ChatGPT, Perplexity, AI Overviews – KI-Suchen verändern, wie Kunden suchen. Was das für dein SEO bedeutet.
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ChatGPT, Perplexity, AI Overviews – KI-Suchen verändern, wie Kunden suchen. Was das für dein SEO bedeutet.
Hallo zusammen, ich habe mich noch einmal an meinen Song „DANACH“ gesetzt. Warum? Weil ich wissen wollte, was passiert, wenn man eine alte Handzeichnung mit moderner KI kreuzt. Herausgekommen ist ein neues Musikvideo im Comic-Stil, das eine Antwort auf die Frage gibt, die uns alle irgendwann beschäftigt: Was kommt eigentlich nach dem Tod? Gleichzeitig ist es ein ehrlicher Blick auf die Frage, ob KI uns Kreative bald alle ersetzt – vom Kameramann bis zum Caterer. Den ganzen Beitrag und das neue Video findet ihr jetzt auf meiner Seite. Markus Hansen
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Früher musste man sich Wissen aus einem Handbuch ergattern, um richtig programmieren zu lernen. Heute fragt man einfach ChatGPT oder durchforstet das Internet und hat in Sekundenbruchteilen die Lösung zu seinem individuellen Problem. Vorausgesetzt man hat bereits etwas Programmierkenntnisse. Unsere modernen Technologien und die damit einhergehende simple Informationsbeschaffung lassen jeden schnell zum Profi werden. Aber hier liegt auch ein Problem: Expert:innen können leichter ersetzt werden. Du brauchst ein USP, etwas wodurch du dich von anderen abhebst und etwas was Maschinen nicht so leicht ersetzen können.
Das Jahr 2024 hat begonnen und es eröffnet sich eine aufregende Gelegenheit, neue Herausforderungen anzugehen. Vielleicht gibt es einige Bereiche in deinem Leben, sei es gesundheitlich 👩⚕️, in deiner Beziehung 💑 oder Karriere 📈, die du verbessern möchtest. Dieses Jahr bietet dir erneut die Chance, dich diesen wichtigen Zielen mit Erneuerung und Optimismus zu widmen. Leider kann man sich nur in einem Moment nur auf ein einziges Problem fokussieren und alle anderen Ziele und Ambitionen oder Sorgen müssen für den Moment beiseitegelegt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, Menschen um sich herum zu haben, die mit dir kooperieren 🤝. Wir als Agentur beschäftigen uns mit Online-Marketing und allem technischen Drum und Dran. Digitale Vermarktung ist prominenter denn je, und anstatt dich auch noch darum zu kümmern, bieten wir dir eine helfende Hand. Natürlich nur wenn du willst!
Branchengrenzen überwinden: Was Industrie und Dienstleister für die Zukunft des Arbeitens voneinander lernen können
http://www.cross-business-xchange.de/de/ Obwohl in Zeiten des digitalen Wandels in vielen Unternehmen kein Stein mehr auf dem anderen zu bleiben scheint, gibt es doch eine Konstante: der fehlende Blick über den eigenen Tellerrand. Und während dann beim direkten Konkurrenten im Zweifel nur das gleiche Problem wie im eigenen Unternehmen bestaunt wird, bleibt einem die dazu passende Lösung aus einer anderen Branche leider verborgen. Der Zukunftskongress »Cross Business Xchange 2019« bringt bewusst hochkarätige Experten aus den unterschiedlichsten Branchen zusammen. »Unternehmen brauchen auch in der Zukunft Erfolg und Wachstum. Doch die anziehende Marktdynamik und neue Konkurrenten fordern sie jeden Tag heraus«, sagt Wilhelm Goschy, Vorstand der Staufen AG. »Um hier zu bestehen, müssen sie mit altbekannten Denkmustern brechen. Mitarbeiter und Führungskräfte sollten dabei unbedingt über den eigenen Tellerrand hinausschauen und unabhängig von Branche, Firmengröße oder Hierarchie von den Erfahrungen anderer Unternehmen lernen.« Unter dem Motto »Industrie trifft Dienstleistung« erlaubt der »Cross Business Xchange 2019« Unternehmen beider Branchen einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Hochkarätige Referenten (u.a. von Allianz, BMW, Heidelberger Druck, Innogy und Otto) erläutern ihre Erkenntnisse mit dynamischen Veränderungsprozessen sowie der digitalen Transformation. In Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um die folgenden Themen: Tradition widerspricht nicht neuem Denken Deutschland ist das Land der traditionsreichen Industriesektoren, etwa Maschinenbau oder Automobilherstellung. Die Unternehmen sind auch weiterhin mit ihren Produkten erfolgreich, doch die Weltmärkte ändern sich rasch. Die Industrie kann zum Beispiel von der Versicherungswirtschaft lernen, wie neues, digitales Denken die festfügten Strukturen in einer traditionellen Branche aufbricht. Big Data vertreibt den Nebel Zu wenig Durchblick beim Kunden, den eigenen Prozessen und der Effizienz der Mitarbeiter – in vielen Unternehmen herrscht nur wenig Transparenz. Sie kann durch Daten erreicht werden, etwa in der produzierenden Industrie, die fortlaufend wahre Datenschätze hervorbringt und diese immer besser nutzt. Und auch Serviceunternehmen können mit Sensor- und ERP-Daten ihre Effizienz stärken. Kunden verspeisen Strategie zum Frühstück Markterfolge sind immer schwerer planbar. Kunden wechseln ihre Wünsche und Vorstellungen in schneller Folge. Das kommt auch auf die Industrie zu, die Halbwertszeit von Marktstrategien sinkt. Unternehmen aus dem E-Commerce sind hier besonders erfahren. Sie müssen oft sehr kurzfristig neue Produktgruppen aufbauen und vorhandene einstampfen – immer dicht an den Trends. Beweglich bleiben und gemeinsam arbeiten Arbeitsprozesse müssen agil sein, auf Kommunikation und Zusammenarbeit ausgerichtet werden. Der klassische Taylorismus ist tot, das Abarbeiten von Aufgaben in immergleichen Schritten funktioniert nicht mehr. Erfolg in dynamischen Märkten lässt sich nur mit Agilität und Kollaboration erreichen. Das gilt nicht nur für die Dienstleistungsbranche, sondern auch für die Industrie. Voneinander lernen auf Augenhöhe »Agil werden, schlanke Führungsstrukturen entwickeln und sich stets an den Kunden orientieren – diese Forderungen an Führungskräfte sind anspruchsvoll,« weiß Staufen-Vorstand Goschy. »Unser Kongress erlaubt, auf Augenhöhe von- und miteinander zu lernen und dabei den eigenen Weg die Zukunft entdecken.« Termin vormerken: Cross Business XChange-Kongress am 9. und 10. April in Köln Unter dem Motto: »Industrie trifft Dienstleistung« brechen auf dem erstmals ausgerichteten Kongress »Cross Business XChange« Führungspersönlichkeiten alte Denkmuster. Am 9. und 10. April diskutieren in Köln namhafte Referenten (unter anderem von Allianz, BMW, Otto, Heidelberger Druck und DocMorris) mit den Teilnehmern – unabhängig von Branche, Unternehmensgröße und Hierarchie – was auch auf den ersten Blick völlig konträre Unternehmensumfelder voneinander lernen können und wie Führungskräfte sowohl das eigene Potenzial als auch das ihres Unternehmens erfolgreich heben können. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.cross-business-xchange.de https://ap-verlag.de/die-zukunft-der-arbeit-innovation-im-jahr-2030/48712/ https://ap-verlag.de/die-zukunft-der-arbeit-ein-grosses-fragezeichen/29080/ https://ap-verlag.de/zwischen-euphorie-und-phobie-ambivalenter-blick-in-die-digitale-zukunft-der-arbeit/27907/ https://ap-verlag.de/digitale-zukunft-der-arbeit-eltern-zwischen-hoffnung-und-skepsis/17230/ https://ap-verlag.de/drei-stunden-mittagspause-zukunft-der-arbeit/4766/ https://ap-verlag.de/lernen-der-zukunft-kompetenzentwicklung-fuer-die-digitale-arbeits-welt/48715/ Read the full article
Zurück in die Zukunft – Was kommt nach der Industrie 4.0?
Foto: Delphinmedia Vernetzung, Digitalisierung und künstliche Intelligenz sorgen derzeit für wirtschaftlichen Aufschwung in verschiedenen Branchen. Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt und etablieren intelligente Technologien, um die eigenen Prozesse zu optimieren. So sichern sie sich nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. »Wer den digitalen Wandel verschläft, hat schon verloren«, unterstreicht Rainer Schulz, Geschäftsführer der sysmat GmbH . Längst haben viele Betriebe das Potenzial des digitalen Wandels erkannt und befinden sich im Veränderungsprozess hin zur Industrie 4.0. Doch welche smarten Technologien und Systeme lösen die vernetzte eigenständige Fabrik ab? Aktuelle Lösungen nutzen Digitalisierung ist in aller Munde: Unternehmen stellen nach und nach analoge Arbeitsabläufe auf digitale um. Dadurch stehen umfassende Daten über Abläufe zur Verfügung, die es auszuwerten und effektiv für die Verbesserung von Warenströmen zu nutzen gilt. Beispielsweise sorgt die Implementierung einer grafischen Materialflussrechner-Software bereits für die virtuelle Ansicht der Warenströme. Unternehmen können so leicht Optimierungsmöglichkeiten oder Störquellen von Abläufen aufdecken. Dank flexibler Schnittstellen lässt sich der Materialflussrechner zwischen bereits bestehende Anlagen verschiedener Hersteller schalten, sodass aufwendige Neuanschaffungen entfallen. »Im Zuge der Umstellung auf Industrie 4.0 ist es besonders wichtig, Fehler in der Wertschöpfungskette schnell zu finden und diese effizient und kostengünstig zu entfernen«, so Schulz. Darüber hinaus lautet das oberste Gebot bei der Anschaffung neuer Technologien, einen Mehrwert für bestehende Arbeitsabläufe sicherzustellen. Daher empfiehlt es sich, diese Technologien vor der Implementierung auf Herz und Nieren zu prüfen: Profitieren bestehende Arbeitsabläufe effektiv von der Anschaffung? Ist die Technologie ein nachhaltiger Gewinn für das Unternehmen? Was kommt als Nächstes? Autonome Gabelstapler und Roboterarme, die die Produktion unterstützen, befinden sich bereits in Testphasen. Vor allem in Bereichen der Industrie versprechen diese einige Vorteile für den Warentransport oder die Produktion. Bereits autonome Transportgeräte stellen einen Gewinn für die Lagerlogistik dar, denn sie finden selbstständig die Ware, transportieren Güter und vermerken zugleich in einem ERP-System den Vorgang. Die Technologie ist einsatzfähig, jedoch gilt es jetzt das Zusammenspiel von Mensch und Maschine zu testen. Der Vorteil: Potenzielle Gefahren, wie sie etwa im Straßenverkehr auftauchen, lassen sich in einer Fabrik minimieren, da Arbeitsschritte immer ähnlich verlaufen. So entsteht Raum, um beispielsweise autonome Transportwagen oder Roboterarme zu testen und risikoarm in Betriebsabläufe einzubinden. »In der Tradition liegt der Wandel: Auch die nachfolgenden Generationen der Industrie 4.0 halten spannende Technologien und Softwares bereit, die immense Vorteile für Arbeitsabläufe mit sich bringen«, fasst Schulz zusammen. Das Unternehmen aus Mainhausen entwickelte die grafische Materialflussrechner-Software matCONTROL graphics, die dem Anwender den gesamten Materialfluss beispielsweise von Automatiklagern abbildet. Weitere Informationen unter www.sysmat.de
Zeitgemäße Sicherheit für Industrie 4.0 erfordert Plattform-Ansatz
12. Juni 2018
Die Informationstechnologie verändert die Fertigungsindustrie, indem sie praktisch jeden Schritt des modernen Fertigungsprozesses digitalisiert. Ein Trend, der in den USA als »Smart Manufacturing« und in Europa als »Industrie 4.0« bezeichnet wird. Cloud Computing, zusammen mit Technologien wie 5G, intelligenten Sensoren, High-Performance Computing, computergestütztem Design, Engineering und dem industriellen Internet der Dinge, ist von wesentlicher Bedeutung für die jüngste industrielle Revolution. Durch diese Komplexität steigt jedoch das Risiko von Cyberattacken. Wie sich Unternehmen hier am besten aufstellen können, um Angreifern das Leben schwer zu machen, erklärt Palo Alto Networks in seinem neuen Ratgeber »Cybersecurity for Manufacturing Environments: A Platform Approach« . Anwendungen in der Cloud werden praktisch jeden Aspekt der modernen Fertigung beeinflussen. Auf Unternehmensebene wird sich Cloud Computing auf die Art und Weise auswirken, wie Unternehmen ihre Abläufe steuern, von der Warenwirtschaft über das Finanzmanagement bis hin zur Datenanalyse und Schulung der Mitarbeiter. Die Cloud wird zum entscheidenden Bestandteil der Integration von Herstellern in industrielle Lieferketten. Auf der Ebene der hergestellten Produkte hat Cloud Computing begonnen, alles zu verändern, von der Art und Weise, wie die Produkte selbst erforscht, konzipiert und entwickelt werden, über die Art und Weise, wie sie hergestellt werden, bis hin zur Art und Weise, wie sie von den Kunden vor Ort genutzt werden. Wie bei jeder Änderung der Arbeitspraktiken gibt es jedoch auch hier einige Risiken, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Terminals werden eingebettete IoT-Funktionalität haben, was letztendlich bedeutet, dass sie anfällig für Cyberangriffe werden. Diese zusätzliche Konnektivität trägt zwar zur Verbesserung der Produktivität bei, bildet aber auch einen Schwachpunkt im Netzwerk, den Cyberkriminelle nutzen können. Cyberkriminelle verstehen die Sensibilität dieser Netzwerke und sind sich auch der destruktiven Folgen eines erfolgreichen Angriffs bewusst: entgangene Einnahmen/Gewinne, Markenschäden oder eine verheerende Bedrohung für Menschen und Vermögenswerte. Es ist daher unerlässlich, dass die Fertigungsindustrie Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit ergreift und ihre Systeme nicht den Cyberkriminellen ungeschützt aussetzt. Eine der größten Herausforderungen bei der Cybersicherheit in der Fertigung besteht darin, dass Angriffe in betriebstechnischen (OT-)Umgebungen extrem schwer zu erkennen sind. Ein Szenario wäre, wenn in einer Anlage aus einem unbekannten Grund eine bestimmte SCADA-Komponente plötzlich nicht mehr funktioniert. »Gefährliche Aktivitäten« werden nicht die erste Überlegung sein, um herauszufinden, was schiefgelaufen ist. In neun von zehn Fällen ist die Ursache wahrscheinlich eine technische Störung. Aber was ist mit dem einen Mal, wenn die Sache verdächtiger erscheint als sonst? Es gibt Überwachungsdienste für OT-Umgebungen, aber diese liefern nur eine eingeschränkte Sichtbarkeit und bieten nur korrelierte, kontextbezogene Informationen aufgrund der Notwendigkeit von Netzwerkzonen oder Segmentierung. Das bedeutet, dass die Sensoren auf mehreren Ebenen im Netzwerk platziert werden müssen, um die End-to-End-Aktivitäten zu überwachen. Ein weiterer Faktor ist die Komplexität, auch wenn der Netzwerkverkehr erfasst wird. Wenn Systeme ausfallen, konzentrieren sich viele Unternehmen darauf, sie wieder zum Laufen zu bringen, anstatt große Datenmengen zu überprüfen, um festzustellen, was die eigentliche Ursache war. Mit der Einführung von Industrie 4.0 wird Cybersicherheit immer wichtiger. Palo Alto Networks zeigt Unternehmen und Infrastrukturbetreibern in seinem Whitepaper(Download) auf, wie sie sich mit der Security Operating Platform vor anspruchsvollen Cyberangriffen schützen können. http://ap-verlag.de/service-mit-technologie-smart-glasses-industrie-4-0-3d-drucker-alexa-und-mehr/43714/ http://ap-verlag.de/siemens-verwirklicht-mit-digital-enterprise-die-vision-von-industrie-4-0/43650/ http://ap-verlag.de/hannover-messe-2018-industrie-4-0-auf-dem-schrittweisen-weg-in-die-realitaet/43647/ http://ap-verlag.de/industrie-4-0-mit-luft-nach-oben-manuelle-datenerfassung-statt-echtzeit-monitoring/43618/ http://ap-verlag.de/industrie-4-0-erst-jede-vierte-maschine-ist-smart-und-vernetzt/43460/ http://ap-verlag.de/industrie-4-0-noch-fehlen-messbare-ergebnisse/43457/ Read the full article
Disruption – die digitale Transformation: Plattformen als Erfolgsrezept für die Digital Economy
Um im Zeitalter des digitalen Wandels zu bestehen, müssen Unternehmen die Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft voll ausschöpfen – nur so können sie verhindern, dass sie in naher Zukunft an Relevanz verlieren. Nicht nur die Kleinen kann es treffen. Auch große Unternehmen laufen heute Gefahr, mittelfristig vom Markt zu verschwinden, wenn sie es versäumen, ihre digitale Technologie den aktuellen Trends anzupassen. Das Stichwort heißt hier Disruption – die digitale Transformation des eigenen Unternehmens ist in nahezu allen Branchen keine Option, sondern ein absolutes Muss. Dabei geht es nicht um blumige Absichtserklärungen oder aufregende Leuchtturmprojekte, sondern um Ergebnisse: eine höhere Effizienz, wichtige Erfahrungswerte, relevante Einblicke oder neue Geschäftsmodelle. Um sich erfolgreich zu transformieren müssen Unternehmen neue Technologien wie das Internet der Dinge, Mobility, Social Media, Cloud, Analytics oder künstliche Intelligenz nutzen und miteinander kombinieren. Laut Branchenschätzungen von McKinsey & Company bietet allein das Internet der Dinge (IoT) bis 2025 in verschiedenen Branchen ein Marktpotenzial von circa neun Billionen Euro. Das größte Potenzial mit rund drei Billionen Euro wird für die Fertigungsindustrie prognostiziert. Ausschlaggebend dafür werden insbesondere die folgenden Faktoren sein: eine höhere Anlagenauslastung und Mitarbeiterproduktivität, ein besseres Kundenerlebnis, innovative Lösungen sowie die Beseitigung von Ineffizienzen in der Lieferkette und Logistik. Kosten- und Risikoverteilung auf die Stakeholder. Um von den neuen Trends optimal profitieren zu können, müsste jedes Unternehmen eine Plattform nutzen, die einerseits die genannten Technologien vereint und darüber hinaus die Möglichkeit bietet, eigene Anwendungen zu erstellen. Aufgrund des Zeitaufwands und der erforderlichen Ressourcen wäre es jedoch äußerst unwirtschaftlich, wenn jedes Unternehmen seine eigene Plattform erstellt. Deutlich sinnvoller ist es, ein gemeinsames System zu entwickeln, das auf die individuellen Anforderungen einer Branche ausgerichtet ist: eine Branchenplattform, die von allen Stakeholdern innerhalb des jeweiligen Sektors verwendet werden kann. Ein großer Vorteil ist dabei die Verteilung der Kosten und Risiken auf die Stakeholder. Eine Kostenteilung ist sinnvoll, da auf diese Weise nicht jeder Stakeholder in eine eigene Plattform investieren, diese fortlaufend pflegen und mit neuen Technologien aktualisieren muss. Die kontinuierliche Aktualisierung dieser Basis ist eine komplexe Aufgabe, die nur von spezialisierten Fachleuten ausgeführt werden kann. In den meisten Unternehmen zählt der Aufbau einer Plattform zudem nicht zu den Kernkompetenzen. Vielmehr ist sie nur ein Werkzeug, um wichtige geschäftliche Ideen voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund ist die Nutzung einer gemeinsamen, von Experten entwickelten Plattform, die beste Vorgehensweise. Exponentielle Zunahme der Vorteile durch den Netzwerkeffekt. Wenn die Stakeholder einer Branche eine gemeinsame Plattform nutzen, profitiert jeder einzelne Stakeholder vom Netzwerkeffekt. Das vom Erfinder des Ethernet, Robert Metcalfe, 1980 formulierte »Metcalfe‘sche Gesetz« besagt, dass der Nutzen eines Netzwerks proportional zur Anzahl der möglichen Verbindungen zwischen den Teilnehmern wächst, während die Kosten nur proportional zur reinen Teilnehmerzahl wachsen. Daraus folgt, dass praktisch bei jedem Netz ab einer bestimmten Größe der Nutzen höher ist als die Kosten. Der Internet-Pionier David P. Reed hat darüber hinaus prognostiziert, dass der Nutzen großer Netzwerke exponentiell zur Größe des Netzwerks steigt. Wenn also neue Mitglieder zur Plattform hinzugefügt werden, nimmt der Nutzen für die Stakeholder exponentiell zu. Da jedes Mitglied, das die Plattform nutzt, sich potenziell mit jedem anderen Mitglied vernetzen und Informationen teilen kann, können abhängig davon, welche Informationen die Parteien teilen und zu welchem Zweck diese Informationen geteilt werden, bilaterale oder multilaterale Geschäftsmodelle entstehen. Neue Geschäftsmodelle mit wechselseitiger Wertschöpfung. Laut dem Analystenhaus IDC werden mehr als 50 Prozent aller Großunternehmen – und über 80 Prozent aller Unternehmen mit ausgereiften Strategien für den digitalen Wandel – Branchenplattformen aufbauen oder über diese Plattformen zusammenarbeiten. Während Geschäftsmodelle mit traditioneller Wertschöpfungskette eine lineare Wertschöpfung zur Folge haben, führen die plattformbasierten Geschäftsmodelle zu einer dauerhaften wechselseitigen Wertschöpfung. Bei Verwendung einer gemeinsamen Plattform durch Anbieter, Lieferanten, Händler, Partner, Allianzen und sogar Mitbewerber müssen jedoch auch eine Reihe von Herausforderungen gemeistert werden, insbesondere in folgenden Bereichen: Zugriffskontrolle Data Governance Dynamische Partnerschaften Die Zugriffskontrolle stellt sicher, dass nur berechtigte Mitglieder auf die Plattform und die darauf gespeicherten Daten zugreifen können. Für maximale Flexibilität ist ein Mechanismus für eine föderierte Zugriffskontrolle wünschenswert. Mit Hilfe von Data Governance wird gewährleistet, dass die richtigen Parteien zur richtigen Zeit auf die richtigen Daten zugreifen können. Dazu ist eine äußerst granulare Datenmodellierung erforderlich – sowohl im Hinblick auf die Hierarchie der einzelnen Assets als auch mit Blick auf die Eigentumsrechte beziehungsweise die Organisation. Nachdem die Datenelemente sowie die Beziehungen zwischen diesen Elementen granular modelliert wurden, lassen sich die Zugriffsberechtigungen für die Datenelemente effektiv durchsetzen. Mithilfe dynamischer Partnerschaften wird gewährleistet, dass zwei oder mehr Parteien die gewünschten Daten nur für die Dauer der Zusammenarbeit gemeinsam nutzen beziehungsweise teilen können. Zu diesem Zweck sind zeitbasierte Verträge erforderlich, deren Einhaltung durch Änderungen am Autorisierungsprozess während und nach der Zusammenarbeit gewährleistet wird. Plattformstrategie schlägt Produktportfolio. Bei der Verwendung einer Branchenplattform mit granularer Data Governance und dynamischen Partnerschaften zwischen mehreren Parteien können völlig neue Geschäftsmodelle oder Einnahmequellen entstehen. Da der Nutzen praktisch für alle Branchen besteht, wird eine entsprechende Branchenplattform für jeden Sektor benötigt. Dabei wird aus Unternehmenssicht immer deutlicher, dass es wichtiger ist, über eine Plattformstrategie und das geschäftliche Know-how für eine optimale Nutzung der Plattform zu verfügen als über eine Reihe eigener Produkte – und zwar unabhängig davon, wie umfangreich das verfügbare Produktportfolio auch sein mag. Denn der exponentiell zunehmende Nutzen einer Plattform durch den Netzwerkeffekt ist beispiellos.
Dr. Sanjoy Paul, Vice President, Manufacturing & Technology, Wipro Limited www.wipro.com http://www.mckinsey.com/business-functions/digital-mckinsey/our-insights/the-internet-of-things-the-value-of-digitizing-the-physical-world Illustration: © file404 /shutterstock.com http://ap-verlag.de/disruption-in-der-weltwirtschaft-schafft-wachstums-und-innovationsmoeglichkeiten-fuer-visionaere-ceos/23759/ http://ap-verlag.de/digitale-disruption-trifft-fast-zwei-drittel-aller-grossunternehmen/42321/ http://ap-verlag.de/die-angst-der-manager-vor-der-digitalisierung/26765/ http://ap-verlag.de/digitalisierung-als-schutz-vor-disruption-iscm-als-wichtigster-erfolgsfaktor-fuer-die-digitalisierung/41153/ http://ap-verlag.de/fortschritte-bei-der-iot-entwicklung-fuehren-zur-disruption-traditioneller-geschaeftsmodelle/37428/ http://ap-verlag.de/ganzheitliches-enterprise-information-management-digitale-plattformen-die-marktplaetze-von-heute/33234/ http://ap-verlag.de/der-kampf-um-die-digitale-vorherrschaft/28013/ http://ap-verlag.de/fokussierung-auf-digitale-faehigkeiten-und-technologien-bringt-wachstumsschub/17310/ http://ap-verlag.de/keine-angst-vor-exoten/33217/ http://ap-verlag.de/digitale-disruption-schuert-aengste-im-finanzsektor/35743/ http://ap-verlag.de/in-fuenf-schritten-zur-richtigen-big-data-technologie/12136/ Read the full article
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