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Vorurteile
Wir Menschen sind selbstmanipulativ und können uns eine Menge einreden. Wenn wir jetzt zwei Personen haben (attraktiv und unattraktiv) würde die attraktivere von beiden von Anfang an eine andere Meinung erfahren, als die Unattraktivere. Mit „andere Meinung“ meine ich eine zu mindestens 1% bessere Meinung (wenn sie messbar wäre) über die attraktivere Person, ganz unabhängig davon, welche Tätigkeiten sie macht oder welche Person sie ist.
Wir nehmen wieder das Beispiel in der Partnerbörse und haben drei Personen
· Person A
· Person B (nicht attraktiv, jedoch toller Charakter)
· Person C (sehr attraktiv, jedoch schlechter Charakter)
Stellen wir uns vor, Person A meldet sich bei einer Partnerbörse an. Person A wird Zeitgleich von Person B und Person C angeschrieben. Gedankenspiel: wie wahrscheinlich ist es, dass Person A sich bei Person B und Person C meldet? Man könnte natürlich sagen: „Naja, es passiert online, es besteht kein Augenkontakt etc. da kann man auch schlecht den Charakter erkennen und kennenlernen, Das ist vollkommen richtig, aber diese Tatsache findet man leider nicht nur in solchen Partnerbörsen.
Die Menschen sagen, dass sie NUR auf den Charakter achten, dennoch kommt es immer wieder vor, wie Menschen nach Äußerlichkeiten streng z.B. bei der Partnerwahl beurteilt werden. Es geschieht immer wieder, dass Menschen (ob Mann oder Frau) von vornherein wegen z.B. einer schiefen Nase, kleiner Körpergröße, hohes Körpergewicht verurteilt und „aussortiert“ werden. Mit „aussortiert“ meine ich nicht nur partnerschaftlich/sexuell, sondern auch sozial, wie bereits erwähnt, dass Menschen oft lieber mit „gleich gut aussehenden“ Menschen zusammen in einer Gruppe sein wollen als mit weniger gut aussehenden.
Anerkennung
Oft kann es sein, dass man, je attraktiver die andere Person ist, deren Handlungen z.B. Hilfe mehr wahrnimmt und wertschätzt, als wenn die Person nicht attraktiv ist. Auch in dieser Hinsicht scheint es, als hätten es hübschere Menschen ein bisschen leichter (51%). Ein gut aussehender Mensch könnte sich demnach mehr Fehler leisten als weniger gut Aussehende. So könnte es heißen, je schöner man ist, desto weniger muss man erreichen, um ein „Jemand“ zu werden (51%). Unattraktivere Menschen müssen demnach eben mehr erreichen, um die gleiche Anerkennung zu erhalten, wie es die Schöneren erhalten. Es gibt nun mal mehr schönere bekannte Menschen, als unattraktive, auch wenn der Unterschied vielleicht sehr klein sein sollte. Zum Beispiel rechnet man (51%) die Hilfe der attraktivsten Person mehr an, als einer unattraktiven, selbst wenn sie die gleichen Tätigkeiten ausüben. Andersherum ist man umso hilfsbereiter, je attraktiver die Person ist, der man hilft. Diese Aussage klingt ein bisschen hart, wenn man sich jedoch überlegt, dass man dazu tendiert, oberflächlich zu sein und bessere Menschen unterschwellig und vielleicht auch ungewollt besser zu behandeln (51%), dann könnte man vielleicht diese Sachlage besser verstehen.
Beispiel: Die äußerst attraktive Person A bittet Person B um Hilfe, den kleinen Schrank hoch zu tragen. Vergleichsbeispiel: Die sehr unattraktive Person C bittet Person B, den kleinen Schrank hoch zu tragen. Es ist schon fast von der Natur aus vorprogrammiert, dass der Person A mit einer größeren Motivation (51%) geholfen wird, weil sie attraktiver ist. Es ist in Textform sehr schwer zu beweisen, man könnte jedoch eine Studie mit genug Probanden betreiben. Nehmen wir an, es werden Testpersonen um Hilfe gebeten. Sie werden gefragt von 5000 attraktiven und 5000 unattraktiven Menschen… dann würden die Probanden zu wenigstens EINER unattraktiven Person mehr „Nein“ sagen. (der Grund kann dabei unterschiedlich sein, z.B. Zeitdruck). Zu wenigstens EINER attraktiven Person würde man auch den Zeitdruck (oder andere Gründe für eine eventuelle Ablehnung der Hilfe) in Kauf nehmen, sodass wiederum zu mindestens 51% die attraktivere Person bevorzugt wird. Fazit: Die Zahl der Helfer wird bei der attraktiven Person höher sein (auch wenn es 4999 Helfer für die unattraktive, und 5000 für die attraktive Person wäre).
Natur Teil 2
In der Tierwelt ist es nicht anders: Dort werden größtenteils auch die schönen und starken bevorzugt. Die Weibchen (51%) suchen sich schließlich nicht die Männchen umsonst aus, dabei spielen eben diese Eigenschaften eine große Rolle. Schönheit und Stärke bedeuten bei diversen Arten der Tierwelt einen Fortpflanzungsvorteil. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass die Schwachen und Unschönen benachteiligt und langsam ausgelesen werden sollen. Die Natur möchte nun einmal, dass die stärksten und schönsten/gesündesten Gene weiterleben. Das geschieht automatisch durch genau diesen Chip, der das Lebewesen unbewusst beeinflusst (siehe oben).
Auch wenn die Ungleichbehandlung so gering sein könnte, wie es nur geht, sie gibt es trotzdem. Selbst die kleinste Alltagssituation könnte hier zu einem Beispiel werden. Beispiel: Man stellt sich vor, man stehe in einem Supermarkt hinter einer Reihe von Menschen und es sagt Ihnen eine unfreundliche, sehr unattraktive Person, dass sie aus dem Weg gehen sollen. Wie würde man in dieser Situation reagieren? Jetzt stellt man sich die Situation vor, in der eine sehr attraktive und anziehende Person fragt.
Selbstverständlich spielt hier auch die menschliche und höfliche Seite eine Rolle, jedoch wird man eher (51%) dazu tendieren, die attraktive Person zu bevorzugen und eher passieren zu lassen. Eine Abwandlung des Beispiels könnte so sein: In einem Supermarkt besteht eine unattraktive Person darauf, ihren kompletten Einkauf vor allen Kunden auf das Fließband zu legen, anstatt Kunden mit einer Ware zuerst bezahlen zu lassen. Wie würde man hier wiederum reagieren? Wie vorhin, stellt man sich genau diese Situation vor, in der eine sehr attraktive und anziehende Person es genauso tut. Der Mensch würde auch hier (51%) dazu tendieren, mehr verärgert zu sein auf die unattraktivere Person, während man zu der schöneren Person eher Vergebung/Verzeihung zeigt.
Natur
Ich habe schon mit einigen Personen gesprochen, inwiefern man die eigene „Wohlfühllage“ vergleichen kann, wenn man mit einer attraktiven Person, oder einer unattraktiven Person etwas unternimmt. Fühlt man sich bei einer Person wohler, wenn sie subjektiv für einen anziehender ist, als eine Vergleichsperson? Laut einer anonymen Studie in den USA hat die Mehrzahl diese Frage mit „Ja“ beantwortet.
Aber warum ist es so?
Die Natur uns Menschen erschaffen, wir sind Individuen: große, kleine, kräftige, dünne etc…, sie hat dem Menschen aber auch einprogrammiert, dass der Mensch auch gesunde Nachkommen auf die Welt bringen muss. Dabei hat die Natur sich unter anderem leider auch auf das Äußerliche konzentriert. Sie hat uns nämlich einprogrammiert, dass Schönheit und Attraktivität eine gute Gesundheit widerspiegelt. Das bedeutet aber leider auch, dass unattraktive Menschen eine weniger gute Gesundheit ausstrahlen und demnach sollten Menschen, die schön und attraktiv sind, einen Vorteil erhalten (diese können sich in alle Richtungen erstrecken, sei es die Partnerwahl, Aufmerksamkeit, Erfolg etc.). Wie ein kleiner Chip sind unsere Instinkte darauf ausgelegt, uns unterschwellig zu steuern. Somit neigen wir dazu, schönere Menschen zu bevorzugen. (auch wenn die Neigungen bei einigen Menschen nicht ausgeprägt sind, Tendenzen haben wir automatisch von Grund auf, siehe 51%).
Der zwiegespaltene Weg des Mannes
Der verzweifelte Kerl aus dem Date-Beispiel hatte von Anfang an zwei Möglichkeiten, um an Sex zu kommen. Der erste Weg war das Date.
= Er muss hart arbeiten, indem er die Frau ausführt, sie bei Dates beschenkt., um Sex von ihr zu bekommen.
Der zweite Weg: Er geht in ein Bordell, um sich dort den Sex zu holen.
= Er muss hart arbeiten, indem er einen Beruf ausübt, Geld verdient, bezahlt, um Sex von ihr zu bekommen.
Nun entscheidet sich der Mann: gehe ich zum Automaten, werfe Geld hinein und hoffe auf den Jackpot, oder gehe ich gleich in ein Bordell und kaufe mir den Jackpot für mehr Geld?
Parallelen gibt es hier auf jeden Fall: bei dieser Art von Mann ist die Intention identisch und ich wollte hier nur die zwei Wege des Mannes miteinander vergleichen, auf keinen Fall jedoch die Frauen untereinander. Damit wollte ich ein Beispiel bringen, wie diese Arten von Männer das moderne Frauenbild ebenfalls verunglimpfen. Frauen sind für diese Arten doch nur Vermögensgegenstände, in die man investiert, um am Ende Eigeninteressen z.B. in Form von Sex durchzusetzen, als wäre sie eine Prostituierte. Man agiert doch nur mit deren Körper und nicht mit der Person an sich… ein weiterer Beitrag für die langsame gesellschaftliche Degeneration der heutigen Zeit.
Frauen geben Sex, um Liebe zu bekommen, Männer geben Liebe, um Sex zu bekommen.
C.L.
Die moderne Definition von “Beziehung”
Ebenfalls verunglimpft oder missbraucht wird diese Bezeichnung, denn in manchen „Beziehungen“ gibt es seitens des Mannes (51%) andere Motivationen, eine „Beziehung“ zu führen. Statistisch ist ebenfalls bewiesen, dass Männer früher beziehungswillig sind (oder sollte ich eher sagen, paarungswillig :) ), während Frauen eher mehr Zeit brauchen, um sich für eine Beziehung zu entscheiden.
Klingt logisch, oder? Wenn eine Frau einem Kerl in den Schoß fällt, die für ihn attraktiv ist, warum sollte er nein sagen? Sollte er nein sagen, müsste er schließlich wieder 20 Frauen ansprechen, sie wieder einladen/beschenken, nur um festzustellen, dass er den Jackpot nicht erhalten wird. Diese moderne Art der Beziehung ist doch perfekt für ihn, denn er hat eine Frau, mit der er Spaß haben kann. Die Situation wäre für ihn wie ein Kühlschrank, in dem er immer wieder sein Frischfleisch ergattern kann, und wenn er das Fleisch nicht mehr braucht, legt er es wieder hinein. Noch einmal die Frage: Warum sollte der Mann, der von der Natur aus gestrickt ist, die menschliche Population intakt zu halten, zu kostenlosem Sex nein sagen?
Hier noch einmal ein Kommentar dazu: wenn beide Partner eine Beziehung eingehen, in der es nur um Körperliches geht, ist es doch absolut in Ordnung, beide Parteien wissen schließlich, worauf sie sich einlassen. Jedoch habe ich grundsätzlich etwas gegen sogenannte Beziehungen, die einseitig verlaufen, das heißt, Beziehungen, in der es eine „liebende Partei“ und eine „manipulative Partei“ gibt. In diesem Fall wäre es der Mann, der sie bis auf den Körper degradiert und seinen Sex manipulativ durch die Gefühle/Liebe der Frau erschleicht.
Der Grundgedanke dieser beiden Aussagen über die Definitionen ist, dass die konservativen Versionen von durch den Schmutz gezogen wird…
Die moderne Definition von “Date”
Die konservative Definition, dass ein Date liebevoll, romantisch und schön sein soll, findet man in der modernen Welt eher seltener wieder. Es gibt natürlich immer noch Gentlemen auf dieser Welt, die sich auch aufrichtig, loyal und respektvoll verhalten und es finden auch immer wieder solche „konservativen“ Dates statt, jedoch wandelt sich diese immer wieder in eine andere Form von „Treffen“ um. (51%)
Denn die moderne Bezeichnung lautet heute eher, wenn auch bisschen hart ausgedrückt: liebevoll, manipulativ und heuchlerisch (von Seiten des Mannes). Warum? Stellen wir uns vor, ein Kerl lernt eine Frau kennen (sei es im Netz oder im realen Leben), es funkelt zwischen beiden Parteien. Die Frau ist interessiert, den Kerl kennenzulernen. Die wahre Intention des Kerls kennt sie jedoch nicht. Es kommt zu einem Treffen, auch sogenanntes Date. Nun sagt ja der konservative Begriff, dass das Kennenlernen im Mittelpunkt steht, die Realität sieht anders aus.
Ich fasse es kurz: Mann lädt Frau ein, beschenkt sie etc., aber nicht einfach aus Spaß, sondern er tut es mit einer bestimmten Erwartung (51%), denn er macht Dinge nicht kostenlos. Mit jedem Mal, bei dem er sie einlädt/beschenkt, werden seine Erwartungen (vorzugsweise, dass sie mit ihm endlich schläft) höher und stärker. Nicht nur manipulativ, sondern auch degradierend geht man(n) mit Frauen um und behandelt sie, als wären sie Spielautomaten, in denen man(n) Geld hineinwirft. Nun würde irgendwann der Jackpot/Hauptgewinn/Sex aus dem Automaten heraus springen und der Zeitpunkt wird natürlich auch von der Attraktivität des Mannes beeinflusst. Demnach könnte der Mann durch seine (sollte er sie haben) Anziehungskraft den Prozess möglicherweise beschleunigen. Es könnte deshalb auch sein, dass der Jackpot vielleicht sogar nach dem ersten Treffen/Date heraus springt, oder nach dem zweiten Treffen, oder nach dem zehnten Treffen oder wenn man(n) Pech hat, nie. Sollte Letzteres eintreten, wird sich der Kerl eines Tages vielleicht seine Niederlage demoralisiert akzeptieren und seinen Sex möglicherweise durch andere Strategien zu einem späteren Zeitpunkt erschleichen. Übrigens existieren im Internet auch diverse dubiose Foren, in denen sich sogenannte „Pick Up Artists“ treffen, um Strategien zu entwickeln, wie sie gezielt und manipulativ durch Psychospielchen Frauen ins Bettchen kriegen, um sie dann als „Trophäen“ in ihrer Erinnerung zu halten.
Oberflächlichkeit und der Markt
Person B ist unattraktiv (die Gerade/Linie „Attraktivität“ ist unten), was bedeutet, dass sie bei der Partnerwahl (manchmal auch Wahl der Freunde) die Anforderungen tiefer setzen muss, damit es mehr potenielle Partner gibt (Gerade/Linie „Personen, die bei mir eine Chance haben“ ist oben).
Person A hingegen ist attraktiv: das bedeutet, dass man ohne-hin genug potenzielle Partner hat, sodass man die Anforderungen höher setzen und den Personenkreis verkleinern kann, um die besten potenziellen Partner zu finden. („Attraktivität“ ist oben und „Personen, die bei mir eine Chance haben“ ist unten)
Oberflächlichkeit und der Markt
Vielleicht kennen Sie die Preis-Absatzfunktion oder die Angebots- und Nachfragekurve der Marktwirtschaft. Man kann gewisse Parallelen zwischen dieser Kurve und der „Aufmerksamkeitsmenge“ von Personen erkennen. Auch hier möchte ich erwähnen, dass es nicht pauschal alle Menschen betrifft, sondern viele Menschen im Grunde folgende Tendenzen haben könnten. (51%)
Die Gesellschaft von heute ist wie ein Markt und wir Menschen sind direkte Teilnehmer. Immer wieder stelle ich fest (51%), dass die besonders Attraktiven von vielen Menschen umworben werden (eigentlich logisch…), während die weniger Attraktiven eher im Hintergrund stehen. Jetzt stellen wir uns die attraktive Person A vor. Sie wird von zahlreichen Menschen umworben, die Nachfrage ist also sehr hoch.
Jedoch ist diese momentan etwas zu hoch, sodass bei der Partnerwahl die Ansprüche höher gesetzt werden müssen. Soll der Partner besonders groß, reich, stark… sein? Somit wird der Wert in der Grafik steigenden Gerade „Personen, die bei mir eine Chance haben“ am kleinsten sein, wenn die Attraktivität (beziehungsweise der Marktpreis) am größten ist.
Nun stellen wir uns Person B vor. Sie ist sehr unattraktiv und steht daher nur im Hintergrund. In der sozialen Marktwirtschaft fällt ja bekanntlich der Preis, wenn die Nachfrage gering ist. Die unattraktive Person B würde sich in diesem Fall für jeden einzelnen Interessenten freuen, während Person A den Kreis der eigenen Interessenten eingrenzen muss (es gibt bei ihr zu viele). Demnach ist die Gerade „Personen, die bei mir eine Chance haben“ umso höher, je kleiner die Attraktivität und somit die Nachfrage ist. Mit Chance habe ich nicht nur Partnerschaften gemeint, sondern auch Freundschaften. Leider gibt es auch hier Tendenzen (51%), weil man sich -extrem ausgedrückt- wohler fühlt bei anziehenden, als bei abstoßenden Menschen.
Es ist zugegebenermaßen nicht so einfach zu verstehen, daher habe ich noch einmal eine Kurzfassung auf der nächsten Seite, Hinweis: Die Achsen „Menge“ und „Preis“ könnten verwirrend wirken, daher kann man sie sich für die einfache Fassung einfach weg denken.
Soziale Kontakte
Nehmen wir einmal an, es gäbe zwei Personen, die sehr verschieden sind. Eine subjektiv gesehen attraktiv, die andere nicht. Die attraktive Person: reagiert selbstbewusster und ist manchmal auch abweisend und direkt, vor allem auf Kontaktanfragen. Im Vergleich dazu die weniger attraktive Person. Sie bekam im Leben aufgrund ihres Äußeren nie wirklich viel Aufmerksamkeit und wird daher eher kontaktfreudig und nicht so „filternd“. Sie würde sich auf Anerkennung und Aufmerksamkeit freuen - Dinge, die die Attraktivere der beiden jeden Tag bekommt. Somit hat die attraktivere Person zwangsläufig mehr potenzielle soziale Kontakte (51%).
Arroganz
Stellen Sie sich eine äußerlich sehr attraktive Frau vor. Sie wird selbstverständlich von etlichen Männern umworben und bekommt nahezu alles Materielle, was ihr Herz begehrt. Der Mann möchte alles tun, um Sie an ihn zu binden. Eines Tages scheitert diese Bindung und sie entschließt sich, zu einem anderen zu gehen, welcher Sie natürlich annimmt (sie ist ja schließlich äußerlich eine Bombe). Irgendwann hat sie es auch satt mit ihm und wechselt wieder einen Partner und so weiter… Zuerst tut ihr alles, um eure Triebe zu befriedigen, sie für euch gewinnt und nachdem sie euch verlässt, wird negativ über sie geredet, wenn sie von einem anderen schnell angenommen wird. Habt ihr euch schon einmal überlegt, dass ihr in diesem Beispiel selbst auch dazu beitragt, dass diese Frau so einen „Arroganz“ - Ruf bekommt? Merkt ihr nicht, dass ihr auch verantwortlich sein könntet, wenn die Frau so verwöhnt wird und am Ende sagt: „Dann suche ich mir eben einen neuen.“? Männer sind durch ihren Opportunismus manchmal so einfach mithilfe von Sex oder manchmal sogar auch nur mit einer CHANCE auf Sex zu kontrollieren. Wenn eine Person lernt (in diesem Fall diese Frau), dass sie sowieso von vielen Kerlen umworben wird und immer einen Mann beziehungsweise Partner finden wird, wird sie sich irgendwann vielleicht sagen: ich muss ihm jetzt nicht mehr hinterherlaufen, ich habe schließlich ja noch 10 andere Männer, von denen ich mir einen aussuchen kann. Natürlich ist das immer die Entscheidung der Frau gewesen, aber es ist eigentlich auch die Schuld SOLCHER Männer, die für die Chance auf Sex alles machen würden und die Frau sich an das „verwöhnt sein“ gewöhnt.
Man(n) sollte zuerst einmal nachdenken, bevor solche Menschen als arrogant abgestempelt werden.
Aufmerksamkeit
Beispiel: Schreibt eine unbekannte attraktive Frau einen Mann an, wird sie viel eher eine Antwort bekommen, als wenn sie beispielsweise nicht attraktiv wäre. Allgemein und theoretisch könnte man spekulieren, dass, je mehr Attraktivität man besitzt, desto wahrscheinlicher es ist, etwas zurück zu bekommen. Man könnte schon fast von einer „Nachricht-Routine“ ausgehen, weil die angeschriebene attraktive Person sich denken könnte: „Ich krieg von ihm/ihr oft genug (unwichtige) Nachrichten, irgendwann ist auch mal gut“. Es könnte sogar sein, dass, sollte eine attraktive Frau einen Mann mit Nachrichten überfluten, der Mann weniger genervt sein wird, als wenn ihm eine unattraktive Frau mit schreibt. Vielleicht könnte es von der Attraktivität einer Person abhängen…
So viel zur Theorie: ich weiß, dass noch andere Einflüsse eine Rolle spielen, z.B. die Laune des Angeschrieben, die Zeit bzw. die Möglichkeit, ob man zurückschreiben kann und vor allem: die persönliche Einstellung und der Charakter. Die erwähnte „persönliche Einstellung“ im vorherigen Satz kann so interpretiert werden, dass man auch eine eigene „innere Sozialpolitik“ betreibt, die sich nicht auf die optischen Eigenschaften beziehen.
Beispiele können sein: „Alle Menschen werden von mir gleich behandelt“ oder „Intelligente Menschen sind mir wichtiger“ oder „Ich bevorzuge Personen, die reich sind“.
Kommen wir aber wieder zurück zu dem Thema mit einem ähnlichen Beispiel: Ich lese oft Berichte, dass es in vielen Fällen in diversen Kontaktbörsen ein Überangebot an Männern gibt, die auch noch mit Nachrichten und Anmachsprüche „umher werfen“. Es ist verständlich, dass man als angeschriebene Person einfach keine Lust mehr hat, zu antworten, wenn man pro Stunde 10 Nachrichten bekommt.
Ich habe hier noch folgende Ansage an die Männerwelt:
Hier noch etwas, was ich loswerden möchte: An diejenigen, die unterstellen, dass hübschere Frauen dazu neigen, arroganter und eingebildet zu sein, sollten mal überlegen, warum das so rüberkommt. Eine attraktive Frau, die jeden Tag Aufmerksamkeit z.B. in Form von Anmachsprüchen bekommt, hat auch irgendwann keine Lust mehr, aufdringlichen Menschen zu schreiben: aufdringlichen Menschen, die ihre männlichen Triebe hinter einer heuchelnden Nettigkeit verstecken. In diesen Fällen ist man oft auch selbst schuld. Bei Frauen, die auf solche Männer treffen, die nett sind, sie jedoch auf den Körper reduzieren, nur um sie ins Bett zu kriegen wird man auch (kein Wunder) auf eine schnelle Abweisung treffen.
Oberflächlichkeit
Wenn man sich jahrelang mit dieser Sache beschäftigt, und man immer wieder und gleiche oder ähnliche Verhaltensmuster der Menschen sieht (in Bezug auf die Oberflächlichkeit), verfestigt sich irgendwann eine bestimmte Meinung, wie bei mir. Man beobachtet allerdings im jüngeren Kindesalter, dass es zum Beispiel in der Klasse wenig Abgrenzungen gibt, was Äußerlichkeiten betrifft. Kinder spielen mit anderen Kindern, das ist völlig normal. Doch wenn man älter wird, verändert sich das langsam soziale Verhalten. Anfangs verbringt man Zeit miteinander, doch nach und nach festigt sich das menschliche Verhalten und kommt langsam zum Vorschein. Man sieht es doch täglich immer wieder: diese Gruppenbildung (z.B. in der Schulklasse). Natürlich können die Meinungen darüber ganz unterschiedlich sein, wie oder ob es zu dieser Bildung passiert und das Aussehen ist natürlich auch nicht der einzige Faktor. Aber ich finde, dass es leider auch manchmal das Aussehen ist, das zu den Auslesefaktoren für die Gruppenbildung gehört. Sieht man das nicht täglich? Jugendliche sind oft mit ähnlich (subjektiv gut oder schlecht) aussehenden Jugendlichen unterwegs.
Medien
Kommen wir zum Punkt: Wir leben in einer Überflussgesellschaft, die stets von Medien geprägt ist. Diese sind vor allem aus heutiger Sicht natürlich sehr hilfreich, ich würde sogar schon fast unentbehrlich sagen, denn wir nutzen sie täglich (Fernseh- oder Radiosender, Zeitungen etc.). Jetzt fragt man sich, was ist der „überflüssige“ Part der Medienwelt?
Meine Sichtweise zu dieser Geschichte: Im Fernsehen laufen heutzutage oft Sen-dungen, bei denen nicht die Menschen an sich im Mittelpunkt stehen, sondern deren Äußeres. Ob im Internet oder in Zeitschriften, man sieht immer wieder sehr schlanke Menschen, die als wunderschöne Vorbildfigur für die Gesellschaft und uns Menschen gelten usw... Für uns Menschen, also den Nutzern der Medien wird der Weg geebnet, der nicht unbedingt immer zur Information führt, sondern vor allem zur verstärkten Würdigung des Äußeren. Schaut man sich heutzutage zum Beispiel Magazine an, dann merkt man schnell, wie sehr der Markt auf das Äußere schaut. Haben Sie jemals eine subjektiv unattraktive Person auf einem Cover eines Magazins gesehen? Ich jedenfalls noch nicht. Auch diese Art von Medien tragen dazu bei, dass wir Menschen in der modernen Welt die Äußerlichkeiten immer mehr wertschätzen. Das Fernsehen trägt auch maßgeblich dazu bei. In Werbekampagnen werden häufig attraktive Per-sonen dargestellt, manchmal auch bisschen reizender, nach dem Prinzip „Sex Sells“. Hier noch einmal die Frage: Haben Sie auch hier jemals eine subjektiv unattraktive Person gesehen?
Dadurch bekommt man unterschwellig gesagt, dass Menschen, die attraktiver sind, auch mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommen sollten als solche, die es nicht sind.
Ich habe über Jahre hinweg über unsere Gesellschaft nachgedacht, beziehungsweise nachdenken müssen, speziell über die (natürliche) Oberflächlichkeit. Ich muss zu-geben, dass dies ein Riesenthema ist und man selbst nach gefühlten 100 Seiten noch nicht fertig ist. Ich versuche daher, mich möglichst kurz zu fassen. :)