fällt mir schwer, nicht in selbstmitleid zu versinken
[ist das schlimm?]

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@niegameover
fällt mir schwer, nicht in selbstmitleid zu versinken
[ist das schlimm?]
» vielleicht, dachte er, ist die wurzel aller kunst und vielleicht auch alles geistes die furcht vor dem tode. wir fürchten ihn, wir schauern vor der vergänglichkeit, mit trauer sehen wir immer wieder die blumen welken und die blätter fallen und spüren im eigenen herzen die gewissheit, dass auch wir vergänglich sind und bald verwelken. «
» wenn wir nun als künstler bilder schaffen oder als denker gesetze suchen und gedanken formulieren, so tun wir es, um doch irgend etwas aus dem großen totentanz zu retten, etwas hinzustellen, was längere dauer hat als wir selbst. «
» denn indem ein mensch mit den ihm von natur gegebenen gaben sich zu verwirklichen sucht, tut er das höchste und einzig sinnvolle, was er kann. «
“...und allein hier draußen wurde mir bewusst, dass ich meine zeit nicht genutzt hatte. um minuten gekämpft, wenn es darum ging, einen bus noch zu erreichen. jahre verschwendet, weil ich nicht das getan hatte, was ich wollte“
all die dinge, die ich liebe, existieren bald nicht mehr
aufgrund solcher, die das gegenteil in mir auslösen
» kennst du das, wenn man so das gefühl hat, dass die menschen um einen herum irgendwie .. irgendwie merkwürdig sind? aber wenn du ein bisschen länger darüber nachdenkst, dann wird dir irgendwie klar, dass vielleicht nicht nicht die anderen, sondern dass man selbst das problem ist? «
was mir angst macht
sind die jahre, seit denen du sagst
» du kannst warten «
“MAN WAR UND BLIEB DER, FÜR DEN DIE ANDEREN EINEN HIELTEN“
“zu hause erwartete mich stille, ein mir seit jahren vertrautes geräusch. [...] diese unfähigkeit, am leben teilzunehmen. immer nur geträumt, nie wirklich wach gewesen. [..] was sehnst du dich in gesellschaft so oft danach, allein zu sein, wenn du das alleinsein kaum noch aushältst?“
“dieses ständige alleinsein bringt mich um.“
-
“ja, aber das gegengift zu einsamkeit ist nicht das wahllose zusammensein mit irgendwelchen leuten. das gegengift zu einsamkeit ist geborgenheit“
“wäre es wirklich besser, wenn es diese welt überhaupt nicht gäbe? stattdessen leben wir, wir schaffen kunst, lieben, beobachten, leiden, freuen uns und lachen. wir existieren alle auf millionenfach unterschiedliche weisen, damit es kein nichts gibt, und der preis dafür ist nun mal der tod.“
» wir war‘n schon immer viel zu real für einen traum «