Was soll ich sagen. Ist dies nun ein Trauertag oder ein Tag der Trauer ? Ich weiß nicht so recht. Ein bisschen Trauer wird auf ewig mitschwingen, auch wenn sie nicht mehr so schwer wiegt. Aber zu dieser Jahreszeit, ja, da wiegt doch alles ein bisschen schwerer als sonst. Wenn die Farben des Herbsts verblassen und ich doch immer nur mit den farblosen Resten des vergangenen Sommer zurück beibe, nein, kann es nicht schön reden. Mit der Hoffnung die Kälte währt wieder nicht ganz so ewig. Und doch scheint der Winter immer länger bleiben zu wollen als nötig. Ein ungeladener Gast, der die Tür nicht findet, auch wenn man ihn bittet zu gehen. So war’s immer schon. 4 Jahre. Ja, das sind viele Winter, die ich überlebte. Schon fast so lange her, dass sich der Wochentag an dem wir uns das letzte mal sahen wiederholt. Über der Halbzeit. Unentschieden ? Endgültig ? Und doch kommt es mir immer vor wie in einer anderen Parallele, ganz weit weg von meinem neuen Leben entfremdet. Die Linien die sich nicht trafen. Und doch ist es passiert. Du bist mir passiert. So weit es auch weg scheint. Und mein Herz ja, das wird sich für immer daran erinnern. In all diesen Wintern die ich noch überleben werde. Es sitzt tief, aber es ist okay. Ich habe dich geliebt und ja es war großartig und unendlich grausam zugleich. Aber so ist es eben, „das mit der Liebe.“ Du hast sie mir gezeigt. Durch dich habe ich verstehen können, auch wenn es so unendlich weh tat. Aber manchmal muss es eben weh tun. Einen Platz da drin wirst du immer haben, aber auch nur weil dieser Riss nicht gefüllt werden kann.
Zeit heilt was sie kann, mit dem Rest muss man leben lernen.













