Shakespeare.
SONNET 18
Shall I compare thee to a summer's day? Thou art more lovely and more temperate: Rough winds do shake the darling buds of May, And summer's lease hath all too short a date: Sometime too hot the eye of heaven shines, And often is his gold complexion dimm'd; And every fair from fair sometime declines, By chance, or nature's changing course, untrimm'd; But thy eternal summer shall not fade Nor lose possession of that fair thou ow'st; Nor shall Death brag thou wander'st in his shade, When in eternal lines to time thou grow'st; So long as men can breathe or eyes can see, So long lives this, and this gives life to thee.
Ich weiß nicht warum, aber im Moment fange ich an heraus zu finden, wer ich bin, was ich wirklich mag. Und das Sonnet mag ich wirklich.
Früher wollte ich immer besonders sein. Immer das mögen was andere nicht mögen. Ich habe immer nach dem besonderen gesucht das ich mögen kann, dass mich von den anderen unterscheidet.
Aber warum? Was ist so schlimm daran etwas zu mögen das alle anderen auch mögen? Nichts, und das habe ich gelernt und ich muss sagen ich fühle mich echt besser. Ich kann viel mehr Sachen genießen und einfach mehr ich selbst sein.
Und tausende Menschen lieben dieses Sonnet und ich bin auch einer dieser Menschen. Und jeder mag das Sonnet vielleicht aus verschiedenen Gründen und vielleicht mag jemand es auch aus denselben Gründen wie ich aber das heißt ja nicht das ich es weniger mag oder nicht.
Etwas mögen ist kein Wettkampf. Der Mensch der etwas mehr mag ist nicht automatisch der bessere Mensch.
Ich muss nicht mehr anders sein. Ich muss nur Ich sein. So wie ich bin. Das mögen was ich mag, egal wie viele andere Menschen es auch mögen.
Ich glaube ich habe ein bisschen mehr selbst-frieden gefunden.

















