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Kacken mit Aussicht Shitting with a view :)
Kacken mit Aussicht
Dieser Satz kam mir vor zwei Tagen in den Sinn, als ich das Außenklo hier benutzt habe. Ich dachte: “Was für ein Luxus! Hier kann ich kacken mit Aussicht!” Mitten in die erblühende Natur schauen, während ich in darmfördernder Hocke oder in bequemer Sitzposition auf dem Thron, der ein umgebauter Sessel, mit Klobrille und Abflussrohr ist, mein Geschäft verrichte.
Diese Leichtigkeit und kindliche Freude an den einfachen Dingen des Lebens in diesen scheint’s schweren Zeiten musste ich unbedingt mit euch teilen :)
so here I am at the moment, enjoying to be alive, with all its ups and downs
Hier bin ich also im Moment, das Leben mit allen Höhen und Tiefen genießend
Good bye to the home I had for nearly 2 weeks! And to Tango, who sometimes danced Tango with me :) Hello new home with open fire place :)
Leben
Hallo an alle Lieben da draußen, die ihr wahrscheinlich auch gerade irgendwo drinnen seid ...
Endlich kann ich euch wieder schreiben - ein nicht funktionierender Hotspot und kein WLAN im Umkreis waren der Grund für mein langes Nicht-Schreiben.
Ich bin drinnen, im Wohnzimmer des Refugios bei Maria (schon wieder ein neuer Ort, ja). Draußen tobt der Sturm, es ist finster und grau und hat heute sogar ein wenig geschneit. Seit drei Tagen ist die Kälte zurückgekehrt und das Feuer knistert im offenen Kamin. Ich bin alleine. Marias Häuschen ist 100 Meter weiter hinten. Und ich genieße die Stille und dass ich mich nur selber spüre.
Vorhin habe ich eine Meditation mitgemacht für den Frieden auf der Welt - klingt kitschig, ist es aber nicht.
Ich übe mich in Vertrauen und in der Ruhe und Gelassenheit zu bleiben in diesen turbulenten Zeiten. Ich entscheide mich gegen Panik und Angst. Irgendwann verlasse ich diesen Körper sowieso. Und Panik und Angst helfen mir überhaupt nicht und führen nur dazu, dass ich mich schlechter fühle und dann dadurch mein Immunsystem schwächer wird (A propos: Ich empfehle die Einnahme von Kolloidalem Silber bei Virenerkrankung; forsche selber nach). Ich sag nicht, dass mir das immer leicht fällt, aber ich weiß, was ich will. Ich will Liebe und Freude und Dankbarkeit leben, raus aus der Angst.
Seid ich hier bin, bin ich mit meiner Angst konfrontiert. Angst vor Entscheidungen, Angst nie meinen Platz zu finden, Angst nicht zu wissen wofür ich da bin. Angst, nicht gut genug zu sein.
Und doch zeigt mir das Leben: alles, was du brauchst, gebe ich dir. Ich treffe Menschen, dir mir ein Zuhause geben, ich habe mehr als genug zu essen, ich bekomme Kleidung geschenkt, ich bekomme Bachblüten zur Heilung meiner Themen, ich treffe wunderbare Menschen und Tiere, meine Eltern unterstützen mich wenn sie können von zuhause aus, und Maria leiht mir ihre Gitarre. Ja, ich spiele jetzt Gitarre. Seit Anfang dieses Jahres fast täglich. Ich lerne Herzenslieder und fühle mich berührt von meiner Musik. Die Musik und das Singen sind schon lange meine geheime Liebe und meine Freude ist groß, dass ich nun endlich im Tun angelangt bin und meiner Liebe folge. JETZT. Ich weiß nicht was morgen ist. Das weiß keiner.
Warum also Angst haben? Ich habe die Ursachen für meine Ängste noch nicht alle erkannt, aber ich bin am Forschen. Die Angst vor der Dunkelheit begleitet mich immer noch. Da will ich hinschauen in diesen Zeiten der aufgedrängten Einkehr, eine Einkehr, die ich sowieso gesucht habe. Es scheint jedenfalls etwas sehr Altes zu sein. Nicht aus diesem Leben. Ja, für mich ist Wiedergeburt ein Fakt über den ich mit niemandem diskutieren werde. Du darfst nach deiner Wahrheit forschen, ich forsche nach meiner. Und nach meiner Forschung existiert sie.
Die Angst, nicht gut genug zu sein, ja, die kommt bei mir vor allem dann, wenn ich mich mit anderen vergleiche oder mit anderen verglichen werde, vor allem wenn ich mit den Standards der Gesellschaft verglichen werde. Mit beinahe 40 keinen Mann, keine Kinder und keinen Job zu haben, noch nicht mal eine Wohnung, das ist ja ... Was? Hier kommt gleich mal die Angst vor der Bewertung hinzu ...
Ich sag euch wie das für mich ist: Ich suche nach der Art und Weise wie ich leben will. Ich forsche. Und ich forsche, wer ich bin. Und wozu ich hier bin auf der Erde. Manchmal fühle ich mich einsam. Und manchmal hab ich Angst, keine Kinder mehr zu bekommen in diesem Leben, weil ich zu alt werde - das sagen zumindest manche Menschen ungefragterweise und meiner Meinung nach mit wenig Feingefühl, ohne Ärzte zu sein und meine Fruchtbarkeit zu kennen. Ich will in diesem Punkt dem Leben vertrauen, dass das kommen wird, was zum allerhöchsten Wohle des Ganzen ist. Und übe mich im Nicht-Vergleichen und Nicht-Bewerten.
Und versuche meiner inneren Führung, meinem Herzen, zu folgen. Hinzulauschen, zu fragen, was der nächste Schritt ist. Und das dann zu tun. Aber manchmal sind die Gedanken so laut und es sind so viele davon und dann komm ich nicht mehr ins Gefühl. Das sind die Phasen, wo ich mich furchtbar gestresst fühle und in der Angst bin, Fehler zu machen oder was zu verpassen was wichtig ist für meinen Weg.
In genau so einer Verfassung treffe ich einen liebevollen Menschen auf meinem Weg. Der mir zuhört, mir sagt, das sei alles normal, ich sei auf dem Weg. Er sagt: Bevor du dauernd über eine Option nachdenkst, mach es einfach und schau wie es sich anfühlt. Oder denke noch eine Woche oder länger darüber nach. Und er sagt: Du kannst niemals rückwärts gehen. Jede Erfahrung macht dich reicher. Und selbst wenn du nach 2 Stunden oder einer Nacht sagst “Das ist es nicht”, dann änderst du deine Entscheidung eben wieder. Du hast das Recht, jederzeit eine neue Realität zu wählen. Du bist frei.
Und darin übe ich mich jetzt. Ein Schritt nach dem anderen. Gehen. Wenn’s nicht passt, die Entscheidung wieder ändern, zu mir stehen, unabhängig davon was andere denken mögen, handeln. Bei mir bleiben und mich frei fühlen, meine Erfahrungen zu gestalten. In der Erkenntnis, dass manche andere Menschen auch wollen, dass ich mich wohl fühle und dass ich das tue, was mir gut tut. Diese nenne ich von nun an meine Freunde. Und in dem Wissen, dass mich niemand zu irgendetwas zwingen kann, was ich nicht will, niemand außer mir selbst.
Alles Liebe, bis bald, Melli
Mein neuer Landeplatz - my new landing place
Freedom - Freiheit https://www.instagram.com/p/B9Z4g-box6e/?igshid=hyzna9z3anso
Ent-Scheidungen
Hallo ihr Lieben! Heute geht es mir den ganzen Tag schon sehr bescheiden. Meinen Aufenthalt für diese Woche hatte ich gegen Mitarbeit, ohne Bezahlung, arrangiert. Und heute Morgen am Weg zum Yoga spricht Montse mich an und sagt: “Am Wochenende passt es doch nicht, wenn du hier bist. Da kommt eine Gruppe, die den Platz gemietet hat und es fühlt sich doch nicht stimmig an, wenn du da bist.” Das hat in mir Angstzustände, Unruhe und Traurigkeit ausgelöst. Und Stress. Denn ich weiß, ich kann mich erst heute Abend um die Organisation der neuen Situation kümmern. Ich muss also weg von hier. Danach könnte ich als zahlender Gast zurückkommen, aber ehrlich, das fühlt sich gerade gar nicht stimmig an.
Und wo geht’s jetzt hin? Als Meisterin des Kreierens von Möglichkeiten ist das nicht das Problem. Obwohl die Ungewissheit an mir nagt, das Nicht-Wissen, wo ich im nächsten Monat sein werde, habe ich vage Optionen, die sich in den letzten Wochen aufgetan haben, in petto. Jetzt gilt es “einfach” Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen.
Wir treffen sie täglich und beinahe dauernd. Steh ich jetzt auf oder schalt’ ich auf Snooze? Was ziehe ich an? Reagiere ich gleich auf die WhatsApp-Nachricht oder tue ich so als hätte ich sie noch nicht gesehen? Sag ich der Frau, dass ihr Parfum stinkt und ich Schweißgeruch bevorzuge, oder lächle ich einfach und halte die Luft an? Easy, oder?
Und dann gibt es diese andere Kategorie von Entscheidungen. Will ich diese Beziehung? Bleibe ich in dem Job oder kündige ich? Kann ich so weiterleben? Bleibe ich an dem Ort, den ich kenne, oder schaue ich, was hinter der unsicĥtbaren Wand der bekannten Möglichkeiten liegt? Ehrlich, für mich fühlen sich fast alle Entscheidungen nach Kategorie 2 an. Außer jemand fragt mich, ob ich einen veganen Haferflocken-Pancake mit selbstgemachter Schokosauce will, meeeeeegaeasy!
Ja, ich habe Angst Fehler zu machen. In Spiri-Kreisen heißt’s dann immer, dass man keine Fehler machen kann, dass alles Erfahrungen sind, aus denen wir lernen. Das kann ich meinem Verstand sagen, nur: das Gefühl meldet sich trotzdem. Eine Ohnmacht, nicht zu wissen, was ich will. Was will ich?
Ich will schon bevor ich die Entscheidung getroffen habe wissen was dabei rauskommt, was die Konsequenzen sind, und wie ich mich fühlen werde. Melli, echt jetzt? Voreilige Schlüsse zu ziehen, zu wissen, wie du dich fühlen wirst, ohne es zu tun = Mission Impossible ohne Tom Cruise! (Ja, ich bin schon so alt.) Mein lieber Freund Eli, den ich hier am Berg kennengelernt habe, hat gesagt: Anstatt dauernd zu überlegen etwas zu tun oder nicht zu tun mach’s einfach und schau’ wie es sich anfühlt. Dann weißt du es und hast die Antwort. Und: Du darfst deine Entscheidung jederzeit ändern, wenn dir nicht gefällt, was du erlebst. Du bist frei. Echt jetzt? Dazu werde ich bald mehr schreiben. Viel mehr. Und euch wissen lassen, wo ich in nächster Zeit sein werde. Vielleicht im Nachbarort einen Hund sitten, oder im Refugio von Maria sein, Gitarre spielen und Bachblüten für Entscheidungsstärke literweise trinken, oder in Valencia, wo ich seit ich weiß nicht wie vielen Tagen zu- und absage ...
10 things I love about the Alpujarras! #10thingsilove #10things #mountains #berge #alpujarra #alpujarras❤️ #sunset #casasblancas #fuente #trinkbrunnen #wäscheimwind #aussicht #blumenstöcke #hauseingang #fensterläden #windowphotography #doorsteps #laundry #intheclouds #nature #rauchfänge #rauchfang #weiß #weißesdorf #flachdach #flachedächersindsuper #terrassen #landgestaltung #gemüseanbauinterrassen https://www.instagram.com/p/B89pUNcKJPD/?igshid=q1juxmtcwgjd
What the f***?
Bueno ... no puedo creerlo. Heißt: ich kanns nicht glauben, dass ich erst nach fast drei Jahren beginne, hier meinen zweiten Kommentar zu verfassen. Es lebe die Ablenkung, die Depression, die Unsicherheit, der Selbstzweifel, die Trägheit. Alte Freunde, zu denen sich nun Mut, Abenteuer, Freude, Selbstvertrauen und Eigeninitiative gesellen.
Ich bin weitergereist auf meinem Lebensweg ins Unbekannte, über Irrwege, Wanderwege, Umwege, Abwege, Autobahnen, Einbahnstraßen, Schienen, und gefühlt eine Menge Kreis-läufe, von denen mir ganz schlecht wurde. Jedoch hat mich das Momentum jener Kreis-läufe hin und wieder an Orte katapultiert, die mir meine Lebensfreude gezeigt haben. Und wie schön das Leben sein kann. Für manche von euch ist das vielleicht selbstverständlich, sagen zu können “Das Leben ist schön”. Wenn ich es nur denke, bekomme ich ein mulmiges Gefühl in der Magengrube. Da ist noch viel Angst in mir, Versagensangst, Selbstzweifel, ein Gefühl von verloren sein, und noch nicht wissen wo mein Platz ist. Oder vielleicht doch?
Ich bin gerade in den Bergen. Ihre Stille, Präsenz und Erhabenheit tun mir gut. Ich fühl mich geschützt, umgeben von ihnen. Eingebettet. Das hat sich verändert. 2017 in der Schweiz (www.schweibenalp.ch) fühlte sich ihre Nähe noch bedrohlich erstickend an. Dazu mehr an anderer Stelle.
Jetzt bin ich in Spanien. In Andalusia. La Alpujarra. Letztes Jahr, Sommer 2019, war ich zum ersten Mal hier. Am Berg gegenüber in einem Projekt, das sich aus der Anfangsphase mausert (13Robles - http://13robles.com/en/13robles/).
Das Projekt war auch diesmal mein Landeplatz, nur war diesmal unstimmig, dort zu sein. Mein Herz hat geschrien nach Zeit mir mir allein, nach Rückzug, Ruhe und einfach Sein. Und nachdem ich den Weg des Herzens gehen will, hab ich meine Fühler ausgestreckt. Nach Granada und Órgiva, und bin letztendlich am Nachbarshang gelandet, in Bubión, in der Casa Ibero (https://casaibero.com/), die von Montse liebevoll gepflegt und vermietet wird. Das klingt jetzt alles easy, aber ehrlich: Solche Entscheidungsprozesse fordern mich ziemlich!
Dies ist hier nun ein Zwischenstopp, denn ich zahle hier nicht wenig Miete und bin “noch” (!) ohne Einkommen. Das verursacht immer wieder mal Krämpfe - you know what I mean?? Jedoch: Es ist ein Zwischenstopp mit wunderbarer Aussicht und tollen Sonnenuntergängen. Mehr Fotos folgen.
Ja, ich will versuchen, hier eine Zeitlang zu leben. Mir hier ein Zuhause zu schaffen. Auf dieser Reise im Außen und Innen könnt ihr mich begleiten. Mein Ziel ist, meine Erfahrungen, meine Abenteuer, meine Gedanken zu teilen, euch zum Lachen zu bringen und euch einen Geschmack der Fremde zu vermitteln. Zu teilen, wie es für mich ist, mich ohne Kapital aufzumachen in ein fremdes Land und zu sehen, was das Leben mir bringt.
Ich freue mich auf Ermutigungen und Kommentare!
Herzlich(s)t Eure Melli
wieder in den Bergen ...
again in the mountains ...
Why the name?
Hallo liebe Menschen!
Nachdem nun dieser Blog seit einem Jahr verwaist sein Dasein fristet, habe ich nun beschlossen, loszulegen.
Ein Jahr! Mann o Mann, kennt ihr das? Dieses Sich-Vorsätze machen, Träumen, Planen, und dann ... Nicht-Tun?
Hab mir selbst diesbezüglich schon so viele Vorwürfe gemacht! Mich beschimpft, degradiert, klein gemacht. Mich mit anderen verglichen, die ja alles umsetzen können, was sie möchten. So dachte mein Verstand jedenfalls. Dieses Kleinmachen kenne ich jedenfalls nur zu gut. Ich habe es viele Jahre geübt und perfektioniert. Gelernt von Menschen, die selbst nicht wissen, nicht spüren, wie einzigartig und wundervoll sie sind.
Vielleicht dauert es ja wirklich seine Zeit, bis wir anfangen, Dinge zu tun - ganz à la “Gut Ding’ braucht Weile”. Und vielleicht hat wirklich alles seine Zeit. Vor einigen Jahren ist mir dazu der Begriff “Dragon Dreaming” begegnet. Wenn wir gemeinsam ein Projekt starten wollen, dann braucht das folgende Phasen: 1 Träumen 2 Planen 3 Umsetzen 4 Feiern. Wenn dich das Thema interessiert, hier eine tolle Seite dazu: https://www.sein.de/dragon-dreaming-traeume-verwirklichen/
Ich bleib’ oft im Träumen hängen. Traumtänzerin hat mich meine Mutter immer genannt. Ja, ich hatte viele Träume. Manche gilt es zu begraben, was mich traurig macht.
Aber hier, bezüglich Blog, bin ich jetzt also in Phase 3: Umsetzen. Yeah!
Was dich hier in Zukunft erwarten wird? Es wird sich im Schreiben zeigen.
Jedenfalls möchte ich meine Erfahrungen und Gedanken teilen. In meinen 36 Jahren ist so einiges passiert. Ich werde schreiben über Reisen (im Innen und Außen), Meditation, Kommunikation, Partnerschaft, Philosophie, Liebe, Angst, Obdachlosigkeit, Einsamkeit, Kräuter, Spiritualität, Gemeinschaft, und vieles mehr. Ein bunter Blumen-Strauß von einem bunten Vogel-Strauß :)
Und heute verrate ich euch, warum ich den Namen “Melanie-on-Earth” gewählt habe.
Ich fühle mich hier oft fremd auf der Erde, so, als wäre ich nicht von hier. Es scheint mir ein ko(s)mischer Zwischenstopp zu sein, so als wäre ich falsch abgebogen bei meiner Inkarnation: Moment Mal, da ist ein Fehler passiert! Ich will zurück!! Aber es hört mich niemand und ich bin da.
Was mich hier so fremd fühlen lässt?
Mir kommt die Lebensweise vieler Menschen - bin hier in Wien - so künstlich vor. Wir leben in Häusern, wo sich Nachbarn kaum kennen. Wir kaufen Nahrung in Supermärkten, ohne Bezug zur Natur, die sie hervorbringt. Menschen, die behaupten sich zu lieben, streiten und schlagen sich. Menschen werden verstümmelt und von Schleppern nach Europa gebracht, um Geld zu erbetteln. Menschen führen Kriege aus Angst und Machtgier. Neue gesunde Ideen werden im Keim erstickt. Natürliche Lebensräume werden zerstört und aus Gewohnheit und Bequemlichkeit wird immer mehr Energie aus der Erde rausgeholt, damit wir um Mitternacht noch bequem bei elektrischem Licht, einer Raumtemperatur von mindestens 21 Grad surfend im Internet sitzen können. Seit Jahren läuten die Alarmglocken, dass es ein Umdenken braucht. Ich frage mich, wie lange die Glocken noch läuten werden.
Da ist viel Frust bei mir. Frust über politische Gipfeltreffen, die ich als heiße Luft erlebe. Frust über die Angst vor der Veränderung und die Bequemlichkeit, die auch in meinem Leben eine Rolle spielen (ich nehme mich da nicht aus!).
Es liegt an uns selbst was zu verändern! Es braucht etwas Neues, das außerhalb des alten Systems lebt und gedeiht.
Über diese Neue möchte ich schreiben und euch von meinem Weg des Neuen, des Anders-Denkens, des Wandels, berichten. Von dem, was ich in nächster Zeit erlebe und vergleichsweise erlebt habe.
Ich lass mich überraschen was kommt und gehe in Vertrauen und voll Mut los.
Alles Liebe,
Eure Melanie-on-Earth