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Wald Hoia Baciu: das Bermudadreieck Rumäniens
200 Schafe und ein Schäfer verschwinden spurlos, Ufos kreisen über den Bäumen, Geisteraugen scheinen zwischen den Ästen hindurch: Der Hoia-Baciu-Wald in Rumänien gilt als gruseligster Wald der Welt.
Rumänien ist ein Land voller Mysterien. Dort steht die Burg von Graf Dracula, dem Vampir aus einer der bekanntesten Schauergeschichten der Welt. Das ursprünglich 1388 erbaute Schloss Bran ähnelt dem in der Romanvorlage beschriebenen Gebäude sehr. Als Vorlage für den Vampir diente der Graf Vlad III., der im 15. Jahrhundert als sadistischer Tyrann ebenfalls in Rumänien lebte.
Aber das Land hat noch viel mehr Grusel zu bieten: Hoia Baciu nahe der Stadt Cluj-Napoca in Transsilvanien gilt als unheimlichster Wald der Welt. Es soll dort Außerirdische, Gespenster, ein Tor zu einer anderen Dimension und andere unerklärliche Begebenheiten geben.
Ein Schäfer betritt mit seinen 200 Schafen einen Wald - und ist kurz darauf auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Wohin, weiß niemand. Nach dem Mann ist Hoia Baciu auch benannt, seine Geschichte gehört zu den meisterwähnten in Zusammenhang mit dem Gruselwald. Wann sie sich genau zugetragen haben soll, ob nach den Verschwundenen gesucht wurde und ob tatsächlich keine Spuren zurückgeblieben sind, bleibt allerdings offen.
Viele glauben, dass der Wald ein Tor zu einer anderen Dimension ist. Neben dem Schäfer sollen noch andere Menschen für immer verschwunden sein. Andere allerdings tauchten anschließend wieder auf, nach unterschiedlich langer Zeit. Ein fünfjähriges Mädchen wanderte zwischen den Bäumen umher und war plötzlich nicht mehr zu sehen. Erst fünf Jahre später tauchte sie wieder auf, in den selben Kleidern und ohne Erinnerung, was in der Zwischenzeit passiert ist. Eine Frau war nur für kurze Zeit entrückt, und als sie wieder zu sehen war, hatte sie eine Münze aus dem 15. Jahrhundert in der Tasche. Ähnliches soll mehreren anderen Wanderern passiert sein, schreiben diverse Blogs und Webseiten, die sich mit übersinnlichen Phänomenen beschäftigen. Es heißt, dass Menschen, die den Wald mit bösen oder negativen Gedanken betreten, vom Tor in eine andere Dimension verschluckt werden. Andere Besucher des Waldes klagten nach der Rückkehr über seltsame Hautausschläge und Kratzwunden. Sehr häufig kommt offenbar in dem Gebiet das Gefühl vor, beobachtet zu werden, manche erleben unerklärliche Angstgefühle.
Seltsame Lichter, die zwischen den Bäumen aufblinken, merkwürdige Windgeräusche und Kinderlachen sollen im Wald Hoia Baciu mehrfach gesehen und gehört worden sein. Auch Kompassnadeln spielen Blogs zufolge verrückt. Und auch die Natur scheint seltsamen Gesetzen zu folgen: Manche Bäume haben angeblich verbrannte Äste, auch wenn es dort nie ein Feuer gab.
Am seltsamsten ist der kreisrunde Platz, der sich im Zentrum des Gebietes befinden soll - und auf dem rein gar nichts wächst. Er sei "definitiv nicht von Menschenhand angelegt", urteilen mehrere Blogger unisono.
In den 1960er-Jahren untersuchte der Biologieprofessor Alexandru Sift einige der unerklärlichen Phänomene. Dabei nahm er jede Menge Fotos auf und dokumentierte, was er sah. Aber wenige Tage nach seinem Tod 1993 verschwand der Großteil der Bilder spurlos - bis auf einige wenige, die in einem Buch des Chemieprofessors Adrian Patrut erschienen sind. Er setzt Sifts Forschung fort und glaubt, dass es eine wissenschaftliche Erklärung für alle Phänomene gibt, die aber bisher noch nicht entdeckt wurde.
Der perfekte Kreis in der Mitte des Waldes stamme vermutlich von einem Raumschiff, davon sind Ufo-Gläubige überzeugt. Schließlich gibt es zwischen den Bäumen nicht nur seltsame Lichter und verschwinde Menschen, sondern der Wald soll auch das Ziel von Außerirdischen sein. 1968 nahm ein Militärtechniker mehrere erstaunlich scharfe Fotos eines mutmaßlichen Ufos auf, das über dem Wald kreist. Diese geistern auch heute noch im Internet herum - zu sehen ist eine kreisrunde Scheibe am Himmel.
Ein Mythos besagt, dass der ehemalige rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu bis Ende der 1980er-Jahre in dem Wald ein militärisches Sperrgebiet errichtet hat. Demnach sollten die Soldaten etwaige angreifende Außerirdische abwehren.
In dem rumänischen Wald sind angeblich aber nicht nur Ufos unterwegs, sondern es spukt auch. Auf mehreren Fotos sind verschwommene Schatten oder Umrisse von Gestalten zu erkennen. Für Parapsychologen ein Beweis für die Existenz von geheimnisvollen Wesen, die den Wald beschützen.
Mehreren Blogs zufolge wurden in Hoia Baciu früher rumänische Bauern ermordet. Ihre Seelen sind dem Volksglauben zufolge seitdem zwischen den Bäumen gefangen. Mit grünen Augen in schwarzem Nebel machen sie auf ihre Qual aufmerksam.
Bislang konnten Parapsychologen und Geisterjäger nicht beweisen, dass in dem Wald wirklich Unerklärliches vor sich geht. Genauso wenig aber haben Wissenschaftler das Gegenteil bewiesen. Hoia Baciu in Transsilvanien behält deshalb wohl seinen Titel als gruseligster Wald der Welt - und die Legenden werden weitergesponnen.
Vielleicht ist der Ort auch einfach nur zauberhaft. Ein Besucher schreibt bei TripAdvisor, er habe nie Gespenster oder ähnliches gesehen. Doch: "Was ich sicher sagen kann, ist dass es dort eine Art von Magie gibt."
New Blogs by me. Lol.
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Chupacabra
Auf der Insel Puerto Rico sollen seltsame Kreaturen hausen, die für zahlreiche Tierverstümmelungen verantwortlich sind. Handelt es sich um Wesen aus einer anderen Welt, wie manche vermuten?
Bereits in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, kam es auf der Karibikinsel Puerto Rico zu Tierverstümmelungen, für die man die "Chupacabras", das heißt wörtlich "Ziegenmelker" verantwortlich macht. Diese unheimlichen Kreaturen saugen das Blut aus Tieren und lassen grausam entstellte Kadaver zurück. Luis Guadaloupe, ein Bürger der Stadt Canovanas, betrat im Oktober 1995 das örtliche Polizeirevier und berichtete den Diensthabenden Beamten von einem höchst merkwürdigem Tier, das er kurz zuvor gesehen hatte. Seine Schilderungen waren drastisch: "Es sah abscheuchlich aus, wie ein Dämon. Es war ungeführ 1,30 Meter lang, hatte längliche, blutrote Augen und bewegte sich wie ein Känguru auf kräfitgen Hinterläufen hüpfend fort. Aus seinem Maul schnellte eine lange, gespaltene Zunge vor und zurück." Der Körper dises Furchterregenden Wesens sei gräulich gewesen, wobei der Rücken öfter die Farbe zu wechseln schien. Außerdem soll die garstige Kreatur einen ekelhaften, schwefeligen Geruch verströmt haben.
Diese Beschreibung hätte man leicht als Hirngespinst abtun können, hätten nicht auch andere Inselbewohner von verblüffend ähnlichen Begebungen berichtet. Einige erinnerte der Gestank an Batteriesäure oder an Tierurin. Andere behaupteten, auf dem Rücken des Wesens hätte sich eine Reihe von etwa 25 Zentimeter hohen, sich bewegenden Stacheln befunden, die die Farbe wechselten und eigenartige summende Geräusche von sich gaben. Seit 1995 wird diese Kreatur mit der grausigen Schlachtung und Verstümmelung von über 2.500 Tieren in Verbindung gebracht, darunter Nutztiere wie Rinder, Schafe, Ziegen und Kaninchen, aber auch Hunde, Katzen, Ratten und Vögel. Die Untersuchungen erbrachten ebenso merkwürdige wie schockierende Ergebnisse: Häufig fanden sich im Schädel oder im Hals der Kadaver mehrere kleine Bohrlöcher und in einigen fällen waren die Opfer vollkommen Blutleer. 1995 lieferte ein Polizist den ersten gesicherten Augenzeugenbericht. Er war gerade dabei die Überreste eines verstümmelten Schafes am Fundort zu untersuchen, als er spürte, wie er von hinten angestarrt wurde. Er drehte sich um und erblickte zu seinem Erstaunen eine eineinhalb Meter große, schwarze Kreatur mit orangegelben Augen. Er versuchte sie zu verfolgen, wurde aber kurz darauf wie aus heiterem Himmel von einem unerklärlichem Schwindel sowie von heftigem Kopfweh befallen und brach zusammen.
Verbindung zu Ufos? Obwohl hunderte von Menschen aus allen Teilen Puerto Ricos bereits Chupacabras beobachtet haben wollen, weichen die Beschreibungen doch voneinander ab. Die Forscher vermuten deshalb unterschiedliche Spezies. In einem der Augenzeugenberichte ist beispielsweise von einem geflügeltem Wesen die Rede, das auf Bäumen hockt und seine Opfer im Gleitflug attackiert. Um die wiederprüchlichen Beobachtungen auf einen Nenner zu bringen bezeichnet der UFO-Experte Jorge Martin diese Wesen als "Anomalous Biological Entities" oder ABEs (Anomale Biologische Wesen). Martin vertritt die Ansicht, dass zwischen ABEs und UFOs ein Zusammenhang bestehen könnte, da es nach Aussagen zahlreicher Augenzeugen über den Gebieten, in denen später Tierleichen aufgefunden wurden, zu UFO-Sichtungen gekommen war. Martin veröffentlichte in seinem UFO-Magazin nach Augenzeugenberichten die Phantomzeichnung von einem Chupacabra, die als wahrheitsgetreueste Darstellung gilt.
Wie viele Puertoricaner ist auch Jorge Martin über die Gleichgültigkeit der Behörden gegenüber diesem Problem erbost. Ob nun irdische oder außerirdische Wesen dafür verantwortlich sind - Tatsache ist, dass hier wertvolles Nutzvieh auf bestialische Weise abgeschlachtet wird. "Meines Erachtens ist die Angelegenheit vollständig außer Kontrolle geraten" meint Martin. "Überall werden Tierleichen gefunden und wir fühlen uns von den Regierungsvertretern, die ja schließlich von uns gewählt wurden, damit sie sich solcher Probleme annehmen, im Moment völlig im Stich gelassen." Obwohl die Behörden die Meldungen als Hysterie oder Wichtigtuerei abtun, wurde eine offizielle Untersuchung durch Veterinäre des Gesundheitsamtes angeordnet um die Todesursache zu ergründen. Nachdem er 20 Tierleichen vor laufenden Kameras der Journalisten seziert hatte, glaubt Dr. Hector Garcia, Leiter des Ressorts Veterinär-medizin des Landwirtschaftsministeriums, nach wie vor nicht an die Existenz von Chupacabras. "Die Autopsien ergaben eine Vielfalt möglicher Todesursachen, wie etwa Parasitenbefall", bemerkte er. "Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei den Übeltätern um wildernde Hunde oder um einen entlaufenen Rhesusaffen, der zu Forschungszwecken nach Puerto Rico eingeführt wurde."
Dr. Garcias Aussage rief überall nur Spott und Hohn hervor und die Forscher sind heute davon überzeugt, dass die Medien so lange eine Vertuschungskampagne betreiben werden, bis die wahre Ursache ans Tageslicht kommt. Die offizielle Raubtiertheorie ergibt ihrer Meinung nach wenig Sinn, wenn man die zahlreichen Fälle bedenkt, die vielen Augenzeugenberichte sowie die unerklärlichen Verstümmelungen und Verletzungsspuren, die die Opfer aufweisen. Nach den Beschreibungen der Augenzeugen handelt es sich bei den Chupacabras oder ABEs um keine bekannte irdische Tierart. Daher sind einige Forscher allmählich zu dem Schluss gelangt, dass sie womöglich extraterrestrischen Ursprungs sind. Andere spekulieren, dass es sich vielleicht um die Produkte von geheimen Genexperimenten des Militärs handelt.
Diese Theorie basiert auf der Tatsache, dass das US-Militär Puerto Rico als "Testgelände" für illegale Waffenversuche benutzt. Auf dieser Insel wurden schon mehrere Top-Secret-Projekte durchgeführt, bei denen Agent Orange, Thalidomid (dieser Wirkstoff war auch in dem Missbildungen verursachendem Medikament Contergan enthalten) und Strahlungswaffen eine Rolle spielten.
Der angesehene und amerikanische UFO-Autor und Forscher Professor G.C. Schellhorn ging den Meldungen mehrerer Leute nach, die angeblich auf einen Chupacabra geschossen hatten. So will der Polizist Juan Collazo aus Canovanas aus kürzester Entfernung ein ganzes Magazin leer geschossen und das Wesen auch getroffen haben. doch es zeigte keinerlei erkennbare Wirkung.
Ein anderer dokumentierter Fall ereignete sich in der Stadt Gurabo. Dort entdeckte ein Mann namens Jesus Sanchez in seinem Hinterhof die Kadaver seiner Kaninchen. Er beschloss Wache zu halten und einige Tage später tauchte das Chupacabra gegen vier Uhr früh tatsächlich wieder auf. Sanchez blendete das Wesen mit einer sehr hellen Taschenlampe und vesuchte es mit 2 Machetenschlägen zu töten. Später berichtete er Schellhorn, dass es ich das so anhörte, als habe er auf leeres Fass geschlagen. Dem Chupacabra gelang die Flucht.
Während eines Besuchs auf Puerto Rico interviewte Schellhorn unter anderem einen Feuerwehrmann, der ein Chupacabra einmal mit Schüssen verjagt hatte. Bei der näheren Untersuchung des Tatorts entdeckte er ein Haarbüschel, das im Stacheldraht hängen geblieben war. Schellhorn ließ daraufhin eine DNS-Analyse durchführen, dessen Ergebnis liegt uns bis heute nicht vor.
Bis heute liegen noch nicht ausreichend gesicherte Daten vor um feststellen zu können, woher diese grauenhaften Wesen nun wirklich stammen. Zwar sehen Kryptozoologen, Ufologen und Verschwörungstheoretiker im Chupacabra eine Bestätigung für ihre jeweiligen Hypothesen, doch bis heute gibt es keine Erklärung für die zahllosen Tierverstümmelungen. Eines ist jedoch sicher - auf der Insel Puerto Rico spielen sich höchst seltsame Dinge ab, die die Bevölkerung in Panik versetzen und dem ohnehin bestehenden Aberglauben noch zusätzlich Vorschub leisten. Bürgermeister Jose Soto jedenfalls ist fest entschlossen dem grässlichen Monster auch weiterhin auf den Fersen zu bleiben: "Wenn es mir gelingt eines davon einzufangen, werde ich das sofort publik machen. Und ich werde nicht zulassen, dass es dann jemand wegholen wird."
Inkubus Sukkubus
Ganz gleich, ob männlich oder weiblich: Sollten sie jemals mit dem schrecklichen Gefühl erwachen, dass eine unsichtbare Kraft sich ihrer bemächtigt, könnten sie das Opfer eines legendären Sukkubus oder Inkubus geworden sein.
Sukkuben und Inkuben kannte man bereits in der mittelalterlichen Dämonologie. es handelt sich dabei um weibliche (Sukkuben) beziehungsweise männliche (Inkuben) Spukgestalten, welche Nachts ihre Opfer sexuell belästigen. Auch in der neueren Literatur haben diese Dämonen ihren Platz gefunden: "Carlotta bürstete gerade ihr Haar, als sie von einem unsichtbaren Wesen gepackt und auf das Bett geworfen wurde. Im nächsten Moment dran ein riesiges Etwas, das ihr große Schmerzen verursachte, mit einer ungeheuren Wucht in sie ein." Frank De Felittas Roman "The Entity", der später den Stoff zu einem erfolgreichem Horrorfilm lieferte, basiert auf einer wahren Begebenheit. In den 70er Jahren wurde eine junge Kalifornierin namens Carlotta Moran mehrfach von einem mysteriösen, immateriellen Wesen vergewaltigt. Dies wurde sowohl von psychiatrischer als auch von ärztlicher Seite bestätigt; sie wies am ganzen Körper Flecken auf.
Solche Vergewaltigungen sind gar nicht so selten und es wird schon seit undenklichen Zeiten darüber berichtet. Außergewöhnlich im Fall von Carlotta war jedoch, dass sie den Übeltäter sehen konnte, denn in den meisten Fällen spüren die Opfer die Dämonen nur. Einmal erschien das Wesen als Zwerg, ein anderes mal als Muskelprotz mit grüner Haut. Ungewöhnlich war, dass der Dämon während des Überfalls mit ihr sprach. Angeblich besuchte er sie nicht nur des Nachts, sondern auch tagsüber. Eine bekannte britische Schauspielerin, die anonym bleiben möchte, schilderte dem Psychologen Stan Gooch ein ähnliches Erlebnis. Als sie eines Tages aus dem Tiefschlaf erwachte, bemerkte sie plötzlich, dass sich eine der Deckenlampen in ein menschliches Auge verwandelt hatte, das sie von oben unverwandt anstarrte. Diese Tatsache allein war schon beängstigend genug, aber ihr sollte noch wesentlich Schlimmeres bevorstehen. Sie spürte, wie sich ein schweres Gewicht auf sie legte, und empfand ein Gefühl, als wolle ein Mann sexuell mit ihr verkehren. Zunächst, so gab die Schauspielerin freimütig zu, war dieses Gefühl gar nicht unangenehm. doch dann verstärkte sich der Druck immer mehr und sie wurde von einer ungeheuren Kraft erfasst, die sie - wie ihr schien - durch die Matratze und die Holzlatten des Bettgestells hindurch nach unten presste. Schließlich löste sich der grausige Unbekannte in Nichts auf. Als sie ins Badezimmer eilte und in den Spiegel sah, bemerkte sie zu ihrem Entsetzen, dass ihr Mund voll von schwarzem Blut war.
Interessanterweise berichten viele Menschen, die in Poltergeistaktivitäten verwickelt sind, dass sie gelegentlich von mysteriösen Wesen sexuell attackiert werden. Auch Carlotta wurde von einem Poltergeist verfolgt, der hemmungslos Porzellan durch die Luft warf, häufig Knistergeräusche erzeugte und ihr die schlüpfrigsten Obszönitäten entgegenschrie. Der Parapsychologe Guy Lyon Playfair liefert in seinem Buch "The Flying Cow" ein weiteres Beispiel für die offensichtliche Verbindung zwischen diesen beiden paranormalen Phänomenen. Er berichtete über einige der zahlreichen unglaublichen Phänomenen, von denen er während seiner Forschungsarbeit in Brasilien gehört, beziehungsweise als Augenzeuge selbst miterlebt hatte. Marcia, eine hochintelligente junge Frau mit einem Hochschulabschluss in Psychologie, fand eines Tages eine Gipsstatue der Seegöttin Yemanja. Sie war am Strand von Sao Paulo angeschwemmt worden, nachdem Gläubige sie auf dem offenen Meer als Opfergabe dargebracht hatten. Macria nahm die kleine Statue mit nach Hause, wo sich schon nach kurzer Zeit mehrere Vorfälle ereigneten, wie sie bei Poltergeistmanifestationen auftreten. Nach einiger Zeit war sie permament müde, häufig depremiert und dachte sogar an Selbstmord. Eines Tages explodierte der Herd in ihrer Küche und eines Nachts wurde sie von einem Inkubus heimgesucht, der sie sexuell belästigte. Diese Angriffe wiederholten sich in den darauf folgenden Nächten mehrmals. Auf Anraten eines erfahrenen Okkultisten warf sie die Statue schließlich ins Meer zurück. Wissenschaftler, die sich mit den Sukkuben und Inkuben befassen, sehen bei diesem Phänomen eine Verbindung zu anderen paranormalen Erscheinungen. In seinem Buch "Creatures from Inner Space" beschreibt Stan Gooch einen Forscher, der merkwürdige Klopfgeräusche und sogar Konversationen vernahm, obwohl keine Menschenseele anwesend war. Einmal spürte er sogar ganz deutlich, wie jemand an seinen Haaren zupfte und ebenso ein Gewicht auf seinen Zehen. Ein traumatisches Erlebnis hatte dieser Mann jedoch, als er von einem männlichen Wesen von hinten gepackt wurde. Als das Gleiche ein paar Nächte später erneut geschah, beschimpfte er den Inkubus mental mit den Worten: "Verschwinde, du Mistkerl!" Und tatsächlich suchte das Phantom daraufhin das Weite.
Wenig später wurde er von einem weiblichen Dämon bedrängt, der ebenfalls einen brutalen Liebesakt an ihm vollzog. Er als die unsichtbare Dämonin verschwunden war und ihre unliebsame Umklammerung gelöst hatte, fiel er zurück in tiefen Schlaf. Spukgestalten dieser Art müssen nicht unbedingt Fremde sein, sie könnten auch Gestalten der realen Partner oder Geliebten des Betreffenden erscheinen. In dem Artikel "The Hallucinations of Widowhood" der in dem renommierten Magazin "British Medical Journal" erschien, legte W. Demi Rees dar, dass fast die Hälfte der rund 300 von ihm befragten Männer und Frauen ihren verstorbenen Ehepartner schon einmal gesehen, gehört und mit ihm gesprochen haben. Einige wollen sogar von den Verstorbenen berührt worden sein. Die meisten Befragten, die von derartigen paranormalen Phänomenen berichteten, waren über 40 Jahre alt, wobei die über 60-jährigen offenbar die lebhaftesten Halluzinationen hatten. Da es sich dabei um keine groß angelegte Umfrage handelte, wurde auch nicht erforscht, ob die Verstorbenen mit ihren noch lebenden Partnern sexuellen Verkehr anstrebten. Zweifellos wäre es interessant zu untersuchen, ob derartige paranormale Erlebnisse mit dem Alter zunehmen. Poltergeistzwischenfälle treten bekanntlich sehr häufig im Zusammenhang mit Heranwachsenden auf. Da ältere Menschen oft einsam sind und sich naturgemäß vermehrt mit den Fragen von Leben und Tod auseinandersetzen, sind sie vielleicht an der Heraufbeschwörung des geliebten Menschen, mit dem sie so lange verbunden waren, interessiert. Es wäre aber durchaus auch denkbar, dass verstärkt jüngere, sexuell aktive Männer und Frauen von sehr lebhaften Vergewaltigungshalluzinationen heimgesucht werden. Allerdings existiert auch eine andere Theorie, die besagt, dass es sich bei Sukkuben und Inkuben um die Geister Verstorbener handelt, die zu Lebzeiten ein ausschweifendes Sexualleben führten und dies auch noch vom Jenseits auf fortsetzen möchten, da sie auch dort noch von ihren Begierden beherrscht werden. Doch es gibt auch Hinweise darauf, dass selbst Lebende zuweilen ihr Unwesen als Dämon treiben. In seiner Fallstudie "die Gescichte von Ruth" berichtet der Psychiater Morton Schatzmann über die paranormalen Erlebnisse einer Frau, die als Kind von ihrem Vater missbraucht worden war. Sie wies eine ganze Reihe von Symptomen auf, die auf Hysterie hindeuten. So konnte sie beispielsweise spontan die Phantomerscheinung ihres Vaters hervorrufen, der zu diesem Zeitpunkt noch lebte und sich ihr eindeutig mit den Absichten eines Inkubus näherte. Es handelte sich bei diesem Dämon jedoch mit Sicherheit nicht um ihren echten, körperlichen Vater, da sich dieser zu diesem Zeitpunkt nachweislich an einem anderen Ort aufhielt. Ruth konnte auch ihren Ehemann Paul als Phantom materialisieren. Sie tat dies ganz bewusst um mit im Gesclechtsverkehr zu haben, was ihr mit der Phantomgestalt wesentlich leichter fiel als mit dem Paul aus Fleisch und Blut.Morton Schatzmann lässt Ruth in seinem Buch über ihre Begegnungen mit dem Phantom sagen: "Er küsste mich nochmals auf den Mund, dann drang er in mich ein....wir kamen gemeinsam zum Höhepunkt." Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass die von Ruth materialisierten Gestalten anscheinend auch von Dritten wahrgenommen wurden. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Visionen zuweilen gemeinsam erlebt werden können und vermtulich per Telepathie auch auf verschiedene andere Menschen übertragbar sind, sofern diese eine Offentheit dafür zeigen.
Analayse: Schlaflähmung Manche Menschen führen Begegnungen mit Inkuben und Sukkuben auf körperliche Wahrnehmung zurück, wie sie bei der Schlaflähmung (Schlafparalyse) auftreten. Zu den häuftigsten Symptomen zählen: - das Gefühl, auf dem Brustkorb laste ein schweres Gewicht - erhöhte sexuelle Wahrnehmung, vermutlich aufgrund vermindeter Sauerstoffzufuhr, welche die Lustzentren im Gehirn stimuliert, sowie erhöhte Herzfrequenz und Atembeklemmung - das Erscheinen einer Furcht erregenden Hexengestalt die in den Sagen mehrerer Kulturen auftaucht - die Unfähigkeit sich zu bewegen (Muskellähmungen) Manchen liefert dieser außergewöhnliche Zustand auch die Erklärung für Alien-Entführungen. Bezeichnenderweise enthalten diesbezügliche Berichte oft sexuelle Elemente: Die Entführten schildern nicht selten das Eindringen medizinischer Instrumente oder auch ganz eindeutigen Geschlechtsverkehr mit Aliens.
Immer mehr Forscher neigen zu der Ansicht, dass Begegnungen mit immateriellen Wesen aller Art das Ergebnis einer kulturellen Prägung sind. Eine Vision von der Jungfrau Maria oder von einem Engel widerfährt in der Regel eher einem gläubigen Christen als einem Atheisten oder einem Agnostiker, da dieser die entsprechenden Bilder von Kindheit an in sich verinnerlicht hat. Geistliche erklären diese Tatsache im Allgemeinen damit, dass sich Engel eben nur Gläubigen zeigten, dass der Glaube die Vision erst ermögliche. Furcht und Wollust Es hat den Anschein, als seien Phantome aller Art - ob Engel, Elfen, Aliens, Inkuben oder Sukkuben - in den meisten Fällen nichts anderes als Projektionen unserer innersten Sehnsüchte. Oder sie entspringen tiefliegenden Ängsten, die Sigmund Freud - Der Vater der Psychoanalyse - als verdrängte Wünsche ansah. Der Psychologe Stan Gooch ist der Ansicht: Inkuben, Sukkuben, Dämonen und Poltergeister sind keine Besucher aus einer anderen Welt. Wir werden bei solchen Erlebnissen offenbar von Aspekten unseres eigenen Ichs heimgesucht.
Persönliche Top 5 Horrorspiele
Da dies eigentlich ein Blog ist, der sowohl reale als auch Videospielmythen beherbergt, schreibe ich nun mal meine Top 5 Videospiele auf, die starke Horrorelemente beinhalten. (Also keine reinen Splatter-Sachen.) Ich weiß, dass ich auf diesem Blog eigentlich nur Mythen aufschreibe, doch ich wollte dieses mal ein wenig Abwechslung rein bringen. Also falls es da draußen Horrorfans gibt, die gerne Videospiele spielen, kann ich diese folgenden nur empfehlen.
05. Silent Hill: Downpour [X360/PS3]
04. Dead Space [PC/PS3/X360]
03. Alien: Isolation [PC/PS4/PS3/XONE/X360]
02. Until Dawn [PS4]
01. Silent Hill 2 [PS2/XBOX/PC]
Unglück vom Djatlow-Pass (Echt)
Das Unglück am Djatlow-Pass bezeichnet den ungeklärten Tod von neun Ski-Wanderern im nördlichen Ural, im Gebiet zwischen der Republik Komi und der Oblast Swerdlowsk im Jahr 1959. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 am östlichen Hang des Berges Cholat Sjachl (Gipfel: ca. 1100 m) (mansisch für Berg der Toten). Der Gebirgspass, an dem das Unglück geschah, wurde später nach dem Gruppenanführer Igor Djatlow Djatlow-Pass benannt.
Fehlende Augenzeugen, die Umstände des Unglücks und nachfolgende journalistische Untersuchungen des Todes der Wanderer regten viele Spekulationen an. Untersuchungen der Todesfälle kamen zu dem Ergebnis, dass die Wanderer wahrscheinlich ihr Zelt von innen aufschlitzten und dieses barfuß und leichtbekleidet verließen. Die Leichen zeigten keine Anzeichen eines Kampfes, allerdings hatten zwei Opfer Schädelbrüche, zwei hatten gebrochene Rippen, und einem weiblichen Opfer fehlte die Zunge.
Nach weiteren Quellen waren die Kleidungsstücke der Verunglückten radioaktiv kontaminiert. Allerdings wurde die Strahlung erst in späteren Dokumenten erwähnt. Sowjetische Untersucher legten sich nur darauf fest, dass „höhere Gewalt“ zu den Toden führte. Der Zugang zu dem Gebiet wurde nach dem Unglück für drei Jahre gesperrt. Der Ablauf des Vorfalls bleibt unklar, da es keine Überlebenden gab. Juri Judin, der die Expedition vor dem Unglück verlassen hatte, sagte in einem Interview: „Wenn ich die Möglichkeit hätte, Gott nur eine einzige Frage zu stellen, so wäre diese: ‚Was ist wirklich mit meinen Freunden in dieser Nacht passiert?‘“
Für eine geplante Skitour durch den nördlichen Ural kam in Swerdlowsk, heute Jekaterinburg, eine Gruppe von acht Männern und zwei Frauen zusammen. Die meisten waren Studenten oder Absolventen des Polytechnischen Instituts des Ural (Уральский Политехнический Институт, УПИ), heute Staatliche Technische Universität des Uralgebiets. Angeführt wurden sie von dem 23-jährigen Igor Djatlow. Zur Gruppe gehörten:
Igor Djatlow (*1936)
Sinaida Kolmogorowa (*1937)
Ljudmila Dubinina (*1938)
Alexander Kolewatow (*1934)
Rustem Slobodin (*1936)
Juri Kriwonischtschenko (*1935)
Juri Doroschenko (*1938)
Nikolai Thibeaux-Brignolle (*1935)
Semen Solotarew (*1921)
Juri Judin (1937–2013)
Ziel der Expedition war es, den Berg Otorten (ca. 1200 Meter) zu erreichen, der rund zehn Kilometer nördlich des späteren Unglücksortes liegt. Die Route wurde zu dieser Jahreszeit als „Kategorie III“, die schwerste, eingeschätzt. Alle Mitglieder hatten Erfahrung mit langen Skitouren und Gebirgsexpeditionen.
Die Gruppe reiste am 25. Januar per Zug nach Iwdel, einer Stadt in der Mitte der nördlichen Oblast Swerdlowsk. Danach fuhren sie mit einem LKW nach Wischai, der letzten bewohnten Siedlung so weit im Norden. Von dort begannen sie zwei Tage darauf die Wanderung zum Berg Otorten. Am nächsten Tag musste das Gruppenmitglied Juri Judin wegen gesundheitlicher Probleme umkehren. So waren es in der Folge noch neun Wanderer.
Tagebücher und Kameras, die in ihrem letzten Lager gefunden wurden, machten es möglich, den Weg der Gruppe nachzuverfolgen. Am 31. Januar erreichten sie die Grenze zum Hochland und bereiteten sich auf den Aufstieg vor. In einem bewaldeten Tal bauten sie einen Speicher für Lebensmittel und Ausrüstung, der für den Rückweg benutzt werden sollte. Am darauffolgenden Tag, dem 1. Februar, begannen sie mit der Passüberquerung. Wahrscheinlich versuchten sie den Pass zu überqueren und ein Camp für die kommende Nacht aufzuschlagen. Wegen schlechter Wetterbedingungen wie Schneestürmen und darauffolgender schlechterer Sicht verloren sie ihre angestrebte Richtung und kamen zu weit westlich in Richtung des Cholat Sjachl. Als die Gruppe ihren Fehler bemerkte, entschloss sie sich, am Hang des Berges ein Lager aufzuschlagen.
Vor der Expedition hatte Djatlow festgelegt, dass er ein Telegramm an ihren Sportverein senden werde, sobald die Expedition wieder in Wischai sei. Obwohl bis zum vereinbarten Datum, dem 12. Februar, keine Nachricht angekommen war, wurde nichts unternommen. Verspätungen bei solchen Expeditionen waren nicht selten. Erst nachdem die Angehörigen der Expeditionsmitglieder eine Rettungsaktion forderten, sandte der Leiter des Instituts am 20. Februar eine Gruppe von freiwilligen Studenten und Lehrern aus. Später halfen Armee und Miliz mit Flugzeugen und Hubschraubern bei der Suche. Am 26. Februar fanden die Suchteams das verlassene Camp am Cholat Sjachl. Das Zelt war schwer beschädigt. Eine Spur von Fußabdrücken führte hangabwärts zur Grenze eines nahegelegenen Waldes, doch nach 500 m wurden sie von Schnee überdeckt. Am Rande des Waldes – unter einer großen Kiefer – fand der Suchtrupp die Überreste eines Feuers sowie die Leichen von Kriwonischtschenko und Doroschenko. Beide waren barfuß und hatten nur ihre Unterwäsche an. Zwischen der Kiefer und dem Lager wurden drei weitere Leichname gefunden. Es waren Djatlow, Kolmogorowa und Slobodin, von denen angenommen wurde, dass sie auf dem Weg zurück zum Camp gewesen waren. Sie wurden getrennt in einem Abstand von 300, 480 und 630 m von der Kiefer gefunden.Die Suche nach den verbleibenden vier Wanderern nahm mehr als zwei Monate in Anspruch. Gefunden wurden ihre Leichen am 4. Mai unter vier Meter hohem Schnee in einer Schlucht weiter im Waldinneren.
-Copyright/Quelle: Dyatlov Memorial Foundation-
Eine gerichtliche Untersuchung wurde sofort nach dem Fund der ersten fünf Todesopfer begonnen. Die Obduktion fand keine tödlichen Verletzungen, was zum Schluss führte, dass alle an Unterkühlung gestorben waren. Eine Person hatte einen kleinen Riss im Schädel, von dem allerdings angenommen wurde, dass es keine tödliche Verletzung war.
Die Untersuchung der vier im Mai gefundenen Leichen zeigte ein anderes Bild. Drei Körper wiesen schwere Verletzungen auf: Die Leiche von Thibeaux-Brignolle hatte schwere Schädelfrakturen und Dubunina und Solotarew wiesen Rippenbrüche auf. Die Kraft, die dafür nötig war, verglich ein Experte mit der eines Autounfalls. Bemerkenswert ist, dass die Leichen keine äußerlichen Wunden aufwiesen. Einer der beiden Frauen fehlten Teile ihres Gesichtsschädels, da sie unter der Eisdecke mit dem Gesicht in einem Fluss lag.
Zwischenzeitlich wurde angenommen, dass Angehörige des Volkes der Mansen die Gruppe angegriffen hatten, da diese in ihr Land eingedrungen war. Die Untersuchungen zeigten jedoch, dass die Umstände der Tode nicht zu dieser Theorie passen. Nur die Fußabdrücke der Wanderer waren zu sehen. Zudem waren keine Anzeichen für einen Kampf zu finden, und das Gebiet, in dem die Leichen gefunden wurden, zählte auch nicht zu bedeutenden, heiligen Plätzen des indigenen Volkes, die es gegebenenfalls hätte verteidigen wollen.
Es gibt Hinweise für das fluchtartige Verlassen des Zeltes während der Nacht. Obwohl die Temperatur sehr niedrig war (ca. -25 °C bis -30 °C) und ein starker Wind wehte, waren die Toten nur leicht bekleidet. Einige hatten nur einen Schuh an, während andere gar keine trugen, sondern nur Socken. Weitere trugen Fetzen, abgeschnitten von der Kleidung der Toten.
In den noch vorhandenen Teilen der damaligen Untersuchungsakten wird folgendes festgestellt:
Sechs der Gruppenmitglieder starben an Unterkühlung und drei an tödlichen Verletzungen.
Es gab keine Hinweise auf weitere Personen neben den neun Wanderern am Cholat Sjachl oder in der Nähe.
Das Zelt wurde von innen aufgeschlitzt.
Die Opfer starben sechs bis acht Stunden nach ihrer letzten Mahlzeit.
Spuren beim Camp zeigten, dass alle Personen inklusive derer, die verletzt gefunden wurden, eigenständig das Lager zu Fuß verließen.
Bezüglich der Annahme eines Angriffs von Mansen erklärte ein Arzt, dass die tödlichen Verletzungen bei den drei Leichen nicht von Menschenhand erzeugt werden konnten, „weil die Kraft der Stöße zu stark war und keine Weichteile verletzt wurden“.
Forensische Strahlungstests zeigten hohe Dosen an radioaktiver Strahlung an den Kleidungsstücken der Opfer.
Das letztendliche Urteil war, dass alle Gruppenmitglieder an einer „höheren Gewalt“ starben. Die Untersuchung wurde offiziell im Mai 1959 wegen der „Abwesenheit einer schuldigen Partei“ eingestellt. Die Akten wurden in einem geheimen Archiv versteckt. Kopien tauchten erst in den 1990ern auf, allerdings fehlen einige Seiten.
Kontroversen bezüglich der Ermittlungen und Mutmaßungen zur Ursache
Gemäß vielen Publizisten und anderen Personen, die sich mit dem ungeklärten Unglück beschäftigten, wurden einige Umstände und Indizien in der offiziellen Untersuchung ohne Nennung von Gründen ausgeklammert. Auch die unter Verschluss gehaltenen Untersuchungsakten führten zu dem Verdacht, die Behörden könnten maßgebliche Informationen unter Verschluss halten oder verschleiern. Eine populäre Theorie lautet, dass die Skiwanderer versehentlich in ein inoffizielles militärisches Übungsgelände eingedrungen und Opfer eines Kernwaffentests oder anderer Übungsmanöver geworden sein könnten. Eine andere Theorie zielte auf übernatürliche Ursachen ab. Die wichtigsten thematisierten Indizien und Zeugenaussagen, die im offiziellen Bericht nicht auftauchten, sind diese:
Nach den Beerdigungen gaben Angehörige der Verstorbenen an, dass die Haut der Opfer tief gebräunt ausgesehen habe und die Haare komplett grau gewesen seien.
Ein ehemaliger Ermittlungsbeamter sagte in einem privaten Interview, dass sein Dosimeter am Cholat Sjachl einen hohen Grad an Strahlung angezeigt habe und dass dies der Grund für die an den Kleidungsstücken gemessene Strahlung gewesen sei. Die Quelle der Strahlung wurde jedoch nicht gefunden.
Eine andere Gruppe von Wanderern, die ca. 50 Kilometer südlich des Unglücksorts unterwegs war, sah in der Nacht des Unglücks ungewöhnliche, orangefarbene Kugeln am Nordhimmel. Ähnliche „Kugeln“ wurden in Iwdel und angrenzenden Gebieten von verschiedenen unabhängigen Augenzeugen sowie dem meteorologischen Dienst und dem Militär zwischen Februar und März 1959 beobachtet. Später stellte es sich heraus, dass es sich bei den „Kugeln“ um den Schweif von R-7-Interkontinentalraketen handelte.
In einigen Berichten ist von viel Altmetall die Rede, das in dem Gebiet gefunden wurde, was wiederum zur Spekulation führte, das Militär habe die Gegend heimlich genutzt und versuche nun, etwas zu verschleiern.
Eine neue Theorie besagt, dass die Tourengeher durch atmosphärische Elektrizität getötet wurden. Die zerschnittene und zerfetzte Kleidung, die Eintritts- und Austrittswunden, verbranntes Fleisch, Baumzweige und Kleidung, die Art der stumpfen Verletzungen und Knochenbrüche, das verwirrte Verhalten, die fehlende Zunge und Augen, das vorübergehende Lager und das Feuer unter einem Baum entgegen jeglichen Sicherheitshinweisen, das in Panik und trotz Kälte und Dunkelheit halbnackt und ohne Schuhe verlassene Zelt und schließlich ihr schneller Tod nach dem Vorfall deuteten darauf hin, dass sie die Opfer atmosphärischer Elektrizität (Winterblitze) geworden sein könnten. (Quelle: Wikipedia) Was wirklich geschah, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Die Frage ist jedoch, ob es Paranormal oder Natürliche Phänomene waren. Waren vielleicht Außerirdische am Werk? Klar ist, dass dieser Vorfall keinesfalls ein Fake ist und dieser wirklich geschah.
Yetis
Als Yeti (aus tibetisch gYa’ dred) oder Schneemensch, auch Chemo, bezeichnet man ein affenartiges Wesen des Himalayas, dessen Existenz nicht bestätigt ist. Auch in anderen Gegenden der Erde kennt man ähnliche Fabelwesen, z. B. den “Bigfoot” in Nordamerika oder den “Orang Pendek” in Indonesien. Man beschreibt das Wesen in der Regel als etwa zwei bis drei Meter hoch und über 200 kg schwer, mit Fußabdrücken von bis zu 43 cm Länge. Einer der bekanntesten neueren Augenzeugen ist der Südtiroler Bergsteiger Reinhold Messner, der nach eingehender Untersuchung zu dem Schluss, kam, dass der Yeti eine Bärenart ist, die auch als Schneebär oder Tibetbär bekannt ist. So ist in einigen Himalaya-Sprachen "Yeti" das Wort für Bär. Auch einige frühere Untersuchungen kamen zu diesem Ergebnis. (Quelle: http://geister-und-gespenster.de)
Auszug aus Wikipedia:
Als Yeti (tib.: g.ya' dred) oder Schneemensch bezeichnet man ein zweibeiniges, behaartes Fabelwesen des Himalaya. Die Sherpa leiten sich den Begriff aus Ye ‚Fels‘ und The ‚Tier‘ her. In Tibet wird der Yeti als Migö (Wilder Mann) oder auch Gang Mi (Gletschermann) bezeichnet. Die Lepcha haben viele Sagen über den Yeti erhalten und nennen ihn Lomung (Berggeist) oder auch Chumung (Schneegeist), wobei sie ihn als Gott der Jagd und Herrn allen Rotwilds verehren.
Man beschreibt das Wesen in der Regel als etwa zwei bis drei Meter groß und über 200 Kilogramm schwer, mit Fußabdrücken von bis zu 43 Zentimetern Länge. Lepcha und Tibeter beschreiben ihn als Affentier, mit einem eiförmigen und spitz zulaufenden Schädel sowie kärglicher, rötlicher Behaarung. Die Fußabdrücke im Schnee wurden mehrmals und von unterschiedlichen Expeditionen auf 5000–7000 Meter Höhe gefunden und über längere Strecken nachverfolgt.
Kryptozoologen – insbesondere Ivan T. Sanderson – und auch einzelne Anthropologen, wie George A. Agogino (1921–2000) von der University of Wyoming, betracht(et)en dagegen die Annahme als plausibel, dass es sich bei den Yetis um Angehörige der Reliktpopulation einer noch unbekannten Hominiden-Art handelt. In der Wissenschaft ist das jedoch eine Minderheitsmeinung.
Einige Zoologen und auch der Südtiroler Bergsteiger Reinhold Messner in seinem Buch Yeti – Legende und Wirklichkeit vertreten die Auffassung, dass der Yeti mit dem Tibetischen Braunbären oder Tibetbären (Ursus arctos pruinosus) identisch sei. So sei in einigen Himalaya-Sprachen Yeti das Wort für Bär. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam 2003 der Japaner Makoto Nebuka nach zwölfjähriger Recherche im Himalaya.
Für die Verwaltungsbehörde der sibirischen Oblast Kemerowo ist die Existenz des Yeti, ihrer eigenen Darstellung und darauf fußenden Medienberichten zufolge, inzwischen bewiesen. Ein internationales Forscherteam habe auf einer Expedition im Altai-Gebirge Spuren des Schneemenschen gefunden, teilte die Verwaltung der russischen Provinz Kemerowo in der zweiten Oktoberwoche 2011 mit. Eine „Forschergruppe“ habe „Fußabdrücke, seine mutmaßliche Schlafstätte und verschiedene Markierungen gefunden, mit denen der Yeti sein Revier kennzeichnet“, hieß es in einer auf der Internetseite der Provinz veröffentlichten Mitteilung. In einem der Fußabdrücke habe ein Forscher sogar Haarreste gefunden, die möglicherweise vom Yeti stammen könnten. Diese Behörde möchte allerdings auch den Tourismus in der Region ankurbeln. Laut Zoologen der Universität Oxford handelt es sich bei den Haaren um Pferde- und Bärenhaare.
Der Amityville Horror
In Amityville, Long Island östlich von New York, steht an der Ocean Avenue eines der bekanntesten und wohl auch unheimlichsten Spukhäuser überhaupt: Das Haus 112.
Hier, im sogenannten Spukhaus von Amityville, geschah im Jahr 1974 eine unfassbare Tragödie. Ronnie DeFoe, der 23-jährige Sohn der Familie, erhebt sich am späten Abend des 14. Novembers wie in Trance von seinem Fernsehsessel, greift nach einem Gewehr und erschießt seine beiden Eltern, die bereits zu Bett gegangen waren, im Schlafzimmer. Anschließend geht er in die Kinderzimmer, richtet er die Waffe nacheinander auf seine vier Geschwister und drückt ohne zu zögern ab.
Bis heute hält sich in Zusammenhang mit dem Spukhaus von Amityville hartnäckig das Gerücht, Ronnie DeFoe wäre vom Teufel besessen gewesen und dieser habe ihm persönlich befohlen, seine Familie auf diese Weise auszulöschen.
Als zwei Jahre später die Familie Lutz das Haus 112 in Amityville bezog, kam es dort zu einer immensen Häufung paranormaler Aktivität. So berichtete die vollkommen verstörte Familie von eisiger Kälte, die sich im ganzen Haus ausbreitete, von penetranten, beißenden Gerüchen, von Türen und Fenstern, die sich von selbst öffneten und schlossen, von flackernden Lichtern und dem urplötzlichen Auftreten von nebelartigen Gasen und Flüssigkeiten. So dauerte es alles in allem lediglich 28 Tage, bis die Familie panikartig das Spukhaus von Amityville verließ. George Lutz sei demnach stets um 3:15 Uhr in der Nacht aufgewacht und habe einmal furchtbaren Lärm durchs ganze Haus hallen gehört, während er selbst bewegungsunfähig in seinem Bett lag. Die damals 5-jährige Melissa, das jüngste der Kinder, erzählte immer wieder von einer imaginären Freundin namens Jodie.
Bis zum heutigen Tag wurde das Spukhaus von Amityville mehrfach renoviert, zahlreiche Exorzismen wurden durchgeführt, zudem wurde die Adresse geändert – der Mythos um das verfluchte Anwesen von Amityville bleibt jedoch bestehen.
Da der Vorfall im vorherigen Jahr der Familie wohl bekannt und sie Katholiken waren, sollte ein Priester das Haus bei ihrem Einzug weihen. Der inzwischen verstorbene Pater Ralph J. Pecoraro wollte am Nachmittag des 18. Dezembers 1975 die Weihe vornehmen, als ihn eine deutliche männliche Stimme aufforderte, das Haus zu verlassen ("Get out!").
Bis zum heutigen Tag lässt sich dort immer wieder paranormale Aktivität nachweisen und sogar auf Fotos dokumentieren.
Verschiedene Medien, die das Haus nach der Flucht der Familie Lutz besuchten, berichteten von etwas Bösartigem in ihm. Eine Frau behauptete sofort nach dem Betreten sogar, es befände sich der Geist eines Indianers im Inneren, der wütend war, da man jenen Ort (mit dem Bau des Hauses?) entweiht hatte. Ein ganzes Team verbrachte die Nacht dort, konnte aber nichts Ungewöhnliches feststellen oder filmen, abgesehen von einem unheimlichen Foto, dessen Echtheit allerdings umstritten ist.
Fakten
1975 war nicht etwa tiefstes Mittelalter und so unterzog man den Mörder, Ronald DeFeo, einer psychologischen Begutachtung, nachdem dieser angab Stimmen gehört zu haben.
Der Psychiater Dr. Harold Zolan stellte fest, dass DeFeo wohl regelmäßig Drogen wie Heroin und LSD zu sich genommen hatte und zudem eine Dissoziale Persönlichkeitsstörung (APS) aufwies. Ihm zufolge war der junge Mann sich seiner Tat in jener Nacht vollstens bewusst und keineswegs besessen.
George und Kathy Lutz nahmen Jahre später an einem Lügendetektortest teil und bestanden, was jedoch nur bestätigt, dass sie die Geschehnisse für real hielten und daher nicht bewusst logen.
Spätere Bewohner behaupteten, niemals ungewöhnliche Erlebnisse gehabt zu haben.
Das Ehepaar hab zu, dass viele ihrer paranormalen Erfahrungen in den späteren Verfilmungen sehr überspitzt dargestellt wurden.
Viele betrachten die ganze Geschichte als Hoax, durch den das Paar versuchte populär und reich zu werden. Letztendlich gewannen George und Kathy Lutz aber nur verhältnismäßig wenig an den Büchern und Filmen und fühlten sich zudem mit den Medien bald überfordert.
Andere versuchen ihre Erlebnisse auf verschiedene rationale Weise zu erklären, z.B. mit "kollektiver Suggestion" (Achtung, den Ausdruck hab ich mir gerade ausgedacht!), hypnagogen Halluzinationen und schließlich der Angst, da immerhin bekannt war, dass in dem Haus Menschen ermordet worden waren.
Quelle: http://ecto-plasma.blogspot.de/
Black Shuck
Black Shuck oder der Alte Shuck ist der Name eines geheimnisumwobenen schwarzen Geisterhundes, der angeblich in Norfolk, Essex und Suffolk spuken soll.
Ursprung der Legende
Geschichten über große Schwarze Hunde mit furchterregend leuchtenden Augen (welche rot oder auch grün oder auch nur ein einzelnes Auge sein können) wurden unter den Bewohnern von East Anglia schon seit Jahrhunderten weitererzählt. Man beschreibt sie als den UFOs ähnlich - Sichtungen von ihnen konnten nie sonderlich glaubwürdig dokumentiert bzw. auch nur einigermaßen ausführlich beobachtet werden. In den unbestätigten Berichten heißt es, dass die geisterhaften Hunde hinsichtlich ihrer Größe zwischen normaler Statur bis hinauf zu der eines Pferdes schwankten.
Black Shuck ist als Motiv in den Erzählungen, die in Angeln kursierten, bis zur Zeit der Wikinger zurückzuverfolgen. Möglicherweise lässt sich sein Name von dem altenglischen Wort scucca („Dämon“) oder vom Regionaldialektwort shucky („haarig“) ableiten. Sehr wahrscheinlich ist, dass die Sage Arthur Conan Doyle Anreiz dazu gab, den Sherlock Holmes-Roman Der Hund von Baskerville zu verfassen.
Zuweilen wird, wenn vom Black Shuck gesprochen wird, er auch als Schicksalshund bezeichnet. Seine Erscheinung soll dem Betrachter nichts allzu Gutes verheißen, wenn auch nicht zwangsläufig. Häufig erschreckt der Black Shuck seine Opfer förmlich zu Tode, lässt sie dann allerdings in Ruhe weiterleben; dies wird bei anderen schwarzen Hunden oft auf ähnliche Weise erwähnt. Man erzählt von Sichtungen, wo er ohne Kopf auftrat, und von anderen, auf denen er eher zu schweben als zu laufen schien. Im Volksmund wird gesagt, dass das Wesen bevorzugt Grabstätten, Seitenstraßen, Kreuzungen und dunkle Wälder heimsucht. Auch soll ein solcher Hund vom Beeston Bump, einem Hügel in der Nähe von Sheringham, ausgehend spuken.
Ein wohl zu den anschaulichsten Berichten gehörender Auftritt des Black Shuck ist wohl sein Zug durch die Kirchen in Bungay und Blythburgh in Suffolk. Am Abend des 4. August 1577 suchte die Dorfgemeinschaft von Bungay durch einen fürchterlichen aufziehenden Sturm Schutz in der Kirche. Reverend Abraham Fleming, welcher damals anwesender Pfarrer war, beschrieb die Ereignisse in seinem Bericht "A straunge and terrible wounder" in etwa wie folgt:
"Ein schreckliches Wesen in der Gestalt eines großen schwarzen Hundes erschien der Kirchengemeinde. Beim Anblick des Tieres und in Gedenken an den fürchterlichen Sturm draußen waren wohl viele von ihnen versucht, den Tag des Jüngsten Gerichts für gekommen zu halten. Der Hund, oder wohl der Teufel in Hundesgestalt, jagte mit sagenhafter Schnelligkeit durch die Kirche. Er rannte in sichtbarer Gestalt durch die Menge und zwischen zwei von ihnen, die auf den Knien im Gebet versunken waren, und brach beiden in Blitzesschnelle die Hälse. Gleich danach erreichte die Hundegestalt einen weiteren Gläubigen, welchen er in den Rücken biss. Dieser arme Mann wurde zusammen gezogen und schrumpfte auf grauenvolle Weise. Doch er starb trotz des Angriffes nicht, sondern ist noch immer am Leben. Dieses Wunder erscheint den Menschen als schwer verständlich..."
Und am selben Abend in der 7 Meilen entfernten Kirche von Blythburgh ereignete sich angeblich dies:
"...Der Hund hängte sich an die Dachbalken und schwang sich in die Kirche herunter. In der Menge tötete er zwei Männer und einen jungen Burschen. Auch verbrannte er die Hand einer weiteren Person, die in der Kirche Schutz suchte..."
So lautete der Inhalt des Berichtes des Pastors. Der Hund soll in Blythburgh das Kirchengewölbe zum Einsturz gebracht haben, als er sich davon herunterschwang. Anzumerken ist zudem, dass am Marktplatz von Bungay eine Wetterfahne hängt, die die auffällige Gestalt eines springenden schwarzen Hundes hat. Außerdem kann man am Eingang zur Kirche von Blythburgh mysteriöse Brandspuren zu sehen bekommen, von denen die Ortsangehörigen erzählen, dass der Geisterhund sie damals beim Eindringen in das Gotteshaus hinterlassen haben solle. Es existieren Vermutungen, nach denen die Spuren auf Blitze oder gar den Teufel selbst zurückgehen sollen (sie ähneln angeblich Fingerabdrücken von glühenden Händen). Quelle: wikipedia.org
Die Banshee - Irlands Todesfee
"Plötzlich hörte ich einen schrecklichen Ton, wie eine wahnsinnig, weinende Frau, und meine Nackenhaare prickelten. Erst dachte ich Wind sei aufgekommen, doch die Bäume bewegten sich nicht. Das Heulen wurde immer lauter, wie eine Sirene, schwoll weiter bis zur Unerträglichkeit an und nahm dann langsam wieder ab, bis es endlich verstummte. Ich war wie versteinert, denn mir wurde mit unheimlicher Gewissheit klar, was ich gehört hatte: Die Banshee, Irlands Todesfee !" Frank Smyth, Journalist, 1949
Die Banshee hat ihren Ursprung im Legendenschatz Irlands. Das Wort Banshee stammt von dem irisch-gälischen "bean sidhe" ab und bedeutet "Frau der Feen". Ihr Klagegeschrei soll den Tod ankündigen und auch im Fall Frank Smyth machte sie keine Ausnahme: Sein Vater war genau zum Zeitpunkt ihres Heulens gestorben und er erhielt die Nachricht Stunden später!
Gegen Ende der sechziger Jahre, stellte die irische Parapsychologin Sheila St. Claire eine Rundfunksendung mit Zuhörer-Beiträgen über die Banshee zusammen und die Ergebnisse waren (auch nach Abzug irischer Übertreibungskunst) sehr erdrückend und überzeugend. Der Bericht (einer von vielen) eines Bäckers aus Kerry: "Es war noch in der Nacht... das Heulen fing leise an, dann steigerte es sich zu einem Crescendo (Begriff aus der Musik: laut anschwellender Ton). Die Stimme hatte zweifellos etwas Menschliches. Die Tür der Bäckerei, in der ich arbeitete, stand offen und die Männer standen still, um zu hören. Man konnte ein oder zwei gälische Worte, deren Bedeutung ich aber nicht kannte, heraushören. Dann ließ es langsam nach. Als schließlich gegen 5 Uhr der Morgen dämmerte, kam einer der Brotausträger herein und berichtete, dass er gerade erfahren habe, dass seine Tante in der Nacht gestorben war und mein Karren benötigt wurde. Genau an diesem Karren hatte die Banshee ihre Totenklage gehalten!" In der gleichen Sendung versuchte ein älterer Mann den Totenschrei genauer zu beschreiben: "Es war ein klagender Laut, er erinnerte an Katzen auf einer Mauer, aber es waren keine Katzen, das weiß ich. Ich dachte es sei ein gequälter Vogel oder Ähnliches... ein unheimlicher Klagelaut war es und er schwächte sich immer mehr ab, bis er ganz weg war."
Ein weiterer Bericht stammt aus dem Jahr 1979 von Irene McCormack aus Andover. Sie beschrieb, dass sie eines Nachts, als sie sich allein im Haus befand, ein "entsetzlich, schreckliches Heulen" vernommen hatte. Ihr Hund wurde dabei völlig verrückt und lief winselnd aus dem Zimmer. Am nächsten Morgen bekam Irene die Nachricht, dass ihre Mutter im Krankenhaus im Koma lag. Sie blieb dann bei ihr, bis die alte Frau noch am selben Tag starb.
Über das Aussehen der Banshee gibt es nur wage Berichte, da sie bisher sehr selten erblickt wurde. Sie soll langes rotes Haar haben, dass sie während ihrer Todesklagen vor den Häusern der Sterbenden kämmt. Manchmal erscheint sie auch als alte, gekrümmte Frau, in Totenhemden gehüllt. Feuerrote (vom Weinen?), leuchtende Augen wurden aber immer beschrieben. Viele ältere Familien Irlands sehen die Banshee traditionell als persönlichen Schutzengel an. Die Banshee wacht über die Familiengeschicke und erweist den Familienmitgliedern den letzten Dienst, indem sie die Totenklage hält.
Frank Smyth hörte übrigens 14 Jahre später erneut die Banshee: "Ich befand mich gerade im Bett und las die Morgenzeitung, als ich wieder diesen schrecklichen Ton vernahm. Ich dachte an meine Familie und betete: "Mein Gott, lass es keinen von ihnen sein!" Doch irgendwie wusste ich, dass wir nicht betroffen waren!" Das Datum war der 22. November 1963, an diesem Tag starb ein guter Bekannter der Familie... Der amerikanische Präsident John F. Kennedy
Quelle: gespensterweb.de
FAQ zu Gespenstern
Frage: Wieso lassen sich Gespenster nur durch Zufall oder mittels moderner Technik dokumentieren? Antwort: Es gibt Orte an denen es regelmäßig (nicht zufällig) zu Geistererscheinungen kommt. Hier werden auch regelmäßig Erscheinungen dokumentiert (Beispiel: Webcams). Andere Dokumente (Fotos) sind wirklich rein zufällig entstanden. Der Begriff "Zufall" ist also nicht immer angebracht. Modernste Technik ist auch nicht immer erforderlich, "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" und eine normale Fotokamera tut´s auch. Frage: Warum erscheinen Geister stellenweise oder hauptsächlich fast nur schemenhaft? Antwort: Diese Frage kann nicht oder nur schlecht beantwortet werden. Man müsste dazu genau wissen, was Geister eigentlich sind.Sind sie Projektionen (in der Art eines Filmes) aus der Vergangenheit ? Dann gäbe es vielleicht "Übertragungsschwierigkeiten". Zurückkehrende Seelen von Toten ? Dann befindet sich der Geist evtl. in zwei verschiedenen Dimensionen und ist deshalb schemenhaft. So gibt es für die verschiedensten Theorien auch immer andere Erklärungen. Frage: Können Geister freundlich oder böse sein? Antwort: Beides trifft zu, die Mehrzahl der Erscheinungen scheint ungefährlich und eher gleichgültig gegenüber der realen Welt zu sein, aber es gibt Erscheinungen, die es echt "in sich haben" (Poltergeister) oder unbedingte Todesomen sind. Frage: Woraus bestehen Gespenster? Antwort: Man vermutet, dass es sich hierbei um unbekannte Energieformen handelt, die Wellen im für uns sichtbaren Wellenspektrum aussenden. Das hat nichts mit irgendwelcher Anti-Materie zu tun. Diese Theorie, wird im allgemeinen, als die Wahrscheinlichste erörtert und lässt sich mit den physikalischen Gesetzen am besten in Einklang bringen. Frage: Ist es möglich, durch reine Gedankenkraft einen Geist zu erschaffen? Antwort: Ja, das ist wohl möglich, aber wir sind der Meinung, dass der Geist nicht "erschaffen", sondern eher gerufen wird. Er erscheint dann aus freiem Willen in unserer menschlichen Welt und ist uns somit sichtbar oder hörbar. Einige Menschen (sogenannte Medien) verfügen anscheinend über eine besondere Gabe mit der Geisterwelt Kontakt aufzunehmen und dort auch "jemanden" anzusprechen. Frage: Gibt es auch Geister die einem was antun können? Antwort: Einige gelten als Todes- oder Unglücksboten, z.B. die irische Banshee oder z.T. auch die 'Schwarzen Hunde' und es gab bestimmt auch einige Menschen, die an den Folgen der Geistersichtung (Herzinfarkt vor Schreck) gestorben sind. Mit den Poltergeistern verhält es sich etwas anders, da sind schon massive Angriffe durch z.B. geschleuderte Gegenstände usw. vorgekommen. Frage: Warum treten Gespenster immer um Mitternacht oder Nachts auf? Antwort: '12 Uhr Mitternacht', die Geisterstunde, ist sicherlich nur eine Erfindung von Gruselgeschichten-Autoren und "Nachts" hört es sich in Berichten halt schauriger an. Der Seh-Sinn des Menschen ist nachts eingeschränkt und der Mensch ist dann wehrloser seiner Umwelt gegenüber. Das macht die Sache natürlich noch spannender aber auch gefährlicher (man sieht ja kaum was). Eine andere Erklärung wäre, dass man Geister nachts, wegen ihrer eigenen Leuchtkraft besser sehen kann. Tagsüber werden sie vom Tageslicht 'überlagert' Frage: Gibt es wirklich Gespenster? Antwort: Wenn man sich die vielen Berichte aus aller Welt, die Fotos, die Schilderungen von glaubhaften (z.T. berühmten Leuten) und die Ergebnisse der paranormalen Forschungen (leider immer noch zu wenige) vor Augen hält, ist die Beweislast schon erdrückend. Deshalb können wir diese Frage nur bejahen... ja, es gibt sie. Leider wurde und wird aber auch mit Fälschungen und Betrügereien aller Art viel Unfug getrieben, so dass dann selbst echte Forschungsergebnisse oftmals nicht beachtet werden. Frage: Wie merkt man ob ein Geist im Zimmer ist? Woran erkennt man einen Geist ? Antwort: Die Hinweise auf ein paranormale Ereignis (Gespenst) sind z.T. ganz logisch: Wenn man ungewöhnliche, nicht erklärbare Ereignisse bemerkt... Geräusche, Kälte, Lichterscheinungen, Gegenstände, die ihre Position verändern, wenn man sich immer beobachtet fühlt (das ist eher subjektiv zu werten), wenn ungewöhnliche Schatten auftauchen, Haustiere sich anormal verhalten usw., dann könnte man es mit einer paranormalen Erscheinung zu tun haben. Frage: Kann man mit Geistern eigentlich kommunizieren ? Antwort: Ja, man kann, meist durch ein Medium und auch über moderne Technik, z.B. Tonband, Radio. Der Kontakt zu Geister-Erscheinungen (Spuk) ist eher selten, da es oft berichtet wurde, dass sie sich schon bei Annäherung verflüchtigen und ansonsten sich meistens als nicht sehr kommunikativ erweisen. Frage: Steckt bei Geistererscheinungen irgendein System dahinter? Antwort: Jein, manche Geistererscheinungen passieren immer in ähnlicher Weise (gleicher Ort, gleiches Aussehen, ähnliche Geräusche usw.), also mit System. Andere sind urplötzlich und nur einmalig aufgetaucht oder manche liefern immer neue Überraschungen. (kein System, oder nicht erkennbar) Einen Grundzug scheinen aber viele zu haben, ihnen ist die reale Welt ziemlich egal und Ihre 'Taten' haben oft keinen Sinn. Frage: Können uns Geister eigentlich beeinflussen ? Antwort: Jeder normale Mensch wird ja wohl erst mal einen "Mords-Schreck" bekommen und auch Angst haben, wenn er mit etwas Übernatürlichen überraschend konfrontiert wird. Treten Geistererscheinungen dauernd auf, können sie einem das Leben ganz schön schwer machen, man denke an Poltergeister. Aber es gibt auch viele Berichte von "guten Geistern", Schutzgeister (Schutzengel), die jemanden durch ihr Verhalten oder durch deutbare Hinweise vor Unheil, ja Tod, bewarten und auf das Schicksal von den entsprechenden Personen Einfluss nahmen. Quelle: gespensterweb.de
FAQ zu Gespensterfotos
Frage: Kann man Gespenster fotografieren? Antwort: Sicher, denn Gespensterfotos tauchen in der ganzen Welt auf. Es ist sehr schwierig so ein Foto zu machen, denn man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und es können auch noch unbekannte Faktoren eine Rolle spielen. Bei den 'Gesichtern im Wasser' auf der SS Watertown hat es auch nur bei einem von 6 Fotos geklappt. Frage: Wie kommen die Gespenster auf die Fotos? Antwort: Leider sind sie klassischen Geisterfotos sehr selten und oft ganz zufällig entstanden. Evtl. können Gespenster sogar selbst die Fotos beeinflussen, je nachdem, ob sie vielleicht darauf erscheinen wollen oder nicht. Frage: Wo bekommt man eigentlich die Fotos her? Antwort: Die kommen aus den verschiedensten Quellen, die dafür in Frage kommen, z.B. Bücher, Zeitungen, Internet, Fernsehen usw. und sind das Ergebnis von einer jahrelangen Sammlerei. Frage: Sind alle Bilder echt? Antwort: Viele der Bilder sind sehr alt und damals waren die Möglichkeiten zur Fälschung nicht so gut vorhanden wie heute. Weiter wurden viele der berühmten Gespensterfotos mit neusten technischen Mitteln von namhaften Experten (z.B. der Fa. Kodak) untersucht und für nicht manipuliert befunden. Das sich die eine oder andere Fälschung auch mal einschleichen kann, ist natürlich auch möglich. Frage: Kann es bewiesen werden, dass die Fotos echt sind? Antwort: Man kann heute schon herausfinden, ob die Fotos im nachhinein manipuliert worden sind. Ein weiteres Kriterium bei der Beurteilung der Echtheit der Fotos, ist die Person, die die Fotos gemacht hat. Hat sie einen untadeligen Ruf, genügt manchmal ja schon das für einen Echtheitsbeweis. Deshalb ist auch die Hintergrund-Information zu den Fotos enorm wichtig. Frage: Wie konnten die Leute damals diese sehr schlecht gemachten Fälschungen (Spirit-Geister) überhaupt glauben? Antwort: Man sollte bei den Fälschungen bedenken, dass es Fotos sind, die Anfang des letzten Jahrhunderts gemacht wurden. Die Fotografie war damals noch für viele sehr neu und die Leute haben das schon geglaubt, weil auch nur wenige “Eingeweihte” die fotografischen Techniken und somit auch die Fälschungsmöglichkeiten (er)kannten. Frage: Gibt es eine Garantie, das so ein Foto (mit Geistern) 100% kein Sonnenlicht oder etwas anderes Erklärbares beinhaltet, und somit echt ist? Antwort: Klar, nicht nur bei einem, diese Garantie gibt es bei sehr vielen Fotos! Zum Beispiel "Die Frau in Braun", sowie alle klassischen Gespenster, das mobile Gespenst, die Friedhofsgeister, besonders die Frau auf dem Friedhof in Chicago usw. Die Fotos wurden von Spezialisten untersucht. Dabei wurden u.a. Größenrelationen, Anordnung der Schatten, Lichtverhältnisse, Entfernungen der Objekte zueinander, Hinweise auf Doppelbelichtungen, Beschaffung des Fotomaterials, Farben usw. beurteilt. Die Ergebnisse waren z. T. verblüffend und die Experten ratlos... die Fotos sind nach diesen Ansichten echt. Quelle: gespensterweb.de
Waverly Hills Sanatorium / USA
Das Krankenhaus wurde 1911 auf einem Hügelrücken abseits des Dixie Highway gebaut, dank der Anstrengung einiger prominenter Einwohner von Louisville, die betroffen waren über die Verbreitung und Behandlungsmethoden von Tuberkulose. Mit den Jahren erwarb die Umgebung den Namen. Doch das Krankenhaus wird schon lange nicht mehr betrieben und heutzutage ist dieses Gebiet nur sehr wenigen als Waverly Hills bekannt.
Die meisten der noch existierenden Krankenhausgebäude stehen leer und sind von der Strasse unterhalb fast nicht zu sehen. Wie auch immer, einige der Häuser, die einst von Ärzten genutzt wurden, sind heute Privatbesitz an der East Pages Lane. Die Eingänge zum Krankenhausgebäude waren geschlossen worden, aber Anwohner berichten, dass Teenager trotzdem dort hinaufgehen. Aber das Krankenhaus hinterließ ein Vermächtnis – einen ruhigen, waldigen Hintergrund für die Nachbarschaft, Land für einen Park mit einem Golfplatz und eine farbige, gelegentlich morbide Geschichte…
Als das Hospital 1911 eröffnet wurde hatte es 8 Patienten, erreichte aber bald eine Kapazität von 40. Zu der Zeit hatte Jefferson County eine der höchsten Tuberkulose-Raten des Landes; ein höchst ansteckendes, manchmal verhängnisvolles Lungenleiden für das Husten, Fieber und Kurzatmigkeit charakteristisch sind. Und das Hospital, welches viel Bettruhe, frische Luft sowie einige chirurgische Methoden zur Behandlung des Leidens anbot, wurde als ausgezeichnete Einrichtung angesehen. 1924 wurde es erweitert, um bis zu 400 Patienten unterbringen zu können.
Viele Leute starben im Krankenhaus; weil die Verwaltung von Waverly Hills der Ansicht war, dass der Anblick von Leichenwagen schlecht für die Moral wäre, wurden die Körper der Toten durch einen Dampftunnel zum Fuße des Hügels geschickt. Der Dampf hielt den Tunnel warm, welcher auch von Angestellten genutzt wurde, die im Winter den Hügel hinaufgehen mussten. Die Eingänge zum Tunnel wurden geschlossen, aber er existiert unterirdisch noch immer. Während die Anzahl von Patienten und Arbeitenden wuchs, entwickelte sich eine Gemeinde auf dem Hospital-Gelände. Die meisten Angestellten lebten dort. Manche teilten sich große Heime, während die Ärzte private Unterkünfte für ihre Familien hatten. Ein Wohnheim für Schwestern wurde errichtet.
Fast alles, was die Angestellten benötigten, gab es an Ort und Stelle. Die Ärzte und das Personal konnten Lebensmittel im Vorratsraum des Krankenhauses bestellen und andere Dinge im Geschenke - Laden erwerben. Eine Zeit lang wurden Schweine gehalten, um Fleisch anbieten zu können. Jede Woche wurden katholische und protestantische Gottesdienste abgehalten und manche Freundschaften zwischen Angestellten und Patienten begannen hier in ihrem Heim auf dem Hügel. Während das Hospital wuchs, wurde die Beziehung zu Waverly Hills vorherrschend in der Umgebung. Obwohl die Gebäude vom Dixie Highway aus nicht leicht zu sehen sind, beginnt der Haupteingang zum Hospital in der Nähe der Kreuzung von Dixie und Pages, wo sich jetzt ein Apartmentkomplex und ein Wohnmobil-Handel befinden.
Als Forscher Streptomycin entdeckten, ein Antibiotikum, mit dem Patienten zu Hause behandelt werden konnten, nahm die Notwendigkeit von Sanatorien ab. Das Krankenhaus schloss 1961, und seine Patienten wurden in das Hazelwood Tuberkulose-Sanatorium überführt. Einige Hospital-Angestellte endeten ebenfalls dort, andere fanden Arbeit in einer Privatklinik, die auf der Waverly Hills-Seite eröffnete; doch viele blieben ohne Arbeit zurück.
Kurz danach wurden mehr als 100 Acres hinter dem Hospital in den Waverly Park umgewandelt, dessen Größe sich heute auf 300 Acres beläuft und einen 9-Loch-Golfplatz mit einschließt. Einige teure Grundstücke wurden entlang der Arnoldtown- und Third Street - Strasse im Waverly Park-Gebiet erschlossen. Die Privatklinik in Waverly Hills wurde 1980 vom Staat geschlossen, angeblich wegen mangelhafter Behandlung der Patienten. Das Grundstück wurde 1983 von J. Clifford Todd erworben, der zusammen mit dem Architekten Milton Thompson an diesem Platz ein Gefängnis errichten wollte. Als Offizielle des Staates – größtenteils wegen des öffentlichen Aufschreies – diese Idee ablehnten, zog der Eigentümer in Erwägung, dort Apartments zu bauen. Auch diese Idee wurde fallen gelassen, und das Land wurde 1986 in drei Parzellen verkauft.
Die gegenwärtige Stille und Leere der Waverly Hills - Gebäude strafen die lebhaften Erinnerungen, die Beschäftigte und Patienten an diesen Ort haben, Lügen…
Wenn man den geschichtlichen Hintergrund betrachtet stellt man fest das seit der Zeit des Bestehens des Sanatoriums sehr viele Menschen dort den Tod gefunden haben. In den schlimmsten Zeiten starben dort stündlich Patienten in völliger Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Es ist verständlich das einige dieser Patienten dort ihren Geistesverstand verloren haben und es kam dort auch zu einigen Vorfällen in denen diese Patienten gewalttätig wurden.
Das gesamte Gebäude scheint von paranormalen Ereignissen heimgesucht zu werden. Menschen die das Haus besuchen hören Stimmen, nehmen seltsame Gerüche war, sehen schattenhafte Gestalten umherhuschen und pulsierende Lichtphänomene werden beobachtet.
Seltsame Geräusche dringen aus dem oberen Stockwerk hinunter in dem sich dieser Raum befindet. Ein metallisches Knarren ist immer wieder zu hören. Es handelt sich um die alten rostigen Totenbarren die sich wie von Geisterhand selbst verschieben. In Fear Faktor haben die Mädchen dies am eigenen Leib erlebt sie schoben die Barre hinein (was ziemlich schwer zu bewerkstelligen war) und als sie das Zimmer verließen schob sie sich knarrend wieder heraus. Wirklich mysteriös.
In einer anderen Etage wird ein kleines Mädchen gesehen das weinend in einer Ecke zu sitzen scheint. Nähert man sich dem Mädchen löst es sich in Nebel auf und ist nicht mehr zu sehen. Man weiß nicht wer sie sein könnte, der Grund ihres Erscheinens liegt weiter in der düsteren Geschichte von Waverly Hills verborgen.
Quasi das Zentrum des Waverly Hills Sanatoriums ist der Raum 502, hier ist die stärkste Ansammlung paranormaler Vorfälle zu verzeichnen. Hier soll sich eine Krankenschwester das Leben genommen haben, so die offiziellen Quellen. Manche behaupten das sie in diesem Zimmer ermordet wurde. Es war der Bereich in dem die geisteskranken Patienten untergebracht wurden und sie soll angeblich von einem der Patienten tödlich verletzt worden sein.
Es werden spezielle Touren durch das Sanatorium angeboten, der Preis pro Person beträgt ca. 20€ welche lediglich für den Erhalt des Gebäudes genutzt werden. Durch Einbrüche kam es teilweise zu erheblichen Sachbeschädigungen, somit wird widerrechtliches Betreten des Geländes strafrechtlich verfolgt.
Quelle: gespensterweb.de
PS: Es gibt auch eine amerikanische Geisterjäger-Dokumentation mit deutscher Synchro, wo diese im Sanatorium nach paranormalen Ereignissen suchen. Tatsächlich sind einige Sachen, wie etwa Schatten, zu sehen. Sehr interessant. Links:
Der Selbstmordwald / Japan
Der Wald Aokigahara befindet sich nördlich am Fuß des Fujisan, westlich vom Saiko und südöstlich vom Shoji-See in der Präfektur Yamanashi und erstreckt sich über etwa 3.500 Hektar. Er ist auch bekannt als „das Meer von Bäumen“.
Er ist so dicht bewachsen und undurchdringlich, dass man schon nach wenigen Metern die Orientierung verliert und es nahezu unmöglich ist, einen verloren gegangenen Menschen wiederzufinden. Zudem wirkt der Wald äußert düster auf einen ein.
Im Wald gibt es viele Höhlen, in denen selbst im Sommer eine eisige Kälte herrscht. Die bekannteste Höhle ist die beliebte Touristenattraktion „Eiswindhöhle“. Ihren Namen trägt sie nicht umsonst... Diese Höhle ist aber nur ein sehr kleines menschliches Zeichen – in den Tiefen des Waldes findet man keine humanen Anzeichen mehr. Kompasse helfen hier nur bedingt, da es in den vielen Felsen des Waldes ein hohes Eisenvorkommen gibt, welches die Kompasse verrückt spielen lässt.
Aokigahara ist ein sehr beliebter Platz für Selbstmörder. Viele, viele Menschen habe dort bereits ihr Leben gelassen. Es wurde unzählige Warnschilder angebracht um die Selbstmörder zum Umdenken zu bewegen – vergeblich.
Alleine im vergangenen Jahr wurden rund 80 Leichen von Suiziden im Wald gefunden – viele gehen so tief in den Wald um sich das Leben zu nehmen, dass sie erst Jahre später oder gar nicht gefunden werden. Die Dunkelziffer kennt also niemand. An manchen Stellen des Waldes findet man Überreste der Selbstmorde, wie Seilschlingen oder Gürtel die als Schlingen benutzt worden. Tiefer im Wald trifft man hier und da auf die Überreste von Menschen: Knochen und teilweise nahezu komplette Skelette.
An manchen Stellen ist der Wald so dicht bewachsen, das man Kilometerweit nichts anderes hört als die Laute die der Wald selbst erzeugt.
Aokigahara ist in ganz Japan für seine Geister und Dämonen bekannt. Sie sollen Nachts im Wald erscheinen und selbst Nicht-Selbstmörder dazu bringen sich das Leben zu nehmen. Auch soll es im Wald nur so von den unruhigen Seelen der unglücklich Verstorbenen wimmelt. In manchen Nächten, ja sogar an manchen Tagen, soll man sie schreien, weinen und jammern hören. Selbst die Bäume des Waldes sollen voll von boshafter Energie sein. Quelle: gespensterweb.de
Träume
Ein Traum im engeren Sinne ist ein Erlebnis im Schlaf, das sich überwiegend aus optischen und akustischen Eindrücken, seltener geschmacklichen oder geruchlichen Wahrnehmungen zusammensetzt. Kognitive Fähigkeiten wie Denken und Erinnern treten dabei in den Hintergrund. Die Wahrnehmungen werden durch innere, psychische Prozesse, gelegentlich durch zeitgleiche äußere Einflüsse geprägt, wobei das Traumgeschehen in der Regel als äußere Realität vom Träumenden angenommen wird. Umgangssprachlich steht der Traum auch für etwas Ersehntes (etwas „erträumen“), etwas Unwirkliches oder auch etwas Ästhetisches („traumhaft schön“). Die wissenschaftliche Disziplin der Traumforschung ist die Oneirologie. Oft wird dieser Begriff auch für die Traumdeutung verwendet. Forschung / Neurobiologie Die Traumforschung sieht sich mit einem unüberwindbaren Problem konfrontiert. Der Traum an sich kann nicht direkt beobachtet werden, um zu wissen, ob ein schlafender Mensch träumt, muss er aus dem Schlaf geweckt und befragt werden. Es gibt bisher keine unter Neurophysiologen allgemein anerkannte Hypothese zur Funktion des Traumes und des REM-Schlafs. Es ist schwer zu glauben, dass dieser physiologische Zustand nicht eine irgendwie geartete lebenswichtige Rolle spielt. Es gibt kein allgemeines Einverständnis unter Schlafforschern zur Funktion des REM-Schlafes. Die medizinisch-naturwissenschaftliche Erforschung des Phänomens Traum begann 1953 in Chicago mit Eugene Aserinskys Entdeckung der REM-Phase im Schlaf. An der Universität Lyon konnten Forscher um Michel Jouvet 1962 den Pons (auch Brücke genannt, ein Teil des Stammhirns) als den Bereich des Gehirns lokalisieren, der die Schlafphasen steuert. An der Harvard-Universität entwickelten Allan Hobson und Robert McCarley daraufhin zwei einflussreiche Theorien: das reziproke Interaktionsmodell (1971) und das Aktivierungs-Synthese Modell (1977), später auch Aktivierungs-Input-Modell, kurz AIM (2000). Das reziproke Interaktionsmodell ist ein neurobiologisches Beschreibungsmodell, das den Wechsel zwischen REM- und NREM-Phasen im Schlaf erklärt. Mit dem Aktivierungs-Synthese-Modell versuchen Hobson und McCarley, auf Basis ihrer Erkenntnisse des reziproken Interaktionsmodells, das Zustandekommen eines Traums zu erklären. Neuronen im oberen Hirnstamm produzieren zufällige Erregungsmuster, welche den Ausgang für das Traumerleben sind. Der Cortex ist, konfrontiert mit der Schlafstarre des REM-Schlafs nun bemüht sinnfällige Interpretationen dieser Muster zu bilden. Das Ergebnis ist ein Traum. Damit ist die Ursache von Träumen den niederen Gehirnfunktionen zuzuordnen und nach diesem Modell sinnlos. Das Ergebnis sorgte für einen entsprechenden Sturm, nicht nur in der Psychoanalyse. Doch werden immer wieder Anomalien entdeckt, die mit dem Modell nicht mehr in Einklang zu bringen sind. Gegen das Modell spricht, dass aus der empirischen Forschung eher selten von bizarren Trauminhalten berichtet wird, von denen Hobson ausgeht. Auch liefert das Modell nur schwache Erklärungen für NREM-Träume, deren Bedeutung für die Forschung in jüngster Vergangenheit zugenommen hat. Der Neurophysiologe und Psychoanalytiker Mark Solms geht davon aus, dass Träume durch höhere Hirnfunktionen generiert werden und kein direkter Zusammenhang zwischen REM-Schlaf und Träumen besteht. Solms untersuchte verschiedene Patienten, bei denen durch Schädigungen und Traumata in REM-Schlaf-relevanten Bereichen des Gehirns kein REM-Schlaf mehr auftrat. Dennoch berichteten die Patienten von Traumtätigkeiten. Auch auf Basis seiner empirischen Ergebnisse kommt Solms zur alten Freudschen Annahme des Traums als Hüter des Schlafs. Experimentell-Psychologisch Die Inhalte der experimentell-psychologischen Traumforschung lassen sich in drei Gruppen einteilen. Erstens die Beschreibung von Träumen, um sie eindeutig von Wachphantasien und -gedanken abgrenzen zu können, aber auch, um allgemeine Beschreibungsweisen zur besseren Auswertung zu generieren. Als Traum bezeichnen Schlafforscher das, was der Träumer im REM-Schlaf erlebt, während sie Träume in der Einschlafphase als hypnagogische Halluzinationen bezeichnen. Zweitens die Einflussfaktoren auf Träume, d. h. die Frage, welche Auswirkungen das vorangegangene Wacherleben und äußerliche Reize während des Schlafs auf den Traum hat. Mehrere Forschergruppen haben untersucht, inwieweit äußere Reize in den Traum übernommen werden. Manchmal gab es eine teilweise Übernahme, oft jedoch gar keine und in keinem Fall wurde der Reiz zentrales Traumthema. Diese Schwierigkeit den Träumer von seiner inneren Erfindung abzubringen, nannte Allan Rechtschaffen single-minded process. Von Interesse ist dabei auch die Korrelation des Traums mit der Physiologie des Träumers (Augenbewegung, Puls, Atmung etc.). Auch hier gibt es noch keine allgemein anerkannte Lehrmeinung. Während P. Lavie, sich u.a. auf den Tennistraum stützend, in dem die Augenbewegungen des Träumers mit dem Hin und Her des Balles übereinstimmten, dazu neigt eine Verbindung zu sehen, sind diese isolierten Beweise für M. Jouvet nicht hinreichend. Außerdem gibt es auch bei Menschen, die von Geburt an blind sind vereinzelte Augenbewegungen während des REM-Schlafs. Obwohl sie in Geräuschen, Fühlen und emotionalen Zuständen träumen. Drittens die Rückkopplung von erlebtem Traum auf das Wacherleben, wie beispielsweise nach Alpträumen oder kreativen Träumen. Einflussfaktoren Verschiedene Studien belegen unterschiedliche Faktoren, die in veränderlichem Maß Einfluss auf die Trauminhalte haben [9]. So nimmt der Einfluss von Erlebnissen im Wachzustand mit der Zeitspanne zwischen Erlebnis und Traum exponentiell ab, also sind Erlebnisse von vor beispielsweise fünf Tagen deutlich blasser als von vor zwei Tagen. Weiterhin kann die emotionale Beteiligung und die Art der letzten Wachtätigkeiten eine große Rolle spielen. Der Zeitraum zwischen Schlaf- und Traumbeginn kann sich auf die Zeitbezüge der Traumelemente auswirken. Träume in den ersten REM-Phasen enthalten meist aktuellere Bezüge als Träume der zweiten Schlafhälfte. Noch unklar sind Einflüsse von Persönlichkeitsfaktoren. Neben den inneren Quellen des Trauminhalts können auch zeitgleich mit dem Traum auftretende äußere Reize einwirken. Diese werden über die menschlichen Sinnesorgane aufgenommen und entsprechend weiterverarbeitet. Als Reize können dabei Geräusche von vorbeifahrenden Autos, Weckerklingeln, ausgesprochene Worte oder auch Gerüche, Lichteffekte durch das geschlossene Augenlid und körperliche Eindrücke (Hunger, Durst, Harndrang) in Frage kommen. Forschungsergebnisse lassen die Annahme zu, dass je nach Wichtigkeit des Eindrucks für den Menschen (z. B. nach Bedrohlichkeit), der entsprechende Reiz in den Traum eingearbeitet wird. Während sich die oben genannten Einflussfaktoren auf den Traum auswirken, kann sich der Traum auch auf körperliche Funktionen auswirken. Einen direkten Einfluss gibt es auf Augenbewegungen, Herz- und Atemfrequenz. Obwohl eine Korrelation nachweisbar ist, kann die Stärke und Form nicht klar bestimmt werden. Ein Traum wird vom Unterbewusstsein auch als eine Art Warnung vor Gefahren benutzt, die wir innerlich unbewusst spüren, obwohl wir uns darüber im Wachzustand nicht bewußt sind. Traumerinnerung und Auswirkungen Menschen, die sich selten an Träume erinnern, berichten häufiger von Träumen, wenn sie während einer der REM-Phasen des Schlafes geweckt werden. Nielsen und Chenier berichten in einer Studie von 1999, dass 82% der Studienprobanden, die während einer REM-Phase geweckt wurden, von einem Traum berichteten, während dies in 42% der Fälle außerhalb einer REM-Schlafphase berichtet wurde. Die Varianz im Umfang der Traumerinnerung ist sowohl beim einzelnen Träumer als auch in der Menge groß. So berichten einzelne Träumer von einem bis mehreren Träumen in einer Nacht, während andere Menschen den Eindruck haben, als hätten sie kaum oder noch nie geträumt. Eine Studie, die den Einfluss der Variablen Persönlichkeitsfaktoren, Kreativität, Häufigkeit des nächtlichen Erwachens und Einstellung gegenüber Träumen auf die Traumerinnerung untersuchte, konnte keine Erklärung für die Varianz liefern. In seinem Schlaflabor in Haifa, Israel untersuchte Peretz Lavie die Häufigkeit von Traumberichten während des REM Schlafs in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die Testpersonen wurden jeweils geweckt und befragt, wenn die Meßgeräte REM Schlaf anzeigten. Überlebende des Holocaust, die sich gut in das tägliche Leben eingegliedert haben, erinnerten sich nur zu 33 % an einen Traum, die zweite Gruppe von Testpersonen, Überlebende des Holocaust, die immer noch an Alpträumen litten und Schwierigkeiten hatten, erinnerten sich in 55 % der Fälle an einen Traum, während die Traumerinnerung in der Kontrollgruppe, bestehend aus in Israel geborenen Personen, mit 78 % nahe am Durchschnittswert lag. Eine Erklärung des Phänomens gibt es nicht. Lavie nimmt an, dass die Tiefe des Schlafs eine Rolle spielt. Es gibt einen geschlechtsspezifischen Unterschied in der Traumerinnerung. Frauen erinnern sich im Schnitt öfter an das Traumerleben als Männer. Auch die einfache Aufforderung, sich an Träume zu erinnern oder das Führen eines Traumtagebuchs zeigt einen deutlichen Anstieg in der Erinnerung insgesamt. Über die Auswirkungen von Träumen auf das spätere Wachleben gibt es kaum systematische Untersuchungen. Bisherige Studien zeigen jedoch, dass Alpträume den stärksten Einfluss auf das subjektive Empfinden am Tag darauf haben. Bekannt sind auch kreative Anstöße, die aus nächtlichen Traumerlebnissen kommen. Bekannt sind die Einflüsse in der Malerei (Surrealismus) und der Musik (z. B. Yesterday von den Beatles). Nicht eindeutig belegbar sind Beispiele aus der Wissenschaft. So soll August von Kekule von einer Schlange geträumt haben, die sich in den eigenen Schwanz beißt. Damit fand er die Lösung für den ringförmigen Benzolaufbau. Auch sollen Dimitri Iwanowitsch Mendelejew (Periodensystem der Elemente) und Elias Howe (Nähmaschine) ihre Lösungen im Traum gefunden haben. Verschiedene Typen - REM-Traum: Traum der in einer REM-Phase des Schlafs auftritt - NREM-Traum: Traum, der während einer der Schlafphasen 2, 3 oder 4 auftritt - Einschlaftraum: Traum der (Ein-)Schlafphase 1 - Pavor nocturnus: NREM-Traum, wird meist der Tiefschlafphase 4 zugeordnet und unterscheidet sich vom Albtraum. Der Pavor nocturnus tritt bei ca. 5% der Kinder zwischen dem ersten und siebten Lebensjahr auf - Posttraumatische Wiederholungen: Nochmaliges Durchleben eines traumatisierenden Erlebnisses, im Rahmen einer posttraumatischenBelastungsstörung. Das Auftreten ist nicht an einzelne Schlafphasen gebunden. - Wachtraum Hier: Traum im weiteren Sinne. Subjektiv kann die Unterscheidung zwischen Wachtraum und Nicht-Wachtraum schwer fallen. Absichtlich herbeigeführt ähnelt der Wachtraum einer Meditation und kann auch die erste Phase eines im Wachzustand ein- geleiteten Klartraums sein. Unabsichtliches Auftreten hingegen kann auf Müdigkeit, ein hohes Maß an (ggf. unausgelebter) Phantasie und in Extremfällen auch Realitätsflucht hinweisen. Der Klartraum wird manchmal auch als Wachtraum bezeichnet. Funktion des Traumes Prinzipiell muss bei der Frage nach der Funktion des Traums unterschieden werden, welche Funktion der REM-Schlaf hat und welche Funktion der REM-Traum im REM-Schlaf. Neuere Studien festigen die Hypothese, dass im REM-Schlaf eine Verfestigung des Gedächtnisses stattfindet. Ein Zusammenhang mit dem REM-Traum kann auf Basis einer Einzelstudie zwar hergestellt, eine Korrelation kann jedoch nicht belastbar belegt werden [14]. Die methodische Hürde, dass ein Traum nur abhängig vom Wachzustand untersucht werden kann, stellt (derzeit) eine unüberwindbare Schwierigkeit bei der Traumforschung dar. Weitere Hypothesen über die Funktion des Traums: • Überbleibsel aus der Evolution, also keine Funktion • Gehirnreifung durch den REM-Schlaf (als Beleg dient der erhöhte REM-Anteil beim Neugeborenen) • Programmierung mit immer gleichen Mustern, um Individualität aufrecht zuerhalten • Psychologische Funktion (Sigmund Freud). Hüter des Schlafs, um Es-Impulse zu kontrollieren • Kompensation von Einseitigkeiten, um Ganzwerdung zu erreichen (C. G. Jung), Vorkommen von Archetypen • Träumen, um zu vergessen (Bereinigungsfunktion) • Verarbeitung und Lösen von Problemen aus dem Wachleben • Emotionale Erlebnisse verarbeiten und Stimmungen glätten • Entspannungszustand zur Verarbeitung von angstbesetzten Inhalten • Schaffung von kreativeren Lösungsansätzen als im Wachen • Über diese „materiellen“ Hypothesen hinaus gibt es auch Ideen, dass der Geist im Traum den Körper verlässt. Beweise Der einzig objektive Beweis für die Existenz von Träumen scheinen kontrollierte – und nach dem Träumen – nachvollziehbare Augenbewegungen im REM-Schlaf innerhalb eines Klartraums zu sein. Alle Berichte über Träume haben einen rein subjektiven Charakter. Versuche, so genannte „Trauminhalte“ experimentell zu erzeugen oder zu reproduzieren, sind bisher gescheitert. Die verbreitete Annahme, dass auch höhere Tiere träumen, kann die Vermutung bestätigen, dass im Schlaf lediglich unwillkürliche motorische und biochemische Prozesse ablaufen, die sich durch die Reizreduzierung im Schlafzustand ergeben. Quelle: geister-und-gespenster.de
Ein Spukhaus in Deutschland
Das Spukhaus in Hohensyburg ist ein höchst Sagenumwobener Ort. Schon in alten Geschichten und Sagen der Stadt Dortmund, wird der Vorort Hohensyburg als Ort voller Mysterien beschrieben. Die wohl bekannteste Geschichte die sich um das Spukhaus in Hohensyburg, welches in der Kückshauser Straße zu finden ist, rankt, ist die, daß einst ein Pfarrer mit seiner Familie in diesem Haus lebte und alle samt ums leben kamen als der Pfarrer einen Amoklauf hatte und sich und seine Familile umbrachte. Mitternachts soll Blut von den Wänden des Hauses fließen. In einem Schrank im oberen Stockwerk des Hauses soll ein blutgeränktes Brautkleid hängen. Wieder andere Legenden erzählen von einem Kopflosen Reiter, der auf dem etwa 20.000 Quadratmeter großen Grundstück, sein Unwesen treiben soll. Eine weitere Vermutung die diesen Ort für äußert geheimnisvoll und mysteriös macht, ist die Erzählung von Sekten, die in diesem Haus ihre okkulten Rituale abhalten sollen. Einige Anhänger des mystischen Glaubens halten den Ort für eine Art Tor zu Hölle, da Rauch und Dampf aus dem Boden hervortritt der nach Schwefel und Feuer stinkt. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Spukt es in diesem Haus, welches mittlerweile schon viele Jahre leer steht und unter Einsturzgefahr steht, wirklich? Ist der Grund des Hauses tatsächlich mit unterirdischen Gängen versehen oder ein Tor zum irdischen Untergrund? Wir wollen sehen was wir hier herausfinden. Bildet Euch dann Eure eigene Meinung. Das ein Pfarrer je in dem kleinen Häuschen gelebt hatte konnte nicht bestätigt werden. Zu dieser Zeit als der Pfarrer, laut Erzählungen, in dem Haus gelebt haben sollte, wohnte ein Mann mit seiner um einiges älteren Frau in dem Haus in Hohensyburg. Beide gingen ihrem Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft und einem nahegelegenem Steinbruch nach. Als die Frau anhand ihres Alters eines natürlichen Todes verstarb, übte der Mann die Landwirtschaftlichen Tätigkeiten allein aus. Als er dann später einer weiteren Tätigkeit in Dortmund-Wellinghofen nachging suchte sich der Mann einen Zweit-Wohnsitz um die ewigen Fahrereien zwischen Wohnort und Arbeitsstelle zu umgehen. Da der Mann stark alkoholabhängig war geschah es eines Tages daß er auf der Straße von einem Bus erfasst wurde und tödliche Verletzungen erlitt. Daraufhin stand das Haus lange Zeit leer. Immer wieder wurde das Haus von Jugendlichen heimgesucht die sich gewaltsam zutritt zu dem Haus verschafften. Vielleicht waren Sie es auch die die Legende um das Spukhaus in Hohensyburg am Leben erhielten um ihre geheimen Treffen und Partys vor neugierigen Augen zu schützen. Oft wurden dunkle Gestalten an und um das Haus gesehen die mit Ihren Autos davor standen und warteten bis die Luft rein war bevor sie das Grundstück betraten. Höchst Mysteriös erschien dann jedoch ein neuer Sicherungskasten der in dem mittlerweile verfallendem Haus angebracht wurde. Einige alte Zugänge in den Kellerräumen wurden zugemauert oder mit Schutt zugeschüttet so daß ein Eindringen in diese Räume unmöglich wurde. In den Kellergewölben selbst haben Bäume ihre Wurzeln durch das Mauerwerk geschlagen. Die Wände haben sich geneigt und die Träger die die Wände tragen sollten haben sich um fast 30 cm aus der Wand gezogen. Somit besteht akute Einsturzgefahr. Mittlerweile sind auch schon Teile der Decke und des Daches eingestürzt. Generell zeugt das Haus jedoch recht ungewöhnliche Merkmale. Zugemauerte Türen die ins Nichts führen und verlegte Stromleitungen die im Nirgendwo enden. Quelle: geister-und-gespenster.de