ich sitze auf der terrasse in der sonne und trinke meinen koffeinfreien kaffee mit hafermimch aus der neuen tasse, die mir das gefühl gibt eine waldelfe zu sein, die sich mit ihren freundinnen zum nachmittagstee verabredet hat. währenddessen beobachte ich meinen kater wie er etwas beobachtet, was ich nicht sehe. es ist warm. zum ersten mal in diesem jahr. alles ist grün und blüht. besonders schön sind die priemeln, die den stamm unseres alten apfelbaumes umringen. ich überlege, ob der pulli heute nötig ist oder ob ich doch lieber nur das tshirt tragen soll. ich hasse es zu schwitzen. frieren ist aber auch blöd. und so sitze ich hier auf der terrasse in unserem kleinen paradies und obwohl es so wunderschön ist, vergesse och an keinem tag, was für knapp fünf jahren auf dieser terrasse passiert ist. danach hat es geregnet und gedonnert und ich hab für längere zeit erstmal keinen kaffee mehr auf dieser terrasse getrunken, weil sie nicht mehr das paradies war, sondern eine erinnerung an die hölle, die dieser eine tag im august vor fünf jahren war.














