Mit dem Leid der Anderen, des Anderen, Geschäfte zu machen, ist einfach nur ekelhaft, jedoch ist es die Normalität unserer skrupellosen Zivilisation.
Otto Morr
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Mit dem Leid der Anderen, des Anderen, Geschäfte zu machen, ist einfach nur ekelhaft, jedoch ist es die Normalität unserer skrupellosen Zivilisation.
Otto Morr
Fritzelchens Fresslust (2)
Beim Bauern stehen die Kühe im Stall. Er liebt sie wie seine Kinder. In Anbindehaltung sind sie. Ohne Hörner. Aber es sind nur wenige. Die Babies kommen in Kälberiglus. Die stehen hinter dem Stall. Dort, wo sie niemand sieht. Die Menschen verstehen das nicht. Sie sind immer so entrüstet. Die Babies sollen bei ihren Müttern sein. Aber nur, wenn sie nicht die Milch trinken. Wenn sie es doch tun,…
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Fünf Einfamilienhäuser auf engstem Raum
Mittenwald: „…Es ist eines der hässlichsten Worte, die die deutsche Bürokratensprache jemals hervorgebracht hat: Nachverdichtung. Diese Formulierung zielt in Baufragen auf die maximale Ausnutzung eines Grundstücks. Ein Vorgehen, das in den Mittenwalder Wohngebieten bislang nicht in dieser Tragweite umgesetzt worden ist. Das ändert sich jetzt, nicht zuletzt, weil es ein Umdenken im Rathaus gegeben…
Mit Kniestocktüren Platz unter dem Dach geschickt ausnutzen
Deutschland: „…Um bei einem Dachausbau den neu gewonnenen Wohnraum möglichst voll auszunutzen, ist eine geschickte Raumaufteilung gefragt. Die Dachschrägen sind dabei eine besondere Herausforderung. Gerade ein niedriger Kniestock oder Drempel verstaubt oft als ungenutzte Fläche – eine wahre Platzverschwendung. Abseitenwände mit Kniestocktüren machen den Raum vielfältig nutzbar. So lässt sich im…
Mitleiden
Letzens erhielt ich eine E-Mail mit der Bitte um Hilfe. Es war nicht die einzige dieser Art. Sie kommen laufend und zeigen, dass es so viele Einzelschicksale gibt und ich freue mich, wenn ich vermitteln kann, aber oft genug geht es nicht. Es gibt zu viele schreckliche Schicksale, viel mehr als Hilfsmöglichkeiten. Diese letzte E-Mail jedoch, ließ mich besonders aufmerken. Eine Frau hatte in…
Totenwache
Margarete hält Totenwache. Ein wunderbares Lebewesen, das noch so jung war, war gestorben. Hätte es sich um einen Menschen gehandelt, so wäre es ein Kind gewesen, das da tot vor ihr lag. Im Vergleich. Nein, man darf keine Vergleiche machen, wenn es um den Tod geht. Auch nicht, wenn es um das Leben geht. Man darf niemals vergleichen, Menschen und Tiere. Dabei sind Menschen auch Tiere. So hatte es…
Ausnutztiere (3)
Fortsetzung der Liste der Ausnutztiere vom 09.07. Continue reading Ausnutztiere (3)
Ablenkungsmanöver
Nach einem langen, arbeitsreichen Tag sitze ich hier auf der Wiese des Lebenshofes, auf dem wir heute mitgeholfen haben. Eine Kuh grast neben mir. Ihr Kälbchen springt auf dem Grün herum und freut sich des Lebens. Da ist plötzlich etwas, was es schreckt. Ich kann nicht ausnehmen, was es ist, doch es läuft sofort herbei und versteckt sich hinter der Mutter. Da ist es sicher. Auch die Schweine…
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