Datensynchronisation: Was sind die Herausforderungen für Individuen?
Dank der Synchronisation können Sie Ihre privaten Daten wie Kalender, Adressbücher, Fotoalben und Dokumente auf allen benutzten Geräten stets aktuell halten. Digitale Daten sind anfällig – sie können bei einem Ausfall der Hardware verloren gehen, gestohlen werden oder beispielsweise durch einen Wasser- oder Feuerschaden zu Hause zerstört werden. Ihre persönlichen Dateien in der Cloud zu speichern ist eine Lösung, um den Verlust der Daten zu verhindern.
Viele Privatpersonen machen sich keinerlei Gedanken, wie sie ihre Fotos, digitalen Dokumente und Programme am besten sichern können. Entweder wird gar kein Backup erstellt, oder die Daten werden auf CDs, USB-Sticks oder externen Festplatten gesichert. Keine dieser Lösungen bietet jedoch ausreichenden Schutz vor Datenverlust, weil auch diese Datenträger anfällig sind für die bereits erwähnten Gefahren.
Da heutzutage in den meisten Haushalten neben mindestens einem Computer meist auch noch Tablet und/oder Smartphone verwendet werden, stellt sich auch die Frage nach einer guten und sicheren Lösung für die Datensynchronisation.
In der Regel ist ein eigenes Rechenzentrum für eine Privatperson nicht nur zu teuer, sondern der Aufwand übersteigt auch bei Weitem den Nutzen. Cloud-Speicher sind eine preiswerte und simple Alternative.
Bei der Synchronisierung von Daten über die Cloud wird auf allen Geräten, die man benutzt, eine Client-Software installiert. Diese sorgt dafür, dass Dateien aus den ausgewählten Verzeichnissen auf die Cloud-Server kopiert und von dort auf die anderen Rechner verteilt werden. So wird sichergestellt, dass alle Daten auf allen gewünschten Geräten immer auf dem aktuellsten Stand sind.
Herausforderungen für die privaten Nutzer
Internetverbindung: Um Daten jederzeit synchronisieren und abrufen zu können, muss eine gute Internetverbindung vorhanden sein. Mittlerweile verfügt fast jeder Haushalt über schnelles Internet und unterwegs gibt es überall Hotspots. Auch das mobile Internet wird immer schneller – nach dem Standard 3G wird nun auch LTE immer beliebter. Dennoch kann es vorkommen, dass Sie sich in einem Funkloch befinden oder die Internetverbindung sehr langsam ist – dann können Sie keine Datensynchronisation vornehmen.
Datengröße: Zudem spielt die Datengröße eine entscheidende Rolle. Wenn Sie Ihre persönlichen Daten in der Cloud speichern, müssen diese über eine stabile Internetverbindung in die Cloud geladen werden. Sind die entsprechenden Daten sehr groß oder sind es sehr viele Daten, was zum Beispiel bei qualitativ hochwertigen Fotos schnell mal passieren kann, dann kann der Synchronisationsprozess recht lange dauern. Überlegen Sie sich am besten vorab genau, welche Daten Sie in der Cloud hinterlegen möchten und bei welchen eventuell ein lokales Backup ausreichend ist.
Speicherplatz: Bei der Wahl des passenden Cloud-Anbieters sollten Sie unbedingt auf den Speicherplatz achten. Vor allem kostenlose Cloud-Dienste bieten meist nur limitierten Speicherplatz an. Wer mehr benötigt, muss diesen hinzukaufen.
Anbieterwahl: Neben der Größe des Cloud-Speichers sollten Privatpersonen auch die Seriosität und Sicherheit des Cloud-Anbieters genau überprüfen. Vor allem wenn Sie sensible Daten in der Cloud speichern möchten, sollten Sie Ihren Provider mit Bedacht auswählen. Der Provider sollte eine Verschlüsselung Ihrer Daten vornehmen. Wählen Sie außerdem einen etablierten Anbieter aus – bei einem neuen oder kleineren Anbieter kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass dieser ohne größere Vorwarnung schließt (aus welchen Gründen auch immer).