Earl Grey ice cream from Bi-Rite in San Francisco
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Earl Grey ice cream from Bi-Rite in San Francisco
California take two: San Francisco 2016
Es ist Spätsommer in Deutschland und Leser des AALs wissen, dass damit meine typische Reisezeit angebrochen ist. Seit einigen Wochen habe ich wieder im Hamburger Heimathafen festgemacht, es wird es daher Zeit für einen weiteren Reisebericht.
Mittlerweile ist Winter in Deutschland... tiefster Winter und dieser Eintrag schlummerte lange in meinen Entwürfen... viel zu lange. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, denn auf der ewigen Reise des AALs haben sich in letzter Zeit einige - auch sehr positive - Veränderungen ergeben. In jedem Fall aber wurde die gewöhnliche Erwerbsarbeit, mit der letztlich die ganzen Reisen, von denen hier berichtet wird, finanziert werden, nicht weniger. Darum fehlte die Zeit für Feingeistiges und Weltflüchtiges zugleich. Gereist wurde zwischendrin trotzdem ein wenig, darüber berichtet allerdings nicht.
Nun habe ich das große Glück, mich insgesamt 4 Wochen aus dem Broterwerb ausklinken zu dürfen und ich habe mir geschworen, zumindest einen kleinen Abriss der letzten Ausflüge hier zu hinterlassen, um dann wieder vollumfänglich zu dokumentieren. In diesem Sinne wurde der Januar zum Reisemonat erklärt, vorher soll hier aber noch von der letzten großen Reise nach Kalifornien berichtet werden:
Der Jahresurlaub zweitausendundsechzehn führte den AAL nach Kalifornien. Aufmerksame Mitschwimmer wissen, dass dieser Ausflug also in bereits erforschte Gewässer führte. So gibt es auf diesem Blog bereits umfassende Auslassungen über San Francisco zu lesen und trotzdem können treue Leser dieses Blogs beruhigt bleiben und dürfen neue Eindrücke aus dem Golden State der USA erwarten - denn natürlich wurde auf dieser Reise neben Altbekanntem auch neues Gewässer erkundet. So hatte es mir der goldenste unter den US-Bundesstaaten nämlich schon schon auf dem letzten Besuch im Winter des Jahres 2015 angetan und mich seitdem nicht mehr losgelassen. Da ich diese schöne Ecke der Welt gerne noch einmal zur Sommerzeit bereisen wollte und man Gelegenheiten beim Schopfe ergreifen soll, wenn sie sich einem darbieten, habe ich abermals drei wunderbare Wochen an der Westküste der USA verbracht. Dabei wurden um die 1.000 Meilen entlang der Küste zurückgelegt, über die hier nun berichtet werden soll. Begonnen wird mit dem Dreh- und Angelpunkt dieses Trips: San Francisco.
Untermalt mit entsprechenden Bildmaterial, werde ich meine Erkundungen dieser wunderbaren Stadt diesmal etwas kürzer halten, denn zu San Francisco gibt es hier schon einen sehr umfassenden Bericht. Kulinarische sowie kulturelle Highlights finden natürlich trotzdem wieder gebührende Erwähnung. Wer an weiteren Ausführungen zu San Francisco kein Interesse hat, der möge direkt weiterspringen zur Berichterstattung über die Erkundung der kalifornischen Pazifikküste.
Hinkommen:
Natürlich erfolgte die Anreise nach San Francisco von Hamburg aus mittels Flugzeug. Diesmal wurde dabei auf Turkish Airlines gesetzt, wodurch es zu zwei Zwischenstopps in Istanbul kam. Die Reise wurde im Vorfeld aller Ereignisse der jüngsten Vergangenheit gebucht, weswegen mir vor dem Weg in die Türkei schon etwas mulmig war. Im Endeffekt verlief aber alles äußerst glatt und es gab die ein oder anderen atemberaubenden Vogelperspektive auf das unglaublich riesige Istanbul. Hin- und Zurück kostete der Flug in der Holzklasse 750€. In Anbetracht des außergewöhnlich guten Services an Luft und Boden ist das ein wirklich fairer Preis.
Unterkommen:
Wiedermal unterteilte sich mein Besuch in San Francisco in zwei Etappen. Zu Beginn meiner Reise hatte ich das große Glück, eine knappe Woche in zentralster Lage bei einer guten Freundin von mir unterkommen zu dürfen (an dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön an dich!). Die letzten Tage vor meiner Rückreise nach Deutschland verbrachte ich hingegen in der HI-Hostel “San Francisco Downtown”. Während ich bei meinem letzten Trip nach San Francisco mit der “International Hostel” noch auf ein mieses Rattenloch gesetzt hatte, so war diese Wahl ein wahrer Volltreffer. Die HI San Francisco Downtown befindet sich in zentralster Lage direkt an der berühmten Cable-Car-Station der “Powell Street”, ist äußerst sauber, wird von unglaublich freundlichem Personal geführt und bietet eine wirklich anständige Ausstattung und ein ausreichendes Frühstück. Klar, hier legt man auch 120€ die Nacht für ein privates Zimmer auf den Tisch, gemessen an der Qualität der Unterkunft ist das für die herrschenden Verhältnisse in SanFran aber noch ein wahres Schnäppchen, weh tut es trotzdem, wenn man bedenkt, dass für dieses Geld in anderen Metropolen wirklich anständige Hotels zu bekommen sind.
Rumkommen:
Es ist hinreichend bekannt, dass San Francisco insbesondere auch topographisch eine Herausforderung darstellt. Die Stadt hat zwar eine bequeme Größe (die Grundfläche ist sehr viel kleiner als Hamburg) aber das Höhenprofil der 120 Quadratkilometer Landfläche hat es in sich. Wer die Füße nicht in bequeme Sneaker kleidet, der hat hier verloren und muss permanent auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Busfahren möchte in den USA aber niemand wirklich gerne, die Cablecars sind permanent mit fotografierenden Touristen überfüllt und die U-Bahn erschließt nur wenige Teile der Stadt und verbietet zudem den Blick auf die wunderschöne Stadt. Flanieren erscheint daher fast alternativlos.
Wer, wie ich dieses mal, im August kommt, der sollte ferner auf frische Temperaturen vorbereitet sein. Ich hatte zwar ob der Lage am kalten Pazifik keine höchstsommerlichen Wetterbedingungen erwartet, dass ich tatsächlich frieren muss, hatte ich aber auch nicht gedacht. Ich empfehle neben dem Tragen von Sneakern zudem einem anständigen Hoodie sowie einen Windbreaker im Gepäck zu haben. Und dann heisst es: Laufen, laufen, laufen. Wer die Stadt anständig erkunden möchte und in jedem Stadtteil schöne Eindrücke, auch abseits des Touristenprogramms sammeln möchte, der legt hier täglich locker 20 KM per Pedes zurück.
Do´s:
Bereits auf meiner ersten Reise nach Kalifornien war ich von San Francisco so angetan, als das die Stadt während des Trips gleich zwei mal besucht wurde. Auch auf dieser Reise hat San Francisco mich wieder völlig eingenommen und begeistert und wurde erneut zum Dreh-und-Angel-Punkt meiner Kalifornienreise.
Für mich ist San Francisco von allen Städten, die ich in den USA bislang besucht habe, die Außergewöhnlichste. Jeder Stadtteil ist ein eigenes kleines Universum und lässt den Besucher in verschiedene Kulturen eintauchen. Zusammengenommen bilden sie 120, von der Realität völlig isolierte, Quadratkilometer.
Während dieser Reise habe ich mich einigen Stadtteilen gewidmet, die auf der letzten Reise zu kurz gekommen sind, allen voran der Mission District aka. Mission. Mission ist der ursprünglich von spanischen Missionaren gegründete Stadtteil San Franciscos. Obwohl die Missionare längst verschwunden sind, so hat sich der spanische Einfluss durch die zugezogenen Hispanics erhalten und wurde durch die südamerikanische Kultur weiter bereichert. Auf den ersten Blick ist Mission keine Augenweide und einige Teile möchte man Nachts auch meiden, trotzdem - oder vielleicht deswegen - ist Mission aufregend.
Ich empfehle jedem Besucher Missions, sich hier einfach entlang der Hauptstrassen des Stadtteils, der Mission-, Guerrero-, Valencia- und Doloresstreet treiben zu lassen und möglichst viel aufzusaugen. Neben unzählig vielen Ramsch- und Imbissbuden, finden sich tolle Fahrradläden, viele spannende Gestalten und ein paar wirklich hervorragende Restaurants. Nicht auslassen sollte man diese beiden Perlen:
Wise Sons Deli in der 736 Mission Street. Neben verschiedenen Spezialitäten der jüdischen Küche (nein, dieses Restaurant ist nicht Kosher!) wird hier das vielleicht beste Reuben-Sandwich der Welt, zumindest aber in San Francisco serviert.
Limón in der 524 Valencia Street. Hier gibt es hervorragende peruanische Spezialitäten. Das Interior des Restaurants lässt die herzhafte Küche, die hier serviert wird, nicht erwarten. Neben den hervorragenden Grillhähnchen, die hier ein absolutes Must sind, gibt es verschiedene köstliche Beilagen, die ausprobiert werden sollten.
Nachtisch nimmt man dann am besten im Dandelion Chocolate ein paar Häuser weiter auf der Valencia ein. Diese Schokoladenmanufaktur bietet die beste Trinkschokolade an, die ich mir jemals die Kehle runtergegossen habe. Das Zeug macht nicht nur adipös, sondern vor allem auch unfassbar glücklich!
Wer die eingenommen Kalorien jetzt dringend verbrennen möchte oder einfach noch immer Hummeln im Hintern hat, der mach sich jetzt auf zu den benachbarten Bernal Heights und geniesst den unfassbaren Ausblick über San Francisco.
Ausblicke hat San Francisco übrigens einige zu bieten. In dieser Kategorie rangiert auch der Coit-Tower ganz weit oben. Der 64 Meter hohe Aussichtsturm befindet sich auf einem Hügel im Bezirk North Beach. Der steile Anstieg zum Turm kann tagsüber als Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Fishermans Wharf, dem Tourieviertel schlechthin, gemacht werden. Nachts kann man von hier einen atemberaubenden Blick auf die Bucht von San Francisco oder die Skyline erhaschen und vor sich hin träumen.
Wenn es am Abend zum Coit Tower verschlägt, den empfehle ich nun noch einen Absacker im Vesuvio Cafe einzunehmen. Obwohl der Name anderes verlauten lässt, so gehen hier vor allem Cocktails über den Tresen. Im Vesuvio geht es sehr gemütlich zu und so sorgen die Tiffanylampen für ein gediegenes und sehr europäisches Ambiente. Die Old-Fashions sind hervorragend und belohnen für die Strapazen eines langen Tages auf den geschundenen Füßen. Nicht weit entfernt kann man dann noch einen Blick auf das Zoetrope-Builidng - für mich das schönste Gebäude in San Francisco - werfen, bevor es endlich ins Bett geht.
Wer gerne wandern geht, dem empfehle ich, gut zu Frühstücken, die Schuhe fest zu schnüren und den Rucksack mit Proviant auszustatten, um sich dann vom Marina District entlang der Küste zum Lands End aufzumachen. Die etwa 20 KM lange Strecke führt durch und entlang der schönsten Highlights San Franciscos. Ausgehend vom Ghiradhelli-Square (hier kann man sich in der anliegenden Schokoladenfabrik hervorragend mit Schokolade ausstatten) macht man sich nun westlich Richtung Presidio auf.
An den richtigen Tagen, kann man auf dem Weg am Farmers Market in Pacific Hights haltmachen und auf ein Käffchen oder etwas Streetfood einkehren. Sodann zieht man weiter entlang des St. Francisco Yachtclubs schnurstracks auf die Golden Gate Bridge zu.
Der Weg führt durch das wunderschöne und sehr gründe Presidio an der Golden Gate Bridge vorbei in Richtung Baker Beach. Vorher hat man aber noch genügend Gelegenheit, DAS Wahrzeichen San Francisco´s gebührend mit Blicken zu würdigen. Etwa auf der Höhe des Eagle´s Point, beginnt der Land´s-End-Trail der einen entlang der steilen Küste durch einen wunderschönen Eukalyptuswald bis zu den Ruinen des einstigen Suthro-Baths führt. Mit der Brücke im Rücken, nähert mann sich dem Pazifik und kann hier einen atemberaubenden Blick auf das raue und äußerst kalte Wasser genießen.
Am Lands´-End angekommen, sollte man nun ausnahmsweise auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Uber zurückgreifen, um sich wieder in das Zentrum der Stadt zu begeben. Der Name ist nämlich Programm: Gefühlt ist San Francisco hier am Ende und auch erprobte Wanderer werden spätestens hier mit harten Waden und knurrenden Mägen kämpfen. Belohnen sollte man sich deswegen mit deftiger Kost in Form amerikanischer kulinarischer Hochkultur... Burger. Ich empfehle an dieser Stelle einen Besuch bei 4505 Meats in der 705 Divisadero Street in den Lower Haights. Hier wird meines Erachtens der beste Burger San Francisco´s serviert, außerdem bekommt man einen Vorgeschmack auf das letzte der unzähligen Highlights, die hier besprochen werden sollen: Haight-Ashburry.
Jedes mal wenn ich San Francisco bin, zieht es mich gleich mehrfach in den Stadtteil Haight-Ashburry. Es mag an dem liberalen Lüftchen liegen, das hier weht, vielleicht sind es auch die Viktorianischen Gründerzeithäuser, die so typisch für das Stadtbild von San Francisco sind, eventuell ist es die Auswahl an hervorragenden Restaurants und Cafés oder die Nähe zum wunderschönen Golden Gate Park... vielleicht ist auch die Mischung aus all dem, was HA zu einem Magneten für mich macht.
Hier scheint die Zeit an vielen Stellen in den 70er Jahren stehen geblieben zu sein und der Geist von Janis Joplin, Jimi Hendrix oder The Greatful Dead weiterzuleben (alle haben hier gelebt). Zu Erkundung von Haight-Ahsburry bietet es sich an, die Haight-Street ausgehend von der Market-Street bergan zu laufen. Nach einem sehr ruhigen Abschnitt mit vielen wunderschönen Häusern, gelangt man nach etwa 15-20 Minuten zum Buena Vista Park. Dieser hält übrigens wirklich was er verspricht und bietet allen denen, die die Spitze des Parks hinaufsteigen einen wunderschönen Blick auf San Francisco. Direkt nach Passieren des Buena Vista Parks, befindet man sich im eigentlichen Zentrum dieses Stadtteils. Hier reihen sich - mitunter sehr skurrile - Lädchen, Cafés, Restaurants und Clubs aneinander und laden dazu ein, ohne Schwierigkeiten die ein oder andere Stunde zu vertrödeln.
Wer Stärkung braucht, dem seien drei Spots ans Herz gelegt:
Gus´s Community Market bietet neben vielen Produkten aus der Region vor allem ein hervorragendes Deli. Hier bekommt man neben verschiedenen tollen Salaten und Sandwiches unter anderem das zweitbeste Reuben-Sandwich der Stadt. Dies kann man entweder direkt vor dem Laden essen und dabei dem Treiben auf der Straße folgen, oder man nimmt es mit in den Golden Gate Park und setzt sich ins Grüne.
Wer wie ich auf Fahrräder steht und zudem gerne Kaffee trinkt, der sollte nach dem Besuch von Haight-Ashburry einen Abstecher zum Mojo Café in der 639 Divisadero-Street machen. Hier wird nicht nur hervorragender Café und leckere Micro-Brews serviert, man kann sich dabei auch noch an der exquisiten Fahrrad- und Fahrradzubehörauswahl ergötzen.
Wer noch nicht genug hat, der kreuzt jetzt die Straße zur Niederlassung der Bi-Rite-Creamery und verschafft sich einen Eindruck vom besten Eis, das San Francisco zu bieten hat.
Gut gestärkt und wohl genährt kann man jetzt weiter kehren und im Golden Gate Park noch einmal ein paar Stunden damit verbringen, sich von diesem wunderschönen und extrem facettenreichen Riesenpark begeistern zu lassen. Ich empfehle tatsächlich, hier ein Fahrrad auszuleihen und den Park per Velo zu erkunden.
Dont´s
Mit Sicherheit kann man mir vorwerfen, hinsichtlich San Francisco ziemlich beeinflusst und wenig neutral zu sein. Diesen Vorwurf würde ich nie bestreiten, denn San Francisco rangiert unter meinen Happy-Places ziemlich weit oben. Trotzdem gibt es natürlich nicht nur positives über diese Stadt zu berichten. So hat sich die sichtbare Armut in San Francisco seit meinem letzten Besuch noch einmal spürbar verstärkt. Einige Stadtteile und Straßenzüge sind gesäumt von Obdachlosen in wirklich schlechtem Zustand. Es gehört nach wie vor zu den größten Schanden der USA, so viele Mitglieder ihrer Gesellschaft durch das Netz fallen zu lassen und aufzugeben. Viele dieser Menschen sind nicht nur körperlich sondern leider auch mental völlig runtergekommen und bekommen die nötige Hilfe, die sie bräuchten nicht. Dadurch sind einige wirklich deutlich neben der Spur und nicht selten kommt es vor, dass der ein oder andere aus der Reihe tanzt und ziemlich direkt auf Passanten zugeht. Das ist in jedem Fall unangenehm und in einigen Fällen sicherlich auch nicht ungefährlich. Ich würde daher als einziges Don´t raten, sich insbesondere Nachts und insbesondere als Frau nicht alleine in den entsprechend bekannten Stadtteilen, insbesondere South-of-Market (Soma) aufzuhalten.
Ansonsten ist und bleibt San Francisco eine wahre Perle unter den Großstädten der USA. Die exponierte Lage, die reiche Kultur - vor allem Subkultur -, der beeindruckende Facettenreichtum und die extrem aufgeschlossenen Menschen machen San Francisco zu einem must-see und must-stay in Kalifornien und zum Basislager für eine Erkundung der Westküste.
18th, San Francisco
36 HRS MISSION SAN FRANCISCO
Weird Fish (No. 2; 2193 Mission St) is really not that... weird. Maybe a bit of a hippie vibe, but pescatarian dishes were the opposite: welcoming and happy and delightful and yummy. Pictured above is the Coconut Curry Cod on a banana leaf, Grilled Cod with tomatoes in a lemon-caper butter sauce (my mouth is watering right now, reliving this spread), Plantains with black beans and sour cream, and a side of Smashed Yams. Washed all down with glasses of claret-hued vino.
This is the story behind MOOD Magazine's 5th Issue Cover >
So, after hearing oodles about this local ice cream situation, we walked to the nearby Bi-Rite Market. It turns out, they do not serve ice cream at the market. Fail. They re-routed us across the street to the Creamery and Bakeshop. Ahhhh. Okay. Makes sense. And this nifty walk-up window you see here with only Vanilla and Brown Sugar flavor choices? That's where they only dole out soft-serve, we find out later after questioning the lack of flavor variety. Riiiight. Fail again. Just a few more scuffles down is the door to the ice cream mecca situation.
Uh - we may or may not have indulged in too much wine. But those brown sugar cones were damn good.
We meandered into Little Paper Planes (855 Valencia Street), where a haiku night was happening in the artist residency corner. A Bukowski-shaped poem formed, syllables at a time. The sweet owner, Kelly, first started LPP in 2004 as an online collection of her friends' works, and has evolved into a platform where she connects artists, collectors and designers.
Afterwards > dinner at Bar Tartine (561 Valencia Street), the restaurant version of the James Beard award-winning bakery and cafe (600 Guerrero Street). We've visited the bakery often, and wanted to check out its counterpart. It was such a lovely experience that I actually forgot to take pictures and write down what items we ordered and was just in the moment. That's a first. Make reservations and work your way through the obligatory bread basket and a variety of the seasonal small plates.
A handful of places that we'd love to hit up on our next visit > Mission Cheese, Dandelion Chocolate, Craftsman + Wolves.
After a night of drinks at The Homestead (2301 Folsom Street), where classy naked lady paintings adorn the walls, plus dancing at The Beauty Bar (2299 Mission Street) where the bartenders are seriously fabulous > a morning visit to Saint Frank's (2340 Polk Street) for much-needed coffee was simply necessary.
And to accompany the above-mentioned beverage, we needed the largest breakfast pastry we could find. Oh lookee here - just down the street is Bob's Donuts (1621 Polk Street) with giant donuts bigger than your face. Nob Hill mission accomplished.
Last on our list is also the last on the 36 Hours list > St. Francis Soda Fountain (No. 11; 2801 24th Street), where the San Francisco 49ers are rumored to be founded on the back of a napkin in one of the booths. After brunching, Kat bought a few old school packs of trading cards for H: E.T. with petrified chewing gum and PeeWee Herman, which is still unopened and waiting for a momentous occasion, like a 4:33pm Wednesday or a 7 and 3/4 birthday party.
Epic trip. And astoundingly... still not over. Sacramento, our seat-gripping state capital, is next.
My favorite Ice Cream: Honey Lavender Bi-Rite San Francisco December 2010