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by anjaleice
rot grün lila
lila
Worte zu verfassen, die in Jahren dich selbst hinterfragen lassen
Gedanken entstehen nur dann, wenn man seinem Kopf die Freiheit gibt, zu denken. Kein Hinterfragen des eigenen Denkens, nur das Hinterfragen des Gedachten.
Jede Revolution war zuerst ein Gedanke im Kopf eines Menschen.
R.W. Emerson (via jedentageinzitat)
W E R T E
Was sind Werte, die zählen? Von Mensch zu Mensch hat jeder seine eigenen aber doch zu anderen ähnliche Prinzipien was diese Sache angeht. Kann man trotzdem sagen, was pauschal richtige Werte sind? Die Frage ist auch, für was Wörter eigentlich da sind. Vielleicht sind sie wie eine Vertragsvereinbarung für sich selbst, wie man als Individuum handeln und existieren möchte. Und wenn sich solche Werte mit den von anderen überschneiden, entstehen schleichend enge Freundschaften und Bindungen, sofern diese Werte gleich bleiben. Es ist nicht ziemlich anders als mit Hobbys und Interessen, nur sind Werte und Ziele im Leben ein wenig tiefgründiger und nicht dermaßen oberflächlich. Man könnte meinen, Werte sind etwas, was man für das eigene Tun besonders wichtig hält, aber ist das wirklich wahr? Sagt man so häufig, dass Fleiß und Ehrgeiz die richtigen Werte sind? "Ich möchte dir die wichtigen Werte vermitteln." Damit meint man doch häufig, wie man sich im Umgang mit anderen Menschen zu benehmen hat. Geduld wäre doch ein so Wert oder das allgemeine Teilen mit anderen Menschen ohne Nachzudenken oder es vorher verlangt haben muss. Dieses intuitive Handeln, nicht aus dem Kopf heraus, sondern aus dem Herzen. Etwas machen, weil man es selbst für richtig hält, und nicht weil man es von außen gesagt bekommen hat. Es ist dasselbe Spiel zwischen den guten Werten und Intelligenz. Sie werden angeboren. Intelligenz übermittelt man durch Erfahrung, Wissen und ein vornehmes auftreten. Doch logisches Denken gehört zu diesen Dingen ja nicht dazu. Empfindet ihr jemanden als intelligenten Menschen, der für eine Klausur alles auswendig lernt oder ist für euch jemand intelligent, der den Test mit Logik und Zusammenschlüssen meistert? So auch bei den Werten: Sie können mithilfe von guten Taten oder Nettigkeiten verschleiert werden, aber diese Taten sind oft dazu da, um sein eigenes Ansehen zu steigern oder um einen Nutzen daraus zu ziehen. Die Gemeinsamkeit der Werte und der Intelligenz lebt in der Erziehung. Wer als Kind lernt, WIE man denkt und WAS richtig ist, handelt später damit intuitiv, da als Kind oft die Meinung anderer weniger wichtig ist, als irgendwann später. Und dieses früh Gelernte verwurzelt sich tief in seinem Inneren und bestimmt oft über das Leben des Menschen.
Menschen. Eine Meisterleistung und nahezu eine Unmöglichkeit sie zu verstehen. Ist die Notwendigkeit vorhanden, sie zu verstehen? Die einzigen Gründe warum Menschen miteinander Zeit verbringen, sind Gefühle und der Zweck zu etwas. Was bleibt denn übrig? Wenn man keine Freunde hätte, würde die Einsamkeit die meisten ersticken und so sehnen sie sie nach Gesellschaft. Die Kommunikation und Zusammenarbeit der Menschen ist wohl oder übel auch der Grund für den geistigen und technischen Fortschritt. Wie weit aber die Griechen oder die alten lateinamerikanischen Stämme mit dem Fortschritt wären, wenn sie keinen negativen Einfluss im Sinne von Kriegen und Versklavungen am eigenen Leibe erfahren hätten? Wenn sie bis zum jetzigen Zeitpunkt ihre Denkweisen beibehalten hätten? Wenn es nicht eine zentral-europäische und nordamerikanische Supermacht von Technologien gibt, sondern die ganze Welt an technischen Fortschritten arbeitete mit jeweiligen Fachgebieten? Ein Utopia. Nichts weiter. In dieser Konstellation nicht mehr möglich und nur dann in nächsten Läufen der Welt verhinderbar, wenn Menschen ihr eigenes Wohl nicht zum Übel eines anderen maximieren. Habgier hat alles zerstört, aber wie würde so ein Utopia mit so einer großen Population funktionieren? Bei 7 Milliarden Menschen können nicht 7 Milliarden Menschen zufrieden sein. Ob sich irgendjemand an einen Plan hingesetzt hat, in der es keine Ungerechtigkeiten gibt? An einem Schulsystem was Schüler den Begriff “Macht” als etwas negatives darstellt? Schon in den frühen Jahre sollte eingetrichtert werden, dass eigene Bedürfnisse nicht ohne Skrupel und ohne Rücksicht durchgesetzt werden sollen oder gar dürfen. Aber wäre das nicht wieder Manipulation? Ein Überwachungsstaat? Wer entscheidet, ob dieses Machtverlangen schlecht ist? Der gesunde Menschenverstand. Und wenn jemand geistig nicht gesund ist? Man merkt schon, es ist wie eine Gleichung in der eine unkontrollierbare Variable unzählige perfekte Konstanten aus der Bahn werfen kann. Es gibt keine perfekte Lösung, ein 100% reines Produkt. Jedoch ist es notwendig, wenn man ein 1% reines Produkt in die Hand nimmt, und endlich daran arbeitet.