heute habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für euch! Das wohl wichtigste Instrument in der Küche (zumindest eines davon) ist für mich das Messer! Oder wie seht ihr das? Es gibt doch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit meinem Messer nicht einmal einen Apfel schälen oder eine Salatgurke problemlos durchscheiden, geschweige denn ein schönes Stück Fleisch bearbeiten kann. Das ist wahrlich frustrierend und muss doch auch gar nicht sein! Man muss “nur” die richtige Wahl treffen. Zugegebenermaßen ist diese oftmals bei der Vielzahl an Angeboten gar nicht so leicht und natürlich ist sie außerdem oftmals von der Größe unseres Geldbeutels abhängig.
Ich habe meine Lieblingsmessermarke inzwischen gefunden und ich muss zugeben, dass ich keine andere Marke mehr nutzen würde, wenngleich meine Wahl nicht unbedingt die günstigste Variante ist. Aber Qualität hat nun einmal ihren Preis, oder? Genau das wollte ich mit dem heutigen Test herausfinden. Was kann das Tchibo-Messer, dass ab heute zu einem wirklich unverschämt günstigen Preis im Handel erhältlich ist?
Folgende Messer wurden von mir auf Herz und Nieren geprüft:
Das Allzweckmesser der Tchibo GmbH (siehe Variante 1)
Das Chefmesser der Tchibo GmbH (siehe Variante 2)
Das Brotmesser der Tchibo GmbH (siehe Variante 3)
Und hier kommen schon die Fakten:
Ein Küchenmesser Set sollte möglichst aus einem guten Kochmesser, einem scharfen Allzweck-Küchenmesser sowie einem Fleisch- oder Brotmesser bestehen. Tchibo bietet damit alle drei Komponenten einer idealen Grundausstattung.
B) Material und Verarbeitung:
Im Allgemeinen zeichnen sich hochwertige Messer durch die verwendeten Materialien aus. Aber auch die Verarbeitung des Materials spielt dabei eine wichtige Rolle und auch die Herstellungsweise ist ein wichtiges Indiz.
Alle drei Messer wurden gemäß Hersteller-Angaben aus 18/10 Edelstahl gefertigt. Edelstahl verfügt über einen besonderen Reinheitsgrad. Nur Stahl der auch rostfrei ist, wird als Edelstahl bezeichnet. Korrosionen sind demnach nicht zu erwarten. Weiterhin haben alle Modelle einen relativ dicken Klingenrücken, was ebenfalls auf ein gutes Produkt hindeutet. Weiterere Pluspunkte der Tchibo-Messer: Hier wurde der sogenannte Kropf, also eine Verdickung zwischen Messergriff und Klinge eingebaut. Dieser dient dem Koch als Sicherheit, um ein Abrutschen vom Griff zur Klinge zu erschweren. Der Griff besteht ebenfalls komplett aus Stahl. Zwischen Griff und Klinge sind nahtlose Übergänge, sodass es keine Zwischenräume zum Ansammeln von Schmutz gibt. Der Griff sollte zudem immer ein wenig dicker sein. Auch das ist hier gegeben.
Zur Herstellung der Messer liegen mir keine Informationen vor, aber ich vermute, dass es sich bei den Tchibo-Messern um maschinell gefertigte, sprich geschnittenene Messer handelt. Diese sind in der Regel nicht so langlebig wie handgeschmiedete Messer. Zudem sind sie vom Gewicht her etwas leichter, sodass die Hand beim Schneiden stärker belastet werden muss. Alles in allem liegen die Messer aber sehr sicher in der Hand und auch die Klingenlänge ist sehr gut gewählt, denn je länger die Klinge umso vielfältiger einsetzbar das Messer!
Edelstahl ist sehr pflegeleicht, da er sich ohne Mühe abwaschen lässt. Allerdings vermehren sich nach längerem Arbeiten in der Küche sehr rasch die Bakterien auf der Oberfläche. Insgesamt ist das Ganzstahlmodell aber meiner Meinung nach dennoch sehr ansprechend und gelungen, was den Käufer für den erhöhten Reinigungsaufwand in jedem Fall entschädigt. Das Design ist zeitlos, geradlinig und modern. Das ist ganz nach meinem Geschmack.
Was nützt das tollste Design, wenn das Messer nicht richtig schneidet. Also wurde natürlich wie verrükt in der Küche geschnibbelt und getestet. Um zu testen, ob ein Messer wirklich scharf ist, könnt ihr aber nicht nur Lebensmittel, sondern auch Papier verwenden. Das Messer sollte das Papier ohne Probleme und ohne starke Krafteinwirkung durchtrennen können. Das Papier sollte geradezu am Messer entlang gleiten. Probiert es gerne aus! Im Hause Pott wurde dieses Mal allerdings lieber am köstlichen Objekt versucht. Und so wurde außerdem noch dieses leckere Dinkelbrot mit Möhren und Mandeln als Versuchsobjekt gebacken…
Zutaten (1 Brot ca. 500g):
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 Becher Joghurt (Bio, 3,5 % Fett)
75 g ganze Mandelkerne (ungeschält)
Hefe und Zucker mit 100 ml lauwarmen Wasser verrühren. Die Hefe sollte sich vollständig auflösen. Mehl, Sesam und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Hefewasser, ca. 50 ml lauwarmes Wasser und Joghurt hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.
Die Möhren schälen, grob raspeln und mit den Mandelkernen unter den Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und weitere 2 Stunden ruhen lassen.
Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Eine ofenfeste Schale oder ein kleines Backblech mit Wasser füllen und auf den Ofenboden stellen. Teig zu einem ovalen Laib formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen oder in eine mit Backpapier ausgekleidetete Backform geben. Darin nochmals 15-20 Minuten ruhen lassen. Die Teigoberfläche dünn mit lauwarmen Wasser bestreichen. Im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten goldbraun backen. Heraus nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Das Rezept benötigt etwas Zeit aber ist wirklich super super lecker. Probiert es unbedingt aus! Das Rezept stelle ich euch natürlich auch wieder als PDF zum Ausdrucken und Abspeichern in meiner Rezeptsammlung ein.
Nun aber zum Ergebnis meines Praxistests: Was glaubt ihr, wie haben die Messer hier abgeschnitten? Alle Messer haben sehr scharfe Klingen und haben diesen Test sehr gut bestanden. Leider war es mir nicht möglich, einen Langzeittest zu starten, sodass ich euch mitteilen kann, wie lange die Klingen scharf geblieben sind. Ob Gemüse, Fleisch, das frischgebackene Brot oder Käse, alles ließ sich wunderbar verarbeiten.
Wenngleich ich nach wie vor bei meiner Lieblingsmessermarke verbleiben möchte, haben mich diese Messer wirklich sehr überrascht! Tchibo bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ambitionierte und motivierte Hobbyköche werden mit dem Messerset ihre wahre Freude erleben. Insbesondere überzeugen das schlichte Design und die sehr gute Handhabung. Das verwendete Material ist rostfrei und pflegeleicht! Insgesamt halte ich das Messerset also für sehr empfehlenswert.
So Ihr Lieben, ich hoffe, dieser Test hat euch ein wenig geholfen, euch beim nächsten Messerkauf zu entscheiden. Vielleicht schon beim nächsten Einkauf auf Tchibo in der Lieblingsstücke-Küche ? Jetzt folgt noch ein kurzer Tipp:
Schaut unbedingt auf folgendem Link KLICK vorbei und lasst euch von den vielen schönen und köstlichen Rezepten aus der Landhausküche inspirieren. Aber Vorsicht: Magengrummeln ist vorprogrammiert!
Nun habt alle einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…
Das Messerset, sowie die Kastenform, die Keramikaufbewahrungsdose und den Seiher (siehe Bilder) wurden mir freundlicherweise von der Tchibo GmbH zur Verfügung gestellt. Ich danke sehr herzlich für dieses wunderbare Möglichkeut der Kooperation. Meine eigene Meinung beibt davon natürlich völlig unberührt!
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