Gucci sein oder nicht sein
Gentsclubbremenparty, Bremens seit einiger Zeit etablierter Gentsclub veranstaltet an jenem Abend seine zweite Party in der Boutique âthe lucky fishâ im schönen Bremer Viertel. NatĂŒrlich dĂŒrfen zwei nicht fehlen: Sponsoren und Blogger. Was dabei rauskommt sind (hoffentlich) Deals und influencerposts. Eine Bloggerin in komplett pastell gekleidet, Bloggerid: @tatjana_pastellrose mit ihrer Bloggerfreundin keine Ahnung wie sie heiĂt, hat mich vom outfit her aber auch nicht interessiert - ebenfalls anwesend. Aus reiner Neugier stoĂe ich am Tag nach der Party im Hangovermodus auf ihren Blogeintrag - ich zitiere âIch bin Gucci, du bist no-name- ĂŒber die Kategorisierung von BloggernâÂ
oh. klingt interessant. angeklickt, durchgelesen, nachgedacht.Â
Ăber Mode schreiben und auf fashionweeks Kollektionen aus seinem eigenen Standpunkt zu bewerten zĂ€hlt wohl nicht mehr zu dem was die Mehrheit der âBloogerszeneâ in Deutschland macht. Man ist jetzt im âGeschĂ€ftâ und postet seinen eigenen shit und denkt 100 Tausend follower sind das was wirklich zĂ€hlt. Liebe Tatjana, du beschwerst dich, dass viele MĂ€dchen oder jede Zweite sich jetzt Blogger nennt und das groĂe Geld machen will. Das sich dies in ihrer Lebenseinstellung widerspiegelt und sie mit Gucci und anderen DesignerstĂŒcken rumprotzen wollen.
Kategorisierung, Gucci oder no name. Ich denke es geht viel mehr darum wie du dich prĂ€sentierst und fĂŒhlst, entweder du prĂ€sentierst dich Gucci oder no name. Denn darum gehts, Zara können alle aber mit Zara Gucci aussehen können die wenigsten. So. Kleider machen Leute, nichts neues aber wie du mithilfe von Kleidern dich selbst her machst liegt in deiner Hand. Ganz ehrlich, bei vielen hilft nicht auch keine ChloĂ© Drew, um nicht âno-nameâ auszusehen. WEIL sie es nicht sind, sie haben einfach einen ScheiĂstil, keine Ahnung von der Marterie, Stoffen. Die Modewelt war und ist schon immer eine kleine Welt fĂŒr die Schönen und Reichen gewesen, seit man aber mithilfe von H&M, Primark und Zara oder @my_bagfactory haha auch so billig in Mode sein kann hat sich die Bloggerszene verĂ€ndert. Und das ist das GeschĂ€ftprinzip von Zara, DesignerstĂŒcke zu kopieren, Jil Sander, Raf Simons, Gucci, Chanel, einige der Lieblingsdesigner von Zara und weil man sich das original nicht leisten kann und anscheinend auch nicht sonderlich viel Wert darauf legt bekommt man keine guten Deals. Ich habe viele Freunde denen es egal ist, wie viele Follower sie haben, und wie viele likes sie fĂŒr ihre BeitrĂ€ge generieren. Viel wichtiger ist ihnen ihr Stil, ihr look, ihre eigene Interpretation von Mode. Und das was du und viele Blogger heutzutage machen hat nichts mehr mit Stil zu tun, sondern mit Deals und billigen Sponsoren.Â
Ganz vielleicht liegt es an der mangelnden KreativitĂ€t und Einfachheit zu kopieren. Wie will man denn auch bei so vielen Bloggern was eigenes kreieren. Den âFollowernâ erfreuts ja das man aussieht wie jede andere Bloggerin. Die eine pastell die andere all black. So lĂ€uft das... GeschĂ€ft. Aber ihr seid und werdet niemals groĂe Blogger und mĂŒsst es ja auch nicht werden. SchlieĂlich reicht die followerweite ja auch schon bis zu den arabischen LĂ€ndern,was will man mehr wenn sogar die mohameds und Instahoes dieser Welt einem folgen. Hm? Die gehören auch nicht zur Zielgruppe von Gucci, also bleib bei @my_bagfactory.Â
Ach, genug ĂŒber no name blogger aufgeregt...
In love
Q









