Sie sagen du bist verrückt
Dabei bist du nur du selbst in einer Welt voller Heuchler

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Sie sagen du bist verrückt
Dabei bist du nur du selbst in einer Welt voller Heuchler
“Tatsumaki Zankantō”, by JJJ
[OG Source Here]
Egal wo ich war, ich hab' nie richtig reingepasst. Hab's auch niemandem leicht gemacht, immer viel zu viel Eigenart.
Tua
Ein Tag in meinem Leben
Seit wenigen Monaten wohne ich allein. Für mich ist es ein Genuss, aber ich habe mich sehr stark von der Aussenwelt zurückgezogen. (Mein Umfeld ist darüber nicht allzu glücklich.) Manchmal fühle ich mich sehr allein und einsam, aber dann dämmert mir wieder, was mich draussen erwarten würde, sobald ich durch die Haustür schreiten würde.
Eine graue, kalte Welt.
Menschen mit verzogenen Mienen. Die Geldbörse ist trotz der vielen Arbeit leer. Sie schreiten hastig an mir vorbei und schauen dabei weder auf die Menschen um sie herum, noch achten sie auf den Verkehr. Ein nettes Lächeln erhasche ich immer seltener. Ich denke mir meistens, dass die Menschen entweder in Eile sind oder durch die 100 Dinge, die in in ihrem Kopf schwirren, wohl einfach nicht anders können. Aber wie kann es sein, dass so selten jemand zufrieden lächelt?
Doch ich müsste mich hier mal selber an den Ohren ziehen, ich vergebe selbst ja auch keins mehr. Oder nur noch selten. Gebrochen, betrogen und hintergangen. So viel Last und Ballast am tragen. Und ich weiss, dass ich nicht die einzige bin... Es gibt so viele Menschen die mehr zu tragen haben als ich und es sogar besser meistern. Doch hilft mir dieser Vergleich doch immer herzlich wenig, wenn ich selbst am Boden liege.
Aber genug gejammert. Jetzt sitze ich einfach hier. In meinen vier Wänden. An meinem runden Esstisch. - Gerade fertig dinniert. - Ich schaue mir die gestern gekauften Rosen an und freue mich einfach ein bisschen.
Wieso?
Hier, in meinem Zuhause, kann ich mir doch noch eine kleine bunte Welt erschaffen. Eine farbenfrohe Welt in der ich mich willkommen und geborgen fühle..
Ich passe mich nicht an, denn ich war schon immer anders, weil der Titel Aussenseiter mir auch keine Angst macht.
Tiavo- Immer noch ich
Manchmal rettet dich eine Person vor einer riesen Dummheit, du bist dieser Person dankbar, verbringst Zeit mit Ihr & ihr lernt euch kennen & mögen.
Ihr definiert es nicht, weil ihr beide den Druck zwischen euch nicht aufbauen möchtet & trotz allem habt ihr gewissen Druck, weil die weite Entfernung euch trennt.
Dann gibt es gewisse Menschen, die einen einreden möchten, dass die Person nivht gut für einen ist, obwohl sie einen nicht kennen. Oder sie kennen dich & haben etwas gegen dich, oder die andere Person & suchen Fehler, wo keine sind. Kommen nicht damit klar, dass es einem wieder einigermaßen besser geht. & dann zweifelst du wieder, an allem. Ob du wirklich gut genug für diese Person bist.. Ob das hält.. Warum man wieder suf gewisse Art & Weise nicht willkommen ist & wieder als Außenseiter da steht, obwohl man sich wohlfühlt.
Es tut mir Leid, dass ich dir solche Probleme bereite, das möcht ich nicht. Ich möcht nur, dass es dir besser geht. Dass das mit uns hält. Das wir nicht dauernd gegen Widerstände kämpfen müssen. Das wir unsere gemeinsame Zeit geniessen können, ohne Angst zu haben, was wir machen dürfen & was nicht.
Ich würde mich selbst gerne mal in einer anderen Perspektive sehen - also als Aussenstehender. Ich würde gerne wissen, wie ich auf andere wirke, wie ich aussehe, wenn ich durch die Gegend laufe und mich in einer bestimmten Situation verhalte. Wie das eben so ankommt. Eher schüchtern, zurückhaltend, doch ganz normal und nett oder total arrogant.