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I'd rather be in outer space đž
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open

ellievsbear

â
YOU ARE THE REASON
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Monterey Bay Aquarium
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Alisa U Zemlji Chuda

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Aqua Utopiaïœæ”·ăźćșă§èšæ¶ă玥ă

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d e v o n
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Und jetzt?
               Jetzt ist hier erstmal Pause!
Wir hoffen natĂŒrlich, dass wir euch ein kleines bisschen auf die SprĂŒnge helfen konnten.
NatĂŒrlich ist auch uns klar, dass kleine Fehler oder Verwirrungen auftreten können. Genauso können Sachen fehlen. Die Geschichte der Philosophie ist sehr komplex und umfassend, deswegen seht es uns nach.Â
Aber wenn eh nichts real ist, dann sind Fehler ja auch halb so schlimm oder?
Und wo wĂ€re denn der SpaĂ, wenn wir euch nicht noch ein klein wenig Arbeit lassen wĂŒrden.
Aber natĂŒrlich sind wir ĂŒber jeden Verbesserungsvorschlag offen und freuen uns auf euer Feedback!
                      Wir sehen uns wieder!
Sein oder nicht sein?
Hier lÀsst euch mit eurer Langeweile keiner allein :)
Die Hermeneutik (altgriechisch áŒÏΌηΜΔÏΔÎčΜ hermÄneĂșein, deutsch âerklĂ€renâ) ist die Theorie der Interpretation von Texten und des Verstehens.Â
Aufgrund dieser Theorie (natĂŒrlich auch der Antike), hier ein paar nette Buchempfehlungen rund ums Thema (nicht epochengebunden):
âSophies Weltâ ~ Jostein Gaarder
âDer Name der Roseâ ~ Umberto Eco
âKritik der reinen Vernunftâ ~ Immanuel Kant
âAlles Leben ist Problemlösenâ ~ Karl R. Popper
âWer bin ich und wenn ja, wie vieleâ ~ Richard David Precht
Und es geht weiter
Kant, Locke und WittgensteinâŠÂ
Die Geschichte der Philosophie und auch der Erkenntnistheorie zieht sich weiter und weiter.Â
Kleiner Sneak Peak:
            Doch dazu natĂŒrlich spĂ€ter mehr
Erstmal: Ein kurzer RĂŒckblick
Die Epochen der Philosophie:
March 13, 1998 â see The Complete Peanuts 1995-1998
Wissen, dass wir nichts wissen
Und genau davor scheinen viele Angst zu haben.
Dennoch hatte Sokrates damit gar nicht mal so Unrecht. Manchmal ist der Gedanke nicht alles wissen zu können auch ganz entspannend.
Kein Zwang. Kein Druck.
Wo wĂŒrden wir sonst hinkomme? Ein Meer voller Fragen:
Wenn Menschen alles was da ist benennen, weiĂ man gar nicht ob die Definitionen alle Facetten umfassen.Â
Alles kommt durch unsere Gedanken zum leben.Â
Warum sehen dann alle Menschen das Gleiche.Â
Oder tun sie das ĂŒberhaupt?Â
Die alt bekannte Frage: Sehen wir alle Farben gleich?Â
Ist der Tisch wirklich ein Tisch?Â
Sind wir Teil des Universums oder ist das Universum ein Teil von uns?
Wie gesagt, nutzt die Fragen fĂŒr einen schönen, langen und wahrscheinlich sehr anstrengenden Late Night Talk.Â
Aber macht euch nicht verrĂŒckt.
                âŠMan kann nicht alles beleuchten...
Denn: Ihr wisst schlieĂlich nur, dass ihr nichts wissen könnt.
Zum Vergleich
Alles verÀndert sich irgendwann. Sichtweisen, Geschichte, Menschen. Und die Philosophie immer mit ihnen.
Das ist super wichtig.
Die Hauptaufgabe der Philosophie war immer schon, die Aufmerksamkeit auf die Reflexion und das Erkenntnisvermögen des Menschen zu richten.Â
Manchmal ist das etwas in Vergessenheit geraten, manchmal wurde es ĂŒbertrieben.
In der Antike kam der Ursprung aus ganz anderen Dingen, als in der Neuzeit. Die Menschen wussten andere Dinge und hatten andere Grundlagen.
In der Antike kam, wie Aristoteles meinte, aus dem Staunen. Man fragt sich was etwas ist.
Doch jetzt in der Neuzeit schien diese Frage schon lĂ€ngst geklĂ€rt zu sein. Stattdessen fragte man sich was man weiĂ, was man ĂŒberhaupt wissen kann oder wie kann ich etwas wissen. Man beginnt zu Zweifeln.
Trotzdem könne sich die beiden auch sehr Àhnlich sein:
Die Beziehungen zwischen Platon und Descartes sind ziemlich klar. Beide sind sich einig ĂŒber eine Idee: nur deshalb kann uns die wahre Erkenntnis als deren Gegensatz zu den Sinnen, bereichern. Die BestĂ€tigung der Existenz von angeborenen Ideen des Geistes ist ein weiterer BerĂŒhrungspunkt zwischen Platon und Descartes.
Doch auch das sind wieder nur Teile und Beispiele. Es gibt so viele Personen, welche andere Ideen und AnsÀtze haben.
Und wer weiĂ wie viele verschiedene Arten es von der Philosophie gibt. Immer etwas Neues, immer etwas besser, immer etwas wirrer.
Letztendlich ist es hier wie mit allen Geisteswissenschaften. Man weiĂ nichts hundertprozentig. Wichtig ist aber, dass man trotzdem nicht das Denken verliert. Denn kopflos durch die Welt zu gehen mag eine Weile funktionieren, stellt sich aber doch bald schon als schwierig raus.
Denn wer bin ich ohne mein Denken schon?
In short.
Die Menschheit
Wie das letzte Video auch schon in Frage gestellt hat:
Was sind ĂŒberhaupt die Folgen dieser ganzen Skepsis?
Der Rationalismus geht grundlegend ja erstmal davon aus, dass nichts wirklich RealitĂ€t ist. Doch das macht mit uns etwas.Â
Denn wir wissen, dass unsere Sinne uns tÀuschen, doch wir glauben trotzdem immer, dass das was wir sehen auch wahr ist. Komisch, oder?
Menschen haben schon immer das BedĂŒrfnis gehabt, Dinge zu hinterfragen. Warum bin ich hier? Was ist der Sinn des Lebens?
Antworten auf diese Fragen zu finden bietet eine Menge Sicherheit. Es hilft uns durch unseren Alltag. WĂŒrden wir stĂ€ndig jede Existenz um uns herum hinterfragen, wĂŒrden wir sicherlich verrĂŒckt werden.
Denn ist euch mal aufgefallen: Eine richtige Antwort gibt es darauf nicht.
Auf der anderen Seite kann es super interessant sein. Stellt euch einen schönen Abend mit Freunden vor, an welchem ihr ĂŒber Gott und die Welt philosophiert. Und das beste dabei: DafĂŒr braucht ihr nicht mal Drogen nehmen!
Wichtig ist meiner Meinung nach einfach etwas Distanz zum Thema zu haben. Realistisch hier ran zu gehen ist, wenn man davon ausgeht, dass eh nichts existiert, sowieso schwierig.
Also denkt, philosophiert und diskutiert aber schlagt euch nicht die Köpfe ein (keiner hat Lust auf 6 Stunden in der Notaufnahme).
Was meint ihr?
All in all:
Um den ganzen Kram dann auch mal zu einem Abschluss zu bringen, hier ein paar hilfreiche Channels, welche uns die Arbeit ĂŒbernommen haben und alles zusammengefasst:
   1. FĂŒr die ganz Gebildeten:Â
https://youtu.be/OAsnqkrPV2k
      2. FĂŒr alle, die immerhin im Englischunterricht aufgepasst haben:
https://youtu.be/CAjWUrwvxs4
      3. FĂŒr alle, die einfach nur noch ins Bett wollen:
https://youtu.be/sA3aKh4Rqd4 Â Â (!!!)
cogito ergo sum
âIch denke, also bin ichâ, âI think therefore I amâ, âje pense, donc je suisâ
In welcher Sprache auch immer man es am liebsten hat, die Aussage bleibt die gleiche.
Das cogito- Argument ist fĂŒr Descartes eine Gewissheit. Doch wieso?
Geht man von seinen skeptischen Argumenten aus, dann fÀllt auf, dass das einzige was ich mit Sicherheit wissen kann, nur die Tatsache ist, dass ich denke.
WĂŒrde das nĂ€mlich nicht der Fall sein, wĂ€re alles ein Paradoxon.
âIch schweige geradeâ, sagte er. Â Â
 (Das ist schlicht weg nicht möglich und kommt daher aufs gleiche raus wie: )
âIch denke gerade nichtâ, dachte er.
Auf diesem Argument baute Descartes seine Gewissheiten auf:
1. Ich bin ein unbezweifelbarer Weise denkendes Etwas (res cogitans)
Ich weiĂ, dass ich denke, aber kann nicht mit Sicherheit meinen Körper wahrnehmen.
2. Gott existiert
a) psychologischer Gottesbeweis
               °   b) ontologischer Gottesbeweis (wie Canterburry)
Daraus folgt:
3. Die körperliche Welt (res extensa)
Man weiĂ nicht in welcher Form etwas existiert, nur das eine Ausdehnung da ist.
So begrĂŒndet Descartes auch alles in der AuĂenwelt. Denn da unsere Sinne uns tĂ€uschen können (es aber nicht immer mĂŒssen), gilt:
Das einzige was man laut Descartes noch wissen kann, sind die Gesetze der Mathematik. Diese sind universell und damit nicht anzweifelbar. Descartes hatte, wie viele andere seiner Zeit ein groĂes Interesse an der Naturphilosophie (welche nicht groĂ von den Naturwissenschaften abwich)
Puh, das ist eine Menge harter Tobak! Und das ist nur seine Grundidee...
Descartes hat das alles noch viel weiter ausgefĂŒhrt und weitere Theorien, wie beispielsweise den Leib- Seele Dualismus aufgestellt (mechanistisches Weltbild). Doch das wird euch hoffentlich erst einmal reichen (zu weiteren Zusammenfassungen, ausfĂŒhrliche und kurze kommt ihr in den nĂ€chsten BeitrĂ€gen).
René Descartes
1596 in Frankreich geboren
gröĂter Vertreter der rationalen/ skeptischen Philosophie
reiste viel, lebte lang in den Niederlanden
bekanntestes Werk:Â âMeditationes de prima philosophiaâ
1650 gestorben
Es gibt viele Dinge die einen tĂ€uschen können, selbst im Bezug auf die Existenz selbst. Nichts was wir wissen basiert auf einer eindeutigen, nachweisbaren Grundlage. Naturwissenschaften, Theorien etc. haben wir alles selbst erschaffen mit unserem Denken, was davon ist also wirklich echt? Was davon wissen wir zu 100%. Die Frage warum wir existieren kommt z.B. immer wieder auf und auch die Philosophie hat sich damit schon lang beschĂ€ftigt. So auch RenĂ© Descartes, ein französischer Philosoph und MitbegrĂŒnder des modernen frĂŒhzeitlichen Rationalismus. Er hat das Ganze nĂ€mlich so rum gedreht, dass eben weil wir denken können, die Gewissheit besteht, dass wir existieren. VerrĂŒckt oder? Aber eigentlich echt simpel und schlau!Â
DescartesÂŽ berĂŒhmteste DenkansĂ€tze sind folgende:
 Die skeptischen Argumente:Â
Unsere Sinne tÀuschen uns manchmal.
Was ist Traum, was ist Wirklichkeit?
Werden wir von einer höheren Macht gesteuert?
Ein kleines Beispiel: Lisa trĂ€umt jede Nacht etwas anderes - es ist fast so, als ob die TrĂ€ume die reale Welt wĂ€ren, mit all den Dingen die sie dort wiederfindet. Aber kann man ĂŒberhaupt davon ausgehen, dass die Welt wenn Lisa scheinbar wach ist nicht existent ist?Â
Vielleicht ist es vertauscht und der Traum ist die echte Gegenwart und das echte Dasein. Wie kann man das beweisen? Genau, gar nicht. Das hat sich auch Descartes gedacht, er begann mit seiner Theorie alles anzuzweifeln was er glaubte zu wissen, die Mathematik und so ziemlich alles was man riechen, sehen, hören, fĂŒhlen und schmecken konnte â ja selbst den guten französischen Wein. Er kann schlecht beweisen, dass etwas da ist, wenn man allein schon merkt, wie leicht einen die Wahrnehmung tĂ€uschen kann. Nur weil die Sonne untergegangen ist, verschwindet sie nicht gleich fĂŒr immer und lĂ€sst den Planeten in KĂ€lte verkommen. Oder hat das alles einen ganz anderen Grund? Sind wir alle von einem bösen Geist besessen, welcher uns unsere Wahrnehmung eintrichtert? Niemand kann das wissen. Ich weiĂ nur, dass ich gerade darĂŒber nachdenke.
 Die logischste Schlussfolgerung ist also die berĂŒhmte philosophische Maxime:Â
Cogito ergo sum
Die Neuzeit
Die Renaissance fĂ€llt genau in die Zeit der FrĂŒhen Neuzeit. Die FrĂŒhe Neuzeit ist sozusagen nur die ĂŒbergeordnete Zeitspanne von Renaissance bis zur AufklĂ€rung.
In den Grundgedanken waren sich die Epochen (zeitlich gesehen, philosophisch zĂ€hlen Rationalismus/ Empirismus als âEpochenâ) dabei sehr Ă€hnlich.
Also: Nicht viel weiteres zu erklĂ€ren.Â
EIN PAAR WICHTIGE DENKER:
Doch auch diese Epoche hat viel zu bieten:
Mathematik Fans hier? Schon mal vom kartesischen Koordinatensystem gehört? (Ich weià jeder liebt es)
Genau jetzt wurde es erfunden. Und wer hat uns den SpaĂ eingebrockt?
René Descartes!
Rationalismus
Es wÀre ja auch zu schön gewesen: Aber entgegen unserem Sprachgebrauch bedeutet rational, in der Philosophie vor allem, ein kleines bisschen etwas anderes.
Doch so weit weg ist man manchmal doch nicht (lest selbst):Â
Rationalismus (lateinisch ratio Vernunft) bezeichnet philosophische Strömungen und Projekte, die rationales Denken beim Erwerb und bei der BegrĂŒndung von Wissen fĂŒr vorrangig oder fĂŒr allein hinreichend halten. Damit verbunden ist eine Abwertung anderer ErkenntnisÂquellen, etwa Sinneserfahrung (Empirie) oder religiöser Offenbarung und Ăberlieferung.
Es geht also wirklich um die Vernunft des Menschen.Â
Unterschied: Alles was man denkt das existiert, tut es grundsÀtzlich erstmal nicht.
VerstÀndlich! Warum auch?
Immerhin wird hier der Unterschied zwischen den beiden Strömungen klar. Entweder das was ich sehe existiert, oder eben nicht.
Well...Â
Willkommen im 16. Jahrhundert!
Empirismus
Empirismus ist ein komischer Begriff. Seine Inhalte gab es schon in der Antike, seine Name wurde erst durch Kant wirklich geprĂ€gt und seine Hochzeit hatte er hier: In der Renaissance (oder auch der frĂŒhen Neuzeit).
Redet man ĂŒber die Erkenntnistheorie, stöĂt man auf viele Theorien und Herangehensweisen. Doch diese hier ist wohl die bekannteste.
Ist eine erkenntnistheoretische Lehre, die den Ursprung aller Erkenntnis in Beobachtungen bzw. Sinneswahrnehmungen (in diesem Fall: Sensualismus) erblickt. Nach radikal-empiristischer Vorstellung ist es notwendig, vorurteilsfrei an die interessierenden Sachverhalte heranzutreten, die beobachtbaren TatbestÀnde zu sammeln und zu verallgemeinern (Induktion).
Okay... Also das bedeutet: Alles was ich sehe, ist auch da?
Fast! Man muss natĂŒrlich auch testen, ob diese Sinneswahrnehmungen auch Hand und FuĂ haben. Man geht mit Logik und Wissenschaft an etwas ran.
Empiristische Forschungen sind bis heute relevant, z.B. in der Psychologie. Da man sich hier auch nicht immer sicher sein kann ob sein erster Eindruck der Wahrheit entspricht, macht man sich Forschungen zu gebrauch.Â
Aussagen sollten in sich schlĂŒssig sein. WidersprĂŒche ausgeschlossen (Herzlich Willkommen zum Kurs: Kant fĂŒr Dummies).
Da sich die Menschen jetzt immer mehr der Wissenschaft hingaben ist es kein Wunder, dass sich diese Art von Herangehensweise an die Erkenntnis und die Wahrheit etablierte.
Heute noch benutzen wir Empirismus:Â
Man kennt sie doch. Menschen die ĂŒber alles, was man bespricht mal eine Studie gelesen hat. Sie denken sehr rational, meint man.Â
Aber ist das so? Oder war das nicht doch etwas anderes?
Der BegrĂŒnder des Empirismus ist Francis Bacon.
(Er ist sozusagen der âGegenspielerâ von Descartes. Auch wenn sie in manchen Dingen ĂŒbereinstimmen.)