Das Schlimme ist nicht, dass man kaputtgehst. Das Schlimme ist, wie lange man dabei noch so tut, als wäre alles ganz normal.. ~

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@sabbl19951
Das Schlimme ist nicht, dass man kaputtgehst. Das Schlimme ist, wie lange man dabei noch so tut, als wäre alles ganz normal.. ~
Ich war eine Weile nicht da. In den letzten Wochen war ich in einer Klinik und habe versucht, irgendwie wieder Halt zu finden. Morgen beginnt die dritte Woche in Folge, die ich wieder zuhause bin. Von außen betrachtet scheint vielleicht alles okay zu sein. Ich lächle, funktioniere. Sage, dass es mir gut geht. Dass alles in Ordnung ist. Doch die Wahrheit sieht anders aus. Ich habe das Gefühl, wieder in alte Muster zurückzufallen. Wieder zu fallen. Wieder dort zu landen, wo ich eigentlich nie mehr hinwollte. Es fühlt sich an, als würde ich ersticken. Als würde alles immer schwerer werden. Nach außen halte ich die Fassade aufrecht, weil ich nicht als Versagerin dastehen möchte. Weil ich niemanden enttäuschen will. Weil ich nicht zeigen möchte, wie sehr ich eigentlich kämpfe.
Doch innerlich zerbreche ich. Jeden Tag ein Stück mehr..
Atmen ist schwer. Leben ist schwer. Und ich weiß gerade nicht mehr, wie lange ich noch so tun kann, als wäre alles gut. Ich bin müde vom kämpfen. Müde vom Funktionieren. Müde davon, immer stark sein zu müssen.. ~
Es fühlt sich an, als würde alles wieder von vorne anfangen.
Als hätte ich mich keinen Schritt bewegt, obwohl ich so sehr versucht habe, da rauszukommen. Die Depression schleicht sich wieder ein, leise, aber spürbar. Und mit ihr kommt dieses Schweigen zurück. Ich merke, wie ich wieder stiller werde. Nicht, weil alles gut ist, sondern weil ich müde bin. Müde davon, mich zu erklären. Müde davon, das Gefühl zu haben, sowieso nicht verstanden zu werden.. Jedes Gespräch wirkt irgendwann wie ein Kreis, der sich schließt, ohne dass wirklich etwas ankommt.. Und dann sind da wieder diese Streitereien. Dinge, die ich nicht will.. Dinge, die ich nicht suche. Aber irgendwie passiert es trotzdem. Und am Ende bleibt bei mir dieses Gefühl hängen, als wäre ich der Auslöser für alles. Als würde ich alles falsch machen, egal wie sehr ich versuche, es richtig zu machen. Dabei will ich keinen Streit.. Ich will verstanden werden. Ich will einfach sagen können, was in mir los ist, ohne dass es sofort falsch ankommt, oder gegen mich verwendet wird. Aber stattdessen ziehe ich mich wieder zurück.. Werde ruhiger. Sage weniger. Nicht, weil da nichts ist, sondern weil zu viel da ist und ich nicht weiß, wie ich es noch ausdrücken soll.. Es fühlt sich an, als würde alles wieder von vorne anfangen.. Als hätte ich mich keinen Schritt bewegt, obwohl ich so sehr versucht habe, da rauszukommen. Die Depression schleicht sich wieder ein, leise, aber spürbar. Und mit ihr kommt dieses Schweigen zurück.
Und genau das macht mir Angst. Dass ich wieder an diesen Punkt komme, an dem ich einfach nur still bin. An dem ich alles in mir behalte, weil es sich sinnlos anfühlt, es auszusprechen. Weil ich das Gefühl habe, dass es eh niemand wirklich versteht..
Es ist, als würde ich langsam wieder verschwinden.. ~
Ich merke, dass ich langsam kalt werde, und das macht mir eigentlich Angst. Ich will gar nicht so sein, aber es passiert einfach, weil ich mich schützen muss. Du brauchst Ruhe und Zeit und ich gebe sie dir ab heute auch, wirklich. Aber ich kann nicht ewig warten, ohne dabei selbst kaputtzugehen. Du willst Ruhe? Okay, bekommst du, aber du wirst schnell merken, dass ich mich immer mehr zurückziehe, baue Mauern auf, obwohl ich mir eigentlich Nähe wünsche. Es fühlt sich oft so an, als wäre ich alleine damit. Ich will nicht distanziert oder gefühllos werden, aber gerade ist es der einzige Weg, wie ich mit allem umgehen kann.
Wenn du Ruhe brauchst, dann nimm sie dir. Ich respektiere das. Aber bitte versteh auch, dass es mich verändert und ich mich dabei selbst ein Stück verliere
Ich fühle mich leer und gleichzeitig viel zu voll. So viele Gedanken, so viele Gefühle, und ich weiß nicht einmal wohin damit.. es ist, als würde alles in mir schreien, aber niemand hört es..
Ich fühle mich allein. So unfassbar allein. Als würde ich untergehen, während die Welt einfach weiterläuft.. ich versuche über Wasser zu bleiben, aber es wird immer schwerer. Ich werde müde. So müde.. Dieser Druck in mir hört nicht auf.. er sitzt tief, drückt gegen meine Brust, nimmt mir die Luft.
Ich weiß nicht mehr, wie ich das alles aushalten soll.. Ich weiß nicht, wohin mit mir.. ich will einfach nur, dass es still wird.. das es aufhört. Und irgendwo tief in mir ist da noch ein kleiner Teil, der sich wünscht, dass mich jemand sieht. Das jemand versteht, wie sehr ich kämpfe. Das ich das nicht mehr alleine durchstehen muss.. 💭
Niemand spricht darüber, wie erschöpfend es ist, in diesem Zwischenraum zu leben. Zwischen "es wird besser“ und "ich halte das nicht mehr aus“.
Es ist ein leiser, unaufhörlicher innerer Kampf. Deine Gefühle pendeln hin und her, ohne jemals wirklich zur Ruhe zu kommen. In einem Moment hältst du an Hoffnung fest, redest dir ein, noch ein bisschen durchzuhalten. Und im nächsten bist du komplett ausgelaugt und fragst dich, wie viel du eigentlich noch tragen kannst. Du wachst auf mit Hoffnung und gehst schlafen, mit dem Gefühl, gescheitert zu sein. Du lebst irgendwie dazwischen, zwischen Heilung und Schmerz. Versuchst, einen Tag zu überstehen, der dich gleichzeitig zerbricht und irgendwie weitergehen lässt. Und das beängstigendste daran ist: du weist nicht, welcher Teil von dir morgen gewinnt.. ~
Es fängt wieder an.
Kopfschmerzen. Ruhig sein. Keine Motivation. Andere verletzen, die ich liebe. Laute Stimmen im Kopf. Alles falsch machen. Nichts essen. Unwohl fühlen. Angst, jemanden zu verlieren. Wieder in das schwarze Loch zu fallen.. ~
Es ist jetzt der vierte Tag in Folge, an dem ich lernen muss alleine zu sein. Vier Tage, die sich viel länger anfühlen, als sie eigentlich sind. Nach außen hin lache ich, funktioniere, sage, dass alles gut ist und das es mir gut geht. Und vielleicht glauben es die anderen sogar. Vielleicht will ich selbst auch, dass es stimmt.
Aber innerlich sieht es ganz anders aus.
Da ist diese Leere, die sich ausbreitet, je stiller es wird. Dieses Gefühl, dass mich das Alleinsein langsam auffrisst. Heute ist es besonders schlimm. Heute fühlt es sich nicht nur nach Einsamkeit an, sondern nach etwas, das mich von innen heraus kaputt macht.. Als würde ich daran zerbrechen, einfach nur mit mir selbst zu sein.. Ich habe das Gefühl zu ersticken.. Als würde mir die Luft fehlen, obwohl ich atme. Als würde alles zu eng werden, zu viel, zu schwer..
Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Und gleichzeitig bin ich noch hier.. 💭
„Du hast einen Rückfall.“.
Nein. Mir geht’s gut..
„Das sieht aber nicht so aus.“
Hab nur was schlechtes gegessen..
„Und die ständigen Kopfschmerzen?“
Wetterwechsel.
„Und das plötzliche auftreten von Herzrasen?“
Zu viele Energy Drinks.
„Und warum isolierst du dich wieder?“
Ist gerade ne stressige Phase..
„Das hast du gestern auch gesagt. Und vorgestern. Und den ganzen letzten Monat. Wann hast du das letzte mal jemanden erzählt, wie es dir wirklich geht?“
Die Leute haben ihre eigenen Probleme.
„Wann hast du aufgehört, an dich zu glauben?“
Ich glaube an mich..
„Nein. Du funktionierst. Das ist nicht dasselbe.“
Was willst du von mir??
„Dein Körper schreit seit Jahren. Und du hörst weg. Du gehst gerade kaputt, immer mehr.“
Bitte hör auf.. ~
Ich bin traurig, und diese Traurigkeit liegt schwer auf mir, wie etwas, das sich nicht abschütteln lässt. Ab morgen bin ich alleine und dieser Gedanke zieht mir den Boden unter den Füßen weg.. Es fühlt sich an, als würde etwas in mir leiser werden, als würde ein Teil von mir verschwinden, ohne dass ich ihn festhalten kann. In mir ist so viel, das raus will. Ich möchte weinen, schreien, alles loslassen. Aber es bleibt stecken, irgendwo tief in mir und drückt nur noch mehr..
Die Stille macht mir Angst. Dieses Alleinsein, das sich nicht wie Ruhe anfühlt, sondern wie ein endloser Raum, in dem ich mich selbst nicht finde. Ich habe Angst, daran zu zerbrechen. Angst, dass ich mich verliere. Angst, dass ich nicht stark genug bin, das alles auszuhalten. Und manchmal habe ich sogar Angst vor der Angst selbst, weil sie so groß wird, dass sie mich ganz einnimmt. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich weiß nur, dass ich da durch muss, auch wenn es sich anfühlt, als würde ich dabei ein Stück von mir verlieren.. ~
Ich bin müde. Nicht die Art von müde, die Schlaf heilt, sondern die, die in den Knochen sitzt und im Kopf schreit. In mir ist ein ständiges Schwanken, zwischen dem Wunsch, einfach zu sterben und dem verzweifelten Festhalten an einem Leben, dass sich gerade nicht lebendig anfühlt..
Die Stille sollte Ruhe bringen, sagen sie. Aber für mich ist sie laut. Viel zu laut.. Gedanken, Stimmen, Erinnerungen.. alles drängt sich nach vorne, bis ich mich selbst kaum noch hören kann.
Also lenke ich mich ab.
Immer wieder. Nur um nicht fühlen zu müssen, was da ist. Und gleichzeitig sehne ich mich genau nach dem Gegenteil, nach Ruhe. Nach einem Moment, in dem es endlich still ist, ohne dass es weh tut.
Ich funktioniere im Überlebensmodus. Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug. Obwohl ich längst keine Energie mehr habe.. Meine Batterie ist leer,und trotzdem laufe ich weiter, weil stehen bleiben sich noch schlimmer anfühlt.
Ich weiß nicht, ob das jemand wirklich versteht. Aber es ist echt.
Und ich bin noch hier.. ~💭
Da ist etwas passiert, das ich nicht einfach abschütteln kann. In einem Moment, in dem wir gestritten haben, hast du Dinge gesagt, die mich tiefer getroffen haben, als ich es jemals erwartet hätte- gerade von dir. Von der Person, von der ich immer dachte, dass sie mich am meisten schützt, nicht verletzt.
Und seitdem fühlt es sich so an, als wäre etwas in mir zerbrochen. Etwas, das vorher selbstverständlich war, Vertrauen, Sicherheit, dieses Gefühl, bei dir aufgehoben zu sein. Ich merke, dass ich anders geworden bin. Vorsichtiger. Leiser. Vielleicht auch distanzierter. Nicht, weil ich das will, sondern weil ich nicht weiß, wie ich mich davor schützen soll, nochmal so verletzt zu werden. Das Schwierige ist: Ich liebe dich ja trotzdem. Aber gleichzeitig tut es weh, an das zu denken, was gesagt wurde. Es hallt nach. Und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, weil ich nicht einfach so tun kann, als wäre nichts passiert. Ich fühle mich irgendwie zwischen zwei Welten, zwischen dem Wunsch, dass alles wieder gut wird, und der Angst, dass dieser Riss nicht einfach verschwindet.
Ich brauche, dass du verstehst, was das mit mir gemacht hat. Nicht nur oberflächlich, sondern wirklich. Denn gerade weiß ich selbst nicht, wie ich damit umgehen soll.. ich weiß nur, dass es mich verändert hat. ~ 💭
„Du gehst gerade kaputt.“
Nein. Ich bin nur müde.
„Du bist müde, seit du aufgewacht bist. Und gestern. Und die ganzen letzten Wochen.“
Es ist gerade nur eine Phase.
„Wann bist du das letzte Mal morgens aufgewacht und hast dich auf den Tag gefreut?“
…
„Du isst nicht mehr richtig. Du antwortest kaum noch. Du duscht, weil du musst, nicht weil du willst.“
Ich funktioniere doch.
„Du funktionierst. Du lebst nicht.“
Was soll ich denn machen? Aufhören? Ich kann nicht aufhören, auch wenn ich wollte..
„Du musst wieder raus, lenk dich ab.“
Ich bin zu platt.
„Du bist leer. Das ist was anderes.“
Hör auf.
„Du sagst jedem, dass es dir gut geht. Aber dann liegst du da und starrst an die Decke und weist nicht, warum du heulst.“
Hör einfach auf Kopf, bitte…
Und manchmal frage ich mich, ob irgendjemand merkt, dass ich schon lange darin verloren gegangen bin.
Ich war mal sooo voller Strahlen. Voller Träume und glitzernden Augen vor Fröhlichkeit. Nur ist es jetzt weg. Völlig verschwunden. Geblieben ist der Nebel in meinem Kopf. Dieses dunkle Grau, dass sich über alles legt und mich verschlingt. Früher war alles lauter. Farben heller. Gefühle stärker. Ich habe gelacht, bis mein Bauch wehgetan hat. Die Welt war groß und ich mittendrin. Heute fühlt sich alles gedämpft an. Als hätte jemand den Ton heruntergedreht.
Menschen reden mit mir, ich nicke, lächle, sage die richtigen Dinge. Aber ihre Worte erreichen mich kaum. Sie prallen irgendwo im Nebel ab, bevor sie wirklich bei mir ankommen. Manchmal stehe ich morgens auf und frage mich, womit ich den ganzen Scheiß verdient habe. Wann dieses Grau langsam in mich hineingekrochen ist. Es war kein lauter Moment, eher wie Frost, der sich nachts still über eine Landschaft legt. Erst merkt man nichts. Und dann ist plötzlich alles gefroren. Die Dinge, die mir früher so viel bedeutet haben, fühlen sich so fremd an. Musik klingt leer. Erinnerungen wirken wie Szenen aus einem fremden Leben. Als würde ich jemand anderem dabei zusehen, glücklich zu sein.
Und das Seltsamste ist: ich vermisse mich selbst.
Dieses Mädchen mit den funkelnden Augen. Mit Hoffnung in der Stimme und Wärme in der Brust. Ich weis noch, wie sie war. Aber ich spüre sie nicht mehr. Jetzt ist da nur noch diese ruhige, kalte Leere. Kein Sturm. Kein Feuer. Kein Licht. Nur Nebel.
Und manchmal frage ich mich, ob irgendjemand merkt, dass ich schon lange darin verloren gegangen bin. ~
Wie ich die ganze Zeit über mich denke:
Ich hasse mich selbst. Ich enttäusche nur alle. Ich bin nichts wert. Ich bin schwach. Ich habe versagt als Mutter. Ich habe versagt als Freundin. Ich mache, seitdem ich da bin nur alles kaputt. Ich bin kaputt. Ich bin nicht gut genug. Ich bin nicht die Person, die ich gerne wäre. ~
Während die Dunkelheit meinen Kopf besetzt und Körper und Geist sich Hand in Hand gegen alles wehren, was mich fühlen lässt, während auf der Brücke, über die ich laufe, keine Laterne mehr glüht, und ich komplett alleine meinen Lebenssinn suche bis mein Kopf mich besiegt.
Ich weis, dass es schwer ist zu verstehen, denn du siehst nicht, was ich sehe. Du siehst nicht, wie tagelang die Nächte immer kürzer werden. Und du siehst nicht, dass es Tage gibt, an denen es leichter wäre zu sterben.
Ich bin nicht verrückt, ich bin vom Leben müde, weil ich nichts als Überforderung fühle. Ich bin ausgebrannt und überreizt in einer Welt, in der noch mehr Feuer gelegt wird und keiner mehr heilt. ~
Borderline zu haben bedeutet oft in Streitsituationen zu geraten, obwohl du eigentlich nur deine Gefühle kommunizieren wolltest. Aber weil du nie gelernt hast, wie man das richtig macht, eskaliert es plötzlich wieder und alles wird größer als du wolltest. Am Ende fällst du in ein Loch voller Selbsthass, weil du es wieder nicht geschafft hast, es einfach nicht verstehen kannst und du dachtest, dass du es diesmal besser schaffst.. ~