März 2026
Ein ganz neues Lebensgefühl dank Browser-Arbeitsbereichen
Mein Browser-Nutzungsverhalten hat sich kürzlich deutlich geändert. Bisher hatte ich eingestellt, dass beim Schließen alles verworfen wird und ich beim nächsten Start mit einem leeren Fenster starte. Die am häufigsten genutzten Seiten hatte ich auf der Schnellwahlseite – fertig. Das hat Jahr(zehnt)e schmerzfrei für mich funktioniert.
Dann hatte ich neulich eine Situation, wo der Browser neu starten wollte und ich dachte, "oh nein, ich habe hier ein Dutzend Tabs offen, weil ich grad was recherchiere, geht gar nicht". Und habe mich in dem Zug an Vivaldis "Arbeitsbereiche"-Funktion erinnert, die ich nun plötzlich intensiv nutze.
Unsere Carsharing-Verwaltung zum Beispiel besteht aus drei Portalen. Vorher musste ich in der Schnellwahl drei Links anklicken, jetzt muss ich nur noch in den Carsharing-Arbeitsbereich wechseln, wo die drei bereitliegen.
Dann habe ich pro Projekt einen Arbeitsbereich, wo die Web-Frontends der betroffenen Geräte geöffnet sind, dazu die zugehörigen Handbücher, Suchanfragen, Foren…
So kann ich mit zwei Klicks komplett den Kontext wechseln und habe immer einen halbwegs aufgeräumten Browser vor mir, ohne von Tabs abgelenkt zu werden, die mit der aktuellen Aufgabe nichts zu tun haben. Das ist eine echte Erleichterung.
Durch die Synchronisation über Geräte hinweg kann ich mir sogar komplette Arbeitsbereiche vom Desktop aufs Notebook holen, um dort nahtlos mit dieser Tab-Sammlung weiterzuarbeiten.
Bis vor wenigen Wochen habe ich innerlich den Kopf geschüttelt über Menschen, die grundsätzlich hundert Tabs im Browser offen haben. Jetzt verstehe ich das ein klein wenig besser, achte aber weiter mit schwäbischer Gründlichkeit darauf, dass das nicht überhand nimmt.
(Lennart Schütz)













