Jakob Augstein hat mit seinem neuesten geistlichen Erguss im Spiegel den Vogel abgeschossen. Sogar derart, dass nun ganze Vogelbestände vom Aussterben bedroht sind. Zuerst mal sei gesagt, dass jedem seine Meinung zusteht, die Gesellschaft krankt vielmehr daran, dass nicht genehme Meinungen ausgegrenzt werden. Zumeist gilt schon sachliche Kritik als rechtsradikal oder gar terroristisch.
Nun zum Artikel. Im Kern will er die Bundesrepublik der Welt öffnen. Es ist jetzt nicht so, dass wir bisher verschlossen gewesen wären. Touristen oder fähige Leute waren auch bisher stets willkommen. Er möchte die Welt für das Unbekannte und nachweislich nicht gerade Erfolgreiche öffnen. Waren politisch Verfolgte in zentralgesteuerten Regimen im Ausland bisher zumeist keine ungebildeten Schwerkriminellen, sondern integre Leute, so bot man ihnen gerne und völlig zu recht Asyl an. Leider waren erste Brüche mit dieser Tradition zu erkennen, als in den Achtziger Jahren nicht wenige aus Vorderasien bei uns eine neue Heimat fanden, zumindest solange wie ihre Heimat als zerrüttet galt. So war der Plan, da sind sie noch immer. Die Bundesrepublik kümmert sich um vieles, aber unbequeme Sachen vermag sie gerne auf die lange Bank zu schieben. Am besten solange bis Entscheidungsträger das Zeitliche segnen. Das schafft natürlich Raum für Unmut. Dieser bricht sich erfahrungsgemäß immer dann bahn wenn irgendeine Situation dazu führt, dass alltägliche Gewohnheiten nicht mehr wahrgenommen werden können. Das kann verschiedenste Ursachen haben.
Nachweislich wird die Situation in der Republik auch nicht besser wenn ich nahezu jeden mit einem deutschen Pass ausstatte. Es geht mir hierbei nicht um völkische Ideologie, sondern darum, dass bereits nicht wenige Fälle aufgedeckt worden sind, indem sogenannte Asylbewerber vielfach Identitäten annahmen, nur nie die eigene. Diese kriminelle Energie musst du erstmal haben. Jetzt sind sehr wohl nicht alle so, doch Teile von ihnen. Bevor wir also inflationär die ganze Welt eindeutschen, sollten sich die Kandidaten erst einmal bewähren. Ich würde sogar eine noch härtere Linie fahren, in denen ich niemanden die deutsche Staatsbürgerschaft gebe, außer es wird geheiratet. Arbeiten könnten sie über zu verlängernde Visa. Ist zwar bürokratischer Aufwand, doch woanders interessiert das ja auch keinen. Was mich so ärgert, dass keiner, auch die EU nicht, erklärt wie das alles finanziert werden soll und wie sie gedenkt mit den gesellschaftlichen Verwerfungen umzugehen. Diese wird es geben. Der Deutsche ist kein Heiliger, und ist es auch nie gewesen, doch es ist völliger Unsinn wenn man uns erzählen will, Messerstechereien und schwere Gewalttaten mit Mordabsicht waren hier schon immer an der Tagesordnung. Ich wünsche niemanden jemals solch einer Situation ausgesetzt zu sein. Die Schwächeren bekamen durch den Staat eine Stimme. Sie wurden durch ihn geschützt. Doch der Staat kann und soll auch nicht überall dabei sein. Selbst wenn es einen universellen Staat gäbe, sollte die Sicherheit in der Öffentlichkeit gewährleistet sein. Kann es der Staat nicht, muss es der Bürger selber können. So entsteht bei mir unterschwellig der Wunsch nach einem liberalerem Waffenrecht.
Herr Augstein fegte in seinem Artikel wie ein Gutsherr über die völkerrechtlich anerkannten Deutschen hinweg. Nur weil wir nicht den ganzen Tag einen Banner vor uns hertragen, haben wir trotzdem ein Recht auf eine Heimat und ein anständiges Verhalten in den Straßen. Er ging in keinem einzigen Wort auf die schweren Straftaten ein, die bisher nachgewiesen worden sind. Es erschließt sich einem steuerzahlenden Bürger nicht, wenn Menschen, denen man half, nun wahllos auf andere einstechen. Weil man es selber im Urlaub ja auch nicht so handhaben würde. Wenn ich Menschen also nicht kenne, kann ich sie nicht auf Kosten anderer ansiedeln. Er argumentierte dann mit der Einwanderungsgeschichte der USA. Ein Staat ginge in Vorleistung und bekäme später etwas zurück. Kann man so und so sehen. Eine Hochkultur kommt aus Afrika schon seit längerem nicht mehr. Das Osmanische Reich war zwar ein militärischer Verbündeter vom Deutschen Reich, doch die Lebensgewohnheiten dort unterschieden sich dennoch maßgeblich von unseren. Die Geschichte Amerikas ist ein Sonderweg. Zuerstmal weil die Besiedlung auch das Wegsterben der Naturvölker bedeutete und weil es zudem dort keine nennenswerten Regierungen gab. Regiert wurde anfänglich noch aus Europa. Unabhängigkeitskriege kamen erst viel später. Es gab bei den ersten Siedlern vor Ort keine Institution, die einem warmes Wasser und Elektrizität garantierte. Es waren Glücksritter, die dort einen Neunfang wagten.
Die Welt heute ist eine andere. Viele Nationen und Völker haben technologisch enorm aufgeholt. Somit steigt auch die Erwartungshaltung der Bevölkerung. Überall. Europa ist noch nicht bereit für einen neuen Schritt, zumal gewachsene Strukturen noch da sind. Wer möchte schon jedes Maß an Sicherheit aufgeben. Zumal nicht nur „Flüchtlinge“ mitbekommen wie es bei uns zugeht, auch wenn vieles doch stark beschönigt worden zu sein scheint, sondern wir bekommen auch mit was dort für Gepflogenheiten herrschen. Für mich ist es eine regelrechte Genugtuung wenn Bekannte mal auf Urlaub in afrikanischen Ländern sind. Nach wenigen Tagen vermissen sie bereits die Ordnung aus Deutschland. Sie lernen dort eben nur die Oberfläche kennen. Zumeist sind sie abgeschottet und treten sie mit der Bevölkerung in Kontakt, sind es die vernünftigen Teile von ihr. Die andere Welt lernen sie nicht kennen. Die wirkliche Welt, die Afrika daran hindert aufzuholen. Massive Korruption in der Politik, Glaubenskriege, einhergehend mit schweren Menschenrechtsverletzungen. Problematisch ist zudem, dass es selten die Opfer sind, die sich aufmachen um in Europa Fuß zu fassen, sondern die Täter. Kinder werden da auch gerne mal entrissen und als emotionales Druckmittel missbraucht. Das ist alles bereits passiert. Das bringt mich zu dem Schluss, dass Afrika selber ein Bewusstsein entwickeln muss, wie man miteinander in einer Gesellschaft umgeht. Dass es so nicht weiter gehen kann. Zudem muss auch in den Mittelpunkt des Interesses rücken, wie ich Kinder ohne staatliche Hilfe selber ernähre (gilt auch für Deutsche). Automatisch würden weniger Kinder geboren. Herr Augstein ging auf keinen dieser Punkte ein. Die Siedler in Amerika waren zum größten Teil auf sich selber gestellt. Es gab finanzielle Hilfen aus Europa, das lag aber auch daran, dass die Europäischen Machthaber Interessen verfolgten. Doch diese Hilfen kamen längst nicht so zuverlässig wie sich das so mancher vorstellte.
Betrachtet man die Bundesrepublik als reinen Wirtschaftsstandort, kann man über Ansiedlungsprogramme sprechen. Die Geschichte ist voll mit solchen Initiativen. Wenn man das jedoch ernsthaft betreiben will, muss man schauen wen man sich da ins Land holt. Wodurch sind Herkunftsländer gekennzeichnet? Und permanente Instabilität ist nicht gerade vertrauenserweckend. Zumindest nicht so, dass man sie auf eine befriedete Bevölkerung loslassen kann. Wir haben natürlich auch unendlich viel Glück gehabt, doch Frieden zu erhalten ist auch harte Arbeit. Ihn so leichtfertig auf’s Spiel zu setzen, ist ein Offenbarungseid und ein Zeichen dafür, dass die Politik jegliche Bodenhaftung verloren hat. Herr Augstein ist einer von denen, der die Welt als Wirtschaftsort begreift und die Individualität des Menschen, nicht anerkennt. Er denkt mit ein bisschen Spucke wäre alles zu schaffen. Er spricht mit doppelter Zunge. Deutscher ist er nur wenn es darum geht uns “aufzulösen” um in Europa aufzugehen. Der Schrecken der zwei Weltkriege, sollte uns eigentlich gelehrt haben, dass wir uns nicht über andere stellen sollten. Doch genau das tun wir wieder, indem wir mit deutscher Stimme europäische Entscheidungen treffen. Er hat also eine Vision vom „ehemalige Deutschland“, dass für andere entscheidet, wie sie zu leben haben. Damit machen wir uns sicherlich Freunde. In einem Europa ohne Grenzen sorgen wir automatisch dafür, dass unsere Migranten auch jene von Süd- und Nordeuropa sind. Das kannst du doch keinen verkaufen. Unsere Gesellschaft funktionierte nur aufgrund ihrer Stabilität. Humanitäre Gedanken sind reiner Luxus. Wir vertreten sie, weil wir es können. Je mehr Menschen kommen umso mehr Forderungen werden auf uns einprasseln. Deswegen sollten wir garnicht erst damit anfangen, zumal deren Forderungen ja im Herkunftsland schon zeigten, wie viel “Fortschritt” sie mit sich brachten.
Jetzt mein abschließendes Fazit zum Spiegel-Artikel, mitsamt einer persönlichen Vision für ein Europa mit Zukunft. Mit Wohnorten in aller Welt und Personenschützern, die dir täglich die Bettdecke reichen, ist es leicht solche Utopien zu hegen. Zu Gute halten muss ich ihm, dass es solche Menschen auch früher schon gab. Um die Gemengelage in Europa entschlüsseln zu können, müsste man erfahren wo das Machtzentrum liegt, oder wer in Brüssel das Sagen hat, bzw. wer welche Weisung von irgendwoher umsetzt. Nicht selten stößt man auf Verknüpfungen zu irgendwelchen nicht Regierungsorganisationen (NGO). Die Nationen sollen nicht aus irgenwelchen humanitären Gründen aufgelöst werden, sondern aus neo-liberalen. Keine Grenzen bedeutet Aufweichung von Standards. Flexibilisierung. Herr Augstein ist bestimmt auch so einer, der einen Geburtenstopp von Europäern fordert, während er sich sozial in Afrika engagiert, in Ländern wo eine Familie im Schnitt 6 (!) Kinder hat. Ihm gefällt scheinbar die Abhängigkeit Afrikas von Gönnern aus dem Westen. Es macht eben einen guten Eindruck sich sozial zu engagieren. Wer würde schon freiwillig ein Kind sterben lassen? Es ist der typische Neu-Sprech der Neo-Linken supraeuropäischen Utopisten. An der Spitze stehen sie mit weißer Haut und entsprechenden Namen und der Rest darf sich ums Brot streiten. Mir fehlt da einfach die Ehrlichkeit und Rationalität.
Eine Zukunft Europas wird es geben. Denn der Kontinent bleibt. Doch werden wir uns behaupten müssen. Ich selber sehe mich nicht als Europäer, sondern als Deutscher in Europa. Zugleich verwahre ich mich jedoch erneut in einen Konflikt mit unseren Nachbarn verstrickt zu werden, der sehr schnell eine Kettenreaktion auslösen kann. Auch hier ist die Geschichte voll davon. Zugleich darf man die Macht des tiefen Staates nicht unterschätzen, der natürlich auch von der Angst der Bürger profitiert. Ich habe keine Angst vor Terrorismus, weil er nur selten von den Bürgern selber kommt. Doch ich sehe was in den Straßen los ist. Wir haben eine Aufklärung hinter uns gebracht. Frauen wurden durch sie gesetzlich geachtet. Es gab natürlich auch mal eine Zeit der minderjährigen Ehelichungen, doch dem Zeitgeist entspricht das nicht mehr. Woanders werden Frauen immernoch an den Meistbietenden verkauft. Wir müssen also darauf beharren bestimmte Standards nicht aufzugeben. Wer ihnen keine Folge leistet, hat sein Bleiberecht verwirkt, oder gehört zumindest aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Keine Kompromisse! Dann müssen wir Europäer aufhören, Frauen zu erzählen was gut für sie ist. Das wissen sie selber am besten. Kinder bekommen wir nun mal nur, indem Frau und Mann ungeschützt miteinander schlafen. Desweiteren kann eine Frau sehr wohl auch Karriere nach ihre fruchtbaren Phase machen. Ich sehe nicht länger ein, dass es unseren gotischen Frauen „versagt“ bleiben soll Kinder zu gebären, selbstbestimmt natürlich, während wir woanders Beifall klatschen und deren Kinder auch noch zu uns holen. Ich verstehe den Sinn nicht. in unserer Gesellschaft ist wirklich etwas in Schieflage geraten. Wenn Mutter zu werden als Ausfallzeit bezeichnet wird, ist etwas in sich nicht stimmig. Wenn sich Frauen selbstbestimmt für den Karriereweg nach der Mutterschaft entscheiden, sollten wir entsprechende Regelungen schaffen, wie sie nicht diskriminiert werden. Zudem sollten wir gemeinsam daran arbeiten, wie man Beziehungen wieder so gestaltet, dass sie von Dauer sind. Ich halte überhaupt nichts von Patchwork. Und was Afrika angeht. Wir könnten über Visa-Vergabe zeitlich begrenzte Möglichkeiten schaffen, wie Menschen hier legal arbeiten können. Wichtig dabei wäre, dass es keine Schwerkriminellen sind. In der ehemaligen DDR waren solche Initiativen alltäglich. Bis auf wenige Ausnahmen kehrten alle “Gastarbeiter” wieder zurück. Doch auf Kosten der Allgemeinheit in den Städten rumlungern, halte ich für eine bodenlose Frechheit. Will man Zugang zum Arbeitsmarkt erlangen, so muss man bestimmte Werdegänge durchlaufen um als gleichwertig anerkannt zu werden. Gleichwohl ist Afrika mehr denn je gefordert, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, bei sich. Beispielsweise ist Wilderei ja nur ein weiterer Auswuchs um an schnelles Geld zu kommen. Nicht anders verhält es sich mit dem Verkauf von Drogen hierzulande. Hat man ein geregeltes Auskommen, ist Kriminalität die schlechtere Option, weil man Gefahr läuft im Gefängnis zu landen. Europas Zukunft hängt davon ab, wie ehrlich wir mit Afrika umgehen und umgekehrt. Umverteilungsmechanismen werden rein garnichts zum besseren wenden, da alles so weiter laufen würde wie bisher.