One Shot : Diese eine Nacht
Ein OS ist mal wieder online! Für die, die es lesen wollen bzw nicht lesen wollen: es kommt eine kurze Stelle vor die einem Dirty OS ähnelt.
“Ich sitz neben (Y/N)”,schreit Lisa am Check-IN herum. “Lisa! Schrei nicht so herum. Du bist keine 10 mehr, sondern 21”,regt sich Emma auf.
“Leute kommt doch alle mal runter! In wenigen Stunden liegen wir am Strand in der Sonne und erholen uns von dem ganzen Weihnachtsstress.”, versuchte ich die Mädels zu beruhigen. Zum Glück haben meine Worte die Mädels ruhiger gestellt und wir konnten endlich in Richtung Gate gehen. Wie ich das ganze Warten vor dem Flug hasse. Nach geschätzten 10 Stunden können wir endlich in den Flieger. Wir haben die Reise schon so lange geplant und endlich könnten wir es realisieren. Nur wir sechs Frauen: ohne Eltern, ohne Geschwister und wie ausgemacht ohne Männer. Single in das neue Jahr starten...nichts neues bei mir und den Mädels. “(Y/N) schon wieder am Tagträumen?”, fragt mich Tanja. “Hahahah nein,nein! Bin nur froh,wenn wir endlich in der Luft sind”,antwortete ich. Die Flugzeit von München nach Dubai dauert ungefähr fünf Stunden, also genügend Zeit sich noch schnell auszuruhen, denn so ein Flug in den frühen Morgenstunden kann ziemlich anstrengend und nervenberaubend sein. Sobald ich einmal einschlafe braucht man ziemlich lange um mich aufzuwecken, dass habe ich von meinem Vater. Glaubt mir, dass Gefühl wie ein Baby zu schlafen ist unbeschreiblich schön. “(Y/N aufstehen!”,höre ich die Mädels schreien, doch ich habe es einfach ignoriert. Ich werde wach,als mein Gesicht plötzlich nur noch nass war und so auch mein T-Shirt. Ich schaue in die Gesichter der Mädels und einer von den Stewardessen alle am Lachen. “Ernsthaft? Eine bessere Idee mich zu wecken hattet ihr nicht?”,sagte ich genervt. “Wir haben alles versucht, (Y/N), aber du schläfst ja immer wie ein Bär”,versucht mir Anna zu erklären. “Ist schon gut! Lasst uns endlich zum Apartment fahren”,sagte ich noch immer leicht genervt. Wie gewohnt dauert es mal wieder Ewigkeiten bis man raus aus dem Flughaften kommt und bis man seinen Bus findet, der einen zum Apartment bringt. Beim Apartment angekommen, stehen die Mädels sprachlos herum. “OMG (Y/N)! Du bist doch nicht normal”,geht mich Marie an. “Entspricht es nicht euren Vorstellungen?”,fragte ich leicht verwirrt. “Unseren Vorstellungen? Hallo? Siehst du das nicht? Das hier ist ein absoluter Traum! Das Apartment, die Lage alles! Wir stehen echt in deiner Schuld.”meint Lisa. “Mädels! Es ist unser erste Trip zusammen und mein Papa hat mir eben einen Trip nach Dubai geschenkt und glaubst du echt alleine würde es spaß machen? Nein! Natürlich nicht und jetzt ab in eure Zimmer und macht euch fertig für den Strand”. Gesagt getan. Nach einer halben Stunde waren wir alle bereit zum Strand zu gehen. Tanja, die Fashion Bloggerin unter uns, musste natürlich alles dokumentieren, wie wir angezogen sind, wie die Leute hier herumlaufen usw. Am wohl schönsten Strand in Dubai suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen. Zum Glück ist der Strand nicht allzu voll. Den ganzen Tag haben wir am Strand verbracht und es war einfach so entspannend und spaßig. Am Abend haben wir uns fertig gemacht und sind etwas essen gegangen. “Eigentlich mag ich diesen Luxus-Blödsinn nicht, aber da kannte ich noch nicht den Luxus hier. Man fühlt sich ja wie eine Prinzessin”,sagt Anna. “Also ich könnte hier für immer leben”,schwärmt Tanja. Ach,wie ich meine Freundinnen liebe. Die Vorspeise und die Hauptspeise haben wir bereits verzerrt und jetzt heißt es noch eine deftige Nachspeise bestellen und dann ab in den Club. Bevor mein Dessert kommt gehe ich schnell in Bad auf den weg dahin merke ich, wie eine Gruppe von vier Jungs mich anschaut. Wie ich sowas hasse! Als hätten die nichts besseres zu tun als wie Affen zu gaffen. Auch als ich zurück zum Tisch gehen, schauen die mich an. “Was ist los (Y/N)?”,fragen mich die Mädels. Ich winke ab und zum Glück kommen gerade unsere Desserts und die Frage war schon vom Tisch. Ich will die jetzt nicht mit dem eigentlich kleinem Problem nerven. Während ich den wohl besten Schokoladenkuchen mit einer großen Portion Eis verschlinge, sehe ich aus dem Augenwinkel, wie einer der vier Jungs von vorhin sich unserem Tisch nähert. “Mädels! Da kommt gerade ein ziemlicher Hottie auf uns zu”,flüstert Lisa. Alle aber wirklich alle drehen sich gleichzeitig um und schauen ihn an. Kurz bevor er bei uns angekommen ist,drehen sich alle um und in deren Blicken sieht man, dass der Typ denen wirklich gut gefällt. “Hey Mädels, habe herausgehört, dass ihr deutsch spricht.”,sagt der Typ mit einem Akzent, den man deutlich raushört. “Ja,dass hast du gut herausgehört”,sagt Tanja lächelnd. Oha...Die muss den wirklich gut finden, wenn sie eine so dämliche Antwort gibt. “Mein Name ist Roman und dort sitzen mein Bruder und meine besten Freunde und wir wollten euch fragen, ob ihr nicht vielleicht Lust hättet mit uns etwas trinken zu gehen”. Während er das gesagt hat, hat er mich angesehen und mir dabei zugezwinkert. Wie ich solche Typen nicht ausstehen kann. “Wir besprechen das nur schnell und dann sagen wir dir bescheid,Roman.”,sagt Emma. Zum Glück! Danke Emma! Denn an Tanjas Blick habe ich schon gesehen,dass sie sofort zu sagen wollte. Er nickt und bevor er unseren Tisch verlässt, schaut er mir noch tief in die Augen. “Emma? Besprechen? Hallo?? Wie sollten wir nicht mit den süßen Typen etwas unternehmen?”,geht sie uns schon förmlich an. “Bin ich die einzige, die sich nicht Hals über Kopf in den Typen verliebt hat?”,frage ich in die Runde. “Was (Y/N) bestimmt damit sagen will. Wir haben doch gesagt, dass das nur ein Mädels-Trip sein wird und nun wollt ihr mit den Jungs einen trinken gehen.”,Lisa ist halt von den Mädels, die die mich am besten kennt und mit der ich mich am besten verstehe und deshalb steht sie immer hinter mir und ich hinter ihr. “Okay! Dann stimmen wir ab! Wer ist dafür, dass wir etwas mit den Jungs unternehmen?”,fragt Tanja uns. Alle waren dafür! Außer halt Lisa und ich. Tanja ist aufgestanden und ist zu denen hingegangen. “Lisa, (Y/N)! Wir bleiben nicht lange,okay”,versucht Marie die Stimmung zu lockern. Ich habe den Kellner hergerufen und die Rechnung gefordert. Die Rechnung ging auf mich, da ich ja in diesem Restaurant essen gehen wollte. “Danke (Y/N) für das Essen und bezahlen”,bedankten sich die Mädels bei mir. Draußen haben wir auf Tanja uns die Jungs gewartet. Als die auch endlich nach einer Ewigkeit gekommen sind. “Bereit,Mädels?”,fragt uns Tanja und bekommt als Antwort nur ein Nicken von uns. “Wie heißt ihr eigentlich?”,fragt der blonde langhaarige Junge lachend. Wir stellen uns alle vor und erfahren auch deren Namen. Der eine heißt Roman, der eine ist sein Bruder und heißt Marco und die beiden blonden heißen, Nicolas und Daniel. Da die Shisha-Bar, wo die unbedingt hinwollten nicht alle zu weit weg ist, gehen wir zu Fuß dahin. Lisa und ich sind als Schlusslicht hinterher gegangen, da wir wirklich keine Lust hatten und dem Anschein nach hat auch Marco keine Lust, denn er geht auch nur gelangweilt hinter denen her. “Der hat wohl auch keine Lust auf uns”,sage ich lachend und nehme Lisa am Arm und wir gehen zu ihm hin. Er hat sich ziemlich erschreckt. Wir entschuldigten uns bei ihm und sind auch ins Gespräche gekommen. Wir haben erfahren, dass er eine Freundin hat und er nicht wirklich Lust auf uns hat. Als er das ausgesprochen hat, hat er sich sofort entschuldigt. “Du brauchst dich nicht zu entschuldigen uns beiden geht es genauso”,erkläre ich ihm. In der Bar angekommen haben wir uns neben Marco gesetzt und haben über Gott und die Welt gesprochen. Ich muss sagen, dass ich wirklich beginne Spaß zu haben und Tanja sitzt schon so nah neben diesen Roman, dass sie ihm beinnahe auf dem Schoß sitzt. Mittlerweile hat sich auch der Daniel, einer der beiden Blonden, zu uns gesetzt und auch er ist ein ziemlich sympathischer Typ. Während unserem Gespräch klingt mein Telefon. Ich entschuldigte mich und bin aufgestanden und raus aus der Bar gegangen, da ich drin einen schlechten Empfang hatte. Am Telefon ist meine Mutter und die wollte sich nur erkundigen, ob alles in Ordnung ist. Bevor ich zurück zu denen gehen, habe ich noch frische Luft geschnappt und bin dann aufs Klo gegangen. An der Bar vorbei hat mich irgend so ein Typ angesprochen beziehungsweise ziemlich schlecht angemacht. Er ist sehr aufdringlich. Ich versuche mich von ihm zu entfernen, doch so wirklich klappt das nicht und ich stehe jetzt sogar mit dem Rücken zur Wand. Der Typ hat so eine Fahne, dass ich mich am liebsten übergeben will. Ich drücke ihn von mir weg, aber chancenlos! Als ich plötzlich Hilfe bekomme. Er schubst den alkoholisierten Mann bei Seite und zieht mich zu sich. “Alles in Ordnung bei dir (Y/N)? Hat er dich angegriffen sonder irgendwas des gleichen?”,fragt er mich. Ich schüttle nur den Kopf. “Danke Marco”,bedankte ich mich bei ihm und umarme ihn. Wir sind zurück zu den anderen gegangen. “Sorry Leute aber ich habe geht keine Lust mehr. Bin noch ziemlich müde von der Reise und ich gehe zurück zu unserem Apartment”, beschließe ich und nehme meine Tasche vom Sessel. Ich sehe, dass sich Lisa sehr gut mit dem Daniel versteht und will ihr nicht den Abend zerstören. “Warte (Y/N)! Ich komme mit”,sagt Lisa. “Ach was Lisa! Bleib du ruhig hier! Ich werde mich gleich ins Bett legen und was machst du dann? Dich langweilen? Also bleib bitte hier.” Sie umarmt mich und ich flüstere ihr zu, dass sie viel spaß mit Daniel haben soll. “Tschüss! Hat mich gefreut euch kennenzulernen”,verabschiede ich mich und gebe Roman und Nicolas einen Handschlag zur Verabschiedung und Daniel und Marco eine Umarmung. Als Marco plötzlich meint, dass er mich nach Hause begleite, da er auch nicht mehr wirklich Lust hat. Er verabschiedet sich ebenfalls und tuschelt noch mit seinem Bruder bevor wir losgehen. “Hey! Du musst echt noch nicht gehen. Ich komm schon alleine zur recht”,lüge ich ihn an. “Das kannst du jemanden anderem erzählen. Der Schock von vorhin sitzt anscheinend tiefer als gedacht. Und das fünfte Rad am Wagen möchte ich ach nicht sein”,meint er lachend. Anstatt nach Hause zu gehen haben wir uns noch die Stadt genauer angeschaut! Es ist so schön hier! Marco und ich hatten so viel Spaß, dass wir die Zeit vollkommend vergessen haben und es mittlerweile weit über Mitternacht ist. Er begleitet mich nach Hause und ich bitte ihn noch hinein auf ein Glas Wasser bevor sein Taxi kommt. Doch im Apartment angekommen sind die Mädels schon zurück und total aufgebracht als sie mich sehen. “Da bist du ja. Wir haben uns solche sorgen gemacht.”,kommt Lisa auf mich zu und umarmt mich. “Das ist wohl dann meine Schuld. Wir haben uns noch die Stadt angeschaut und ein Eis gegessen”,entschuldigt sich Marco. Die Mädels beruhigten sich und Marcos Taxi ist auch gleich gekommen. Wir haben noch Nummern ausgetauscht und verabschiedet. Ala er weg war habe ich mich zu den Mädels auf das Sofa gelegt. “Naaaaaa! (Y/N) Marco und du”,spielt Emma daraufhin. “Erstens, er hat eine Freundin und zweites ich will nichts von ihm! Es Wanja nicht geplant, dass wir jetzt noch so viel Zeit miteinander verbringen”, rechtfertige ich mich. “Apropos Zeit verbringen. Wir sind morgen in der Früh eigeladen worden auf eine Yacht mit der wir dann rausfahren und dort den Tag verbringen”, erzählt uns Marie. Ich würde denen am liebsten den Kopf umdrehen! Mädels-Trip! Ein Blödsinn! Da ich keine Lust auf eine Diskussion hatte, habe ich es einfach gelassen und gelächelt. Die Mädels erzählten mir von Roman und Nicolas. “Nicolas ist so ein heißer Mann”,schwärmt Marie, die sich wohl am besten mit ihm verstanden hat. “Was läuft da bei dir und Roman so?”,fragt Anna Tanja neugierig. “Ich weiß nicht ganz so recht. Er spricht mit mir, aber irgendwie kommt es mir so vor als ob er nicht ganz bei der Sache ist. Ich hoffe, dass ich morgen einfach mit ihm alleine sprechen kann.” Ich wollte Lisa nicht fragen, wie es bei ihr gelaufen ist, dass mache ich dann in unserem Zimmer. Wir haben uns alle bettfertig gemacht und haben uns anschließend ins Bett gelegt. Lisa und ich haben noch über einer Stunde miteinander gesprochen und Daniel und sie sind auch die ganze Zeit am Schrieben. Ich bin auch während sie erzählt hat einfach eingeschlafen. Ich bin ziemlich zeitig aufgestanden. Wir sind um 11 verabredet und es ist erst 7 als habe ich beschlossen eine Runde laufen zu gehen und einen Moment für mich alleine zu sein. Über zwei Stunden bin ich jetzt schon Laufen und ich könnte noch, aber es ist wohl an der Zeit zurück zu laufen. Gemütlich am Laufen bekomme ich eine SMS und die war nicht von den Mädels, wie zuerst gedacht! Sondern von Marco. “Dreh dich um” stand in der Nachricht und das habe ich auch gemacht und was für ein Zufall, Marco und sein Bruder sind ebenfalls am Laufen. Ich habe auf die beiden gewartet. Ich begrüße Roman mit einem Handschlag und Marco mit einem Bussi links und rechts. Dabei hat mich Roman ziemlich schief angeschaut. Könnte vielleicht daran liegen, dass Marco eine Freundin hat und er denkt, dass ich etwas von Marco will. Naja! Soll er doch denken wie er will. “Sportlich unterwegs, wie ich sehe”,scherze ich herum. “Muss so sein. Wir müssen uns fit halten”,kontert Marco lachend. “Seid ihr Beruflich Sportler?” frage ich lachend. “Ja, um genauer zu sein Profifußballer”,antwortet mir Roman mit einem fetten Lächeln auf dem Gesicht. Okay....das ist mir jetzt peinlich und zum Glück bin ich schon komplett rot, sodass man mir nicht ansieht, wie peinlich mir das gerade ist. “Na kommt. Laufen wir weiter. Sonst kommen wir zu spät zum Treffen”,sagt Marco. Die Jungs haben mich nach Hause begleitet. “Danke fürs nach Hause begleitet und hat echt Spaß gemacht mit euch” Doch so wirklich zu gehört haben die mir nicht, die waren damit beschäftigt sich bei uns im Garten umzuschauen. “Hallo? Jungs?”,rufe ich lachend. “Ihr habt es echt schön hier. Ein Apartment ist doch besser als ein Hotel”,meint Roman. Ich stimme ihm zu. “Also (Y/N) wir sehen uns dann in zwei Stunden und morgen in der Früh zum Laufen. Ist das richtig?”,zwinkert mir Marco zu. “Bin da..” und bevor ich zu ende sprechen konnte spürte ich, wie Roman mich hochhebt und wir gemeinsam im Pool landen. “Ahhhhhhhhhhhhhh”,schreie ich herum. “Eine Abkühlung kann doch nie schaden”,antwortet Roman mir frech. Ich versuche ihm im Wasser zu fangen bis ich ihn in die Ecke gezwängt habe und ihn ins Wasser getunkt habe. Beziehungsweise ich habe versucht ihn zu tunke. Er hat selbstverständlich mehr Kraft als ich und schlingt seine Arme um meine Thalia und drückt mich gegen seinen Körper und jetzt sind wir beide wieder unter Wasser! Er hat uns beide getunkt. “Okay,okay! Es reicht”,japse ich nach Luft. Er setzt mich an den Poolrand uns Marco hilft mir auf. “Danke für die Abkühlung”,bedankt Roman sich und zwinkert mir zu. “Hahahah immer wieder gern und jetzt weg mich euch. Sonst schafft ihr es nicht pünktlich zu unserem Treffen zu kommen.”,scheuchte ich die Jungs weg. Ich begleite sie bis zum Ausgang und auf den Weg dahin hat sich Roman sein nasses Shirt ausgezogen und es auf dem Rasen ausgedrückt. Und wow. Er hat mal einen Body! Ich versuche nicht hinzustarren und das klappt zum Glück auch sehr gut. “Hopp Hopp Roman. Wir müssen los. Ich weiß sonst nicht. ob uns (Y/N) nicht gleich schlägt”,sagt Marco lachend. Ich schaue ihn nur herausfordernd an. Roman hat das Shirt in der Hand und hat es nicht vor wieder anzuziehen. Dieses Mal gebe ich beiden ein Bussi links und rechts. Als die Jungs endlich weg waren habe ich die Mädels aufgeweckt und wir haben zuerst gefrühstückt und uns dann fertig gemacht. Anna geht es nicht gut und sie möchte heute lieber zu hause bleiben. Ich habe ihr vorgeschlagen mit ihr zu bleiben, aber sie meint, dass wir ruhig unseren Spaß haben sollen. Wir haben zwei Taxis gerufen und sind dann auch endlich auf dem Weg zum Boot. Rechtzeitig kommen wir eh nicht an, aber naja typisch Frauen halt. Lisa und ich waren alleine in einem Taxi und die anderen waren zu dritt. Ich habe Lisa als einzige zählt, was heute früh passiert ist, da ich vor Tanja nicht Roman erwähnen will. Mit einer kleinen Verspätung kommen wir endlich an und die vier Jungs warten schon auf uns. Natürlich konnte sich Roman keinen Such verkneifen. Die Yacht war so schön, ein Traum! “Nicht schlecht”,schaute ich. “Dich zu beeindrucken ist doch schwerer als gedacht”,flüstert mir Roman ins Ohr und lässt mich mit der Aussage einfach stehen. Hä? Was hat er damit gemeint? Und da soll mal jemand sagen, dass Frauen nur geheimnisvoll sind. Wir sind raus auf das Meer gefahren und haben uns gemeinsam zum Tisch gesetzt und angestossen auf einen schönen Tag. “Ich gehe mich Mal bräunen. Kommt jemand mit?”, fragt Tanja in die Runde und schaut Roman hoffnungsvoll an. Doch er erwidert ihr keines Blickes. Schlussendlich sind Nicolas,Marie und Tanja nach hinten zum bräunen gegangen. Lisa, Daniel, Roman, Marco und ich sind hier beim Tisch geblieben. Marco und ich sind wieder total vertieft in ein Gespräch als sein Handy klingelt. Er entschuldigt sich und verlässt den Tisch. Auch Lisa und Daniel sind in einer tiefen Konversation verwickelt. Ich bin aufgestanden und nach vorne zum Bug der Yacht gegangen. Die Natur kann einen immer wieder faszinieren. Ich schließe meine Augen und genieße den Wind der durch meine Haare weht, als ich plötzlich spüre, wie jemand neben mir steht. “Genießt du die Zeit hier?”,fragt mich Roman. “Ja! Auch wenn ein Mädels-Trip geplant war” “Warst du deshalb so genervt von uns gestern Abend?”,kommt schon daraufhin die nächste Frage. “Um ehrlich zu sein, Ja. Ich wollte einfach nur mit meinen Mädels die Tage vergingen und genießen bevor ich nach Düsseldorf ziehen muss.”,gestehe ich ihm. “Oh. Das wussten wir nicht.” “Ist schon okay! Hauptsache wir haben Spaß hier, ob nun mit oder ohne euch” Er sagt nichts dazu, sonder schaut mich an. “Nicht schon wieder. Kannst du bitte aufhören mich so anzuschauen. Ich mag das überhaupt nicht”,flehe ich ihn förmlich an. “Schon wieder?”,kam als Antwort. “Glaubst du echt ich habe es nicht bemerkt, wie ihr mich im Restaurant angestarrt habt.”,beantworte ich seine Frage und schaue ihn in die Augen. “Dafür können wir nichts”,meint er und kommt näher und schaut mir ebenfalls in die Augen. “Wie ihr könnt nichts dafür?” “Naja Männer schauen schöne Frauen gerne an.” Er ist wieder ein Stück näher gekommen und zwar so nah, dass ich seinen Atem in meinem Gesicht spüren kann. “Also findest du mich schön” “Nicht nur schön, sondern auch unglaublich sexy” Okay! Damit habe ich nicht gerechnet. Irgendwie schmeichelt mir das schon, aber Tanja findet ihn gut und auch unter Frauen gilt das Sprichwort: Liste before Mister. Ich entferne mich von ihm und bin einfach zurück zum Tisch gegangen. Ich weiß, dass war nicht gerade die englische Art von mir, aber was hätte ich tun sollen? Mit ihm dort stehen und ihn dann noch küssen? Das kann ich nicht! Das bin ich nicht! Und das werde ich auch nicht tun! Zurück beim Tisch habe ich Lisa und Daniel beim Küssen erwischt. Voll süß die beiden. “Und? Wo hast du Roman gelassen?”,fragt mich Daniel mit einem lächeln. “Er steht noch dort vorne”,sage ich kalt. Ich fühle mich gerade ziemlich unwohl und Marco der gerade von seinem Telefonat gekommen ist, hat das auch sofort gemerkt und mich unter einem anderen Vorwand zu sich gerufen. Wir sind gemeinsam in die Küche gegangen und ich habe ihm alles erzählt, was gerade da oben abgelaufen ist. “Er fand dich schon von der ersten Sekunde an, wo er dich gesehen hat, wunderschön. Glaub mir er ist ein guter Mensch und das sage ich nicht, weil er mein Bruder ist.” “Mannnnnn, Marco! Verstehst du es nicht? Auch wenn ich wollen würde, ich werde nichts mit ihm Anfangen. Erstens, weil Tanja sich in ihn verliebt hat und zweitens es ist nicht meine Art mit einem Typen herumzumachen nach nicht einmal einen Tag. Und auch wenn? Was ist, wenn ich mich auf ihn einlassen würde? Wenn wir in Deutschland sind, bin ich doch schon abgeschrieben für ihn und wenn da Gefühle im Spiel sind, dann bin ich das dumme naive Mädchen, dass sich auf einen Fußballprofi eingelassen hat” Mit den Worten bin ich ins Bad gegangen und mir sind die Tränen gekommen. Wieso? Keine Ahnung. Ich weiß nicht, was gerade mit mir los ist! Ich kenne mich selber so gar nicht. Ich versuche runter zu kommen, aber die Tränen fließen und fließen wie in Strömen. Ich erschrecke als es an der Tür klopft. “Süße, mach mal die Tür auf”,bittet mich Lisa. Ich habe sie reingelassen und sie hat mich in den Arm genommen und das war der Moment, der mein weinen zu einem heulen gemacht hat. Lisa versucht es mit aufmunternden Wörter, aber ich kann es nicht stoppen. Nach einer kurzen Zeit geht es endlich wieder. “Was ist los mit dir, (Y/N)” “Ich weiß es nicht. Seit der Poolgeschichte mit Roman fahren meine Gefühle Achterbahn und seine Worte,die vorhin zu mir gesagt hat, gehen mir nicht aus dem Kopf!” Ich erzähle ihr das, was ich Marco vorhin erzählt habe. Sie meinte, dass ich erst Mal abwarten soll, wie sich die Sache entwickelt. Lisa ist und bleibt einfach die beste! Wir machten uns frisch und versucht nicht allzu verheult auszusehen und ja Lisa hat wegen mir geweint. Wir sind dann zurück zu den anderen gegangen und haben uns hingesetzt. Wir sitzen jetzt wieder alle zusammen am Tisch und Tanja sitzt natürlich neben Roman und ist mal wieder heftig am flirten. Ich versuche die beiden zu ignorieren, was mir auch ziemlich gut gelingt. Die Yacht bleibt stehen und der Kapitän hat uns erlaubt jetzt schwimmen zu gehen. Daraufhin ziehen sich alle um und springen vom Boot ins Wasser. “Können wir kurz reden?”,frage ich Marco. Er nickte und gemeinsam sind wir nach Hinten gegangen und ich habe mich bei ihm entschuldigt für die Aktion von vorhin. Er hat die Entschuldigung angenommen und mich in den Arm genommen. Ich bin echt froh ihn als Freund zu bezeichnen. Egal wie die Sache hier ausgehen wird, mit Marco werde ich hoffentlich noch Kontakt haben. Gemeinsam sind wir dann ins Wasser gegangen und wir hatten alle eine menge Spaß auch wenn Roman und ich sich aus dem Weg gegangen sind. Wir sind erst wieder auf das Boot gegangen als es etwas zum Essen gab. Nachdem Essen sind wir weiter gefahren zur einer anderen Location. Alle waren ziemlich müde und wir legten uns verteilt auf dem Boot hin und ruhten uns aus. Ich bin mit Lisa, Daniel und Marco rauf gegangen und haben den Sonnenschirm aufgemacht und uns hingelegt. Nach einer Stunde waren alle ausgeschlafen und bereit noch einmal ins Wasser zu gehen. Gerade als ich ins Bad wollte bekomme ich mit, wie Tanja Roman küsst und der erwidert den Kuss. Das war wie ein Stich ins Herz. Ich bin raufgegangen und habe mich neben Marco gesetzt und war einfach still. Bis wir am führen Abend am Hafen angekommen sind, habe ich nur das notwenigste mit den Leuten gesprochen. Wir haben uns von den Jungs nicht verabschiedet, weil wir noch mit denen zum Abendessen verabredet sind. Doch darauf hatte ich überhaupt keine Lust und Anna geht es auch besser also bleibe ich wohl alleine zu Hause, was mich aber überhaupt nicht stört. Einfach mal den ganzen Mist sacken lassen und am besten vergessen. Als die Mädels weg waren muss ich sagen, dass ich die Stille ziemlich genossen habe. Ich habe mir etwas zum Essen bestellt und es mir im Bett vor dem Fernseher gemütlich gemacht. Doch die Stille hielt nicht lange an, als jemand an der Tür klingelt. “Marco? Was machst du den da?”,frage ich ihn verwundert. “Ich verbringe den Abend mit dir, ob du willst oder nicht”,antworten er mir und geht schon Richtung Kühlschrank und holt sich etwas zum Trinken raus. “Wo schauen wir den Film?” Ich zeige in Richtung Zimmer und folge ihm. Er legte sich aufs Bett und war schon dabei einen Film auszusuchen. Gemeinsam haben wir den Abend verbracht. Zwar haben wir nicht viel gesprochen, aber es war schön nicht alleine zu sein. Kurz vor 12 habe ich Marco ein Taxi gerufen. “Ich kenne meinen Bruder so nicht... Eigentlich würde er sowas nicht machen und ich kann es verstehen, dass du enttäuscht von ihm bist, aber lass dir nicht deinen Urlaub von ihm zerstören” mit diesen Worten und einer Umarmung verabschiedet er sich von mir. Ich war ziemlich müde und legte mich auch gleich ins Bett. Davor bedankte ich mich per SMS bei Marco. Nicht nur für den schönen Abend, sondern auch für jeder seiner einzelnen Taten und Ratschlägen, die er mir im laufe des Tages gegeben hat. Die nächsten Tage hörten wir nichts von den Jungs, naja nur über SMS war ich mit Marco im Kontakt und Lisa mit Daniel. Von Roman und Tanja weiß ich nicht, da ich sie nicht zu diesem Thema ausfragen wollte. Ich konnte die Zeit hier echt genießen nach dem ganzen Stress von den ersten Tag, doch Silvester verbringen wir wieder zusammen mit den Jungs. Jede von uns hat sich rausgeputzt und wir sahen alle hammermäßig aus. “Ich freue mich schon auf meinen Mitternachtskuss”,schwärmt Marie. Auch Tanja und Lisa hoffen auf einen Kuss mir hingegen ist alles egal. Das Jahr endet sowieso schei** also kann es nur besser werden. Um 20 Uhr waren wir im wohl edelsten Restaurant der Stadt verabredet. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht. Nicht nur von der Location waren wir beeindruckt, sondern auch von den Jungs. Die sehen extrem gut aus in ihren Outfits. Die Jungs begrüßten uns alle mit einem Handkuss, was ziemlich süß von denen gewesen ist. Wir haben uns zu unserem Platz begeben und die Zeit zusammen genossen und das Essen ebenfalls genossen. Kurz vor 23 Uhr sind wir in eine Art Bar gegangen mit einem tollen Ausblick auf den Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Die Stimmung bei uns war mega! Lieg wohl daran, dass ich keinen einzigen Augenkontakt mit Roman hatte. “Noch 25 Minuten bis zum neuen Jahr 2017″,erinnert uns Emma. Ich gehe lieber noch schnell aufs Klo bevor ich das wohl schönste Feuerwerk verpasse. Die Klos hier ähneln einem Palast, aber keinem Klo. Gerade als ich aus diesem traumhaften Klo rausgehe und die Tür auf mache, steht Roman dahinter. Er schubst mich sacht nach hinten und sperrt hinter sich ab. “Was soll das?”,frage ich ihn verwirrt. Er antwortet mir nicht, sonder kommt auf mich zu und nimmt meinen Kopf in seine Hände und küsst mich. In mir fliegen gerade aber tausende von Schmetterlingen. Dieser Kuss darf nicht enden, aber das muss er leider. Ich versuche ihn von mir wegzuschubsen, aber ohne erfolg! Er drückt mich nur noch stärke an sich und ich will mich auch nicht mehr wehren. Er hebt mich hoch und setzt mich auf dem Waschbecken ab. Unser Kuss wird immer intensiver und gefühlvoller. Er löst kurz seine Lippen von meinen und schaut mir tief in die Augen. “Ich habe so lange darauf gewartet! Du bist diejenige,deren Lippen ich auf meinen spüren will. (Y/N) du hast es mir echt angetan” Ich gebe ihm keine verbale Antwort, sondern gebe ihm einen Kuss dafür und aus dem Kuss wurde dann ein befummeln. Er suchte den Reisverschluss meines Kleides,welches dann auch schnell am Boden liegt auch er wird seine Kleidung ziemlich schnell los, sodass wir nur noch in Unterwäsche am Klo sind. Ich schlinge meine Beine um seine Hüfte. Er öffnet mit einer einfachen Bewegung meinen BH. Seine Lippen finden meine Brüste und verwöhnen diese. Unter seinen Berührungen könnte ich schmelzen. “Willst du das wirklich?”,fragt er mich. Ich nicke nur und küsse ihn. Ich ziehe ihm seine Boxer runter und er nimmt sich ein Kondom und rollt es sich über seinen erregten Penis. Er hebt mich hoch und stellt mich auf dem Boden ab und zieht mir meinen Slip aus. Er haucht mehrere Küsse auf meine Vagina und das bringt mich nur noch mehr zum Stöhnen. Roman hebt mich wieder hoch und drückt mich gegen die Wand. Er hält sich an meiner Hüfte fest und dringt mit einem Ruck in mich ein. Ein lautes Stöhnen entweicht mir, dass er mit einem Kuss unterbindet. Jeder seiner Stöße ist intensiv,aber dennoch gefühlvoll und leidenschaftlich. Von meinem Mund wandert er zur meiner Brust, die er jetzt beginnt mit seinem Mund zu verwöhnen. Zusammen mit seinem Penis in mir ist das einfach ein unbeschreiblich schön Gefühl. Keiner von uns beiden dachte an was anderes. Jetzt waren nur wir zwei da. Roman und ich! Er dringt jetzt härter und schneller in mich ein und wir finden einen gemeinsamen Rhythmus. Ich morgen nicht ordentlich gehen kann, aber das ist es mir auf jeden fall wert. “Ich komme gleich”,haucht er mir mit seinem heißen Atem gegen den Hals. Auch ich spüre, wie ich zu meinem Höhepunkt komme. Die letzten Stöße sind sehr hart und gehen ziemlich tief, da ich meine Füße um seinen Po geschlinge habe, damit er noch tiefer in mich eindringen kann. Uns beiden überrollt der Orgasmus gleichzeitig. Er setzt mich wieder behutsam auf das Waschbecken und ich lehne mich zurück und er lehnt sich an meine Brust. “Wow! Das war..”beginne ich “Überragend” vollendet Roman meinen Satz. Wir beide sind noch ziemlich am Luft holen. Als wir wieder genügend Kraft hatten, haben wir uns gegenseitig geholfen beim Anziehen und als ich auf die Uhr schaue ist es 23:58. Roman nimmt wieder mein Gesicht in die Hände und gibt mir einen langen, intensiven Zungenkuss. “Lass uns zu den anderen gehen”,sagt er und wir verlassen das Klo. Da ich nicht wollte, dass die anderen uns zusammen sehen, bin ich noch schnell zur Bar gegangen und habe mir ein Getränk bestellt. Pünktlich um 00:00 sind wir alle zusammen am Balkon gestanden und haben uns das Feuerwerk angeschaut. Lisa und Marie haben ihren Mitternachtskuss bekommen. Tanja steht und warten auf den Kuss vergeblich. Was mir irgendwie schon leid tut, aber Roman hat sich nunmal entschieden. Wir wünschen uns gegenseitig ein frohes neues Jahr und als ich bei Roman stehe und ihm ein frohes neues wünsche, küsst er mich vor allen anderen. Marco ist der erste der beginnt zu jubeln und uns dann umarmt. Ich schaue in Tanjas Gesicht und sehe ihre Wut und die Enttäuschung. Ich löse mich von den Jungs und gehe auf sie zu. “Es tut mir leid. Das war nicht geplant. Ich hätte dir davon erzählen müssen” Alle haben sich schon bereit, dass sie laut wird. Doch ganz im Gegenteil! Sie nimmt mich in den Arm und wünscht uns beiden viel Glück. “Du bist eine tolle Freundin. Danke, Danke, Danke”,bedankte ich mich etliche Male bei mir. “Und jetzt lasst uns feiern und die letzten Tage hier genießen”,schreit Lisa und nimmt ihr Glas in die Hand. “Auf uns”,sagt Nicolas. “Auf uns”, sagten wir im Chor.
Die nächsten Tagen waren wunderschön. Roman und ich können unsere Hände nicht mehr von einander lassen und wir wollen es in Deutschland miteinander versuchen. Denn Dortmund ist nicht gerade weit entfernt von Düsseldorf. Die letzen Worte am Flughafen von Dubai von Roman waren jene: “Ich dachte nie, dass ich mich so schnell in jemanden Hals über Kopf verlieben würde. Du bist die bessere Hälfte von mir. Du bist der Sonnenschein in meinem Leben, der mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Du bist die Frau, die es geschafft hat mein Herz wieder schneller schlagen lässt. Du bist die Frau, die mich liebt, weil ich ich bin und nicht weil ich Roman Bürki, der Fußballer bin. Danke für jeden schönen Moment hier, den wir hier zusammen erlebt haben und auf schöne weitere Momente in Deutschland.” Habe ich nicht den süßesten Freund aller Zeiten? Der letzte Kuss hier bevor ich in den Flieger nach München steige. In spätestens einem Monat sehen ich ihn endlich wieder und ich kann es kaum erwarten.
ICH HOFFE EUCH GEFÄLLT DER ONE SHOT! :* LG an alle die mir noch folgen und danke für euren Support!












