12 glückliche Finisher bei der Jubiläumsauflage
Vor rund fünf Jahren startetet “In 6 Monaten zum Triathlon-Finisher” mit einer einfachen Idee. Heute ist das Projekt ein absolutes Erfolgskonzept und hat bereits mehr als 60 Sportlerinnen und Sportlern den Traum vom ersten Triathlon erfüllt. Am Sonntag fiel in Tübingen der Startschuss zum Premierentriathlon der 5. Jubiläumsauflage.
Etwas mehr als 24 intensive Vorbereitungswochen hatten die Teilnehmer der 5. Auflage des Projekts “In 6 Monaten zum Triathlon-Finisher” hinter sich gebracht, bevor sie sich am Sonntag bei der 2. Auflage des Tübinger Citytriathlons zur Auftaktdisziplin in den 19° C warmen Neckar stürzen konnten. In diesem Jahr kein allzu leichtes Unterfangen, zumal die starke Strömung vor der Tübinger Eberhardsbrücke den Rückweg für die Schwimmer deutlich schwerer machte. Dennoch absolvierten die Rookies ihre Angstdisziplin souverän und stiegen teils mit hervorragenden Schwimmzeiten aus dem Neckar, um sich auf den Weg zu ihren Fahrrädern in die Wechselzone auf der Neckarinsel zu machen. “Es ist wirklich toll zu sehen, wie sich die Rookies vor allem beim Schwimmen in den letzten Monaten extrem verbessert haben. Zu Beginn des Projekts war es für viele noch undenkbar, auch nur eine Hallenbadlänge am Stück kraulen zu können”, war Trainer Nico Hoffmann sichtlich zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Auf der Sprintdistanz ging Katrin Vogel als schnelleste Rookie-Schwimmerin auf die Radstrecke, dicht gefolgt von Anja Böttinger und Kerstin Klingel. Und auch über die Olympische Distanz war eine Frau die schnellste Schwimmerin des Teams. Gabi Frauenholz absolvierte die 1500 Meter lange Strecke in etwas mehr als 30 Minuten und war damit sogar rund zwei Minuten schneller als Alexander Klingel und Frank Bock, die schnellsten Schwimmer der Rookie-Männer. Auf der Radstrecke durch die Tübinger Innenstadt und Bebenhausen bis zur Kälberstelle in Richtung Dettenhausen konnte Marcus Lischke seine Stärke auf dem Rad ausspielen und absolvierte den zweimal zu fahrenden Rundkurs mit insgesamt 40 Kilometern in nur etwas mehr als 1:20 Stunden. Auch Salome Zeibig aus Sindelfingen fuhr bei den Frauen ein starkes Radrennen und konnte mit einer Zeit deutlich unter 1:30 Stunden in die Laufschuhe wechseln. Schnellste Rookie-Läuferin war dann jedoch Martina Koss, der sogar das Kunststück gelang, auf der abschließenden Runde durch die Tübinger Altstadt einen neue persönliche Bestzeit über 10 Kilometer aufzustellen und somit schnellste Finisherin des Teams zu werden. Richtig schnell in den Laufschuhen unterwegs waren auch Frank Bock und Frank Schellenberg, die beide die Laufstrecke in unter 45 Minuten absolvierten und im Ziel, ebenso wie Jürgen Hagenlocher und Siegfried Till, erstmal glücklich über die gelungene Triathlonpremiere waren. Stark vertreten war auch Familie Klingel aus Nufringen. Nachdem Mathias Klingel im Vorjahr verletzungsbedingt in Tübingen nicht an den Start gehen konnte, holte er seinen Start in diesem Jahr nach. Sohn Alexander hatte bereits beim Auftakt der diesjährigen Auflage angekündigt, schneller als sein Vater sein zu wollen. Am Ende hatte jedoch Vater Mathias die schnelleren Beine, dennoch war auch der Sohnemann im Ziel überglücklich, den Premierentriathlon erfolgreich absolviert zu haben. Als Dritte im Bunde konnte sich Kerstin Klingel über einen starken vierten Platz in ihrer Altersklasse freuen, mit der insgesamt drittschnellsten Laufzeit des Tages verpasste sie bei ihrem ersten Triathlon das Podium sogar nur um hauchdünne 16 Sekunden. Zwar hatte Projektinitiator Nico Hoffmann vor dem Wettkampf bereits angekündigt, dass die Ergebnisse beim ersten Triathlon eher zweitrangig sind, dennoch war auch er am Ende stolz auf die starken Leistungen seiner Finisher. “Bei den Frauen haben es alle Starterinnen unter die Top 10 in ihrer jeweiligen Altersklasse geschafft, dass ist wirklich beeindruckend”, so Hoffmann beim Abschlussfest des Projekts. Als Grund dafür sahr er unter anderem die tolle Trainingsbeteiligung. “Wir waren bei fast jeder Trainingseinheit vollzählig”, bestätigte auch Co-Trainer Klaus Schmid, der gemeinsam mit Michele Lupo und Drummond Jacoy das Trainerteam vervollständigte, den Trainingsfleiß der diesjährigen Finisher. Verletzungsbedingt nicht am Start in Tübingen waren die beiden Ehninger Sven Pois und Andreas Meyer. Beide mussten kurzfristig ihren Start absagen, wollen aber in naher Zukunft den Premieren-Triathlon dennoch nachholen. Für alle, die sich dem Projekt Triathlon-Finisher auch gerne stellen würden gibt es bereits jetzt gute Neuigkeiten: 2017 geht “In 6 Monaten zum Triathlon-Finisher” in die nächste Runde, Informationen zum Ablauf gibt es dann wieder auf der Homepage der Radwelt Ehningen unter www.Radwelt-Ehningen.de. Dort ist auch ein Newsletter speziell für Interessenten am Projekt eingerichtet.












