INVITATION L'Agulhas, South Africa, 2025 Sony ZV-E10
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INVITATION L'Agulhas, South Africa, 2025 Sony ZV-E10
Afiada. Pontuda. No meu dia a dia desde que eu tinha nove anos. Me deixa com marcas pelo corpo. Meus dedos...sofrem dez vezes por dia. Braços, pernas e barriga recebem sua visita dia após dia. Já nem dói mais. Fina e pequena...cortante. Agulhas, agulhas e mais agulhas. Quantas já tocaram a minha pele? Quantas já me fizeram sangrar? Não importa. Elas me trazem equilíbrio. Por meio delas meu corpo recebe o líquido da vida, que não me deixa morrer. Minhas marcas me lembram que eu sobrevivi. A batalha não vai acabar tão cedo. Mas as agulhas sempre serão minhas aliadas na guerra.
Agulhas Sunrise by Axel Bührmann https://www.flickr.com/photos/9852972@N03/53327424605
Clara Assis Intocável Série fotográfica 2023
Südafrika 2019 - Teil 18
21. Dezember 2019
For my english speaking readers: Today: the stone in the front windshield
Herrschaften und Oukies!
Heute haben beim Frühstück fassungslos dem rangieren auf der Strandstreet, vor unserem Haus, zugesehen.
Fantastillionen an Menschen pilgerten an unserem Haus vorbei. Die Autos wurden hemmungslos zugeparkt. Es ging nix vor und nix zurück. Was war da denn los?
Kersmark war da los! Der örtliche Weihnachtsmarkt, bestehend aus maximal 10 Ständen. Aber offenbar ist es DAS Ereignis in Jongensfontein.
Zum Glück mussten wir das Zimmer erst bis bis um 11 Uhr verlassen, da war die größte Rangiererei bereits vorbei und viele Menschen schon wieder auf dem Rückzug.
Um nicht auch noch durch den Trubel von Stilbaai zu müssen, fuhren wir an der Küste entlang, über Schotterpisten, in Richtung Westen.
Heute war irgendwie nicht unser Tag. Kaum auf der Gravelroad gerieten wir in eine Radsportveranstaltung. Es kamen uns nicht nur zig Radfahrer entgegen, sondern auch etliche Service Wagen. In einer Kurve hätten wir dann auch beinahe noch einen der Radsportler auf dem Kühler gehabt, da der Blödmann auf der falschen Straßenseite fuhr.
Zum Glück bog die Veranstaltung kurze Zeit später rechts ab und es gab nur noch die üblichen Verdächtigen auf der Straße.
Was haben wir auf der Strecke viele der Blue Cranes (Paradieskraniche) gesehen. Unglaublich! Micha meinte nur: "...und Du erzählst mir immer, wie selten die sind. Das stimmt überhaupt nicht!"
Und plötzlich sahen wir von weitem Geier am Himmel kreisen. Als wir näher kamen hockte eine ganze Mannschaft am Boden - wir konnten aber nicht ausmachen, was die da so interessant fanden.
Unser Zwischenziel des heutigen Tages war die Fähre von Malgas. Die verschlafene kleine Siedlung am Fluss wurde 1819 durch den englischen Kaufmann Joseph Barry gegründet.
Die Overberg Region litt damals unter einer schweren Dürre und Kaufmann Barry gelang es, mit seinem Kutter "Duke of Gloucester" Reis und Mais von Kapstadt aus in die Breede River Mündung zu transportieren, von wo aus die Waren mit Ochsenwagen in die damals schwer zugängliche Overberg Region befördert wurden.
Malgas ist heute ein reiner Urlaubsort. An der Südseite des Flusses reiht sich ein idyllisches Ferienhaus an das nächste, alle mit eigenem Bootssteg und Motorboot.
Ich hatte bei der Planung entdeckt, dass es in diesem Teil des Western Cape noch eine Besonderheit gibt: eine mit Menschenkraft bewegte Fähre. Die Letzte ihrer Art in Südafrika (angeblich sogar weltweit, aber das würd ich jetzt nicht unterschreiben wollen) und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Die Strecke war gut in Schuss, es war wenig Verkehr und wir genossen unsere Tour durchs Land zur verschlafenen kleinen Siedlung Malgas am Breede River.
5 Kilometer vor Malgas passierte es dann! Ein Südafrikaner kam uns in einem Affenzahn (ist üblich bei Südafrikanern) entgegen, er wirbelte einen Stein auf und der flog zielsicher in unsere Windschutzscheibe! Bamm!
Erstmal stehen bleiben und sammeln und Schaden begutachten. Zum Glück ziert das "Spinnennetz" nur die Beifahrerseite, dennoch ziehen sich Risse überall hin. So ein Dreck!
Was jetzt? Erstmal den Mietvertag studieren und versuchen die Leihwagenfirma zu informieren. Bis ich bei der schlechten Verbindung dem Typen die Sachlage erklärt hatte, das dauerte....
Autokennzeichen durchgeben, Mietvertragsnummer durchgeben, erklären wo man ist, kennt er gar nicht, was ist in der Nähe, wo fahren wir als nächstes hin usw. usw.
Jetzt will man uns am Montag jemanden zur Begutachtung nach Gordons Bay, unserer nächsten Station, hinschicken. Ich bin gespannt, ob das klappt! Um die Sache nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, habe ich heute Nachmittag gleich mal etliche Emails mit Foto zu jeder Email-Adresse von Thriftys geschickt, die ich finden konnte. Wir sind gespannt, was das kosten wird.
Zwischenzeitlich waren wir endlich in Malgas an der Fähre angekommen. Die Ponton-Fähre in Malgas verkehrt nach Bedarf - und ausgerechnet heute war natürlich großer Bedarf. Vor uns standen schon 7 Autos - wir waren das achte.
Die Fähre ist auf gut 100 Kilometern des Breede Rivers die einzige Möglichkeit den Fluss zu überqueren. Je nach Verkehrsaufkommen ziehen ein bis drei Mann den Ponton mit maximal 4 Autos (je nach Größe) von Hand über den Fluss.
Die Überquerung dauert nicht mehr als 10 Minuten und ist ziemlich spannend. Die Männer haben eine Art Geschirr umgeschnallt und legen sich damit ins Zeug.
Interessant war auch die "Sicherung" der Fahrzeuge an Bord: eine Holzplanke unter jeden Reifen und fertig. Bei der Auffahrt und Abfahrt muss man ein kleines Stück durchs Wasser, um auf die Fähre zu kommen.
Auf der anderen Seite steht bereits seit geraumer Zeit das Nachfolgemodell der Fähre. Wann die jedoch den Betrieb aufnehmen wird, steht allerdings in den Sternen. Eins steht fest: in diesem Jahrzehnt auf keinen Fall mehr!
Keine 3 Kilometer von der Fähre entfernt folgt gleich das nächste Kuriosum: die "Breede River Trading Post". Ein Tante Emma Laden mitten im nirgendwo, eröffnet 2006.
Seit November 2018 gibt es daneben auch noch eine Kneipe. Wobei ich Kneipe jetzt übertrieben finde. Es ist eine zugige Bretterbude, die nicht einmal einen Fußboden hat, sondern Sand. In dem Sand spielen die Kinder, scharren die Hühner nach Essensresten der Gäste und schläft der Hund in Ponygröße.
Und weil es eben keine feste Behausung ist, sondern mehr so Outdoor, darf darin auch gequalmt werden (inklusive dem Chef). Das Klo ist draußen und ebenfalls eine Bretterbude.
Die Burger sollen angeblich so toll sein, dass sich die Prominenz aus Kapstadt und sonst woher extra mit dem Hubschrauber einfliegen lässt. Also, ich würde dafür noch nicht einmal eine Donkeykarre mieten. So spitze fanden wir die Burger nämlich nicht.
Anschließend ging es für uns über Bredasdorp und Struisbaai nach Agulhas, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents.
Heute Abend haben wir schnell noch eine Runde zum Leuchtturm gedreht (etwa 1000 Meter unserer Unterkunft entfernt) und sind noch kurz in den Nationalpark rein.
Zum Abendessen waren wir in einem Laden namens "Zuidste Kaap" und "3 Oceans Pub". Merke: wenn ein Laden nicht bis 3 zählen kann und bei nur 2 vorhandenen Ozeanen vor der Haustür, von insgesamt 3 faselt, sollte man die Finger davon lassen!
Es grüßen
Angie, Micha und der Hasenbär
Sonhe. Pode sonhar. Sonhar sempre será permitido. Um grande sucesso começa pelo cruzamento dos sonhos com as ideias. Assim o sucesso é concebido. A ação é o período gestacional e depois de muito movimento, cuidado, empreendimento, planejamento, nasce um projeto, pequenino, frágil, que merece toda atenção. Como qualquer coisa na vida, o amor é fundamental! Então aquele projeto cresce, se desenvolve e se torna um grande sucesso. Nunca deixe de sonhar, nunca deixe de envolver amor ao seu projeto, e, pode ter certeza que o sucesso virá. Quer um grande sucesso? Envolva amor em tudo que fizer. #homemnocroche #hombrestejedores #menincrochet #tejedores #crochenistasdobrasil #agulhaspelomundo #crochet #crochemasculino #croche_solidario #crocheteirosdobrasil #agulhas #crochetintheworld #crocheting #ilovecrochet #crochemoderno #ganchillo #man #bigode #menstyle #handmade #handmadecrafts #buenasvibras #artesanales (em Jacareí)
Started the day at Agulhas National Park, the southern-most tip of the African Continent.
FUNCTIONING, BUT FORGOTTEN L'Agulhas, South Africa, 2025 Sony ZV-E10