Heute habe ich gelernt...
Dass bereits in der Antike einfache Dampfmaschinen entwickelt wurden.
Der Ingenieur Heron von Alexandria lebte im 1. Jahrhundert n.d.Z. im römischen Reich. Er entwickelte verschiedene mechanische Geräte, darunter den Heronsball. Dabei handelte es sich um eine Metallkugel, die sich durch austretenden Wasserdampf aus einem darunterliegenden Kessel drehte.
Außerdem entwickelte Heron einen Mechanismus, mit dem sich Tempeltüren durch Dampfdruck automatisch öffneten. Wahrscheinlich sollte dies bei Gläubigen den Eindruck erwecken, die Türen würden sich durch göttliche Kraft öffnen.
Diese Erfindungen galten im römischen Reich eher als technische Kuriositäten und wurden nicht weiterentwickelt. Sklavenarbeit war billig und weit verbreitet, es gab keinen Bedarf für Massenproduktionen. Zudem fehlten geeignete Materialien und das nötige Wissen, um leistungsfähige Maschinen zu bauen. Ingenieurskunst hatte außerdem nicht denselben gesellschaftlichen Stellenwert wie Philosophie oder Politik.









