit dem Verstand zu treffen, vergebens. Habe versucht nach meinem Herz zu handeln, da setzte es einen Schlag aus. Und auch auf mein BauchgefĂŒhl war plötzlich kein Verlass mehr.
Ich war unfÀhig eine Entscheidung zu treffen, war rat- & rastlos. Ich irrte hin und her, ohne wirklich mit der Situation im reinen zu sein.
Ich konnte mir die Frage, ob du mein Problem oder meine Lösung bist, nicht beantworten. Wochenlang.
Aber manchmal kommt die Antwort von alleine, manchmal muss man nicht aktiv eine Entscheidung treffen. Danke fĂŒr die Lösung. Denn mein Problem löste sich von selbst, indem es ging.
FlĂŒchte aus dieser Bar um alleine in der KĂ€lte den Rauch zu schmecken, der vollumfĂ€nglich die Erinnerungen an dich weckt.
Nicht volltrunken aber auf bestem Wege dahin, lasse ich die Gedanken zu⊠Deine HĂ€nde die meinen Körper entlangwandern, wie es jetzt der Wind tut. Meine Haare wehen in mein Gesicht und unwillkĂŒrlich kommen die Erinnerungen daran, wie du sie hieltest. Fest umschlossen, wĂ€hrend ich deine HĂ€rte in meinem Mund aufnahm. Mein Name der kehlig aus deinem Mund trat, die Begierde die es in mir weckte⊠und doch so still, sitze ich hier.
Zum fast hundertsten Mal in den vergangenen 1,5 Stunden, öffne ich WhatsApp und hoffe auf eine kleine 1 in der oberen rechten Ecke, denn den Chat habe ich mittlerweile archiviert, damit er mich nicht jedes Mal wenn ich die App öffne, so spöttisch anlacht und mich wieder auf mein Versagen hinweist. Aber auch jetzt wieder nichts.
Schaue raus in den Regen und meine Gedanken bleiben an dir hĂ€ngen, sie drehen sich im Kreis. Um dich, um mich, um uns. Benebelte Sinne, deine HĂ€nde die jeden Zentimeter meines Körpers kartieren, sich einprĂ€gen. Vielleicht fĂŒr den Fall, dass die Vernunft siegt und es das Letzte mal war ?
Nahm dich ganz bewusst war. Deinen Geruch, der Geschmack deiner Haut. So salzig und so gut. Deine Worte die in meinen Ohren widerhallen⊠Lebte im hier und jetzt um Ruhe in deinen Armen zu finden.
Momente die mir jetzt alles abverlangen. Flashbacks, die mich noch ganz lange verfolgen werden.
A/N: A little drabble I wrote while drunk last night, forgot about, and then found in my drafts like a little treat. â€ïž
â
She smelled so sweet.
So soft, like a cloud, when you touched the petal velvet of her skin. It molded under your touch; her sighs slipping into the darkness of the room.
Your tongue flattened along the underside of her breast, your mouth seeking the firm bud of her nipple and when you found it, you pulled it in with a gentle suck. A taste, a reverence, a worshipful savor.
Her hand curled around the nape of your neck, sliding up to curve over the crown of your head in encouragement and her back arched into the slick warmth of your exploring love, your hum of contentment making her smile.
Your cheeks cradled by the swell of her breasts, you kissed along the bare plane of her chest, felt her thrumming heartbeat against your lips and when you teased the dip of her throat with the tip of your tongue, she grew impatient and pulled you up to her mouth.
âCome here, honey,â she sighed, her hands guiding you into place.
Her mouth opened against yours, her tongue an immediate lick inside and for all the ways in which youâve dreamt of her, her taste is familiar, yet new. Her mouth is so much softer than the men youâre used to, so much more lush, so swollen and eager. You taste the round of her bottom lip, sliding your tongue along it.
âDo you want â,â she pants into your mouth, her hips meeting your own in a slow, firm roll. âDo you want more, or do you just want this?â
Her blankets surround you, her scent filling your senses. Itâs late, all the patrons in the brothel either asleep or passed out or gone, having had their needs met and the two of you writhe together in her narrow bed; your bodies seeking the relief no one was able to give you. Your hand maps the curves of her hip, forcing her closer to you.
Her breasts push against your own, her body fitting neatly along the sweet curves of yours and for a moment, youâre lost in the rhythmic kiss and part of her thigh between yours, your legs locked together, her arms around you tight.
Her silken nightgown stripped and thrown onto the floor, you own discarded at the foot of the bed and when she rolls you onto your back and fits herself between your thighs, youâre already whimpering with need.
Her tongue parts you, licking deeply inside where she knows the ache is, and your hands thread into her hair, pushing it away from her face but also using it to keep her in place. She loves this â loves to make you feel good, loves the salt of your slick, loves to hear you beg for her â and when she licks you until youâve had your fill, she slides up with a damp mouth and kisses you soundly while she slips her fingers inside.
Your own curl into the bedding, your other hand reaching between your legs to push her touch deeper and you work together to bring you higher; your hips moving, moving, moving.
âOh honey,â she breathes into you, drinking down your moans. âJust like that. Just like that.â
Sheâs always so generous with her praises and when you come, she smiles â the broken moan of your release sliding down her throat as you coat her fingers. She smears the slick on your cheek when she slips them out and cups your face, devouring your mouth.
Another minute more and sheâs breathless on top of you, straddling your face as she grinds into your open mouth. Her hands curled around the headboard, squeezing it tight and she doesnât stop moving; the plush give of her bottom resting on your chest as you encourage her to take when she needs.
You could taste this forever, listen to her sweet sounds forever, but soon sheâs moving faster and faster; a sharp inhale and then sheâs gone, the spill of her moan dissipating into the moonlit room.
You could still keep going â the phantom weight of a bounty hunter felt sliding deep inside you, an almost sob catching in your throat at how much you miss his solid weight â but sheâs tired for the night; worn out, sated by your mouth.
Slipping down to curl her body around yours, she doesnât stop though. She kisses and kisses and kisses you, until her mouth is swollen and sleepy, until her sighs turn into slow, steady breaths. You smile, stroking the fine hair away from her temple.
Sheâs so beautiful. Even more so at night, her face illuminated by the white washed tinge of the moon. The curve of her cheek is plump like her lips, the line of her nose one youâve kissed a thousand times and you do it again now, just before you fit your face into the sweet smelling crook of her neck and fall asleep.
Morning comes, your bodies warm and lax. Her fingers smoothing over your hip, your own splaying over her breast. Itâs early, but never too early for a kiss.
âGood morning, honey,â she smiles sleepily, and you match it with your own.
Ich habe heute keinen FuĂ vor meine/deine/unsere HaustĂŒr gesetzt, bin keine 100 Schritte gegangen, habe auĂer eine Schale MĂŒsli, die nach wenigen Minuten wieder in Kontakt mit der Keramik trat, noch nichts gegessen. Ich habe seit 2 Tagen nicht geduscht und habe heute 90% meiner Zeit im Bett verbracht. Mein Körper hat sich Schlaf zurĂŒckgeholt und mir fehlt jetzt schon die bleierne MĂŒdigkeit, um heute Abend in den Schaf zu finden.
Ich fĂŒhle mich schlecht, weil ich seit einer Woche keinen Sport mehr gemacht habe, seit einer Woche auf keinem Pferd mehr saĂ und seit 3 Tage das Lernen fĂŒr eine bevorstehende Klausur vor mir her schiebe.
Ich war nicht einkaufen, habe mein Auto nicht einen Zentimeter bewegt und habe auch nicht gestreut.
Auch die AuĂenwelt habe ich fĂŒr heute eliminiert. AuĂer die nötigste Planung fĂŒr den Online Unterricht und alles was ich in der Zwischenzeit war gewillt zu beantworten, war mir mein Smartphone heute fremd.
Ich hab meine eigene Gesellschaft heute verabscheut und gehasst. WĂ€hrend einige stumme TrĂ€nen meine Wangen hinuntergleiten, wĂŒrde ich gerne schreien. Möchte wissen wohin mit mir. Finde keine Lösung, weil mir heute sogar die Kraft fehlt, um joggen zu gehen. Um ehrlich zu sein fehlt mir langsam die Kraft fĂŒr irgendwie alles. Meine Welt, wie sie das letzte Jahr war, zerbricht. Ist das gut, ist das schlecht? Ich habe keine Ahnung. Es wird mir vermutlich einige neue Wege eröffnen, bestimmt hat es Vorteile. Aktuell fĂŒhlt es sich aber nicht so an.
âHeilende HĂ€nde und ein schnelles Endeâ vermag der Titel zu sein.
Meine Gedanken kreisen um dich, um deine HĂ€nde und um meine Seele die sich nach dir verzehrt.
Ich wĂŒnschte du hĂ€ttest mir mehr Zeit gegeben, dir die ganzen Dinge, die mich so oft in diese Texte treiben, zu erzĂ€hlen. Meine Maske habe ich vor dir so schnell abgelegt, dir so schnell mein Vertrauen geschenkt. Suche seit Tagen nur nach dem richtigen Moment, um dir mein letztes Inneres zu zeigen.
Wer bin ich und woher komme ich? Ich glaube du hÀttest mich verstanden.
In manchen Momenten gelingt es mir nicht vollstĂ€ndig bei mir selbst zu sein und das âPokerfaceâ gĂ€nzlich abzulegen, auch wenn du es mir in deiner PrĂ€senz so leicht gemacht hast. Und es hat sich so gut angefĂŒhlt.
Momente wie heute und am gestrigen Abend, in denen ich mich in die Rolle der heutigen, fĂŒr das jetzt, perfekten Frau begebe und ich weder ich selbst, noch wer gĂ€nzlich anderes bin. FĂŒr dich eine Red Flag? Ich sage ein natĂŒrliches Entwicklungsgeschehen einer Frau, die noch nicht ihre Rolle in der Gesellschaft gefunden hat und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, LösungsansĂ€tzen und Antrieben ist. Oft versuche ich zu sein und bin dabei weniger. Suche nach einem Platz der Ruhe, VerstĂ€ndnis und irgendwo auch Leidenschaft und komme dazwischen oft an meine Grenzen. Grenze der Ăberforderung, der Verzweiflung und oft steckt hinter meinem Blick mehr als man vermag zu glauben.
Generationen die Menschen trennen, GedankengĂŒter, Traumata, fehlende Kommunikation. Emotionen die Ăberkochen, Missinterpretationen⊠Dinge die anscheinend auch heiĂe Leidenschaft und GefĂŒhle jeglicher Art zum Erliegen bringen.
Die Stille ist nicht leer. Sie ist voller Antworten.
Gedanken die in die Tastatur gleiten, sobald Ruhe und Raum dafĂŒr ist.
IrrationalitÀt mag ein Teil hiervon sein, vermutlich seit Anbeginn. Das Ende vermutlich aber auch.
Du gabst mir Halt und NĂ€he in einer Zeit, in der ich es brauchte, du warst unweigerlich da, nicht wegzudenken und der Anker der mich hielt.
Momente voller Spannung, unbesiegbare Leidenschaft, gegen die ich einfach nicht ankam.
Ungeahnte GefĂŒhle, GlĂŒck und Freude. Ruhe die in mir einkehrte, sobald sich deine Arme um mich schlossen.
Suche ErklĂ€rungen in meinem Verhalten. Es war falsch und wenn ich es reflektiere, gingen irrationale GefĂŒhle mit mir durch. Es tut mir leid, dass du dich nicht gehört fĂŒhltest.
Ich wollte meine Freude, mein GlĂŒck und meine Leichtigkeit mit dir teilen.
Du hast mich das Gewicht auf meinem RĂŒcken vergessen lassen.
Vergiss einfach nicht, dass es die alte Seele in mir gibt.
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