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Sorry Mama, für die ganzen Lügen.
zigaretten und gedanken, die zu tief gehen.
Möge das Teer meiner Zigaretten das pflaster meiner Wunden in meiner Seele sein🚬🚬🚬🚬
Es ist Winter, es ist kalt draußen, alles friert, doch das Einzige, was mich wärmt, ist meine Zigarette zwischen meinen Fingern. Ich sehe die ersten Schneeflocken schnell herunterfliegen, eine schöne Aussicht, die ich mit meinem loyalsten Begleiter teile. Meine Zigarette – sie brennt für mich, und ich sterbe für sie.
Ich denke über unsere kalten Nächte nach, wo es zwischen uns keine Liebe war, und wir danach in Flammen entfacht sind. Doch diese Flammen sind nichts Gutes. Sie machen dich kaputt. Sie verbrennen, was sie berühren, und am Ende bleibt nur noch meine Zigarette. Ich äsche sie ab, doch irgendwie brennt auch sie aus, wenn du es nicht in Flammen hältst.
Mit einer anderen Zigarette, die sich selbst anzünden kann, ist es unvermeidlich. Alles wird irgendwann zu Asche, wenn du nicht achtest, was du am Leben hältst.
Mein erster Versuch nach Jahren…
gisbertstraße // köln stammheim
the times when you could smoke everywhere are thankfully over, but the advertising from back then is still there. i love this typography from the 50s very much and hope that it will be preserved for a long time to come and that it will be made to shine again.
Bock zu rauchen
Wer raucht wird Gott eher weniger wahrscheinlich loben. Ist uns eigentlich bewusst, dass manche nie wieder vom Tabak loskommen? Zeit ist so wertvoll und Gott schenkt uns jeden Tag ein bisschen davon. Man versucht es zu verstehen. Aber man scheitert daran kläglich. Woher kommt dieser unmenschliche Trieb, sich die Lungen vollzuteeren? Ein masochistischer und suizidaler Akt ist das Rauchen. Wie kommt es, dass damit überhaupt angefangen wird? Und - noch wichtiger - wie kommt es, dass das Rauchen nicht aufgehört wird? Diese Abhängigkeit durch niedrige Energie und Dopamin-Vakuum. Ob man nun einen Tag, eine Woche oder einen Monat aufhört zu rauchen. Was ist schon "der Raucher" im Vergleich zum Nichtraucher. Ein Mutant? Al-Hafid! Um davon loszukommen muss man ein Tabu schaffen. Es zerstört einen und trotzdem will man es. Obwohl man weniger produktiv ist, wegen mangelnder Energie, nimmt man diesen Fluch in kauf. Die Konsumstörung nach Tabak ist eine grausame Sklaverei. Gott schenkt uns diese Zeit und wir versauen sie mit Zigaretten. Schuld hat die "Beziehung zur Zeit des Rauchens". Wenn man also beispielsweise für ein Jahr aufhören will zu rauchen, ist da diese Verbindung zu der (unscharfen) Zeit des Rauchens. So ist Befreiung eben, egoistisch und ignorant. Nicht unbedingt feminin oder eitel und doch im jetztigen Moment entschieden. Irgendwann haben wir uns als Menschheit so weit entwickelt den schlimmsten Tabaksüchtigen ein Jahr Abstinenz zu verschaffen. Egal mit welchen Mitteln muss diese Freiheit (den Besessendsten unter uns) ermöglicht werden.