Toxic Hair
Wenn Ihr demnächst für einen neuen Frühlings-Haarschnitt zum Friseur geht, kräht wohl kein Hahn danach, was mit Euren geschnittenen Haaren passiert. Nicht so bei Popstar Britney Spears. Sie hat sich auch gleich radikal eine Glatze scheren lassen, in einem kleinen Friseursalon in Kalifornien. Heute vor 12 Jahren hat dieser Salon dann eine Website aufgesetzt, um Britneys Haare zu versteigern.
Eine Million Dollar wollte Inhaberin Esther Tognozzi erst auf Ebay haben. Dabei hat es sich um dunkle Haare mit Extensions gehandelt. Als Draufgabe gab es Britneys Feuerzeug und eine leere Red-Bull-Dose, die die Sängerin getrunken hatte. Der Erlös sollte zum Teil gespendet werden.
Innerhalb kürzester Zeit sind natürlich die absurdesten Copycats aufgetaucht, und plötzlich hat jeder auf Ebay Haare von Britney angeboten. Tognozzi hat darauf bestanden, dass ihr Angebot das einzig authentische war, der Käufer könne die Haare direkt bei ihr im Shop abholen. Trotzdem musste sie wegen der vielen Fakes das Angebot von Ebay nehmen, und so entstand dann die Website buybritneyshair.com
Britney war zu dem Zeitpunkt gerade mit anderen Problemen beschäftigt: Sie steckte in einem Sorgerechtsstreit mit Noch-Ehemann Kevin Federline und taumelte von einer Entzugsklinik in die nächste. Laut Anwalt von Britneys Manager war das auch der Grund für die Glatze: damit das Gericht ihren Drogenkonsum nicht nachweisen könne.
Hört dazu ihren Hit „Toxic“ in der sehr stillen Version von Thomas Reprend Destrucs.

















