Du wurdest im kalten Norden geboren. Im Land, in dem die Sonne, der gierigen Dunkelheit, jedes Jahr auf's Neue hoffnungslos ausgeliefert scheint. Und betratest du den Raum, da fiel dein eigener Schatten vor dich, als hätte er all deine ungesagten Worte verraten wollen. Während du durch Menschen blicktest, mit grauen Schleiern im Auge. Als wären Welten zerbrochen. Heimlich, in vergessener Zeit. Und manchmal meinte ich glauben zu können, dass der einzige Ort an dem ich sicher schien, die Momente waren, als deine Blicke auf mir ruhten. Vielleicht auch deswegen, weil du trotzdem nach Farben suchtest, waren sie doch mit der Zeit vergraut und auch wenn zu wenig von allem vorhanden schien. Welt drehte sich für dich weiter, trotz den leisen Hasstiraden, die dein verteertes Herz wimmern mochte. Und Alles was du nicht sagtest, das hatte ich leise totgeschwiegen. Ja, als hüteten wir Geheimnisse, deren Wahrheit nur wir kannten. Es war okay. Weil wir beide wussten, dass das hier nie gut werden würde. Und doch setztes du alles daran, mir Wege zu zeigen, die mich der Sonne hätten näher bringen können. Wo du sie doch selbst zu selten zu Gesicht bekommen hattest, nie angekommen warst. Ja, auch wenn du insgeheim wusstest wie hoffnungslos es für mich schien. Wir haben es uns nie gesagt, doch wussten wir es beide.
Hätten Welten geschenkt, zerstört, nur um dem Anderen seinen Schmerz zu nehmen.

















