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@juliachristin
Balkonien
Balkonien
Das bedeutet Minimalismus für mich
Beseitigen von Durcheinander
Aussortieren von Dingen die ich nicht brauche (auch in Zukunft nicht)
Einfachheit, Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Fokus auf dem Wesentlichen
Weniger und bewusster konsumieren, Augenmerk auf Langlebigkeit und den Mehrwert von Produkten legen
Dinge die ich habe mehr wertschätzen
Tagesabläufe, Routinen, Prozesse, Umgebung einfacher gestalten
Ressourcen besser nutzen (was man hat vielfältig nutzen, was Bekannte haben ausleihen, selbstmachen, digitalisieren)
Bewusster Umgang mit Produkten (Ein kleiner reminder)
Manchmal tendiert man ja doch dazu ein bisschen mehr Shampoo oder Spüli zu nutzen als eigentlich notwendig, oder das Waschmittel über zu dosieren. Dabei wäre hier schonmal ein Ansatz um Ressourcen zu sparen, ohne wirklich etwas dafür tun zu müssen. Deshalb: Ab und zu mal innehalten, bewusster dosieren und im Zweifelsfall nachnehmen.
Unordnung schnell beseitigen
Grundstrategie:
Große Flächen frei und und sauber machen
Visuelle Unordnung reduzieren durch verstauen
Alle Gegenstände brauchen ein Zuhause
Vorgehen:
Wäschekorb und Müllsack nehmen und große Flächen wie Tische und Sofa komplett frei räumen und putzen
Boden frei räumen bzw. Gänge frei machen
Alles was verstaut werden kann wegräumen, bzw. Dinge „verstecken“
Dingen die sonst verteilt in der Gegend rumstehen ein zuhause geben, z.B. eine Box, Teller, Schüssel, Haken
Wäschekörbe, Einkaufstaschen und Umzugskartons können helfen vorzusortieren, falls sich die Dinge nicht direkt wegsortieren lassen und reduzieren die visuelle Unordnung. Außerdem könnte man schonmal leichter drum herum putzen als wenn sich alles auf dem Boden sammelt.
Balkon begrünen - Tipps für den Anfang
Prioritäten setzten (Budget festlegen, Ziel festlegen z.B. Bienenfreundlich, mehrjährige Pflanzen, winterharte Oflanzen)
Gegebenheiten checken (Sonne, Ausrichtung des Balkons, Platz, Bewässerung bei Abwesenheit, Überwinterungsmöglichkeiten)
Recherchieren (Geeignete Pflanzen/-kombinationen, Substrat, Schädlinge)
Planen (Lieber klein Anfangen!)
Beschaffungen (Kübel [Second Hand?!], Substrat [Kompostanlage?!], Zubehör)
Pflanzen nicht online bestellen, die Wahrscheinlichkeit ist hoch geschwächte und kleine Pflanzen zu bekommen. Im Markt vor Ort bekommt man für den gleichen Preis gesunde und kann sie sich vorher ansehen.
Vorziehen ist günstiger.
Balkonkästen zwar so bepflanzen dass Platz zum wachsen ist, es aber direkt schön aussieht. Falls doch nicht so viel wächst ärgert man sich dann nicht.
Lieber ein paar größere Kübel mit verschiedenen Pflanzen, als viele kleine. Erleichtert die Bewässerung und die Pflanzen können besser wachsen.
Jeder Topf braucht ein eine Drainage Schicht und einen Wasserabfluss.
Wie ich studiere
Vormittags nutze ich gerne die Vorteile meines Fernstudiums hinsichtlich der freien Zeiteinteilung und gehe einkaufen oder habe Termine und nutze die sonnige aber noch nicht heiße Uhrzeit zum rausgehen, Sport machen und lernen auf dem Balkon. Wenn das Wetter toll ist, habe ich keinerlei Motivation im schattigen Nordzimmer am Computer bzw. Schreibtisch zu arbeiten, deshalb lerne ich vormittags mit Karteikarten oder lese im Skript und mache Notizen. Nachmittags kommen dann die Computerarbeiten dran.
Bei einer klassischen Klausurvorbereitung gehe ich in drei Phasen vor: 1. Lektion grob lesen, Mind Map mit den wichtigsten Informationen anlegen. 2. Lektion lesen, Karteikarten erstellen und Online Test machen (am Computer, also Nachmittags). 3. Karteikarten lernen (ab da jeden Tag die App öffnen und lernen was anfällt, dass organisiert die App), große Mind Map mit allen Lektionen pflegen (Whiteboard im Wohnzimmer). 4. Klausurvorbereitung (neue Mind Map mit für mich schwierigen Inhalten, Probeklausur).
Was ich zum Lernen nutze: Ipad und Apple Pencil, Anki (als App auf dem Ipad und Android Smartphone und Software am Linux Computer :D), Good Notes (App für Ipad)+Skript als PDF, gedrucktes Skript wenn ich draußen lerne, White Board (bevor ich das hatte habe ich Din A3 Malblöcke genutzt), Computer
Generell nutze ich Phasen zum Lernen in denen ich mich gut konzentrieren kann, und höre auf zu lernen wenn die Konzentration nachlässt. Lieber mache ich immer wieder kurze, aber konzentrierte Lerneinheiten. Dadurch sitze ich insgesamt weniger am Lernstoff, schaffe aber genauso viel wie wenn ich stumpf versuchen würde Stunden am Stück zu lernen. In kurzen Pausen mache ich gerne kleine Hausarbeiten wie Wäsche aufhängen.
Um den Fortschritt zu kontrollieren, trage ich zum einen in einem Lernstoffplaner ein was ich wann gemacht habe und zum anderen tracke ich mit Hilfe der App „Zeiterfassung“ was ich wann wie lange gemacht habe. Außerdem setzte ich mir am Anfang der Woche ein Ziel.
Motivation…. Momentan macht mir das Lernen mit Karteikarten bzw. mit Anki so viel Spaß, dass es mir leichtfällt immer wieder die App zu öffnen und zu lernen. Auch ist es für mich motivierend, zu sehen wieviel ich gemacht habe (anhand der getrackten Zeit und der erstellten/gelernten Karteikarten). Aus meinem letzten Motivationstief bin ich rausgekommen, in dem ich mit ganz kurzen Arbeitsphasen Lernen wieder in die Alltagsroutine eingebaut habe.
Wie ich mich an neue Routinen gewöhne
Sie müssen individuell passen und praktikabel sein
Einzelne Schritte planen
Umgebung vorbereiten (z.B. Wohnung erstmal in einen guten Zustand bringen, Putzuntensilien griffbereit lagern, Sportklamotten waschen)
Nicht zu viel auf einmal vornehmen (z.B. erstmal eine Morgenroutine mit wenigen Schritten etablieren, später vielleicht ausbauen. Wenn die sitzt, vielleicht eine Abendroutine, Putzgewohnheiten, Sport…)
Am besten ein paar freie Tage haben und für den Anfang, bzw. viel mehr Zeit einplanen
Routinen überdenken, überarbeiten, andere Reihenfolgen ausprobieren
Checkliste aufhängen an einem gut sichtbaren Ort, um die Abläufe einzuprägen
Wie mir Gewohnheiten und Routinen das Leben erleichtern
Abläufe laufen ohne bewusstes Nachdenken ab
Keine Entscheidung mehr treffen müssen, spart Zeit
Handgriffe gehen schneller, weil routinierter
Weniger anstrengend
Schweinehund bekommt keine Chance
Effektiver Weg um Ziele zu erreichen
Immer wieder anfallende Aufgaben werden in Routinen verpackt direkt erledigt und sammeln sich nicht auf einer Todo Liste.
Das Gefühl von weniger „Todo‘s“ entsteht und der Kopf ist freier
Gerade unliebsame Aufgaben gehen leichter von der Hand, außerdem wird keine Zeit mehr verschwendet sie negativ zu bewerten, das anschließende Gefühl von Ordnung und Produktivität ist gut.
Lifehack
Keine Angst vorm anbrennen und trocknen kann sie auch auch gut.
Müll vermeiden in der Küche
Statt Küchenpapier: Fusselfreie Geschirrtücher
Statt normaler Topfschwämme: Luffa Schwamm
Statt herkömmlicher Spüllappen: Biologisch abbaubare
Statt Frischhaltefolie: Essensreste mit Tellern abdecken oder in wiederverwendbare Gefäße mit Deckeln umfüllen, wiederverwendbare Silikonabdeckungen
Statt Backpapier: Wiederverwendbare Backmatte (gibts bei dm)
Nachfüllpacks für Spülmittel oder im Unverpackt Laden abfüllen
Weniger Müll beim Wäsche waschen
dm hat jetzt Nachfüllpacks und dieses Konzentrat. Noch weniger Müll würde natürlich anfallen beim Abfüllen im Unverpackt Laden. Aber die Waschmittel haben mich leider nicht überzeugen können.
Meine aktuelle Morgenroutine
7.30 Aufstehen (wenn ich früher wach bin lege ich mich noch mit einem Buch und einer Tasse Tee aufs Sofa)
Körper- und Gesichtspflege, schminken, anziehen, Haare machen
Waschbecken und Amaturen im Bad putzen (wir haben sehr hartes Wasser)
Waschmaschiene anmachen
Alle Flächen freiräumen und abstauben
Spülmaschiene gegebenenfalls anmachen oder aussortieren
Müll rausbringen
Frühstück
Saugen (geht mit meinem Akkusauger super schnell und ohne viel Aufwand)
Lüften
Wäsche aufhängen wenn sie fertig ist/ Wäsche abhängen und einsortieren
Bis hierhin ist es etwa 9Uhr
Vorsatz für die nächste Zeit:
An dieser Stelle möchte ich 1-2 h lernen (Herausforderungen ist es direkt ohne Umschweife und Ablenkungen anzufangen)
Danach ins Fitnesstudio oder anderweitig bewegen (Idee: Morgens direkt Sportsachen anziehen, richtige Gesichtspflege und Schminken würde ich erst nach dem Sport bzw. duschen machen)
Danach Mittagessen
Nach dieser Morgenroutine ist alles sauber und ordentlich, so dass sich die ständig anfallende Hausarbeit nicht auf einer Todo Liste stapelt und auch ist der Tisch frei zum studieren. Ich fühle mich dann schonmal recht produktiv und einfach wohl in der Umgebung.
Nachhaltigkeit im Badezimmer
Diese nachhaltigen Alternativen lassen sich bei mir nicht mehr wegdenken:
Wiederverwendbare Abschminkpads (dm Ebelin, lassen sich bei 60 Grad waschen, seit etwa einem Jahr bei mir in Gebrauch)
Zungenreiniger (Unverpackt Laden)
Rasierhobel (spart so viel Geld und Müll)
Recyceltes Toilettenpapier mit Blauer Engel-Siegel
Bidet und Waschlappen (von der Hygiene her sehr viel angenehmer, gerade während der Menstruation, spart Toilettenpapier)
Menstruationstasse (Merula Cup wurde von Ökotest mit sehr gut ausgezeichnet)
Feste Seife
Feste Körperbutter als Handcreme (ich habe sehr trockene Haut und muss nach jedem Händewaschen eincremen. Da ist für zu Hause das Stück sehr praktisch)
Über mich
Geboren 1999
Fernstudium Soziale Arbeit an der IU
Ich liebe sonniges Wetter, draußen sein, den Geruch in der Luft nach einem Regen
Das fordert mich momentan heraus: Nach längerer Krankheitsphase wieder Lernen zur Routine machen und die körperliche Fitness aufbauen.
Meine Grundeinstellung: Mit Routinen, Gewohnheiten und überdachten Prozessen kann man alles schaffen. Man muss halt ein bisschen ausprobieren und immer wieder anpassen.
Meine Projekte: Effektives Lernen und Sport in die Alltagsroutine einbinden, mehr Nachhaltigkeit im Haushalt, grüner Stadtbalkon, Wohnung ordentlich und sauber halten, Minimalismus, Mindset, Weiterbildung.