Vater unser im Himmel Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tĂ€gliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und fĂŒhre uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Guter Gott. Du bist unser Vater. Du gibst auf uns Acht und behĂŒtest uns auf allen Wegen, von Geburt an und fĂŒr alle Ewigkeit, bist du an unserer Seite. Vom Himmel kommst du und liebst ĂŒberall hier mit und in jedem Menschen, jedem Tier und jeder Pflanze. Dein Name ist es an den wir uns wenden können. Der unter unseren Taten geschrieben steht. Er soll in unseren Herzen sein und wir wollen ihn schĂ€tzen und seinen Wert nicht missbrauchen. Wir beten zu dir und heiligen deinen Namen. Du gibst uns die Hoffnung auf dein Reich. Die Zuversicht, dass irgendwann, irgendwo alles gut wird. So können wir vertrauen. Du willst das Gute fĂŒr die Erde, die du schufst und fĂŒr deine Geschöpfe. Wir wollen auch, dass Gutes geschieht. So bitten wir darum, dass dein Wille geschehe, weil wir manchmal nicht fĂ€hig sind ihn selbst auf der Erde umzusetzen. Du gabst uns den freien Willen. Wir können selbst entscheiden, wie wir leben und welche Wege wir gehen. Auch, dass wir diese Freiheit bekommen und ausleben dĂŒrfen, gehört zu deinem Willen. Dein Wille zwĂ€ngt sich uns niemals auf, er gibt uns nur Chancen. Wir haben so viel, das unser Leben bereichert. Genug Nahrung, ein Dach ĂŒber dem Kopf und Sicherheit. Das alles ist nicht selbstverstĂ€ndlich. Du gibst uns tĂ€glich immer wieder, was wir bedĂŒrfen. DafĂŒr sind wir dankbar. Dieses GlĂŒck verdoppelt sich, wenn wir es teilen. Oft werden wir schuldig, denn wir machen Fehler. Jeder Mensch gerĂ€t immer wieder in Situationen, in denen die Schuld ihn belastet. Aber du liebst uns, wie wir sind, mit allen unseren Fehlern und du vergibst uns. Gib uns die Kraft, diese Vergebung auch unter uns Menschen zu verbreiten. Wir urteilen hĂ€ufig zu schnell und hinterfragen zu wenig das Verhalten unserer Mitmenschen. Doch wollen wir sie lieben, wie uns selbst und dazu gehört auch, unseren Schuldigern zu vergeben. Von allen Reizen unserer Welt werden wir verfĂŒhrt. LĂŒgen zeigen uns falsche Bilder. Wir werden auf schlechte Wege gefĂŒhrt. Sei du unser sicherer Halt an dem wir festhalten können, denn du fĂŒhre uns nicht auch in Versuchung. Von dir erwarten wir, dass du uns von dem Bösen erlöst. Alles schlechte von der Welt verschwinden lĂ€sst. Doch so leicht ist das nicht. Aber du, Gott, bist in uns und wirkst durch uns. So können wir mit der Liebe, die du uns gibst, das Böse besiegen. Zu oft fragen wir: Wo war Gott? Und zu selten: Wo waren die Menschen? Dabei sind wir in Gott und du in uns. Die Hoffnung die wir von dir brauchen, lĂ€sst uns das Böse besiegen. Denn wenn alles Böse besiegt ist und wir erkennen, welche Wahrheit hinter allem steckt und welche GĂŒte du uns schenkst, dann ist dein Reich da. Darauf warten und hoffen wir. Du gibst uns die StĂ€rke, zu Vertrauen, Schritte zu wagen, Wege zu gehen, Berge zu versetzen und die Welt zu verbessern, sowie das Leben zwischen den Menschen mit Liebe, VerstĂ€ndnis und Vergebung zu fĂŒllen. DafĂŒr wollen wir dich loben und dir danken. Deine Werke sind so herrlich und wunderbar. So soll es auf Ewig bestehen bleiben. Damit wir unsere Herzen und Augen öffnen fĂŒr alles, was du bist und uns gibst. Bis dein Reich komme, fĂŒr die Ewigkeit. Amen