SWISS UND DIE ANDERN
Vorweg: Ich war nicht auf dem resist dabei, kann mir von der Situation dort vor Ort also nur durch Erzählungen ein Bild machen, darum geht es aber nur beiläufig.
Immer wieder stoße ich auf Posts und Artikel und Kommentare, etc. wie diesen:
https://kollektive-kritik.tumblr.com/post/163944883650/problematik-der-symbolik-von-swiss-die-andern
Solche Posts sind nichts anderes als stumpfe Hetze, wahrscheinlich von Leuten, die die Band nicht kennen und sich nicht mit dem Prinzip der “Missglückten Welt” auseinander gesetzt haben. Wer die Band und ihre Mitglieder und ihre Fans kennt, weiß, diese Band ist alles andere als sexistisch.
Ich selbst bin Feministin, Antifaschistin und stark GEGEN Sexismus. Dennoch, ich höre die Band, supporte sie und bin froh durch die Band und die Gemeinschaft neue Leute kennen zu lernen, die alle nett, offen und tolerant sind.
Was der Band wohl manchmal zum Problem wird ist eben diese Offenheit, diese Leichtigkeit, mit der sie manchmal auftreten. Ein Späßchen hier, ein kleiner Witz da, und immer mit dabei, jede menge SARKASMUS! Leute, nehmt nicht immer alles viel zu ernst. Scheißt euch nicht gleich ein, weil mal von irgendwo her ein dummer Spruch kommt. Zieht den Stock aus eurem Arsch. Und vorallem, hört auf jeden Scheiß zu glauben, den man euch online erzählt.
Auffallend ist, dass der Blog der den von mir oben erwähnten Beitrag gepostet hat, auch eben NUR diesen Beitrag auf seinem Blog hat. Ich erstelle also einen Blog, und das erste was ich darauf tue ist gegen eine Band zu “hetzen”, klar, starkes Wort, kommt mir aber durch die letzten Wochen nur so vor.
Zum Schluss noch eins, das Logo mag blöd gewählt sein, im Hinblick auf die Ähnlichkeit zu der von Nazis missbrauchten Rune. Dennoch, bedeutet dies nicht, dass es irgendeine Art Zusammenhang zwischen der Band und der rechten Szene o.Ä. gibt. Die Rune wird nicht nur als Nazisymbol verwendet, sie wurde von den Nazis so interpretiert, wie es ihnen in den Kram gepasst hat, mehr nicht. Zumal das Logo nicht diese Rune darstellen soll, sondern schlicht und einfach das M und das W, für die Missglückte Welt, in der wir alle nunmal leben.













