Versuche ich die Zeit tot zu schlagen, oder schlägt sie mich tot?

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@leerespueren
Versuche ich die Zeit tot zu schlagen, oder schlägt sie mich tot?
Leere
Ironischerweise ist der Name „leere spüren“ nicht mehr in Verbindung mit dir zu stellen.
Ist es nicht faszinierend, wie schnell die Leere uns Menschen verspeist und ausscheidet? Wie schnell kann man von einem gesunden Menschen zu einem einsamenem Wrack ohne jeglichen Halt werden?
Überlegt mal, Leere kommt irgendwann einfach. Sie nistet sich ein und zerrt an euch. Am Anfang denkt ihr, ihr schafft es da raus, ihr blutet sie eventuell aus oder ihr schafft es sie zu verbannen, wenn der Zauber nur stark genug ist. Irgendwann merkt ihr, dass Nichts hilft. Jeder Zauber, jeder Tropfen Blut, jeder Schnitt, jede Substanz. Gegen Leere ist nichts eine konstante Lösung und gegen Leere lässt sich nicht vorgehen. Im Endeffekt ist alles was der Mensch tut und ist dazu gedacht die Leere zu verbannen aber spürt denn niemand außer mir wie sich die Leere einpflanzt und unendlich weit und immer wieder neu, wie ein wachsender Wald, einwurzelt und weiter sprießt und wäscht und gedeiht bis sie irgendwann euer ganzes Herz, eueren ganzen Verstand und, zu guter Letzt, euren ganzen Körper umhüllt und langsam anfängt euch bei lebendigem Leibe zur Verwesung zu zwingen?
Die Frage ist, ob wir intelligent genug sind dem Verwesungsprozess nachzugeben oder stark genug, um ihm ein Ende zu setzten.
Du bist immer noch alles was mich ausmacht, aber auf eine andere Art und Weise
Deine Augen, deine gottverdammten Augen.
Stille hören
Stille ist ein Phänomen, das ich nicht zu begreife weiß.
Einst lächzte ich danach; kein Schrei in meinem Kopf, kein klirrendes Geschirr in meinem Schrank, kein kreischender Säugling in meinem Zimmer,
Nur ich und ich und meine Gedanken, die langsam versummen im Chorgesang meines Verstandes.
Doch plötzlich bin ich da; Endstation Stille.
Niemand schreit, niemand redet gar und von Klirren, Quietschen, Kreischen, Singen ist weit und breit keine Spur. Es verstummt was verstummen musste, und nun sitze ich da.
Ich sitze
Und sitze
Und sitze
In einem leeren, dunklen Raum, um mich herum nichts, kein Mensch, kein Licht, kein Ton, kein Nichts und es fehlt alles was ich vorher gehabt und doch habe ich alles was ich jemals gebraucht
Und ständig hallt die Stille in meinem Kopf, als könnte ich sie doch hören, als wäre sie doch greifbar, als wäre sie echt, real und keine Einbildung des Geistes. Als gäbe es keine Konzepte der Einsamkeit und als wäre alles leiden beendet und doch noch schlimmer geworden.
Und ich höre die Stille schreien, ich höre ihr kreischen, ich höre stille Teller zerschmettern, ich höre stille Säuglinge weinen, ich höre meine Gedanken stillschweigend untergehen.
Ich höre die Stille und von Zeit zu Zeit denke ich, die Stille hört mich auch.
In the end it’s him and I.
Macht es dir Spaß mir die Energie auszutreiben? Macht es dir Spaß mich zu hassen?
Ist es witzig wie ich versuche dir trotz allem zu imponieren? Wie ich trotz allem nie ein schlechtes Wort über dich verlieren könnte?
Ich möchte nur wissen ob dir das Freude bereitet..
Mich stresst die Liebe meines Lebens, seit zwei Jahren.
Töte mich doch endlich, befrei mich von meiner Qual. Ich ertrag‘ das nicht länger.
Missen
Dich missen kommt in letzter Zeit in Tsunami Wellen und das Atmen fällt mir immer schwerer.
Mir fehlen deine blauen Augen, mein Himmelszelt, es fehlt mir.
Mir fehlt die Harmonie in deiner Stimme, wenn du lachst, meine Musik, sie fehlt mir.
Mir fehlt das warme Gefühl in meiner Magengrube, wenn du deine Arme um mich legst und ich weiß, dass mir nichts und niemand etwas anhaben kann. Wohlwissend, dass du die Macht besitzt mir die Finger um den Hals zu schlingen und so lange zuzudrücken bis mir der letzte Atem entweicht und sogar mit diesem würde ich nur ein letztes Mal sagen wollen „Ich liebe dich“ und friedlich in meinen ewigen Schlaf fallen. Wohlwissend, dass du mir jeder Zeit ohne zu zögern das Herz aus der Brust reißen könntest, wohlwissend, dass du mir jeder Zeit ein Messer in den Rücken stoßen könntest.
Doch das alles ist irrelevant, denn ich liege in deinen Armen. Ich sehe mein klares, hellblaues Himmelszelt, wenn ich aufsehe und meine Musik dröhnt in meinen Ohren, so laut dass alles andere verstummt. Ich bin zu Hause, bin geborgen, bin aufgehoben. Das ist es doch was zählt, bei dir sein, das zählt.
Mein Todeswunsch kennzeichnet sich durch meine Unbereitschaft zu schreiben.
Was du getan hast
Manchmal, bin ich mir selbst verhasst. Ich bin mir selbst das Niederste.
Von Zeit zu Zeit erwische ich mich bei dem Gedanken, dass mir dein Tod nichts aus zu machen scheint, weil es dann endlich vorbei sei. Die Wut, die Trauer, alles vorbei. Ich, erlöst und dein Geist ebenso. Ich, gegangen und du, endlich frei. Ich denke, ich könne ohne dich und ich weiß, du kannst ohne mich.
Was mich stört ist die Tatsache, dass ich von Zeit zu Zeit bereit scheine dich sterben zu lassen. Dich, der du mir alles Gold dieser Welt wert bist. Der du das Einzige bist, was mich glücklich zu machen vermag.
Ich liebe dich und doch hasse ich dich, denn du hast mich zu diesem kümmerlichen Haufen Dreck gemacht, den ich heute vor meinem Spiegel sehe, oder hast du mir nur die Augen geöffnet dieses Häufchen Elend wahrzunehmen?
[An dieser Stelle verliere ich die konzentration und gebe mich wichtigeren Dingen hin].
Bin nie genug dich zum bleiben zu motivieren.
Dreck
Dreck, dreck, dreck, ich bin egozentrischer Dreck.
Niemand würde je etwas so liebliches für mich tun, niemand würde mich je so sehr lieben, niemandem wäre ich das wert.
Dreck, dreck, dreck, ich bin egozentrischer Dreck.
Moms Nightstand
Being an emotional masochist is so tiring. When am I gonna get over this shit? When will I stop romanticising my agony and start embracing what little of happiness I can feel?
Is the gun in moms nightstand the only way out of my misery?
I am who I truly am when you’re looking at me.
Katalysator
Jedes Mal, wenn du mir die Frage stellst, warum ich Alkohol trinke oder unnachgiebig Tabakwaren rauche, möchte ich dir antworten „Zum katalysieren, natürlich.“
Denn das Feuer unserer Leidenschaft brodelt in mir und Alkohol ist der einzige Weg mich mit diesem inneren Brennen in Verbindung zu setzten und deine Nähe immer wieder aufs Neue zu spüren.
Rauchen ist das einzige, dass mir dieses Glühen ebenfalls durch die Lungen fahren lässt und für den Bruchteil einer Sekunde vergessen lässt, dass es dich gegeben hat, weil es ein warmes mulmiges Gefühl ist, als habe sich nie etwas geändert.
Erzähl mir nicht davon wie abstoßen das sei und wie schädlich, denn beider Dinge bin ich mir bewusst. Nur, Liebling, musst du auch einsehen können, dass es mir angenehmer ist als das Messer in meiner Brust mit dem ich in mir wühle - es ist angenehmer als das, was in meinem Herzen haust.
Es ist angenehmer als deine Leere.