Gedicht und Photo von pangarina-angelin-a
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Gedicht und Photo von pangarina-angelin-a
In der Unergründlichkeit der Gedanken einer anderen Person entstand die Idee dass der 30. Januar ein gutes Datum sei um sich an einen früheren 30. Januar zu erinnern was vermutlich wenig Nutzen hat aber auch so gut wie nicht schadet somit erkläre ich mich solidarisch mit anderer Leute Gedanken und gedenke angemessen mit
Wo bleibt die Zeit fragt man sich öfter je älter man wird
Als würde man warten ohne zu merken dass man schon längst aneinander vorbei ging
Was soll ich hier fragt sich die Zeit überall gleich und geht einfach weiter
Am 30. Januar abends
Nun war er endlich auf dem Thron, der größte Kanzler aller Zeiten Nicht selbst erkämpft hat er die Macht, andere mussten den Weg bereiten.
Sie marschierten, marschierten mit Sang und Klang Immer weiter, immer weiter - in den Untergang!
Noch hielt man die wogende Menge zurück, mit ausgestreckten Armen. Bald wurden sie Teil der braunen Horden und kannen nicht Furcht noch Erbarmen.
Sie marschierten, marschierten mit Sang und Klang Immer weiter, immer weiter - in den Untergang!
Ein Meer aus Fackeln erhellte die Nacht, es waren wohl Myriaden. Die Schatten all der Fackeln tanzen gespenstergleich über versteinerte Fassaden. Sie proben schonmal den Totentanz, der Teufel bläst die Schalmei Am End brechen nicht nur Marmor und Stein, auch die Herzen geh'n schließlich entzwei.
Sie marschierten marschierten mit Sang und Klang Immer weiter, immer weiter in den Untergang.
Januar
'Rühren', würde ein Kirchenmusiker texten, '...ist nicht nur ein Wort, rühren, das sind Worte und Taten!' Dessen eingedenk rührt dieser 30. Januar an meine eigene Unsicherheit und ich denke daran, wie mir am Morgen beim Radfahren ein kalter Wind Tränen in die Augen trieb. Tränen der Erdverbundenheit mögen dabei gewesen sein, eine Erdverbundenheit, wie sie einem Baum immanent ist, was, ja, schlussendlich auch mir die eine oder andere Rührung abringt, als wäre ich erdverbunden und nicht gerade im 2. Obergeschoss...
30. Januar
Der Januar greift mit eisigen Fingern nach dir
Da ist es wieder: das vertraute Gefühl, jeden guten Vorsatz zu verliern
Im weißen Wartezimmer des Jahres gefangen
Die Minuten dehnen sich ins Unendliche
Ein Augenblick hat sich in deinen Wimpern verfangen
Egal wie eng du den Schal um dich wickelst
Sein kalter Atem sitzt dir im Nacken
Lässt deine Motivation einfach sacken
30. Januar, wirklich niemand hat dich vermisst
Ach du hast es nicht mal verdient, dass man dich disst
Bist so viel vergesslicher als der 29. Februar
Spürst du den Winterblues so wie jedes Jahr?
Geschrieben für @montagsgedicht
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winter 2023
heimat nennen sie ein brot aus der backfabrik harte kruste keine körner
heimat nennen sie den drahtverhau um ihre herzen in ihrem kopf
heimat nennen sie den deutschen traum vom weißen land stahlgrau
dieses wort ist untot ein wiedergänger geh ihm aus dem weg
Montagsgedicht
Der nächste Montag fällt auf den 30. Januar. Das Datum ist das Stichwort. Ein Stichwort, das den Jahrestag ignorierte, wäre unangebracht. Verseht eure Beiträge bitte mit den tags ‘montagsgedicht’ und ‘30. januar’. Vielen Dank. Teilnahmebedingungen wie immer.