seen from United States
seen from United States

seen from United Kingdom
seen from China
seen from United States

seen from Germany
seen from United States

seen from Malaysia
seen from Malaysia

seen from Malaysia
seen from France
seen from United States

seen from United States

seen from Malaysia

seen from Angola
seen from Türkiye
seen from France
seen from China
seen from United States
seen from United States
Andreas Baum
Gender: Male
Sexuality: Gay
DOB: 5 July 1978
Ethnicity: White - German
Occupation: Politician (Pirate Party, Independent)
Der beste Kaffee
Neu im Blog: Der beste #Kaffee im Land der Teetrinker. via Felix Olschewskis #Urgeschmack ps Und der beste Käsekuchen der Welt.
Teetied – das Teeritual der Ostfriesen. In dieser Region fließt zehnmal so viel Tee die Kehle herunter wie in der übrigen Republik. Und während der Teekonsum der Briten und Inder weltberühmt ist, hat Ostfriesland den größten Teeverbrauch pro Kopf. Weltweit. Wie passt eine Kaffeerösterei in dieses Umfeld?
Dieser Frage geht Andreas Baum nach. Im Jahr 2013 gründete er in Leer seine Rösterei und…
View On WordPress
Andreas Baum - Wir waren die neue Zeit
Forefathers: Read a book about your country's independence
Da Deutschland niemals wirklich seine Unabhängigkeit erlangen musste, haben wir uns entschieden, für diese Aufgabe ein Buch über die Zeit unmittelbar nach der Wende zu lesen, die in ihrer Bedeutung für Deutschland einer erlangten Unabhängigkeit ähnlich ist und unser Land zu dem gemacht hat, was es heute ist.
„Wir waren die neue Zeit“ beginnt sehr kurz nach dem Fall der Mauer. Berlin scheint sich in einer Art Ausnahmezustand zu befinden und ist beinahe ein rechtsfreier Raum, denn die Ost-Polizisten schauen demonstrativ weg, wenn Linke, Autonome oder Nazis mehr oder weniger illegale Aktionen durchführen oder Ordnungswidrigkeiten begehen. In dieser Zeit besetzen Linke aus unterschiedlichsten Teilen der Gesellschaft – Studenten wie Handwerker, Ossis wie Wessis – zahlreiche leerstehende Häuser in Ostberlin. „Die Häuser denen, die drin wohnen“ ist das Motto.
Der Ich-Erzähler Sebastian Brandt besetzt mit einer zunächst noch sehr überschaubaren Gruppe Studenten gleich eine ganze Reihe zusammenhängender Häuser inklusive zweier Innenhöfe. Es dauert nicht lange, bis rund 70 Menschen dort wohnen und verschiedene Fraktionen bzw. Wohneinheiten bilden, vom Frauenhaus über das Künstlerhaus bis zu den Punks. Im Innenhof finden regelmäßig Feste statt, zu denen auch die bürgerliche Nachbarschaft eingeladen wird und sogar eine hauseigene Kneipe gibt es. Doch das Leben ist nicht immer so harmonisch wie es auf den ersten Blick scheint. Auf den regelmäßig stattfindenden Plenen werden immer wieder Themen wie Sexismus, vegane Ernährung sowie Streitigkeiten zwischen einzelnen Bewohnern heiß diskutiert. Jeder versucht, getarnt durch politische Parolen, seine persönlichen Interessen durchzusetzen. Weitgehende Einigkeit herrscht nur im Kampf gegen Polizisten und „Faschos“, welche in den Augen der meisten Hausbesetzer wohl gleichzusetzen sind.
Der Roman ist eine Mischung aus kritischer Auseinandersetzung und nostalgischen Erinnerungen des Autors, der diese Zeit in Berlin offenbar selbst als Student miterlebt hat. Er schreckt auch vor einem bekannten Schandfleck der damaligen linken Szene, dem Pädophilie-Skandal, nicht zurück, auch wenn er diesen nur kurz am Beispiel der real existierenden Indianerkommune thematisiert.
Die Geschichte beginnt mit Überlegungen des Ich-Erzählers, wer unter den Hausbesetzern wohl ein Spitzel war und wird dann in einer langen Rückblende erzählt, bis das Thema Spitzel erst ganz am Ende und quasi in der Gegenwart der Geschichte wieder aufgegriffen wird. Die auf den ersten Seiten sehr große Menge vorgestellter Charaktere überfordert zunächst. Doch recht schnell findet man sich in dem Haus zurecht und kennt die Bewohner, sodass einem unterhaltsamen Lesegenuss nichts mehr im Wege steht.
Menschen, die Ende der 60er/Anfang der 70er geboren wurden, können mit diesem Roman womöglich in Erinnerungen schwelgen oder sich über verpasste Gelegenheiten ärgern. Für jüngere Generationen bietet er einen interessanten Einblick in die spannende Anfangsphase der heutigen BRD.
Vier Küsse für Wir waren die neue Zeit 💋💋💋💋
- D
💋 Dieser Post auf Youtube 💋 💋 Dieser Post auf Instagram 💋
Wir waren die neue Zeit
by Andreas Baum
Studenten und Eltern
«Diese Studenten hier aber», und dabei zeigte er auf uns, «die haben schon jetzt alles, was sie brauchen. Sollen sie doch in den Vierteln, in denen ihre Eltern ihnen Wohnungen gemietet haben, politische Arbeit leisten. Oder wollen wir zulassen, dass die hier ein bisschen Häuser besetzen und Revolution spielen, bevor sie sich dann, nach dem Studium, irgendwo fett als Ärzte und Rechtsanwälte niederlassen und die Mieten in die Höhe treiben? Nein, den Skatern vom Zoo steht die Badstübner zu! Die Häuser denen, die drin wohnen!»
Kunst und Mögen
Ich hätte ihr gerne erklärt, dass es in der Kunst nicht aufs Mögen ankommt, wusste aber nicht, wie ich mich ausdrücken sollte.
Link: https://www.amazon.de/dp/3499272962/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_j9m2zb7N50DNG
FC model Yaya Kosikova shoots with Andreas Baum in Cape Town.
Vorankündigung: Das Erste: Die ersten 100 Tage der Piratenfraktion in Berlin
Das Erste hat Andreas Baum, Susanne Graf, Christopher Lauer und Martin Delius während ihrer ersten 100 Tage im Abgeordnetenhaus begleitet.
http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=B09D5EE32EBE43ADFDE189654BA5526A
Parlament Berlin: Piraten zur Regierungserklärung von Wowereit
Andreas Baum und Christopher Lauer (Piraten) zur Regierungserklärung von Klaus Wowereit (SPD). Schmidtlepp gewohnt unterhaltsam, und sehenswert.