Quarantine vibes

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Quarantine vibes
I giggled lol
Via https://twitter.com/tpope/status/1172743697315835904
Ob ich manchmal bereue mit Drogen angefangen zu haben?
Ganz ehrlich, manchmal ueberleg ich schon was vielleicht aus mir geworden waere. Doch dann denk ich mir was ich alles verpasst haette. Ich habe Dinge gespuert, gesehen, gehoert,... die Menschen die keine Drogen total verwehrt bleiben. Natuerlich hab ich mir damit das Leben nicht gerade einfach gemacht, aber wer sagt denn das der einfache Weg der richtige Weg ist.
Welcher "normale" Mensch kann von sich behaupten das er Musik bis in die letzte Ecke seines Koerpers gespuert hat, dem ein ganz normaler Beatdrop fast die Lichter ausschaltet, weil allein durch Musik dein Koerper so viele Sachen spuert das er damit nichtmehr richtig klarkommt und einfach abschaltet.
Halluzinationen sind eines der geilsten Sachen die mir auf Drogen widerfahren sind. Sachen zu sehen die nicht wirklich da sind, Sachen die dich an deinem eigenen Verstand zweifeln lassen. Die Bunten farben und Mandalas von LSD, die einfach von jetzt auf gleich in deinem Blickfeld auftauchen, dir deine Welt bunter machen.
Der Kick, dieser unfassbare Energieschub, so das du denkst du wuerdest gleich platzen. Dieses Gefuehl niemand auf dieser Welt koennte dir auch nur irgendetwas antun und das wieder und wieder.
Ich habe Euphorie gespuert die mich in dem Moment zum gluecklichsten Menschen der Welt gemacht hat und gleichzeitig habe ich mich gefuehlt als wuerde alles innerhalb einer Sekunde zusammenfallen, als gebe nichts mehr fuer was es sich zum Leben lohnt.
Jeder Schmerz, jedes brennen meiner Nase, jeder Krampf in meinem Magen, jedes Kopfstechen. Fuer manche etwas negatives, fuer mich ein großer Teil meiner Jugend und egal wie dreckig es mir in diesem Moment damit ging, tief in mir hab ich mich schon auf das naechste mal gefreut.
Ich habe mentale und physische Grenzen meines Koerpers kennengelernt, die manche garnicht fuer Moeglich gehalten haetten. Und selbst wenn diese Grenzen schon Kilometerweit ueberschritten waren, hatte ich noch nicht genug.
Naechte lang durchgefeiert oder nur draußen rumgezogen, danach Afterhours die jedes mal nach dem gleichen Schema abliefen und doch jedesmal etwas ganz besonderes und einzigartiges waren.
Dieser Suchtdrang, dieses Runterkommen, nichts anderes mehr im Kopf zuhaben als seine Probleme und die Droge. Meistens hat es mich zu Boden gedrueckt, mich fertig gemacht ohne Ende. Aber ohne das waere es nicht das gleiche gewesen, es hat nunmal dazugehoert, es hat das ganze komplett gemacht.
Um es kurz zu machen. Nein, ich bin nicht stolz darauf damit angefangen zu haben, wer darauf stolz ist hat meiner Meinung nach kein wirkliches Bewusstsein fuer sowas und sollte es bleiben lassen.
Aber ich wuerde auch niemals nur eine Sekunde auf Drogen bereuen, sie haben mir eine Welt gezeigt, wie es nichts anderes haette machen koennen und wenn ich die Chance haette an den Tag zurueckzureisen wo alles angefangen hat, ich wuerde es wieder tun.
- musste auch mal gesagt werden
Ein Hoch auf mich, bei mir liegt Koks auf dem Tisch. Mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre es Brotaufstrich.
amphe-junky
Bout last weekend
just like my homie jezus