Blut ist ein ganz besondrer Saft.
Johann Wolfgang von Goethe
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@menscheninnot
Blut ist ein ganz besondrer Saft.
Johann Wolfgang von Goethe
Geht nicht einfach an diesen Menschen vorbei sondern handelt, indem ihr etwas zu Essen, Trinken und ein paar Euros spendet. Das kann schon eine Menge ausmachen und macht die Leute auch sehr glücklich.
Schaut nicht weg, zeig Zivilcourage!
Armut in Deutschland
Wenn man von Armut spricht, denken die Meisten an hungernde Kinder in Afrika oder andere Länder der Dritten Welt, in denen Menschen in großer Armut leben. Dabei vergessen viele, dass Armut auch direkt hier bei uns in Deutschland ein großes Thema ist. Dabei geht es nicht darum, Angst haben zu müssen, wegen Hungersnot zu sterben, dennoch gibt es große Einschränkungen für Arme in Deutschland.
Sei es eine alleinerziehende Mutter, die von Harz IV lebt, oder Eltern, die mehrere Jobs haben müssen, um die Familie ausreichend und gesund ernähren zu können. Armut hat viele Gesichter und auch hier in Deutschland sollte man nicht wegschauen, sondern helfen.
Ein Weg Zivilcourage zeigen zu können, ist Spenden zur Tafel zu bringen, oder sogar selbst ehrenamtlich bei der Tafel zu arbeiten. 1,5 Millionen Menschen allein in unserem Land sind auf die Hilfe der Tafel angewiesen, davon sind fast ein Drittel Kinder und Jugendliche. Diese Menschen leben in einer Wohlstandsgesellschaft, dennoch reicht ihr Geld nicht aus, um sich ausreichend zu ernähren.
Anstatt gutes Essen wegzuwerfen, ist die Tafel eine tolle Alternative, um Mitmenschen zu helfen und ihnen kostenlos Lebensmittel bereitzustellen.
Die Nachfrage bei der Tafel steigt immer mehr, umso wichtiger ist es, dass jeder einzelne Zivilcourage zeigt, und Menschen in Not hilft. Also, falls ihr noch gute Lebensmittel habt, schmeißt sie nicht weg, sondern bringt sie zur Tafel. Die Menschen die sie nutzen, werden euch sehr dankbar sein.
Immigranten in Not
Gerade Immigranten sind in Deutschland oft in Not. Sie müssen von ihrem Heimatland aufgrund von Krieg oder Verfolgung fliehen und müssen meist Familie und Hab und Gut hinter sich lassen. Das führt oft zu psychischen Problemen, da sie schwer die traumatischen Erlebnisse verarbeiten können. Kommen sie dann auch noch in ein Land, wo sie das Gefühl bekommen, nicht erwünscht und gebraucht zu werden, verlieren sie noch mehr an Selbstwert.
Das allein ist schon ein Grund, Ausgrenzung und Verachtung gegenüber solchen Bevölkerungsgruppen zu unterbinden und sich dafür eher einzusetzen und jene Immigranten zu integrieren.
Eine weitere Möglichkeit ist, Immigranten in Alltagssituationen bestmöglich zu helfen. Dies beginnt schon damit, den Busfahrplan zu erklären, denn viele sprechen zwar nicht Deutsch, aber die meisten können gutes Englisch, wie auch fast jeder von uns.
Neuankömmlingen kann man in vorgesehenen Einrichtungen Lebensmittel und Kleidung spenden. Gerade im Winter, den die meisten Flüchtlinge aus wärmeren Regionen nicht gewohnt sind, ist das eine große Hilfe. Hat man genügend Platz in einem Haus, kann man auch Flüchtlinge privat aufnehmen. So wird verhindert, dass eine Ghettoisierung entsteht.
Natürlich kann man sich auch ehrenamtlich in Flüchtlingsunterkünften und am Austeilen an Essenstafeln betätigen, indem man beispielsweise das Essen austeilt und sich auch einmal die Lebensgeschichten und Gründe der Flucht anhört.
Auch Geldspenden an verschiedene Organisationen wie beispielsweise Aktion Deutschland Hilft und Bündnis Entwicklung hilftwerden benötigt, um die medizinische und alltägliche Versorgung gewährleisten zu können.
Diese und andere Möglichkeiten tragen dazu bei, Immigranten ein leichteres und besseres Leben zu schenken. Dazu muss man nicht einmal viel dafür tun. Selbst ein Lächeln kann Barrieren abbauen :)
Organ spenden - Leben schenken
Die Entscheidung für eine Organspende ist die Entscheidung für das weiterleben eines Mitmenschen. Sagen Sie JA zum Leben, sagen Sie JA zur Organspende!
Rund 12.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Organ. Etwa ein Drittel überlebt die Wartezeit nicht. Es gibt zu wenig Spender. Nur rund 4.000 Organe stehen den Spezialkliniken in Deutschland zur Verfügung. Etwa 80% der Deutschen begrüßen die Organspende, nur 12% besitzen einen Ausweis. Viele haben aus Unkenntnis unbegründete Ängste. Dabei folgt das Organspenden einen gesetzlich vorgeschriebenen Weg: Die Spendenbereitschaft muss vorliegen. Zwei Ärzte müssen zweifelsfrei und unabhängig voneinander den Hirntod bestätigen.
So ist sichergestellt, dass die medizinische Therapie immer vorgeht und niemals vorzeitig beendet wird.
Unsterblich ist niemand. Aber jeder kann noch im Tod ein anderes Leben retten.
Beim entnehmen der Organe arbeiten die Mediziner ebenso sorgfältig wie bei jeder anderen Operation. Den angehörigen wird „der Leichnam im würdigem Zustand zur Bestattung übergeben.“
Für eine Organspende ist es nie zu spät. Zum „alten Eisen“ degenerieren Organe nämlich keineswegs. Auch eine gesunde 70 Jahre alte Niere kann einem anderen Menschen ein neues Leben schenken. Auch für Jugendliche ist Organspende ein Thema: Bereits mit 16 Jahren kann man Organspender werden.
Folgende Organe können derzeit nach dem Tod gespendet und übertragen werden: Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Darm und Teile der Haut (Organe) sowie die Hornhaut der Augen, Gehörknöchelchen, Herzlappen und Teile der Blutgefäße, der Hirnhaut, der Knochengewebes, Knorpelgewebes und der Sehnen (Gewebe).
Blutspenden rettet Leben
Freiwillige Blutspende ist eine wichtige Form des Arrangements es geht darum, Menschenleben zu retten – nicht mit Geld, sondern mit persönlichem Einsatz.
Gesunde Menschen ab 18 Jahre können spenden. Mit Anmeldung, Untersuchung und der Blutabnahme sollte der Spender eine Gute Stunde einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann!
Blut lässt sich nur unter sehr hohem Aufwand künstlich herstellen. „Es gibt zum gespendeten Blut keine Alternative.“ Es dürfen gesunde Menschen zwischen 18 und 68 Jahren spenden.
Die Spendenbereitschaft wird immer geringer. Bei der jetzigen Entwicklung rechnet das BRK mit 12% weniger Blutkonserven bis zum Jahr 2031. Und das obwohl der Bedarf von Blut aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Menschen sehr steigen wird.
Die entnommene Blutmenge liegt in der Regel bei einem halben Liter.
„Insgesamt spenden derzeit nur knapp 3 % der Bevölkerung Blut. Das ist zu wenig, um 100 % der Patienten in Deutschland ausreichend zu versorgen. Wir brauchen etwa 6 % der Bevölkerung als regelmäßige Dauerspender, wenn die Versorgung mit Blutpräparaten langfristig ausreichend gesichert werden soll.“
Blut ist für viele Menschen überlebenswichtig, zum Beispiel:
- Chronische Blutarmut die nur durch Blutkonserven zu behandeln ist. (alle drei Wochen eine Bluttranfusion nötig)
- Bei der Krebstherapie kommen etwa 19% der Konserven zum Einsatz.
- große Verkehrsunfälle, z.B. Zug Unglück Bad Aibling
Täglich sind Menschen unterwegs. Sie lassen alles liegen, nehmen ihre Familien und laufen Tag& Nacht. Wochenlang. Sie laufen mit Hoffnung, Hoffnung zu überleben und ihre Kinder zu versorgen. Sie wissen garnicht ob sie überhaupt ankommen, und sie rechnen jederzeit mit einem Anschlag. Millionen Menschen tun das. Sie haben Angst, Angst um ihr Leben und dem Leben der Kinder und dem Volk. Eltern werden vor ihren kleinen Kinder abgeschlachtet und abgeschossen von isis, und Feinden aus anderen Ländern. Sag mir jemand, wieso? Das sind verdammt nochmal kleine Kinder, die keinem was böses wollen. Sie wollen geliebt werden, sich mit Eltern streiten um wieviel uhr sie zuhause sein sollen und mit Freunden ans Meer oder was essen. Und wir? Ganz ehrlich, wir sind die armen. Wir haben alles was wir brauchen, eltern, ein haus und essen. Trotzdem sind wir undankbar und wollen immer mehr. viele Eltern und Kinder mit Leid und sie sind dankbar und hoffen auf ein neues Leben. Frauen und kinder werden verschleppt, verkauft und misshandelt. Sag mir, wo sind die Hilfsorganisationen? WO? Also, gib mir die Hand und ich gib dir meine. Helft wo ihe könnt, spendet und seid dankbar. Wir sind alle Menschen, egal ob arm, reich, schwarz weiß, ob Christ, Jude oder Moslem. Wir müssen den Krieg ein Ende setzen, sonst setzt der Krieg der Welt ein Ende! ISIS WAREN KEINE MUSLIME SIND KEINE MUSLIME UND WERDEN NIEMALS WELCHE SEIN!
Happiness isn’t measured by things.
Folgt Faktastisch.tumblr.com für neue Fakten!
Was Ihr nicht seht
Liebe Flüchtlingskritiker, Fremdenfeinde und Rassisten. Heute möchte ich das Wort direkt an Euch richten und drei Eurer Sorgen, Ängste und Befürchtungen ansprechen.
Was ihr seht
Ihr seht Menschen in Gruppen durch „eure“ Dörfer oder Städte laufen. Manche davon erkennt Ihr nur durch ihre Hautfarbe, die (nicht immer) dunkler ist, als die Eure. Es verunsichert Euch, dass diese Menschen einfach da sind, obwohl sie gar nicht aussehen, wie Ihr. Es provoziert Euch, dass diese Menschen einfach da sind, obwohl dieses Land doch Deutschland heißt und gar nicht Uganda, Albanien oder Irak.
Was Ihr nicht seht
Geflüchtete nennt man nicht umsonst Geflüchtete, denn sie fliehen vor etwas. Vor was, das könnt Ihr im ersten Augenblick nicht wissen, weil das unsichtbar ist. Eines ist aber sicher: Niemand geht das Risiko ein, mitsamt Familie auf einem Schlauchboot im Mittelmeer zu ersaufen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Niemand verlässt seine oder ihre Heimat, wenn es anders geht. Es gibt triftige Gründe für eine Flucht, die häufig blutiger, krasser und erniedrigender sind, als wir es uns vorstellen können.
Und die Flucht selbst ist in den meisten Fällen zusätzlich so krass, gefährlich und einschüchternd, dass die meisten von uns ein Jahr in der Psychiatrie und unter Dauermedikation wären, weil wir nämlich durchdrehen würden. Flucht ist keine Freizeitunternehmung, sondern das, was Menschen bis zur letzten Minute vor sich herschieben, weil es verdammt unangenehm und stressig ist.
Was Ihr seht
Flüchtlinge mit Smartphones. Ich habe schon zigfach von Euch gelesen, dass Ihr eifersüchtig auf die iPhones (meist sind es keine neuen, sondern kaputte, alte iPhones, aber egal) oder andere Handies seid und es Euch ein Rätsel ist, wie das zu einer Flucht zusammenpasst. Arme Menschen haben doch kein Smartphone??!
Was Ihr nicht seht
Menschen kommen nicht einfach so von Togo nach Deutschland. Eine Reise über mehrere tausend Kilometer (und auch übers Meer) ist ohne Smartphones, die bei der Navigation enorm wichtig sind, gar nicht möglich. Des weiteren halten Geflüchtete über Smartphones den Kontakt in die Heimat. Viele Flüchtlinge nutzen dafür Facebook so selbstverständlich wie ihr atmet. Niemand flieht mit einem Laptop, aber ein mit einem leichten Handy schon.
Und: Geflüchtete können Geldtransfers über Smartphones annehmen oder weiterleiten, wie ein sehr guter Artikel auf der Süddeutschen neulich deutlich machte. Eine fliehende Person kann auf der Flucht nicht weiterfliehen, weil ihre gesamte Identität auf diesem Smartphone ist.
Was Ihr seht
Wirtschaftsflüchtlinge. Dieses Wort wird besonders gerne von den lieben Parteien mit dem C vorne dran benutzt, da muss man nichtmal Nazi sein, um die Philosophie dahinter zu bejahen. Alleine das Wort verrät scheinbar schon, warum diese Menschen nach Deutschland kommen. Natürlich! Aus W.I.R.T.S.C.H.A.F.T.L.I.C.H.E.N Gründen! Ihr seht Menschen, die sich an unserem Staat bereichern wollen und ihm schön gemütlich auf der Tasche zu liegen – schließlich wollen sie nur nicht arbeiten. Klar! Sind ja Wirtschaftsflüchtlinge, also keine „richtigen“ Flüchtlinge.
Was Ihr nicht seht
Da ich erst vor kurzem in Kosovo (dort sind bis heute deutsche Soldaten, warum wohl?) war und mit meinen eigenen Augen gesehen habe, wie die Umstände des Landes sind, das eine Arbeitslosenquote von 50 % hat, kann ich sagen: Diese Menschen flüchten vor Armut und Korruption. Und das bedeutet manchmal Verdursten oder Verhungern.
Einige Menschen verlassen ihr Land, weil sie ohne Arbeit einfach (als ganzer Mensch) keine Zukunft haben. Das bedeutet nicht, dass sie nicht arbeiten WOLLEN, sondern es einfach nicht KÖNNEN. Keine Arbeit, bedeutet kein Geld zu haben. Und kein Geld zu haben bedeutet, nichts zu essen kaufen zu können. Das wiederum bedeutet: Wenn niemand kommt, der Dir etwas zu essen bringt, hast Du nichts.
Und manche fliehen, weil es einfach krass ist, zu sehen, dass Du, weil Du arm bist, Dir ein einfacher Besuch beim Arzt nicht gestattet ist und Dein gebrochenes Bein deshalb einfach nicht behandelt wird.
Und was ihr auch nicht seht: Dass weniger als 1 % dieser Menschen in Deutschland bleiben, da 99 % gnadenlos abgeschoben werden. Was Ihr erst recht nicht seht: Dass es um diese 99 % in ihrer Heimat schlechter bestellt ist, als vorher, weil sie, um die Reise zu bezahlen, ihr Haus verkauft oder ihr gesamtes Erspartes an Fluchthelfer gegeben haben. Viele „Abgeschobene“ sind dann noch ärmer als zuvor.
Wenn Ihr das nächste Mal erneut mit dem Finger auf Leute (egal, welcher Herkunft) zeigt, dann überlegt vielleicht, ob es da vielleicht etwas gibt, was ihr im Augenblick nicht sehen könnt. Denn vom Äußeren auf das Innere eines Menschen zu schließen ist einer der größten Fehler, den wir begehen können.
P.S. Ich werde hier keine rechten Parolen dulden.
P.P.S. Refugees welcome.
Blutspenden geht so einfach. Mach einfach mit und du kannst Leben retten! Jemand wird dein Blut gut gebrauchen können. Deswegen schau nicht einfach nur hin und benicke die Sache sondern tue etwas Gutes für deine Mitmenschen!
Schon ein Organ kann einen anderen Menschen am Leben erhalten. Warum sollte man das nicht tun? Trau dich und spendet für die kranken Menschen..
“Die Armut ist dort zu Haus, wo der Reichtum regiert!”