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AF/AE Sperre auf der iPhone Kamera
Übrigens, ihr kennt ja sicher alle die coole AF/AE Sperre der iPhone Kamera App.? Ich auch erst seit heute. imore.com/2011/11/08/dai…
— Christian Leu (@leumund) Mai 28, 2012
Ein Feature, dass mir -und vielleicht auch dir- bisher auf der iPhone Kamera entgangen ist. Mit langem Druck auf einen bestimmten Fokus-Punkt wird der Autofokus und die Belichtung fixiert und man kann damit dann noch viel coolere Bilder schiessen. Hier wirds erklärt.
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Automatisches Wordpress Backup mit BackWPup
Schon seit einiger Zeit habe ich nach einer vernünftigen Lösung gesucht, die mir erlaubt, die komplette Wordpress Installation inkl. Datenbank und Dateien automatisch zu sichern. Die beste aller Backup-Lösungen, Vaultpress von Automattic ist mir immer noch zu teuer, da würde ich dieses Geld lieber in einen WP-Engine Account stecken.
Im Moment bleibt es aber beim Cyon Hosting und einem automatischen Backup. Als Destination wollte ich die Amazon S3 Speicher nutzen, da ich meine Dropbox nicht mit externen Diensten verknüpfen will. Das bekannte Automatic Wordpress Backup hat in meinem Blog leider nie funktioniert, ich nehme an weil einfach zu viele Dateien vorhanden sind und das Plugin dann in ein Time-Out kommt.
Die Lösung heisst heute für mich BackWPup des deutschen Entwicklers Daniel Hüsken. Das Plugin bietet das Backup zu Amazon S3, Google Storage, Microsoft Azure, RackspaceCloud, Dropbox, SugarSync oder einfach auf einen FTP Server. Dabei können auch mehrere Varianten gleichzeitig genutzt werden um doppelte Sicherheit zu haben.
Das Plugin bietet viele Möglichkeiten sein persönliches Backupsystem abzubilden. Man erstellt einzelne Aufträge und definiert was genau im Backup enthalten sein soll, dabei kann man einerseits Dateien und Verzeichnisse wählen, die Wordpress XML Export Datei erstellen und die Datenbank sichern. Ich habe nach einem ersten Versuch das Komplettbackup wieder aufgeteilt in ein tägliches Backup für die Dateien zu S3, ein täglicher Export der Datenbank und einen wöchentlichen Backup mit Optimierung der Datenbank.
Je nachdem, wieviele Versionen man eines Backups man behält kann man sich sein Wunschsystem aufbauen. Zum Beispiel 30 Tages-Backups und 12 Monats-Backups damit man auch mal in einer alten Version etwas wiederfinden kann, das man vielleicht aus versehen gelöscht und nicht bemerkt hat.
Da mein Blog doch mittlerweile einige tausend Beiträge und Kommentare hat, und allein die Bilddaten in den Upload Ordnern schon über 2GB gross sind, gibt es zwischendurch auch mal ein Problem mit einem Backup. Im Gegensatz zum Automatic Wordpress Backup zeigt und protokolliert BackWPup aber jeden Backupvorgang.
Das ist praktisch, da man bei Problemen sehen kann wo das Script nicht mehr weiterarbeitet (z.b. beim Zippen von 2GB Dateien) oder man lässt sich das Protokoll von jedem Backupvorgang als Mail zukommen. Einmal eingerichtet und funktionell, kann man die E-Mail Benachrichtigung so einstellen, dass man nur dann eine E-Mail bekommt, wenn es eine Warnung oder Fehlermeldung gegeben hat.
Ich habe BackWPup jetzt seit einigen Wochen im Einsatz und bin begeistert. Das Plugin erstellt zuverlässig tägliche Backups und funktioniert problemlos. Gerade die Transparenz der einzelnen Arbeitsschritte und die Benachrichtigung bei Problemen finde ich toll. Hier hat ein Entwickler auch wirklich viel Zeit in die Lösung und ein tolles Produkt gesteckt.
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Amazon Kindle beim Buchhändler kaufen?
Ende des letzten Jahres habe ich einige Gedanken über den Buchhandel der Zukunft niedergeschrieben. Nun scheint sich in England ein etablierter Buchhändler auch Gedanken über die Zukunft gemacht zu haben und wird seine Handlungen mit WiFi und Restauration ausrüsten und den Kindle von Amazon verkaufen.
UK-Buchhändler @waterstones spannt mit Amazon zusammen, verkauft in seinen 300 Läden den Kindle. Mutig oder verrückt? bit.ly/KqhbCz
— Daniel Ebneter (@danielebneter) Mai 26, 2012
Gemäss dem Bericht des Guardian erhält der Händler von Amazon eine Vergütung, wenn Kindle-eBooks über das WiFi der eigenen Läden gekauft werden. Ob dies und der Verkauf von Kaffee & Kuchen ausreichen wird um den Ertragsrückgang auszugleichen?
Ich denke ein faires Model wäre der Verkauf von Kindles oder anderen eBook Readern wie den Nook durch Buchhandlungen und die anschliessende Beteiligung an allen Verkäufen auf diesem Gerät durch einen dem Partnerprogramm entsprechenden Betrag. Hier hätten auch kleine Buchhandlungen die Möglichkeit sich auf Dauer einen Einkommenskanal aufzubauen.
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Bist du ein Wordpress Guru?
Smarterer ist ein Service, bei dem man zu Produkten und Themengebieten multiple choice-Tests erstellen kann. Praktisch zum Beispiel um Kursinhalte zu prüfen oder Einstufungen zu machen.
Viele der Tests sind öffentlich zugänglich, so zum Beispiel der Wordpress Test, der sehr happige Fragen hat, so dass ich bisher nicht auf den Expertenstatus gekommen bin.
Da merkt man, dass Entwickler wie @kovshenin oder @neverything einiges mehr drauf haben! Wieviele Punkte schaffst du?
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Das heimliche e-Bike
Vor einiger Zeit gab es mal eine Kontroverse um Fabian Cancellara, in der ihm vorgeworfen wurde, einen versteckt montierten Motor an seinem Rennrad zu verwenden. Gar nicht so daneben, wenn man sich das Vivax Assist System von Gruber anschaut. Hier wird tatsächlich ein Elektromotor im Sattelrohr untergebracht, der dann direkt auf die Pedalwelle einwirkt.
[caption id="attachment_16320" align="alignright" width="240" caption="Ein e-Bike dem man den Motor nicht ansieht."][/caption]Im Gegensatz zu den meisten anderen Elektroantrieben für Fahrräder, sieht man hier auf den ersten Blick nicht, dass es ein Elektrofahrrad ist. Das ganze System ist nicht einmal 2kg schwer, der Akku wird einfach in der Satteltasche verstaut und bietet für bis zu eineinhalb Stunden Energie.
Dabei arbeitet der Motor mit einer permanenten Umdrehung, das heisst, tretet man weniger, übernimmt der Motor mehr Leistung. Im Normalfall, kann das Fahrrad aber ganz normal gefahren werden. Braucht man an einer Steigung Unterstützung, schaltet man über dem Knopf am Lenker den Motor einfach ein.
Wie schon beim letzthin vorgestellten Electrolyte Fahrrad wird hier die Energie vorallem punktuell eingesetzt, während man das Fahrrad ansonsten normal nutzen kann. Ich finde das einen interessanten Ansatz für Leute die das Fahrzeug täglich nutzen. Beim Vivax Assist kommt dazu, dass man einem so nachgerüsteten Fahrrad die Technik nicht einmal ansieht. Ideal wenn es auch öfter an öffentlichen Plätzen abgestellt wird.
Das Vivax Assist System gibt es in der Schweiz leider nur bei einem Händler in Baar und kostet inkl. Einbau stolze (aber mit anderen Systemen vergleichbare) 2'658.- Euro.
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Alternative Stadtführungen mit FreeTours
Nach dem Open Source Wiener Schnitzel habe ich nun wieder ein schönes Beispiel, wie sogenannte Donationware im realen Leben funktioniert. In verschiedensten Städten gibt es Anbieter von Freetours. Diese bieten kostenlose Stadtführungen an, die meistens auch ein wenig abseits der Touristenströme stattfinden, d.h. ein wenig alternativ sind.
Die Idee bei einer Freetour ist, dass man am Ende der Führung einen freiwilligen Betrag dem Führer gibt. Dieser lebt also von einer möglichst guten Führung durchaus besser, als wenn er unmotiviert seine Geschichten erzählt. Interessanterweise waren die Führer Liam auf der Alternative Tour in Berlin und nun Timmy auf der Free Tour in Bratislava beide aus Australien.
Die Aussensicht auf ein Land und deren Bewohner ist in diesem Fall aber eigentlich gar nicht schlecht, gerade wenn es um Geschichte geht, kann ein Australier diese unbefangener erklären als vielleicht ein Slowake. Anderseits frage ich mich, ob sich Slowaken vielleicht einfach gar nicht auf diesen du kriegst nur Geld, wenn du auch gut bist Deal einlassen.
Die Free Tour in Bratislava kann ich nur empfehlen. Man kriegt in 2 Stunden wohl nur einen Bruchteil der Geschichte mit, dennoch sieht man ein paar ausserordentliche Plätze und kriegt einiges über die bewegte Geschichte der Slowakei mit. Sei es, dass die Slowakei an der Seite von Hitler den Polen den Krieg erklärt hat, oder dass das berühmteste Bild vom Prager Frühling in Bratislava entstanden ist, die Tour lohnt sich!
Gerade bei einen Tagesausflug von Wien nach Bratislava hat man mit der 2 stündigen Tour nachher noch genug Zeit, den einen oder anderen POI selber anzusteuern und anzusehen. Die Tour startet in der Wintersaison einmal täglich um 13 Uhr, im Sommer dann um 11h und 16h.
Die FreeTours gibt es auch in Athen, Belgrad, Berlin, Bucharest, Budapest, Kiev, Ljubljana, Prag und Sofia.
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Relevanz in der Schweizer Medienszene
Philip Wampfler hat sich Gedanken über die Relevanz von Schweizer Blogs gemacht und schreibt als letzte Bemerkung:
Ich denke, die Schweizer »Alphablogger« haben der Schweiz ein problematisches Blogkonzept vorgelebt. Sie betrieben Lifestyle-, Technik- und Erlebnisblogs, sie waren das Tummelfeld für das Kind im Manne. Bloggen war etwas, womit man Spass haben sollte oder womit man zeigen sollte, wie viel Spass man sonst so hat. Es waren Wohlfühlblogs, in denen allenfalls ein wenig Konsumentenschutz betrieben worden ist. Das ist wohl ein Grund dafür, warum sich Blogs im journalistischen Bereich in der Schweiz nicht behaupten können.
Würde man sich mal die Anzahl der erschienenen Artikel in Tages- und Wochenzeitungen anschauen, und überlegen, was davon (im Sinne des oben erwähnten Artikels) wirklich relevant wäre, anderseits sich dann die Anzahl aktiver Journalisten die diese Artikel produzieren vor Auge führt, man wäre vielleicht erstaunt, wie hoch die Relevanz einer professionell organisierten Medienbranche ist.
Ich wäre schon froh, es gäbe mehr Leute, die sich überhaupt die Zeit nehmen und mehr als 6 Monate bloggen. So nebenbei noch relevante Stories zu recherchieren, aufzubereiten und zu verbreiten ist nun mal nicht so einfach, für Blogger und Journalisten.
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F.P.*
Mein Chef wirft mir strukturiertes Arbeiten vor. #2012 #leu
— Christian Leu (@leumund) Mai 14, 2012
* Fürs Protokoll
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ban.jo - So funktioniert location based networking
Ich habe ja schon viel über location based services und wie ermüdend ich es finde, wenn solche Apps dann durch eine permanente GPS Nutzung den Akku innerhalb einiger Stunden leersaugen geschrieben. Dazu kommt noch, dass meistens eh nichts passiert ist.
Das komplette Gegenteil ist nun mit ban.jo der Fall. Die geniale App nutzt meine Accounts von Twitter, Facebook, Foursquare und Instagram (und würde auch Path und linkedIn unterstützen) und zeigt mir dann auf einer Map meine Freunde an.
Das funktioniert schon hervorragend, viel cooler ist aber, man sieht auch alle Accounts die auf diesen Services in der Nähe unterwegs sind. Hier in München sind das schnell mal 40 Leute in einem Umkreis von 3 Kilometern, was irsinnig Spass macht um neuen Leuten aus der Region zu folgen.
Dazu kommt, dass sich Ban.jo meine letzte Position merkt, und mich über einen Alert informiert, wenn jemand aus meinem Freundeskreis in der Nähe ist. Davon habe ich doch schon immer geträumt. Heute waren dies in München @christophbauer und @danielleicher, die nicht mal 2km von mir entfernt waren. Und das ganze ohne aktives GPS auf meiner Seite und ohne das die zwei ban.jo nutzen.
So hab ich mir das immer vorgestellt, und ich bin überzeugt, genau solche Apps werden unser soziales Verhalten im öffentlichen Raum verändern.
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Last Minute Bratislava Tipps
Na ja, hier handelt es sich nicht um ein Last Minute Angebot, sondern die Dinge, die ich nach vier Wochen in Bratislava dann in der letzten Minute noch entdeckt und wie zum Beispiel das Startup Weekend teilweise verpasst habe.
Allen zukünftigen Bratislava Besuchern empfehle ich einen Stadtrundgang mit Bratislava Free Tours und ärgere mich darüber, dass ich erst am letzten Tag die Freetour gegoogelt habe und dabei den Bratislava Pub Crawl gefunden habe, welcher ein idealer Ausgangspunkt zum Leute kennenlernen gewesen wäre.
Dafür war ich noch im gleich unterhalb der Burg in einem alten Bunker einquartierten Sub-Club und finde das Malecon eine angenehme, grosszügige Bar mit Live-Musik, ein wenig ausserhalb der Touristenströme. Weitere Eindrücke von Bratislava findet man hier, alles in allem eine tolle Erfahrung!
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Wie aktiv sind deine Twitter Follower?
Seit einiger Zeit suche ich nach einem Tool, welches mir zeigt, wie aktiv meine Follower auf Twitter sind. Dabei interessiert mich, wann ein Follower zum letzten Mal einen Tweet abgesetzt hat. Da ich kein entsprechendes Tool finden konnte, und die letzten Abende ein wenig Ablenkung brauchen konnte, habe ich mir kurzerhand etwas eigenes entwickelt: Der Twitter Activity Pie. Danke Bastian für die Initial-Hilfe.
Entstanden ist auf Basis der Twitter-async Library von Jason Mathai ein Script, welches sich von all meinen Followern das Datum des letzten Tweets sucht und dann mit Google Charts eine hübsche Kuchengrafik erstellt.
Dadurch sieht man, dass fast 50% meiner Follower in den letzten sieben Tagen auf Twitter aktiv waren, 65% immerhin im letzten Monat. Da ich grundsätzlich keine Followerbereinigungen mache, habe ich unter @leumund aber auch 700 Follower, die seit mehr als 365 Tagen nicht mehr aktiv waren.
Interessant finde ich, dass auf dem Account von @zurvollenstunde, bei dem ja auch kein Followermanagement gemacht wird, dieser Anteil bei nur 2,3% liegt, das kann im Moment aber auch daran liegen, dass das Skript nur die ersten 5'000 Follower berücksichtigt.
Weitere Beispiele habe ich für die Accounts von @pictura, @commafactory, @bloggingtom und @gottago2012 erstellt.
[yellow_box]Closed Beta: Ab sofort kannst du selber einen Twitter Activity Pie für deinen Account erstellen! Bei Fehlermeldungen, einfach nochmals versuchen. [/yellow_box]
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Adieu Mono
Lieber Mono Vor bald acht Jahren in haben wir uns in einer kleinen Runde kennengelernt und seither haben wir uns immer wieder mal gesehen, zuletzt im Dezember in Berlin, per Zufall im Nasobem und ab und zu wenn ich in Winti vorbeigefahren bin. Aber eh, wir mussten uns nicht sehen, wir konnten uns ja lesen, haben mal hier kommentiert, mal da.
Seit einigen Jahren sind wir uns dann auf Twitter, Facebook und anderen Diensten gefolgt, man hat täglich voneinander gelesen, manchmal hat man gewusst, wie gut oder schlecht du aufgestanden bist, wie dein Tag verlief und vielleicht haben wir zwischendurch mal telefoniert, wenn man nicht ganz sicher war, was denn nun wieder los ist. Wir waren uns in diesen Social Networks näher, als zu Menschen die wir vielleicht mehr sehen, aber weniger von ihnen wissen.
Du wirst mir immer ein Vorbild sein, du bist so beständig gewesen, du bist keinen Trends hinterhergerannt. Du hast einfach dein Ding gemacht, mit deiner dir eigenen Ruhe und dafür habe ich dich auch immer bewundert. Du hast gebloggt, weil du gebloggt hast, und weil du Freude daran hattest andere zu erfreuen. Weil deine Gedanken auch irgendwo ihren Platz finden mussten. Und du hast dich einen Deut um die Technologie oder das Design gekümmert. Dein Blog war einfach der Monoblog. Content is King im wahrsten Sinne des Wortes.
Am Sonntag ist es in deiner Timeline still geblieben, der frühe Vogel hat sich nicht mehr gemeldet, du bist einfach von uns gegangen. Wir haben in den letzten 15 Jahren gelernt uns über Internet auszutauschen, neue Menschen kennenzulernen, uns im richtigen Leben zu treffen, aber wir haben keine Erfahrungen, wie wir damit umgehen müssen wenn jemand von uns geht, wenn die Timeline still bleibt.
Lieber Mono, ich bin sehr traurig, du wirst mir fehlen, deine Timeline ist hier zu Ende, ich bin aber sicher, du schaust auch weiterhin zu uns. Ich habe heute mindestens schon zwei Tweets in meiner Timeline gesehen, die wohl du geschrieben hast und ich habe mich darüber gefreut.
Ich danke dir für alles und ich wünsche dir, dass du es gut hast, dort wo du jetzt bist!
Mein herzliches Beileid geht an deine Freundin Beate, deine Kinder und deine Angehörigen! Ich schicke euch viel Kraft!
Christian
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Eindrücke aus Bratislava
Auf einer meiner vielen Geschäftsreisen bin ich Anfangs dieses Jahres auch zum ersten mal nach Bratislava gekommen. Ich hatte die Slovakei bisher nur einmal mit dem Auto von Ungarn kommend, nach Tschechien unterwegs durchquert. Der Besuch in Bratislava hat mir aber gefallen, die Stimmung in der schön renovierten Altstadt hat mich ein wenig an die baltischen Staaten erinnert, die Donau und die Nähe zu Wien tat den Rest.
Kurzum habe ich mir über AirBnB eine Wohnung ausgesucht, Glück, dass diese nicht nur kaum 40 Meter vom Hauptplatz in der Altstadt liegt, nein, der Vermieter ist sogar ein Schweizer. Die Wohnung ist in einem historischen Haus und wurde komplett neu renoviert. Die Lage ist sensationell, ich habe noch selten in einem so inspirierenden Home-Office arbeiten dürfen.
Der Arbeitstag beginnt für mich mit dem Einzug der kleinen Touristen-Omnibusse am morgen, wird begleitet durch den Flötenspieler der in regelmässigen Abständen Töne macht, die Mittagspause geniesst man in einem der vielen Kaffees und Restaurants und am Nachmittag lausche ich den Klängen des Orgelspiels in einer der nahen Kirchen.
Die kleine Altstadt ist für mich den auch das Highlight dieser Stadt. Man kann sie in alle Richtungen in maximal 10 Minuten durchschreiten. Die verwinkelten Strassen sind voll mit Cafés, Bars und Restaurants, ein paar Gewerbebetriebe, aber gerade das Fehlen einer Einkaufsstrasse mit den von überall bekannten Brands gibt dem Ort eine spezielle Athmosphäre. Die über allem thronende Burg, die man aus den verschiedenen Gassen immer wieder in einem anderen Blickfeld hat und die Kirchen sind die prägenden Elemente dieser Altstadt.
Geht man aus der Altstadt Richtung Donau wird die 1977 gebaute Brücke, die eine vierspurige Strasse am Rand der Altstadt bzw. als grosse Bausünde eigentlich durch die Altstadt bringt, sichtbar. Das Bauwerk trägt den Namen UFO, und so thront es auch vor der Stadt. Damit sind die Burg und das UFO die eigentlich Wahrzeichen der Stadt, die auch aufzeigen wie verschieden es hier ist. Die wunderschöne Altstadt einerseits, die riesigen Plattenbauten am Rande der Stadt anderseits.
Diese Extreme sind zwar in vielen Städten Osteuropas zu sehen, hier hat man dank einer wirklich schön renovierten Altstadt einen viel grösseren Kontrast. Interessant ist, das in der Innenstadt keine Einkaufsstrasse im Sinne vieler anderer Städte zu finden ist. In Bratislava findet man die Brandstores in einer der vielen, riesigen Einkaufsmalls. Relikte aus Zeiten des Einkaufstourismus, der früher tausende Österreicher zum Weekendshopping in Bratislava geführt hat. Mit der Einführung des Euros sind aber mittlerweile die Preise hier auf einem ähnlichen Niveau wie in Österreich.
Reise-Tipps
Anreise
Nach Bratislava kommt man am besten via Wien. Vom Flughafen Wien gibt es 2 Buslinien, die für ca. 7 Euro in etwa einer Stunde nach Bratislava fahren. Nimmt man den Bus von Blaguss, geht es direkt über die Autobahn nach Bratislava, mit dem Angebot von Postbus/Slovaklines hat man zusätzlich noch Free-WiFi und auf der Fahrt durch die Provinz sieht man auch das schöne Hainburg und ein paar andere Orte zwischen Wien und Bratislava. Für einen Tagesausflug von Wien nach Bratislava empfiehlt sich der Twin City Liner, ein Schnellboot mit dem man in ca. 90 Minuten über die Donau die Zwillingsstadt erreicht.
Übernachtung
Für längere Aufenthalte kann ich natürlich die AirBnB Wohnung von Joschi empfehlen, hier hat man zwei Zimmer und bis zu vier Personen finden eine Schlafgelegenheit. Für weitere AirBnB Übernachtungsmöglichkeiten in Bratislava verwendet man am besten diesen Link, da die Suchfunktion von AirBnB zumeist nur Angebote aus Wien anzeigt.
Für einen Kurzaufenthalt ist das Ibis am Fusse der Burg eigentlich ideal gelegen, ansonsten gibt es Hotels verschiedener Preisklassen rund um die Altstadt.
Essen
Schnitzel scheint in Bratislava das Hauptnahrungsmittel zu sein. In der Altstadt findet man ein dutzend traditionelle Slovakische Restaurants, die sich in Punkto Service und Qualität nicht gross unterscheiden. Diese Angebote sind auf Touristen ausgelegt, effizient, aber auch nicht nachhaltig.
Eine sehr inspirierende Karte führt das Paparrazi, das übrigens mit dem um die Ecke fotografierenden Bronze-Paparazzi fast auf jeder Touristenkamera verewigt wird.
Für Pizza empfiehlt sich das Restaurant Mizza, ein wenig ausserhalb der Altstadt, wo man dann für einmal auch eher keine Touristen um sich hat.
Sehenswert
Neben der Altstadt, der Burg und dem UFO gibt es in Bratislava einiges zu sehen. So zum Beispiel die umgekehrte Pyramide, die der Hauptsitz des slowakischen Rundfunks ist, das neugestaltete Donauufer in der Nähe des Einkaufszentrums Euroeva, die vielen Parks und Museen, zum Beispiel das Fotografiemuseum. Ein Ausflug zur Burg Devin oder zum Weingut Elesko mit der Andy Warhol Ausstellung. Viele weitere spezielle Sehenswürdigkeiten rund um Bratislava findet man auf der W_l_c_m_ t_ M_P_ BA! Karte.
Bratislava ist eine schöne Stadt, in einem Land mit wenig eigener Kultur, zu kurz ist die Eigenständigkeit als Staat, und man sieht auch heute noch die Einflüsse von Ungarn und Österreich. Ein Tagesausflug von Wien aus nach Bratislava bringt einem in eine eigene Welt. Der Kontrast dieser zwei Städte macht offensichtlich, dass es sich keinesfalls um eineiige Zwillinge handelt. Viel Spass!
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Das Open Source-Schnitzel
Nachdem ich jahrelang am Flughafen Wien die Werbung von Plachuttas Gasthaus zur Oper gesehen habe, habe ich mich gestern aufgemacht um das Schnitzel zu testen. Und ja, ein gutes Kalbswienerschnitzel, am Erdäpfelsalat können sie aber noch ein wenig arbeiten. Ansonsten ist mir dieser Flyer auf dem Tisch aufgefallen:
Für mich ein gutes Beispiel für gutes Unternehmertum. Im Bewusstsein, dass das Produkt eben nicht nur aus dem Schnitzel besteht, sondern auch aus dem ganzen Drumherum, der Lage des Restaurants, dem Service, der Werbung und der Konstanz in welcher man produzieren kann, muss der Unternehmer das Rezept nicht schützen, bzw. ist es -zumindest in Österreich- allgemein bekannt, wie ein Wienerschnitzel gemacht wird.
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Why you should turn-OFF your flash at concerts
Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Fotos von Rockstars, Fussballspielern und Kirchen mit Blitz gemacht werden...
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