… third wave Feministinnen. Achja, diese Worte quälen einen schon. Besonders wenn sie aus ihrer Ecke kommen und verkünden dass Männer nichts zu sagen haben, in ihren Vormaten namens #Männerhass und dabei gar nicht merken wie sie gezielt darauf hinarbeiten Gleichberechtigung zu vernichten.
Ich war selbst auf dem besten Weg dorthin, diese Ansichten Radikal zu verteidigen und jedem Mann den Kampf anzusagen während ich äußerlich immer mehr zu einem typisch männlichen äußeren tendierte. Ich mache eine Ausbildung, bin weiblich, und da hört man natürlich zu wenn gesagt wird dass Männer für die gleiche Arbeit 20% mehr bekommen als Frauen. “Was für eine Ungerechtigkeit!”, dachte ich mir, “Da hat man es geschafft nach hunderten von Jahren und die Arbeit ist immernoch nicht getan?”
Dann hörte ich noch über etliche Vergewaltigungen, wie Frauen unterdrückt werden, teilweise in der westlichen Welt, Cat calling und wie das alles heißt. Als ich damit fertig war, war ich bereit jedem Mann die Eier abzuschneiden wenn er mich auch nur ausversehen berühren sollte. Doch wie tat ich es letztlich nicht?
Debatten von Antis und SJW gab es immer, ich belächelte die Antis immer, wenn sie nur wüssten würden sie genau wie wir denken, hallte es in meinem Kopf.
Doch ich hörte mir die andere Seite an, es interessierte mich warum sie nicht meiner Meinung waren und ich fand Gegenargumente denen ich nichts entgegen sagen konnte. Kein mir bekannter “SJW” befasste sich je mit den Gegenargumenten der Antis. Z.b. Es gab schon mehr als genug Wiederlegungen des Pay Gaps, doch kein SJW ging darauf ein. Es schien dass sie es ignorieren und abspielten wie eine kaputte Schallplatte. Die Zerlegung des Pay Gaps lag immer eine Studie zugrunde die besagte dass der “bereinigte” Pay Gap auf 2% fiel. Keine 20%. (Zum nachschauen gibt es auf YT genug Videos)
Das war interessant. Mir stellte sich die Frage wo sie wohl noch Schallplatten mäßig die alten Sachen abspielten.
Ich schaute viele Videos, von Antis, von SJW, von “neutralen” YTern.
Und mir fiel der Männerhass auf der in der Community weitläufig verbreitet ist. Vorher sah ich ihn natürlich auch, doch empfand ich es damals als eine Revolution gegen die Männer.
Jetzt ist es einfach nur noch dumm.
In einer Uni in Bielefeld dürfen Cis-Männer nicht zu einer Vorführung der Netflix Serie “Dear White People” kommen.
Trans-Männer aber schon? Ach, sind das nun keine richtigen “Männer”, oder was?
Aber das ist ein anderes Thema.
Man stelle sich nun vor dort würde stehen dass Frauen nicht kommen dürfen, das Geschrei wäre groß.
In diesem Kontext wie dass dort stattfindet ist es einfach nur unter aller sau, und dieser Sexismus darf dort hängen. Die Tatsache dass explizit Cis-Männern verboten wird zu kommen ist Zeuge von der Diskriminierung gegen Männer.
Ich sehe was SJW meinen mit dieser Vorgehensweise, sie wollen mehr und mehr und wollen vielleicht auch dass die Männer “ihre eigene Medizin” zu spüren bekommen, doch ist diese Vorgehensweise falsch wenn man an Gleichberechtigung glaubt.
Die so vorgehen glauben nicht an Gleichberechtigung. Sie sagen es ja teilweise sogar selbst, wie sie Männern die Eier abschneiden wollen. Das ist ernstgemeinter Männerhass.
Warum ist unironischer Männerhass ok, aber unironischer Frauenhass nicht?
Weil wir Frauen klein und unschuldig und eh zu klein sind? Das ich nicht lache.
Männer und Frauen sind gleichermaßen zu Dingen fähig, ich sah gewaltbereite Frauen, hörte von Frauen die Vergewaltiger waren.
Ja, Männer vergewaltigen statistisch brutaler, häufiger, mehr.
Es ist noch nicht vorbei mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau, das stimmt auch(in östlichen Ländern ist es übrigens ein größeres Problem!). Doch wie third wave Feministinnen vorgehen kann falscher nicht sein.
Wenn sie was bewirken wollen, sollten sie sich um 180° drehen.
Aber das ist natürlich nicht das einzige Problem.