Ich kann nicht vergessen.
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@keinjournalist
Ich kann nicht vergessen.
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Nicht ernst genug, um glücklich zu sein...
Leila und der scheinbare Katzensprung
Wenn man Überheblichkeit sucht, bleibt einem selbst der Sinn für ein kurzes Zitat verborgen. Um alle zu überragen müsste man nur einen kleinen Schritt tun, aber da man alle überragen will, kann man gar keine Schritte tun. Der kurze Weg alle anderen zu übertreffen und der lange Weg, den man sich vorstellt, um besser als alle anderen zu sein, ist gleich lang. Aber nicht nur in dem Sinne, in dem man ihn geht, sondern auch in dem, in dem man ihn nicht geht.
Es ist wie das Ernstnehmen einer falschen Beschreibung. So erscheint vor einem plötzlich die Lüge und man lacht. Das ist sie also! Die sogenannte "Hölle"! Während einem die Beine zuflüstern:
"Liebe!"
"Himmel!"
Das Bild bricht auseinander. Zen. In einem Trugbild gestorben. Wie konnte man nur so naiv sein? Aber alles ist verdreht. Da wo man das Leben nie geglaubt hat, ist Leben! Wo sonst soll denn Leben überhaupt sein? Aber man begreift es nicht, wenn man "Unglauben begeht". Man macht was man gerade halt macht. Leere. Dunkelheit qualmt aus einem der Arbeiter. Schwarze Magie die alles infiziert. Wie frivol war man vor Gott gestanden? Satane dirigieren einen schrecklichen Sturm der Gefühle. Nun geht jeder Treil von einem selbst einen anderen Weg. Wahrheit nicht ernst genommen. Wie oft wird dort gelacht, dort wo keine schwule Lüge lebt? Aus Materie erschaffen, wohnt halbes Yin und halbes Yang beisammen. Gebunden an sein Gegenstück. Die Rippe. Oder eine bessere Übersetzung: die Seite. Ein Zug und alles kehrt Heim. Welcher Mensch kann für den Frevel bezahlen?
Vor einem Menschen zählen bloß die "menschlichen Werte". Menschen verdienen es, Götter geben es aus. Wer bezahlt wenn die Währung göttlich ist? Traumsprache aus der ein Dasein quillt. Fortschritt oder Umkehr? Vorspulen bis zum Anfang. Schon wieder erleuchtet ein Demiurg allein. Kein verfluchtes Mikrophon hört ihn ab.
Wenn einen das Gefühl zu verlieren besiegt, was für ein Textverständnis ist dann noch zu erhoffen?
Auf einmal verschwand alles. Der Autor. Der Leser. Leuchtende Zitate. Ja, selbst die heiligen Schriften! Werke in Form alter Sterne. Wo alle akausale Schöpfung auf ewig weilt. Reinkarnation in die Vorzeit. Einzig schwarze Löcher erwecken ihren Reiz. Attraktiver als Planeten. Wer schreibt zuerst? Wann?
Sterne kommunizieren miteinander. Unter der gewaltigen Innovation sammeln sich all die Kunstwerke und warten auf das Original: den Schöpfer.
Aber was sagt er? Was kramt er aus den Schubladen seiner Weisheit?
Den Bräutigam. Ein Wesen aus Kontur.
Umrisse einer Form vegetiert dahin. Nicht wie all die anderen, die es gar nicht gibt. Aufgetaucht in einem Rießenbild. Lesemarathon. Gefüllt mit Sprache. Ein Auge aus Buchstaben. Oder einfach ein Weg. Hauptsache Bewegung auf einer Linie fort. Kinderarbeit in einer Fabrik. Auch wenn die Träume was anderes sagen. Erinnerung ist eine Gabe. Das Jetzt wird erlebt. Teil um Teil, Wort für Wort, rattert die Industrie. Schienen machen. Sätze stanzen. Was hindert die tote Maschine, die es wagt, mit dem Leben zu sprechen?
😱 Peter bites!
skip up
Aller Anfang ist schwer,
aber der ist schon echt krankhaft übergewichtig.
Go to thy cold bed and warm thee!
Kein Empfang wenn ich im Keller bin.
You were just honing your powers
So many times it happens too fast
You trade your passion for glory
umblättern 🥀
"Aber soll ich jetzt das Schreiben aufgeben, nur weil ich noch nie etwas geschrieben hab, über das ich schreiben wollte?"
I can't look 'round 'cause I still see spirits I hide within
Oh no, I did it again
I tell the world I'm fine, never near the edge
And now I'm falling
Too late to tell the truth
Der Bund mit der Welt
Der Zugang zur 'unzugänglichen Welt'
Den Rat „Bring dich um!“ sollte man im Alltag niemals wörtlich geben. Betrachtet man ihn jedoch metaphorisch, kann darin ein Schlüssel liegen, um das Tor zur Umwelt aufzuschließen. Hier ist nicht die destruktive Tat gemeint, sondern ein innerer Prozess: Die radikale Befreiung von einer toxischen Innenwelt. Oft sind wir so sehr in unseren eigenen Gedanken und Komplexen gefangen, dass diese Schicht uns von der echten Welt trennt. Erst wenn dieses „Ich“ symbolisch stirbt, kann man die Welt so klar wahrnehmen, als würde ein Außenstehender – ein Toter – auf sie blicken.
In diesem Sinne bedeutet der „Tod“ nur, dass der lärmende Verstand zur Ruhe kommt, wie ein Körper, der sich schlafen legt. Alle dramatischen Vorstellungen, die wir vom Ende haben, sind im Grunde unwahr, da dieser Zustand der Stille keine negative Wirkung hat – er ist lediglich ein Zustand des Seins.
Es ist ein Irrtum zu glauben, wir hätten keinen Zugang zur Welt. Das Problem ist eher die Frage: Wer in uns sucht diesen Zugang? Wenn das Ego (die „toxische Innenwelt“) verschwindet, gibt es keine Barriere mehr. Diesen Zustand der Loslösung herbeizuführen, ist eine Kunst. Oft ist es die bloße Furcht vor diesem Kontrollverlust, die uns mehr blockiert als alles andere.
Die nötige „Chemie“ für diese Klarheit tragen wir bereits in uns. Manche Menschen benötigen keine äußeren Reize, um diesen Zustand der Verbundenheit zu erreichen; ihre innere Verfassung erlaubt ihnen diese Selbstaufopferung des Egos ganz natürlich. Für alle anderen kann das drastische Bild des „Sich-Umringens“ (im Sinne des Loslassens von alten Identitäten) eine Hilfe sein, um den Wunsch nach einer tiefen, echten Verbindung mit allem Lebendigen zu verwirklichen.