Gewisse Staats-Tafeln/ provocatio
Liberal im liberalen Sinne ist nicht nur liberal (Loriot). Die Freiheit im freiheitlichen Sinne ist nicht nur frei. Freiheit gibt es auch in abhängigen und angegriffenen Verhältnissen. In angegriffenen Verhältnissen kann sie angreifen und angegriffen sein, auch in dem Sinne, dass ihre Verhältnisse schon kaputt sind. Die Freiheit der Freibeuter, das könnte so eine Freiheit in angegriffenen Verhältnissen sein.
Aby Warburgs Staatstafeln arbeiten auch zu einer Freiheit, die angegriffen ist, in multiplem Sinne. Sie ist bissig, hat Feinde und in sich schon Widerstände der Freiheit. Unter anderem gibt es die Diskussion, wie liberal eigentlich Warburg war. Horst Bredekamp hat dazu ein Buch geschrieben. Die Antwort ist, wen überrascht es, eine ambivalente Angelegenheit. An anderer Stelle müsste und kann man mehr zu sagen.
Aber insoweit gilt auf jeden Fall eines: Seine Staatstafeln muss man zu den Tafeln zählen, die an einer privaten Theorie des öffentlichen Rechts und einer privaten Praxis öffentlicher Dinge mitarbeiten. Der Staat im staatlichen Sinne, das könnte nur der Staat sein, wenn das Wissen, das der Staat sammelt, sich aus ihm speisen würde, bei ihm bliebe und bei sich bliebe. Wohl eher nicht, das ist der Fall. Zumindest bei Warburg.
Leibniz, von dem der Begriff der Staats-Tafel stammt und der damit deutlich macht, dass der Staat von einem Wissen abhängig ist, das zirkulieren muss, der entwirft den Begriff barock, d.h. unter anderem durch Falten oder diplomatisch. Er entwirft diesen Begriff schon biegsam, "allzu biegsam" (Warburg), wenn er sein amtliches Schreiben den Entwurf gewisser Staats-Tafeln nennt. Das Gewisse, so wäre mein Verdacht, stößt bei der Lektüre schon eine Assoziation an, die später im Zeitalter der Festanschlüsse und vor der Erfindung des Anrufbeantworters populär wurde, nämlich die Assoziation, dass das Gewisse auch nur eine Assoziation ist.
Im Zeitalter der Festanschlüsse hieß es, ein gewisser Soundso habe angerufen, es sei wichtig. Das hieß auch, dass die Details des Namens und die Gründe des Anrufes ungewiss blieben. Nur der Vorname war hängengeblieben oder ein Allerweltsname oder aber ein Name, der nicht genau verstanden wurde, nach dem Modell Kittler oder Chittler oder so. Egal ob mit oder ohne Kalauer, das Gewisse wurde nur dann aufgerufen, wenn etwas am Anruf verrauscht war. Selbst wenn Leibniz keinen verkehrten Titel für sein amtliches Schreiben gewählt hat, dann hat sich das Wort verkehrt, aber weil es auch verkehren sollte. Nicht erst in den Zeiten des Festanschlusses, nicht erst durch Leibniz: Das Gewisse hat schon früher das gewisse Etwas und machte leichten Rausch.
In seinen Überlegungen zum Gentleman, Manager und zum Homo Digitalis versucht Thomas Vesting etwas zu retten vom Liberalismus, auch mit einer privaten Theorie des öffentlichen Rechts.
Die Auswahl der Ideale oder Vorbilder legt nahe, dass er den Eindruck hat, dieser Liberalismus sei heute nicht mehr populär, mehr noch: da wolle niemand mehr was von wissen, also müsse man daran erinnern. die Zukunft scheint ungewiss, in Form des gewissen Etwas läuft dabei was mit. Das ist bei ihm das gewisse Etwas, das der Gentleman, der Manager und der Homo Digitalis haben sollen.
Quentin Skinner behauptet, dass man bei Texten immer fragen müsse, wogegen sie geschrieben seien. Vestings Buch ist deutlich eine Gegenschrift. Darin läuft eine Kulturtechnik mit, die einen juridischen Begriff hat, sie hat ihren Namen von der provocatio. Das ist die Schreibtechnik der Provokation. Das ius provocandi war das Recht, die Leute um Beistand anzurufen, wenn man Gefahren sah, die vom staatlichen Magistrat ausgingen. Vesting ruft Leute an und Figuren auf, die wohl in gewissen Millieus ausgeschlossen, vergessen, isoliert in allen Fällen angeklagt, angegriffen und verteidigenswert erscheinen.
Es liegt nahe, unter diesem Millieu die Publizistik zum alten weißen Mann, seine Anklage zu verstehen, aus der heraus Vesting den Text geschrieben hat. Also die Leserschaft, die diese Publizistik liest und dann darauf reagieren will. Der FAZ-Leser, der auch Spiegel liest, der könnte so ein Millieu mitbilden. Der Text reagiert, das ist eine riskante Strategie, weil die den Text reaktionär machen kann. Aber manchmal kann das gut gehen oder sogar revolutionär sein. Manchmal gerät man damit in die Schleifen, die auch als Empörungschleifen dem Homo Digitalis große Gewinne, Anreicherung und Bereicherung bescheren. Das Buch wurde viel besprochen, es gab im MPI eine große und gutbesuchte Veranstaltung, es wird nach Amerika und England übersetzt, viel Energie steckt drin. Seine Niederschrift wurde begutachtet, von ausgezeichneten und preisgekrönten Kollegen der Förderung empfohlen und reich gefördert. Die Übersetzung wird gefördert, ob das jetzt alles primär privat erwirtschaftete Steuergelder sind oder Gelder, die man von Steuer absetzten kann: dieses Buch ist auf vielfach (an-)erkannte Weise begabt. Der Text und die Karriere, die ein Text macht, das sind nur die Angelegenheit des Autors, dafür ist der Autor selbst verantwortlich, na ja: und die, die ihn ablehnen. Die ihm zustimmen, sind nicht seine Angelegenheit, die sind unverantwortlich. Kann man das so sagen? Nicht im Fall der provocatio, denn sie ist ein Verfahrensrecht, auf das man reagieren muss, unabhängig von Zustimmung oder Ablehnung. Am Ende ist beides möglich, verfahren werden aber muss.
Eine avancierte Reinform solcher provocatio findet man in den Arbeiten von forensic architecture, einer Gruppe um Eyal Weitzmann, die in den Kunstvereinen, Museen und auf der documenta und den Biennalen Gegenforen, Gegenuntersuchungen präsentiert, immer zu Fällen, in denen ein Staat bei der Aufklärung nicht nur versagt hat, sondern in die Katastrophe verwickelt war. Das sind Fälle, in denen die Gefahr zum Beispiel von der Gefahrenabwehr, der Polizei ausging. Forensic Architecture macht in dem Sinne von dem ius provocandi in Reinform Gebrauch. Der Staat und seine Foren helfen nicht nur nicht, sie sind in diesem Fällen gefährlich. Also rufen diese Forensiker die Leute in anderen, aber gleichzeitig verdoppelten Foren an. Das ist eine private Praxis öffentlicher Dinge, nicht zu Verwechseln mit der bundesunmittelbaren Stiftung Forum Recht, noch so eine Forenverdoppelung. Eyal Weitzmann hat seine Ideen früh in einem Buch über Mengeles Schädel erläutert, das erfreulicherweis Cornelia Vismann gewidmet ist, auch weil Cornelia Vismann in England zwischen dem Goldsmith College und dem Birbeck, also zwischen den Künstlern und den kritischen Juristen, Brücken baute und Projekte anstieß, in denen es um eine private Theorie öffentlicher Dinge, um eine private Theorie des Staates ging. Es ging um private Praxis öffentlicher Dinge. Das war die Zeit, in der auch Latour und Weibel die Projekte zu making things public publik machten. Da hat Vismann außerhalb der Staatsrechtslehre Spuren, Eindruck und Anregung hinterlassen. Man könnte sagen, dass sie Kreativität nicht forderte, sondern gab, Es gibt eine Prepublik, wir arbeiten daran.
Daran arbeitet auch Thomas Vesting. Das heißt aber auch, dass er an einer Liberalität und einem Libertinären arbeitet (später deutlicher an einem text zu Foucault), die aus dem herausragen, was er in seinem Buch beschreibt. Denn in die Phänomenologie der Subjekte, Ideale und Vorbilder, die Vesting beschreibt, da passen die Figuren aus Forensic Architecture und die Libertinären nicht rein. Das Goldsmith? Birkbeck? Goodrich a bisserl. Aber Costas Douzinas ein Gentleman? WHAT? Die Linken in Israel höflich? What? Vismann: Gentle? WHAT? Die mit ihren Scheren und ihren Zähnen, die der Dame auch im schönen Lachen noch etwas von einer Wolfsfrau mitgaben? Steinhauer Manager? WHAT? Ich geb' dir gleich n' Manager, aber auffe Zwölf. Man soll einem Buch nicht vorwerfen, was nicht drin stünde, das ist eine Lehre, die zumindest ich und wohl auch andere nicht gut internalisiert haben, aber völlig falsch ist sie nicht. Ich habe bei der Lektüre des Buches hier und da gedacht, dass Vesting mit der Kulturtechnik der Provokation dem Liberalismus einen Bärendienst erweist, aber eventuell bin ich schon ein provozierter Leser oder arger: ich bin die Gefahr.
Macht er den Liberalismus nicht noch angreifbarer, wenn er ihm diese Form des Angegriffenen gibt? Tut er das? Ja, gerade in den Idealen und den Bildern, weniger durch deren Inhalt, der ja tugendhaft und asketisch ist. Jetzt sagt zwar Nietzsche, der Asket mache aus der Tugend eine Not, aber Nietzsche verdreht auch immer alles. Was sollte man gegen Höflichkeit, Freundlichkeit, Kreativität, Anreicherung und Bereicherung, Erfindungsreichtum denn schon haben, das ist doch toll. Die ganzen Vorsprünge sind doch faszinierend. Die Bildnisse, die Portraits, die Malerei, die Fotos, der Aufstieg des Empire und dann der USA. Das ist doch toll, oder? Was angegriffen ist, das wissen wir jetzt noch besser. Aber weniger wissen wir über Verfahren und Techniken dieser Bilder. Vesting baut sie an passender Stelle ein. Und dann?
Vesting arbeitet damit an Bild- und Rechtswissenschaft, das müsste ich doch begrüßen. Mache ich auch. Er arbeitet an Rechtsikonographie, insbesondere einer Ikonographie differenzierter Rechtssubjekte und das auch noch mit einem phänomenlogischen Zugang. Eine Kritik lautete bisher, dass es bei Bildern nicht nur auf die Oberschicht ankäme. Oberschicht im multiplen Sinne, auch im Sinne der Oberfläche oder im Sinne dessen, was an der tabula picta nicht tabula, sondern imago oder pictura ist. Luhmann ging so weit zu behaupten, dass die stratifikatorische Differenzierung irrelevant geworden sei, weil eine andere Differenzierung, nämlich eine funktionale Differenzierung für die Gesellschaft wichtiger, bezeichnender geworden sei. Das bin ich nicht so sicher (ob Luhmann das war, das ist auch unsicher). Vesting zeigt ja etwas anders, nämlich stratifikatorische Differenzierung, die immer - wie auch Luhmann sagt - in Schichten über Schichten spricht. Da hält sich Vesting an Oberschicht, Oberfläche, Imago und Pictura. Er zeigt die Bilder und sagt nichts zu ihrem Verfahren, nicht zu den Kulturtechniken, die aus Objekten Bilder machen oder Objekten das Bild abziehen, wie Tieren das Fell.
Einerseits beharrt Vesting auf der Bedeutsamkeit historischer Ideale und einzelner Bilder, anderseits vermeidet er, sich auf die Kritik an so einem Umgang mit Bildern einzulassen. Vom Untergrund der Bilder, dem Protokoll der Bilder, von den Tafeln erfährt man in dem Buch nichts. Habe ich überlesen? Unter welchen konkreten Bedingungen entstanden sie, wie wurden sie gebraucht? In welchem Raum, zu welcher Zeit und mit welchen Verfahren wurde das Objekt, das nicht nur Bild ist, ein Bild? Die vierbändigen Medien des Rechts sind protestanische Version der Staatsmedienrechtslehre und der Gesellschaftsmedienrechtslehre. Jetzt kippt Vesting in Katholische, wenn er mit Bildern nur eins macht: er zeigt sie vor, er hält sie vor sich. Er deklariert sie und deklariert mit ihnen, beackert sie aber nicht. Er macht mit ihnen, was Isensee nach vor allem auch mit der Verfassung gemacht werden sollte, wofür sie eine Urkunde braucht: Sie muss gezeigt, nicht gelesen werden, nicht im Sinne der Diaspora und der Ameisenwege, die sich in verstreuter Lektüre widerständig und insistierend ergeben. Als wäre Vesting zum Katholizismus konvertiert, folgt der Umgang einem Gesetz des Konvertiten. Das ist katholischer als katholisch, Bilder just to show, vorzuzeigen vor allem. Die Bilder sind bildgerecht. Sie stehen vor dem Text, der sie nicht durchquert, nicht kreuzt. Sie durchqueren ihn nicht. Nur kurze Hinweise machen deutlich, an welcher Stelle Vesting möchte, dass man den Blick vom Text hebt und ins Bild senkt. Aber Beschreibungen, Kommentare und Kritik zu den Bildern fehlt. Als Korrektor oder Lektor, vor allem als jemand, der Bildrechte besorgen und dafür zahlen müsste, würde ich anmerken: Zitatfreiheit! Die muss auch genutzt werden, sonst wird es teuer, sonst gilt das Privileg nicht! Wäre das das ein Zitat im Text, würde ich einfordern, das Zitat zu deuten. Dann würde ich an den Rand schreiben: KOMMENTIEREN! Denn ein Zitat liest sich nicht von selbst. Was weiß das Zitat denn von den Fragen des Autors, was weiß der Leser denn davon, wie der Autor das Zitat liest? Es gibt viel Expertise in Vesting sUmfeld, die er auch nutzt, nämlich Daniel Damler. Aber Ino Augsberg hat einmal angemerkt, Damler würde Bilder erklären wollen, nicht verstehen wollen. Ob das bei Damler wirklich der Fall ist, da bin ich nicht sicher. Aber wie Vesting Damler nutzt, so wird draus, was Augsberg kritisiert. Meine Methode wäre, die Spannungen zu beschreiben, das was die Rhetorik enargeia nennt (und noch nicht so schnell deutlich als Spannung entfaltet), das was Warburg Energie nennt. In ein Bild gehen die Differenzen ein, die das Bild operationalisieren soll, wenn es normativ wird. Da reicht es nicht, Bildern Gründe zu geben oder aus Bildern Gründe zu machen. Die Konflikte, die Spannungen, die Trennungen, die Austauschmanöver - das sollte entfaltet werden. Die Kreuzungen und der Iconoclash, wie in den Bildregeln. Bilder, vor allem ihre Apparate, können symbolisch, sie können aber auch diabolisch sein , Sie können Hörner tragen, sie können sogar Hörner aufsetzen, man sieht oben im Foto etwas vom Diabolischen der Bildapparate.
Vesting muss die Zitatfreiheit nicht nutzen, aber es steigert noch einmal die Angreifbarkeit, dass er das nicht tut. Geht es hier wirklich um Freiheit? Ist das der echte und einzige Liberalismus? Ist es das, was am Liberalismus das Wichtige und Gewichtige, das Entscheidende wäre? Ist das sein gewisses Etwas? Vielleicht will er nur das Angegriffene deutlicher machen. Riskant. An dem Bildnis, das Thomas Gainsborough malte, könnte man Vestings Thesen durcharbeiten, das sollte man einmal tun. Eine wichtige Frage wäre die nach dem Protokoll, nach dem diplomatischen Protokoll. Warum wäre das wichtig? Weil solche Bilder etwas unterschlagen, etwas verstellen können. Auch dieses Bildnis sollte mit der Methode Skinner betrachtet werden. Was zeigt es und wogegen richtet es sich damit, warum muss es sich so drehen, dass es eine Gegenrichtung wird. Mit Warburgs Blick: In dem Bild wird wohl nicht nur edle Einfalt und stille Größe und deren große Schar veredelter Nachkommen stecken, sondern auch wilde und unbeständige Seelen, zum Beispiel Seefahrer und Piraten. Dieses Bild könnte, auch wenn es nicht drehbar, wendig, kippbar erscheint schon Polarität operationalisiert haben, es könnte polarisieren und polarisiert sein. Es kann sein, dass dieses Bild Pole umgehen soll. Der Verdacht mit dem Bärendienst entzündet sich unter anderem an einem kleinen und feinen Unterschied zu den Arbeiten von Karl-Heinz Ladeur. Der spricht jüngst auch von Polarität, zwar primär in bezug auf das, was er "die Anfänge des westlichen Rechts" nennt und woraus man viel über Ladeurs Prinzipien und seine Theorie lernt. An der der römischen Gesellschaft hebt er ihre Multipolarität hervor. Das scheint mir sehr treffend, aber nicht nur für die antike römische Gesellschaft. Warburgs These wäre, dass auch die Multipolarität der Antike nachlebt. Das hat was. Nur für das deutsche Bildrecht der Moderne ist meine These, dass dort auch Polarität im Spiel ist (Bildregeln, 2009). Und immer noch Schichten, immer noch Stratifikation und immer noch Vulkane, die nicht erloschen sind.
Unabhängig davon nutzt Ladeur eine Kulturtechnik im Schreiben, die an Techniken der Zensur hängt. Er schreibt nämlich verfolgt, das heißt zensiert und gemustert, zensierend und musternd. Ladeur schreibt in Leo Strauss' Sinne verfolgt, ihn reiten die Pferde. Das merkt man vor allem an der Polemik und ihren überschüssigen Energien, mit denen er ab und zu andere trifft, mal Menke, mal Habermas, mal Foucault, mal Karlsruhe, mal Siegert. Ob er das ahnt? Ob er es weiß? Der Zensor zensiert nicht nur, er ist auch zensiert. Ladeur müsste sich übersetzen, um von sich sowas zu wissen, kann sein, dass er das tut.
Das ist mir nicht fremd, wem ist das überhaupt fremd? Anders als Vesting wählt Ladeur aber eben Polemik, nicht provocatio in dem strengen und 'reinen' Sinne. In einem allgemeinsprachlichen Sinne kann immer alles provokativ sein, aber Ladeur schält nicht solche verteidigenswerten Figuren und damit auch nicht die Angegriffenheit heraus. Ich würde sagen, dass er die Ambiguität einfach länger durchhält. Vielleicht nicht bis zum Schluss seiner Texte, denn irgendwo sagt er, die Ambiguität solle kreativ sein und schlägt sich dann doch auf die Seite der Kreativen. Aber er hält die Ambiguität länger durch. Andere Technik, Polemisieren und verfolgtes Schreiben schreiben (also: Zensieren) statt Provozieren.
Ernst beiseite. Was macht eigentlich Hüser, Rembert Hüser gerade? Liest man diese Texte in der Medienwissenschaft? Vismann wurden schon zahlreiche Bücher, Texte und Veranstaltungen gewidmet, es kann ja sein, dass auch diesem Buch einmal nicht nur Veranstaltungen und Kritiken, sondern auch Bücher gewidmet werden, auch von Figuren, die angegriffen sind.
Ich rufe den Hüser mal an, um zu Fragen, was gerade bei TFM so los ist, Theater Film Medien. Halt Stop, nein, der hat immer noch einen Anrufbeantworter. Uuuuuuu, old school. Ich schreibe ihm, dann komme ich irgendwann auch auf das Verfahrensende und die Entscheidungsreife in Sachen Vesting vs. Etwas zurück.