Du undankbares Geschöpf, sagte sie zu sich selbst und rannte davon. In die Dunkelheit und leere der Nacht, denn niemand konnte sie mehr halten. ~ Kristinaleinx3

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@kristinaleinx3
Du undankbares Geschöpf, sagte sie zu sich selbst und rannte davon. In die Dunkelheit und leere der Nacht, denn niemand konnte sie mehr halten. ~ Kristinaleinx3
Du warst wie ein Vampir, der mir die Energie geraubt hat, das wurde mir endlich klar, nachdem du mich verlassen hast und ich frei war.
Ich bin anwesend, aber nicht da. Ich lache, aber finde nichts lustig. Ich stehe, aber falle immer tiefer. Ich rede, aber sage nichts. Ich lächel, aber zerbreche innerlich. Ich tue so, als wenn nichts wäre, aber es zerreißt mich.
Wie soll man jemanden erklären, was mit einem ist, wenn man nichts - außer leere in sich trägt. Da gibt es einfach nichts.
Ich bin ein Mensch, der so viel nachdenkt, dass sein Kopf eigentlich platzen müsste. Ich zerbreche mir über jede Kleinigkeit, jede Anmerkung, jede Tat, jedes Gefühl, jedes Wort stundenlang den Kopf.
Das Gefühl, wenn du so tust als wäre dir alles egal, aber du dir eigentlich ständig den Kopf darüber zerbrichst. Ich hasse es.
Mein Kopf dreht sich oder sind es doch nur meine Gedanken? Es brennt in mir, es frisst mich auf, und doch bin ich so ruhig und im Gleichgewicht. In hier und jetzt. In Raum und Zeit, aber mein Kopf dreht sich.
Wie soll ich die Gedanken in meinem Kopf sortieren, wenn sie umherwirbeln, wie ein Sturm? Wie soll ich jemanden erklären, was in mir ist, wenn alles, wie in einem schwarzen Loch verschwindet?
Ich habe mir jeden Abend eingeredet ich sein stärker, ich würde es schaffen, aber ich schaffe nichts. Nichts, außer zu weinen. Es bricht mich so, doch wie soll es je jemand verstehen?
Menschen können so widerlich sein, auch wenn du Ihnen die Wahrheit sagst. Sie spucken auf deine Worte. Deshalb sind wir es so leid, uns ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen.
Meine Augenringe sprechen Bände, denn meine Augen starren nur gegen Wände. Ich wollte es ändern - alles verändern. Und trotzdem starre ich wieder an Wände. Ich frage mich, wann kommt das Ende?
Manchmal wünsche ich mir mehr Nähe und distanziere mich trotz dessen von den Personen. Ich glaube nicht, dass ich ihnen so wichtig bin, wie sie mir es sind.
Wenn Tage nur Stunden sind und Stunden nur Minuten, dann sind Minuten nur Sekunden. Sekunden in denen wir so viel verändern könnten und es doch nicht tun.
Es fühlt sich so an, als wäre in meinem Kopf Zickzack. Nicht eine Minute und auch keine Sekunde, kann ich klar denken. Es löst sich einfach auf. Es löst mich auf. Es ist wie ein schwarzes Loch in dem man versinkt.
Oft möchte ich reden und doch nichts sagen. Ich finde keinen klaren Gedanken mehr. Als würde jemand mit einem Stift in meinem Kopf Kreise malen.
Es fühlt sich so drückend an. Es tut weh, es tut einfach weh. Das alles hier. Doch keiner weiß es, denn ich lache trotzdem, für euch.
Ich habe viele Texte geschrieben, doch diese nie jemanden gezeigt. Ich frage mich, wofür ich diese Texte je geschrieben habe? Immer, wenn ich auch nur einen davon lese, werde ich stumm. Ich will mit keinem mehr reden. Ich will mich nicht erklären müssen. Es gibt gar keine Erklärung dafür, nicht für mein Verhalten oder gar für mich und meine Gefühle.