#AFBMC - Go social or go home
Die Branche feiert sich nicht, sie analysiert sich, setzt sich mit Problem auseinander und endet mit einem ehrlichen Appell. Was war, was ist, was kommt, wer geht, wer bleibt? Wichtige Fragen auf einer Social Media Marketing-Konferenz im November - die Ideen und Pläne für das kommende Jahr sprudeln schließlich schon.
Eine Betrachtung nach Plattformen und Buzzwords:
(1) Facebook
Durchgängiger Tenor ist: Facebook bleibt (für Deutschland) wichtig! Fast 80 Prozent aller deutschen Internetuser nutzen mindestens ein Facebook-Produkt (Facebook, Messenger, WhatsApp oder Instagram) und damit nicht genug, denn 40 Prozent der Zeit, die wir Deutschen an unserem Smartphone verbringen, verbringen wir innerhalb Facebook-Familie. Der Experte der GfK meint sogar: "Wer in Deutschland mobil denkt, kommt an Facebook nicht vorbei."
(2) Instagram (IG)
Auch zur Facebook-Familie gehörend wird Instagram 2016 unumgänglich - IG ist ein Ist-Kanal mit prächtiger Zukunftsprognose. Die Zuwachsraten und Interaktionsraten sprechen eine deutliche Sprache; Instagram ist deutlich von der Sättigung entfernt, der Facebook sich gegenübersieht. Die IG-Nutzer sind jung, agil, interessiert und (für Marketeer keine unwichtige Erkenntnis) noch im oberen Einkommenssegment. Instagram ist geprägt von Trends, Authentizität und der Community.
(3) Snapchat
Wo Instagram schon als etablierte Größe gilt, will Snapchat in Deutschland noch hin; und es könnte 2016 soweit sein. Snapchat ist easy, jung, frech, fehlerhaft und deswegen charmant. Im Vergleich zu Instagram ("wie eine Hochzeit - Hochglanz, Perfektion), charakterisiert der Experte Snapchat als 'Chips essen auf dem Sofa mit den Kumpels'. Snapchat lebt von seiner Schnelle und Vergänglichkeit, denn ähnlich wie in der realen Welt, sinkt auch die Aufmerksamkeitsspanne in Social Media.
Buzzwords:
(1) Content
Content bleibt King, Content bleibt entscheidend. Jede Plattform bietet und fordert Unterschiedliches, aber die gemeinsame Wahrheit bleibt, dass nur gute, kreative und mutige Inhalte gegen den User-generated content bestehen können, der zum Teil höchste Kreativitätskriterien erfüllt. Denn "attention is war" - besonders für Marken und Produkte.
(2) Crossmedia
Offline reicht schon lange nicht mehr, aber online auch nicht mehr; denn wer online bestehen will, muss in der Regel auch offline etwas zu bieten haben. Was früher Marketingmix hieß, ist jetzt Crossmedia - die Bedeutung bleibt. Menschen funktionieren (noch) nicht nur in einem Medium, clevere Marken und Kampagnen nutzen und verbinden die Vorteile aller sinnvollen Plattformen.
Deswegen: Go for it, go social or fall behind!











